» Weltwunder
Die Sinterterrassen oder Kalkterrassen von Pamukkale im Süd-Westen der Türkei sind UNESCO Weltkulturerbe und mit dem antiken Ort Hierapolis Touristenattraktion. Die warmen, kalkhaltigen Thermalquellen haben über Jahrtausende eine unwirkliche weiße Landschaft hinterlassen.
Pamukkale hat seinen Namen von den türkischen Wörtern für „Baumwolle“ und „Festung“. Tatsächlich wirkt der Hang des Berges mit den Sinterterrassen wie ein blühendes Baumwollfeld, was es hier früher auch einmal gegeben haben soll. Die Kalkterrassen sind weiß wie Baumwolle und ebenso kostbar. Sie sind massiv und mächtig wie eine Festung und doch immer weiter am Wachsen. Die warmen Thermalquellen streicheln die Haut wie flauschige Baumwolle und die natürlich entstandenen Terrassen sind abgerundet und weich in Pastelltönen gezeichnet. [...mehr]
Der höchste Turm der Welt steht in Dubai. Der Burj Al Dubai oder auch Burj Khalifa wurde Anfang Januar in Dubai eingeweiht. Nach einer Bauzeit von etwa sechs Jahren ist das architektonische Mammutwerk fertiggestellt.
Mehr als 800 Meter hoch und frei so steht der Burj Khalifa mitten in Dubai. Die Menschen, die diese Vision hatten und realisierten, streichen mit diesem Mammutbauprojekt gleich mehrere Rekorde ein: Der ehemalige Burj Al Dubai ist nicht nur der höchste Turm, sondern z.B. auch die höchste freistehende Baustruktur und bietet die am höchsten liegende bewohnte Etage, bzw. Bürogebäude. Am 04.01.2010 feierte man die Eröffnung.
Einige der exklusivsten Luxushotels der Welt (Burj Al Arab und Hotel Atlantis), eine künstliche Insel in Palmenform, Kamelrennen und Luxusschlitten, Tradition und Moderne – das alles und mehr ist Dubai. Nicht zuletzt sei der höchste Turm der Welt genannt: Der Burj Khalifa, der bis zur Einweihung den Namen “Burj Al Dubai” trug. [...mehr]
Die westanatolische Stadt Efes (in der heutigen Türkei) war im Laufe der Geschichte auch unter anderen Namen bekannt: Ephesus auf Lateinisch, Ephesos auf Griechisch, Apasa auf Hethitisch, aber heute auch unter dem Namen Ephusus zu finden. In der Antike direkt am Mittelmeer gelegen, befinden sich die Ruinen von Ephusus heute einige Kilometer landeinwärts, was auf seismische und klimatische Veränderungen zurückzuführen ist. Bekannt ist Ephusus v.a. für den Tempel der Artemis, einem der Sieben Weltwunder der Antike.
In der Wissenschaft und im Alltag wird Ephusus heute mehrheitlich Ephesos oder Ephesus und in der Türkei eben Efes genannt, dabei geht die Stadt auf hethitische Siedler zurück, die vermutlich schon mehrere Jahrtausende v. Chr. in der Gegend heimisch wurden. Die Griechen hingegen sind erst um 1.000 v. Chr. nachzuweisen.
Der Tempel der Artemis
Der Tempel der Artemis, in der Antike eines der größten Gebäude der Welt, wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. vollendet, im Laufe der folgenden Jahrhunderte aber mehrmals [...mehr]
2007 war bereits die Wahl für die neuen sieben Weltwunder ein großer Renner. Über 100 Mio. Menschen weltweit stimmten für ihre Favoriten ab oder unterstützten ihr Land. Nun geht diese Wahl praktisch in eine zweite Runde, denn die neuen sieben Weltwunder der Natur werden gewählt. Und wieder könnt ihr abstimmen…
261 Orte aus 222 Ländern stehen zur Auswahl. Daraus werden nun zunächst die besten 77 herausgefiltert, von denen dann wiederum 21 auf die Shortlist kommen. Aus diesen 21 werden dann in Runde drei die neuen sieben Naturwunder bestimmt.
