» Wasserfälle
Der Rheinfall in Schaffhausen stürzt 20 Meter in die Tiefe - Eine echte Schweizer Sehenswürdigkeit. Die Schweiz ist eben nicht nur das Land der Banken, Heidis Heimat und Herkunftsland der Toblerone. Der Rheinfall in die Schweiz ist einen Besuch wert, vielleicht aber lieber ohne Boot.
Die Schweiz ist für viele Dinge berühmt, dabei vergessen viele die Sehenswürdigkeiten in der Schweiz, die allerdings sehr zahlreich sind. Eine davon ist der Rheinfall in Schaffhausen, wo der Rhein mehr als 20 Meter in die Tiefe rauscht. Das klingt etwas lächerlich, denn schließlich überwinden andere Wasserfälle in der Welt viel mehr Höhenmeter, dennoch reicht es für Platz eins in Europa. [...mehr]
Der Taroko Gorge oder Taroko Nationalpark und Marmor ist wohl nicht das Erste, was einem einfällt, wenn man an Taiwan denkt. Der Taroko Nationalpark ist dennoch eine Reise wert, für Naturliebhaber, Wanderer oder Fahrradfahrer könnten die Aussichten in Taiwan kaum schöner sein.
Made in Taiwan sieht man öfters bei Elektrogeräten oder aber Kleidung, Taiwan hat allerdings weit mehr zu bieten als riesige Fabriken - riesige Berge zum Beispiel. Denn einer der für mich wohl schönsten Nationalparks der Welt liegt an der Ostküste Taiwans: Der Taroko Nationalpark. [...mehr]
Die New Yorker Brooklyn Bridge ist eine der ältesten und zu ihrer Entstehungszeit längsten Hängebrücken der Welt. Mit 1.833,68 Metern Gesamtlänge überspannt sie den East River und verbindet die Stadtteile Manhatten und Brooklyn miteinander. Für die Stadt New York wurde die Brooklyn Bridge schnell zu einem neuen Wahrzeichen und symbolisiert als ‘Sehnsuchtsbrücke’ den amerikanischen Traum.
Geplant wurde die Brooklyn Bridge tatsächlich von einem Ingenieur aus Mühlhausen in Thüringen. Der deutsch-amerikaner Johann August Röbling hatte zuvor bereits mehrere Hängebrücken konstruiert und konnte durch seine Abschlussarbeit am Königlich polytechnischen Institut zu Berlin, über eben dieses Thema, auf ein fundiertes Wissen zurückgreifen.
Als eines der architektonischen Meisterwerke der Stadt New York ist die Brooklyn Bridge Handlungsort zahlreicher Romanen, Filmen, Musicals, TV-Sendungen und Schauplatz der internationalen Kunstszene der USA. So wird die Brücke in Filmen wie Godzilla oder Deep Impact von Monstern und Meteoren zerstört oder dient wie im Musical Saturday Night Fever als Sinnbild für den Weg in eine neue Welt. Im Sommer 2008 war die Brooklyn Bridge selbst Teil einer großen Installation. Der dänisch-isländische Künstler Eliasson konstruierte einen künstlichen Wasserfall an der Brücke unter dem Titel ‘The New York Waterfalls‘.
Brooklyn Bridge – Zahlen und Fakten
Ganze 14 Jahre dauerte der Bau der Brooklyn Bridge und kostete die Stadt dabei 18 Millionen Dollar. Der Bau beschäftigte insgesamt 6000 Arbeiter wobei 27 dabei ums Leben kamen. Am Tag ihrer Eröffnung, dem 24. Mai 1883, überquerten bereits 1.800 Fahrzeuge und 150.300 Menschen die neue Brücke. Jeder Fußgänger musste einen Cent und für jeden Fahrzeug 5 Cent bezahlt werden. Um die New Yorker Bevölkerung von der Stabilität der Brücke zu überzeugen, soll zuvor der Zirkus Barnum, mit 21 Elefanten zur Belastungsprobe über die Brücke geschickt worden sein. [...mehr]
Neuseelands Natur ist atemberaubend und in dieser Form und Vielfalt auf der Welt einzigartig. So verwundert es auch nicht, dass jährlich eine riesige Anzahl von Besuchern das Land und vor allem seine Naturschönheiten erkunden will. Und eine dieser Schönheiten, zu der sie zahlreich strömen, ist der Milford Sound.
