» Yucatàn
Cobá ist eine Ruinenstädte der Maya im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo und liegt auf der Ostseite der Yucatán-Halbinsel. Cobá bezeichnet auch das direkt westlich an die Maya-Ruinen angrenzende gleichnamige Dorf.
Die Ruinen der Maya in Cobá sind aufgrund ihrer beeindruckenden, steinzeitartigen Stukturen und ihrer wunderschönen Umgebung ein viel besuchtes Reiseziel. Cobá ist umgeben von tropischem Urwald und vielen Seen, die dem Ort wohl den Namen „aschgraues Wasser“ verliehen haben. [...mehr]
Die 7 Weltwunder sorgen immer wieder für großes Staunen, immerhin handelt bzw. handelte es sich um wahrlich imposante Bauwerke bzw. Sehenswürdigkeiten. Zu den bekannten Weltwundern der Antike gesellen sich die der Neuzeit.
Bereits in der Antike wurden besondere Bauwerke bzw. Standbilder aufgelistet, die als Weltwunder galten.
Die 7 Weltwunder der Antike
Die Pyramiden von Gizeh
Die in Ägypten beheimateten Pyramiden von Gizeh gehören zu den ältesten und bekanntesten erhaltenen Bauwerken der Menschheit. Die am westlichen Rand vom Niltal gelegenen Bauwerke sind das einzig erhaltene Weltwunder der Antike. Seit 1979 zählen sie zum Weltkulturerbe. [...mehr]
Die Stadt Playa del Carmen befindet sich im mexikanischen Bundesstaat Quintana Roo und liegt an der Karibikküste. Sie liegt ca. 70 km südlich von Cancún und hat sich seit den 90er Jahren zu einem sehr beliebten Badeort entwickelt.
Das ehemals sehr ruhige Fischerdorf wurde erst Ende der 80er Jahre als Reiseziel entdeckt und bietet feine weiße Sandstrände für das perfekte Karibikfeeling.
Wer sich nach einem entspannten Badeurlaub mit viel Ruhe sehnt, ist in Playa del Carmen genau richtig. Etwa eine halbe Stunde Autofahrt südlich der Stadt befindet sich die Maya-Ruinenstätte Tulúm, eine der ältesten Yucatáns.
Der lange weiße Strand von Playa del Carmen verfügt über traumhaft türkisfarbenes Wasser, in das man gut 10 Meter hinein laufen kann. Die Insel Conzumel ist vorgelagert, wodurch es keine hohen Wellengänge am Strand gibt. [...mehr]
Neben den Discos und den traumhaften Stränden bietet Yucatán natürlich noch einen unglaublich faszinierenden Einblick in die untergegangene Welt des Großreiches der Maya.
Ein Besuch in Chichen Itzá, Tulum, Coba oder auch in Uxmal sollte zum Pflichtprogramm eines jeden Besuchers hier im Süden Mexikos gehören, zumal man hier die Möglichkeit hat sowohl die wichtigste als auch die angeblich schönste archäologische Ausgrabungsstätte der ehemaligen Mayareiche zu besuchen. Ob man das nun als Backpacker auf eigene Faust macht, oder aber als Pauschaltourist von seinem Sternehotel aus, ist dabei dem persönlichen Gusto überlassen, doch die folgenden Gepäcktipps sind sicher für jeden sehr hilfreich.
Bekleidung auf der Yucatan Wanderung
In Sachen Bekleidung empfiehlt es sich sehr leichte Sachen anzuziehen, da die meisten Tempel im Hinterland Yucatáns liegen wo die Hitze noch brütender ist. Ich hatte bei meinen Ausflügen immer ein Hemd an das man je nach Belieben aufknöpfen konnte ohne gleich halbnackt dazustehen und sich die Schultern zu verbrennen. Auf dem Kopf macht sich dabei auch eine Mütze recht gut um nicht einen Sonnenstich zu riskieren und es ist egal wie man damit dann aussieht.
Wanderausrüstung in Yucatan
Neben der meist obligatorischen Sonnenbrille empfiehlt es sich auch ein Paar Turnschuhe oder was Schwereres für diesen Tag anzuziehen, da die Pyramiden teilweise sehr [...mehr]
Viele Mythen und Legenden ranken sich um das Volk der Maya und ihre Ruinenstadt Chichén Itzá hat schon immer die Fantasie von Wissenschaftlern und Besuchern gleichermaßen beflügelt. Nicht umsonst wurde sie 2007 zu einem der “neuen sieben Weltwunder” gewählt.