Auf der Liste stehen berühmte Attraktionen wie der Grand Canyon, die Niagara-Fälle oder das australische Great Barrier Reef. Auch drei deutsche Stätten stehen auf der Liste: der Schwarzwald, die Donau und das Wattenmeer.
Besonders der Schwarzwald steht momentan im Ranking relativ weit vorne. Nun liegt es also an euch: Unterstützt ihr Deutschland als Reiseland oder habt ihr ganz andere Favoriten? Vielleicht verratet ihr hier uns ja auch den einen oder anderen. Was ist für euch persönlich das schönste Naturwunder der Erde?
Abstimmen könnt ihr für die erste Runde hier bis zum 7. Juli. Das endgültige Ergebnis wird leider erst 2011 feststehen, aber die sieben Gewinner können dann sicherlich mit einem schlagartigen Anstieg an Besucherzahlen rechnen…
Ich bin auf jeden Fall schon gespannt, wer in die engere Auswahl kommt…
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Denkt man an Rio de Janeiro, dann fällt einem, neben dem Karneval oder der Copacabana, garantiert auch die mächtige Christusstatue auf dem Corcovado ein, die scheinbar schützend ihre Hände über der Stadt ausbreitet.
Der “Cristo Redentor” (dt. “Christus der Erlöser”) ist nicht nur das Wahrzeichen von Rio und vielleicht ganz Brasiliens, sondern auch eines der “Sieben Neuen Weltwunder“. Von diesen Statuen gibt es mehrere auf der ganzen Welt, aber der Cristo Redentor ist, wahrscheinlich wegen seiner beeindruckenden Kulisse, am berühmtesten. [...mehr]
Jeder kennt sie, und für fast jeden ist sie untrennbar mit San Francisco und den Vereinigten Staaten verbunden, die Golden Gate Bridge. Sie gilt als ein modernes Weltwunder und birgt gleichzeitig auch eine große Tragik, denn sie wird auch als “die tödlichste Brücke der Welt” bezeichnet.
Neben der Freiheitsstatue in New York ist sie DAS Symbol für die USA und somit neben anderen Sehenswürdigkeiten in San Francisco wie Alcatraz ein großer Touristenmagnet. Die Hängebrücke verbindet die beiden Seiten der Golden Gate Bucht. Diese bekam ihren Namen während des großen Goldrausches in Kalifornien und erinnerte viele an das Goldene Horn in Istanbul.
Selbst bei Flut fährt man noch in einer luftigen Höhe von 67 m über dem Wasser. Mit den Zufahrtsrampen ist der gesamte Brückenzug 2.737 m lang, die Brücke selbst immerhin “noch” 1.966 m. Bis zum Jahr 1964 war sie 27 Jahre lang die längste Brücke der Welt. Mittlerweile gibt es sieben, die länger sind. Nichtsdestotrotz hat die Golden Gate Bridge nichts an ihrer Faszination eingebüßt, denn schon bei ihrem Bau brach sie mehr als einen Weltrekord: die höchsten Pfeiler (227 m), die längsten (2.332 m) und auch die dicksten (92 cm) Kabelstränge und die größten Unterwasserfundamente.
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Das wohl bekannteste Weltwunder der Antike sind die Pyramiden ind Ägypten und die von Giezh mit der Sphinx davor kennt jedes Kind. Wahrscheinlich auch, weil sie das einizge dieser sieben Weltwunder sind, das bis heute überlebt hat.
Jeher haben die Pyramiden die Fantasie der Leute beflügelt und mit ihren Mysterien schon so manche in ihren Bann gezogen. Alle Touris wollen sie sehen, alle Weltverschwörer und Mystiker versuchen sie in ihre Theorien einzubauen.
Ca. 15 Kilometer von Kairo, der Hauptstadt Ägyptens, aus gelegen, direkt am Stadtzentrum von Gizeh, befinden sie sich auf der rechten Seite des Nils. [...mehr]
Direkt im Entertainment-Bezirk der Innenstadt Torontos gelegen, ist der CN-Tower eine DER Touristenattraktionen Kanadas. Jährlich lassen sich mehr als 2 Millionen Besucher über einen halben Kilometer hoch über die Dächer der Stadt bringen. Nicht umsonst wird er als “Kanadas Weltwunder” bezeichnet.
