» Wüste
Eine der bekanntesten Wüsten Afrikas ist mit Sicherheit die Kalahari Wüste im Süden des schwarzen Kontinents. Hier kann man in atemberaubender Kulisse zahlreiche Tierherden in freier Wildbahn erleben und man hat das Gefühl, dass Afrika hier noch Afrika ist.
Die Kalahari erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 1,2 Mio. km² von der Nördlichen Kapprovinz in Südafrika über Namibia und Botswana bis nach Angola und Sambia. Zu großen Teilen ist sei eine Sandwüste aus dem charakteristischen feinen roten Sand. [...mehr]
Unser Planet ist schon erstaunlich. Immer, wenn man denkt, man hat so langsam mal alles gesehen, zumindest im Fernsehen
, entdeckt man überrascht etwas Neues. Der Salar de Uyuni in Bolivien ist so eine Gegend, die einen sofort in ihren Bann zieht und man mit der unwirklichen Landschaft verschmilzt.
Der Salar de Uyuni ist mit einer Fläche von 12.000 km² der größte Salzsee der Erde und auf einer Höhe von 3.653 m auch der höchst gelegene. Zusammen mit dem Titicaca-See ist er wohl einer der landschaftlichen Höhepunkte des Altiplano in den Anden. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sind hier enorm. Tagsüber ist es sehr heiß und in der Nacht fallen dann die Temperaturen rapide auf an die -10° C ab. [...mehr]
Death Valley: Das ist für viele der Inbegriff der rauen, amerikanischen Wüste. Man denkt vielleicht noch an Western, an harte Kerle, an Goldgräber oder raubeinige und verschrobene Bewohner in fast schon Geisterstädten. Und ein paar von diesen Klischees stimmen sogar…
Mehr als eine Million Besucher jährlich wollen sich davon überzeugen und sich von der rauen und faszinierenden Landschaft einnehmen lassen, dessen größter Teil zu Kalifornien gehört und ein kleiner Teil zu Nevada. Die Höhenunterschiede im Tal des Todes sind enorm: Vom tiefsten Punkt der USA, Badwater (85,5 m unter dem Meeresspiegel) bis zum 3.368 m hohen Telescope Peak.
Die Erde ist schon ein faszinierender Planet… Immer wieder kann man feststellen, dass selbst die unwirtlichsten Gegenden eine großartige Naturkulisse und eine reiche Tier- und Pflanzenwelt haben können. Solch ein Fall ist auch der Namib-Naukluft-Park, ein Nationalpark in der Namib-Wüste in Namibia.
In den letzten Jahren konnte man beobachten wie das Interesse vieler Touristen an den Wüsten der Welt nach und nach gewachsen ist. Immer mehr Menschen wagen sich hinaus in Weiten, die besonders uns Städtern extrem unrealistisch erscheinen.
Und so zieht auch die Namib-Wüste Namibias jedes Jahr unzählige wagemutige Besucher in ihren Bann. Die älteste Wüste der Erde raubt einem vom ersten Moment an den Atem. Nicht wegen der Hitze oder der krassen Kälte bei Nacht, sondern weil sie mit einem beeindruckenden Farbenspiel aufwartet. [...mehr]
Wüsten sind für uns ja sowieso irgendwie immer eine faszinierende Angelegenheit. Ihre bizarren Landschaftsformen, das extreme Klima und das scheinbare Wunder, dass selbst an so einem Ort noch Leben entstehen kann. Und so wird in den letzten Jahren, im Zuge der langsamen touristischen Erschließung der Mongolei, auch die Wüste Gobi bei Besuchern immer beliebter.
Die Wüste Gobi erstreckt sich über 2000 km Länge und rund 1000 km Breite von Kirgisien und dem Hochland Pamir im Westen bis hin zur Mandschurei im Osten. Im Norden reicht sie fast bis nach Sibirien, doch geht sie hier in weiten Teilen in die mongolische Steppe über. Da sie sich immer weiter ausdehnt reicht sie im Süden schon fast bis 70 km vor Peking und an Teile der Chinesischen Mauer heran. [...mehr]
Im Süden Tunesiens beginnt bereits die Sahara und wenn man die Wüste so sieht, kann man sich nur schwer vorstellen, dass Menschen hier leben und vor allem auch noch sesshaft werden. Doch durch einen einfachen und ebenso genialen Trick haben es auch hier Menschen geschafft sich eine angenehme Behausung zu errichten.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Touristenattkraktion Nr. 1 in Tunesien die Höhlendörfer der Berber, der Troglodyten (“Höhlenbewohner”), allen voran Matmata sind. Mitten in einer Landschaft die von kargen Bergen und vor allem der Wüste dominiert wird und wo das Klima entweder extrem heiß oder wahnsinnig kalt ist, haben sich einst, Schätzungen tippen sogar auf die Zeit der Phönizier vor 3000 Jahren, Berberstämme angesiedelt.
Das Problem des der Hitze und der Kälte lösten sie geschickt dadurch, dass sie ihre Behausungen einfach in Höhlen in die Berge bauten. So ist es tagsüber angenehm kühl und nachts wird die Wärme gespeichert.
Heute sind nur noch wenige dieser Höhlen bewohnt, da es mit der unter anderem mit der Wasserversorgung immer schwieriger wird, und die paar, die es noch sind, kann man gegen ein kleines Trinkgeld für die Besitzer besichtigen. Die meisten Bewohner haben sich ein moderneres Dorf daneben errichtet, wo es auch Restaurants gibt.