Man nimmt an, dass die Gründung von Chichén Itzá auf der Halbinsel Yucatán (Mexiko) in die Zeit von 435 bis 455 n. Chr. fällt. Da die etwa ein Kilometer Durchmesser große Stadt die Hauptstadt eines Maya-Reiches bildete, wohnten hier wohl nur Priester und Regierungsfunktionäre.
Chichén Itzá wurde um zwei große Cenotes errichtet, von denen einer, “der heilige Brunnen” Sagrada, wohl als Opferplatz diente. In ihm fand man Gold, Jade, Schmuck und über 50 Skelette.
Rund 200 Jahre nach Gründung der Stadt wurde sie von den Maya auch schon wieder verlassen und erst um 987 wieder vom Volk der Tolteken neu besiedelt. Unter ihnen erlebte Chichén Itzá wieder rund 200 Jahre lang eine neue Blütezeit. Der toltekische Baustil vermischte sich mit dem der Maya.
Das beste Beispiel hierfür ist das Castillo (span. “das Schloss”) oder auch die Pyramide Kukulcán genannt. Die Pyramide ist rund 30 m hoch und hat vier Treppen mit insgesamt 365 Stufen, eine für jeden Tag des Jahres. Hier zeigt sich mal wieder welch immense mathematische und astronomische Kenntnisse die Maya bereits hatten.
Zweimal im Jahr, zur Tagundnachtgleiche, versammeln sich zu den normalen Besuchern noch tausende Menschen um die Tempelpyramide um Zeugen eines faszinierenden Schauspiels zu werden. Eine Seite des Bauwerks wird dann komplett in den Schatten getaucht und nur noch die Stufen werden von der Sonne beschienen. Diese bilden optisch ein Band, das sich dann mit dem Schlangenkopf am Fuß der Pyramide vereint. Es zeigt sich der Schlangengott Kulkulcán.
Aber auch andere Bauwerke der Stadt sind sehr beeindruckend. Der Kriegertempel mit seinen in Stein gehauenen Reliefs zum Beispiel oder der architektonisch interessante Schneckenturm.
Die alte Ruinenstadt zeugt von der Blüte und dem Untergang einer faszinierenden Kultur und wird jedem Besucher den Atem rauben.
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Wenn man über die Halbinsel Yucatàn in Mittelamerika fliegt, fallen einem unzählige kleine Seen auf, die den dichten Regenwald an vielen Stellen durchbrechen. In Wirklichkeit sind dies aber keine einzelnen Seen, sondern unterirdisch zusammenhängende Wasserlöcher, die Cenotes.
Unterhalb des Waldes erstreckt sich also ein 133 Kilometer langes Höhlennetz und damit das größte der Welt.
Solche Cenotes entstehen in kalksteinhaltigen Gebieten. Der Kalkstein löst sich nach und nach auf und es entstehen Höhlen. Ein neuer Cenote bildet sich, wenn der Boden über solchen Höhlen einstürzt und sich Regenwasser darin sammelt.
Erst in den letzten Jahren haben Taucher begonnen die Tunnel zu erforschen. In dem kobaltblauen Wasser fanden sie teilweise noch vollkommen unentdeckte Meerestiere, die nur in der dunklen Tiefe der Cenotes überleben können.
In der Trockenzeit sind die Cenotes die einzige Wasserversorgung für die reiche Pflanzenwelt Yucatàns.
Nicht umsonst galten oder gelten auch heute noch die Cenotes für die Maya als Eingang zur Unterwelt und wurden oder werden kultisch verehrt. Forscher nehmen an, dass die alte Kultur der Maya ihre Städte um die Wasserlöcher bauten und diese als Brunnen benutzten. Man könnte also sagen, dass die Cenotes den Grundstein für die Mayabesiedlung auf Yucatàn bildeten.
Ein weiteres interessantes Phänomen entwickelt sich in der Regenzeit. Die Süßwassermassen fließen in die unterirdischen Höhlen ab und lagern sich auf dem Salzwasser an. So bilden sich zwei unterschiedliche Wasserschichten, die sich nicht miteinander vermischen.
Die Cenotes stellen wirklich den Eingang in eine besondere und faszinierende Welt dar. [...mehr]