Nach einer nur dreijährigen Bauzeit wurde der CN-Tower 1976 eröffnet. Mit 553 m ist er der höchste Fernsehturm der Welt und war lange Zeit zudem das höchste Gebäude der Erde. Inzwischen wurde es aber in diesem Jahr vom Burj Dubai un gerade mal 2 Meter überholt.
Ungewöhnlich ist auch die Bauweise. Denn im Gegensatz zu anderen Fernsehtürmen, die meist rund sind, ist der CN-Tower (der Name leitet sich von Canadian National Railway ab) im Querschnitt y-förmig (“hexagonal”). Das mag zwar ein optisches Highlight sein, doch ist es gerade bei Sturmböhen ziemlich unpraktische. Bei starkem Wind schwankt der Turm an der Spitze bis zu 3 m hin und her.
Mit einem der vier Aufzüge kann man sich mit einer Geschwindigkeit von 6 m/s in weniger als einer Minute zu den einzelnen Ebenen bringen lassen. Während der Fahrt kann man sich durch die Glaswand des Aufzuges schon einmal an die schwindelerregende Höhe gewöhnen und sich einen weitschweifenden Überblick verschaffen.
Auf 342 m Höhe beherbergt der Turm das Außendeck und den sogenannten “Glass Floor”, bei dem der gesamte Boden aus 6 cm dickem Panzerglas besteht. Inzwischen sind hier aber auch einige Bahnen Teppich ausgerollt, da sich nur sehr wenige Besucher auf den Glasboden getraut haben.
Etwas höher gibt es ein Café, ein Nachtclub und einen weiteren “Look Out Level”.
351 m über dem Erdboden befindet sich dann das “360″, ein Drehrestaurant, das sich alle 90 Minuten einmal um die eigene Achse dreht. Bis zu dieser Höhe führen auch 2570 Stufen, die für Besucher aber normalerweise nicht zugänglich sind und nur zweimal pro Jahr für Wohltätigkeitsveranstaltungen geöffnet sind.
Auf 447 m Höhe ist dann der “Sky Pod”, das höchste Aussichtsdeck der Erde. Von hier aus hat man einen Blick von bis zu 120 km weit. Mit viel Glück und gutem Wetter kann man sogar die Gischt der Niagarafälle erkennen.
Diese Aussicht bleibt garantiert unvergesslich…
Denkt man an Rom fallen einem sicherlich nicht nur der Vatikan und die unzähligen Brunnen ein, sondern wohl auch oder vor allem das Kolosseum ein. Es zählt zu den herausragensten architektonischen und logistischen Meisterwerken der Welt. 2007 wurde es von Millionen Menschen weltweit zu einem der “neuen sieben Weltwunder” gewählt.
Im Jahr 72 n. Chr. von Kaiser Vespasian in Auftrag gegeben und von seinem Sohn Titus 80 n. Chr. vollendet, wurde das Kolosseum mit einem hundertägigen Fest eröffnet.
Es ist wurde ellipsenförmig gebaut und hat einen Umfang von 527 m und ist 48 m hoch. Vier Ebenen boten rund 50.000 Zuschauern nach Ständen geordnet Platz. Das erste Geschoss wurde im toskanischen, das zweite im ionischen, das dritte im korintischen und das vierte in einem einfachen, massiven Stil gestaltet. Zusätzlich gab es noch eine extra Loge für den Kaiser und sein Gefolge.
Über 80 Eingänge, Aufzüge und ein ausgeklügeltes Treppen- und Gangsystem sorgten dafür, dass die gesammte Arena innerhalb von 15 Minuten mit Zuschauern gefüllt werden konnte. Die gesamte Arena war unterkellert, von wo aus durch Winden und Flachenzüge blitzschnell die Kulissen wechslen konnten. Zeitweise soll man es sogargeflutet habe um Seeschlachten nachzustellen.