Besonders beeindruckend ist es, wenn man in einem der Höhlenhotels übernachtet. Diese befinden sich direkt mitten den eigentlichen Wohnhäusern, die jeweils 2-stöckig um einen Innenhof herum gruppiert sind.
Und auch Hollywood hat sich von der faszinierenden Kulisse und Lebensweise in Matmata anstecken lassen, denn in dem Dorf selbst und der näheren Umgebung hat George Lucas “Star Wars” gedreht. In diesen Höhlen lebte beispielsweise Luke Skywalker mit seinem Onkel und seiner Tante.
Ein kleiner beständiger Strom von Touristen ergießt sich Jahr für Jahr in das kleine Örtchen San Pedro de Atacama. Sie sind gekommen um sich eine der wohl am unwirklichsten wirkenden Landschaften der Erde anzusehen, die Atacama Wüste.
Sie erstreckt sich im Norden Chiles vom Pazifik im Westen bis hin zu Bolivien im Osten und Peru im Norden. Im Regenschatten der Anden gelegen, ist sie der trockenste Fleck auf Erden. Die Ostwinde bringen keinerlei Niederschläge mit sich und nahe der Küste verhindert das kalte Wasser des Humboldtstroms die Entstehung von Regenwolken. Es gibt sogar Teile der Atacama Wüste, die wohl nie in ihrer Geschichte auch nur einen Tropfen Regen gesehen haben.
Nur aufgrund des El Nino kommt es alle 6 bis 10 Jahre einmal zu heftigen Regenfällen, in denen dann Teile der Wüste schlagartig aufblühen. Diese Pracht verschwindet dann aber auch so schnell wieder, wie sie gekommen ist. In der ganzen Atacama Wüste kann man beispielsweise nur rund 1/50 des Niederschlages im Death Valley in den USA verzeichnen.
Und obwohl sie so trocken ist, ist sie für eine Wüste vergleichsmäßig kühl. Dafür sorgt ebenfalls der kalte Humboldtstrom, der sogar manchmal Nebel in den Küstengebieten zu Tage bringt. Innerhalb von 24 Stunden schwanken die Temperaturen zwischen 30 und -15°C.
Doch genau diese Trockenheit hat eine atemberaubende Landschaft erzeugt. Rund 13 km vom Ort San Pedro de Atacama, das als Oasenstädtchen eines der wenigen besiedelten Landstriche in der Wüste darstellt, liegt das Valle de la Luna, das Mondtal. Die großen Salzberge sehen aus als stammten sie drekt aus einem Science-Fiction-Film. Und nicht umsonst zieht das Tal jedes Jahr unzählige UFO-Jünger an.
Und tatsächlich hat die Atacama-Wüste eine “Verbindung” zum Weltall. Aufgrund der Weiten gibt es hier einige große Sternwarten und die USA nutzt die Atacama-Wüste um einen Teil ihrer Marssonden zu testen.
Weitere Highlights der Gegend um San Pedro de Atacama sind einige Geysire und der große Salzsee “Salar de Atacama”, dessen Grund komplett aus Salz besteht.
Und all dies ist eingebettet in eine faszinierende Landschaft: die schneebedeckten Gipfel der Anden im Hintergrund, umgeben von unzähligen Vulkanen. Besonders die Sonnenauf- und -untergänge nehmen einen mit in eine unwirkliche Welt.
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Wer einmal eine Reise in die Sahara unternommen hat, wird dies nicht so schnell vergessen. Das Klima, die Lichtreflexe und die einzigartige Naturkulisse machen diesen Trip zu einem besonderen Erlebnis und, je nach Tour, auch zu einem kleinen Abenteuer.
Mit 9 Mio. km² ist die Sahara die größte Trockenwüste der Welt, ungefähr so groß wie die USA oder 26 mal Deutschland. Sie liegt im Norden Afrikas und erstreckt sich von der Atlantikküste bis zum Roten Meer. 11 afrikanische Staaten umfassen ganz oder zumindest teilweise diesen Sandgiganten: Ägypten, Libyen, Mali, Niger, Tschad, Sudan, Mauretanien, Westsahara, Marokko, Algerien und Tunesien.
Der Passatwind zieht fast ununterbrochen hier seine Bahnen. Er bringt trockene und heiße Luft und sehr wenig Niederschlag mit sich. Dei Temperaturen schwanken stets extrem, von bis zu 60°C tagsüber zu -10°C nachts. Auch Wasser ist logischerweise Mangelware. Der einzige permanente Fluss ist der Nil, ansonsten gibt es nur vereinzelte Oasen oder Wasserlöcher.
Tiere und Pflanzen sind perfekt diesen extremen Klimabedingungen angepasst. Nur drei Teile der Sahara sind fast vollkommen vegetationslos. In allen anderen Teilen haben sich je nach unterschiedliche Pflanzenarten entwickelt. Viele Samen habe Hemmstoffe, die vor dem Keimen von reichlich Wasser ausgewaschen werden müssen. So kommt es häufig in einigen Gebieten nach kurzen, aber heftigen Regenfällen zu einer gigantischen Blütenpracht.
Die Bevölkerung besteht vor allem aus Arabern, Berbern, Mauren und kleineren Gruppen wie den Tuareg.
Wer die Sahara besuchen möchte, muss sich unbedingt einer Führung oder einer begleiteten Tour anschließen. Man kann mit dem Wagen über die Dünen jagen oder sich per Kamel durch die Wüste bewegen. Aber auch eine Nacht als Nomade in einem Zeltlager zu erleben ist eine ganz besondere Erfahrung.
Die spezielle Atmosphäre dieses Fleckchens Erde wird definitiv sofort fesseln.
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