Über den Rängen konnte ein riesengroßes Sonnensegel gespannt werden, das die Zuschauer vor Regen oder Hitze schützte. “Imbissbuden” sorgten für das leibliche Wohl des Publikums, so dass das Kolosseum einem heutigen Stadion oder einer Konzerthalle wohl in nichts nachgestanden hat.
Nur schätzten die Römer weit blutigere Unterhaltung. Am beliebtesten waren Gladiatoren- oder Tierkämpfe, wobei je exotischer das Tier desto besser. Es waren immer Kämpfe auf Leben und Tod. Auch Hinrichtungen, besonders den Verurteilten den wilden Tieren lebendig zum Fraß vorzuwerfen, erfreuten sich beim Publikum größter Beliebtheit. Nach aktuellen Schätzungen wurden im Kolosseum wohl insgesamt an die 500.000 Menschen und weit über eine Million Tiere getötet.
Die Gladiatoren waren nicht nur Sklaven oder Kriegsgefangene, sondern auch ganz normale römische Bürder oder sogar Adelige meldeteb sich freiwillig zum Kampf. Wohl vor allem , da die Gladiatoren wie heutige Popstars gefeiert wurden.
Aufgrund der brutalen Spiele wurde das Kolosseum 1999 zum Monument gegen die Todesstrafe erklärt. Jedesmal, wenn irgendwo auf der Welt eine Todesstrafe ausgesetzt wird oder ein Land diese gar abschafft, wird das Kolosseum 48 Studen lang bunt angestrahlt.
Wenn man in Rom oder Italien ist, gehört das Kolosseum auf jede Sightseeing-Liste.
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Viele Mythen und Legenden ranken sich um das Volk der Maya und ihre Ruinenstadt Chichén Itzá hat schon immer die Fantasie von Wissenschaftlern und Besuchern gleichermaßen beflügelt. Nicht umsonst wurde sie 2007 zu einem der “neuen sieben Weltwunder” gewählt.
Man nimmt an, dass die Gründung von Chichén Itzá auf der Halbinsel Yucatán (Mexiko) in die Zeit von 435 bis 455 n. Chr. fällt. Da die etwa ein Kilometer Durchmesser große Stadt die Hauptstadt eines Maya-Reiches bildete, wohnten hier wohl nur Priester und Regierungsfunktionäre.
Chichén Itzá wurde um zwei große Cenotes errichtet, von denen einer, “der heilige Brunnen” Sagrada, wohl als Opferplatz diente. In ihm fand man Gold, Jade, Schmuck und über 50 Skelette.
Rund 200 Jahre nach Gründung der Stadt wurde sie von den Maya auch schon wieder verlassen und erst um 987 wieder vom Volk der Tolteken neu besiedelt. Unter ihnen erlebte Chichén Itzá wieder rund 200 Jahre lang eine neue Blütezeit. Der toltekische Baustil vermischte sich mit dem der Maya.
Das beste Beispiel hierfür ist das Castillo (span. “das Schloss”) oder auch die Pyramide Kukulcán genannt. Die Pyramide ist rund 30 m hoch und hat vier Treppen mit insgesamt 365 Stufen, eine für jeden Tag des Jahres. Hier zeigt sich mal wieder welch immense mathematische und astronomische Kenntnisse die Maya bereits hatten.
Zweimal im Jahr, zur Tagundnachtgleiche, versammeln sich zu den normalen Besuchern noch tausende Menschen um die Tempelpyramide um Zeugen eines faszinierenden Schauspiels zu werden. Eine Seite des Bauwerks wird dann komplett in den Schatten getaucht und nur noch die Stufen werden von der Sonne beschienen. Diese bilden optisch ein Band, das sich dann mit dem Schlangenkopf am Fuß der Pyramide vereint. Es zeigt sich der Schlangengott Kulkulcán.
Aber auch andere Bauwerke der Stadt sind sehr beeindruckend. Der Kriegertempel mit seinen in Stein gehauenen Reliefs zum Beispiel oder der architektonisch interessante Schneckenturm.
Die alte Ruinenstadt zeugt von der Blüte und dem Untergang einer faszinierenden Kultur und wird jedem Besucher den Atem rauben.
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