Dieses berühmte Fjord Neuseelands ist schon fast zu einem Wahrzeichen des Landes geworden. Nicht zuletzt weil es von allen Sounds (= Fjord) im Fjordland nicht nur der in meinen Augen schönste, sondern der am besten zu erreichenste ist. [...mehr]
Circa 60 km westlich von Sydney im australischen Bundesstaat New South Wales ziehen sich speltakuläre Felsenbänder von bis zu 1000 m Höhe durch einen üppigen Urwald. Hier und da donnern Wasserfälle in die Tiefe und ein geheimnisvoller blauer Dunst schwebt über allem.
Das sind die Blue Mountains, eines der beliebtesten Ausflugsziele der Einwohner Sydneys und unter Touristen teiweise noch ein echter Geheimtipp.
Die Blue Mountains habe ihren Namen von den schon erwähnten blauen Nebelschwaden, die die gesamte Gegend einzuhüllen scheinen. Die unzähligen Eukalyptusbäume strömen ätherische Öle aus, die sich in der Luft in den charakterischen blauen Dunst verwandeln. Doch nicht nur das ist bsonders an diesen Bäumen. Ihre Keime brauchen Feuer um zu gedeien, deshalb sondern sie die Öle ab um kleine Schwelbrände am Boden zu schüren, die abgestorbene Pflanzen in fruchtbare Asche und Erde verwandeln. Daher kommt es hier auch häufiger zu größeren Buschbränden.
Für die Siedler, die von Sydney aus nach Westen wollten, waren die Blue Mountains mit ihren steilen Sandsteinhängen und tiefen Schluchten ein schier unüberwindbares Hindernis. Erst 1813 gelang es den ersten die Berge zu überwinden und so einen neuen Teil der Siedlungsgeschichte Australiens zu schreiben.
Der Blue Mountains Nationalpark ist Weltnaturerbe und beherbergt eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. Die Gegend ist reich an unterschiedlichen Vogelarten, aber auch Koalas oder Felsenkänguruhs können hier beobachtet werden.
Die Three Sisters sind das Wahrzeichen der Region. Drei steile Felsspitzen ragen nebeneinander in den Himmerl. Laut einer Legende der Aborigines wurden hier drei Schwestern, die sich verbotener Weise mit ihren drei Liebhabern getroffen hatten, hier einst zur Strafe in Sandsteinfelsen verwandelt.
Touristen sollten nach Möglichkeit unter der Woche hierher kommen. Dann ist es nicht so überlaufen. Um die Gegend zu erkunden, bieten sich einem verschiedene Optionen an. Man kann zum Beispiel zu Fuß durch den Nationalpark streifen oder an festen geführten Wanderungen teilnehmen. Es gibt aber auch eine kleine Bahn, die Scenic Railway, die einen Teil des Geländes abfährt.
Diese beeindruckende Gegend lohnt es sich wirklich zu erkunden. Am besten an einem Ein-Tages-Trip von Sydney aus.
[...mehr]
Im südlichen Afrika an der Grenze zu Simbabwe und Sambia stürzt sich der Fluss Sambesi 110 m in die Tiefe. Die Victoriafälle sind somit der längste einheitlich herabstürzende Wasserfall der Erde.
Den dabei entstehenden Sprühnebel, der zum Teil bis zu 300 m aufsteigt, sieht man noch in 30 km Entfernung, daher nennen ihn die hier einheimischen Kololo auch “donnernder Rauch”. Bei einer Breite von 1708 m fallen im Februar und März, wenn der Sambesi besonders hoch steht, bis zu 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in das untere Flussbett.
Um die Victoriafälle, von ihrem britischen Entdecker David Livingstone nach Königin Victoria benannt, erstreckt sich ein riesiger Regenwald, der sein feuchtes Klima unter anderem dem Sprühregen des Wasserfalls verdankt. Der Mosi-Oa-Tunya-Nationalpark, der sich oberhalb der Fälle befindet, bietet einer reichen Vielfalt von Tieren und Pflanzen ein Zuhause.
Doch diese Natur wird zunehmens von Staudammprojekten der Sambesi River Authority bedroht. Durch das Aufstauen des Flusses wird vielen Tieren und Pflanzen die Lebensgrundlage entzogen und auch die unzähligen und faszinierenden Schluchten verlören ihren Charakter. Der Tourismus, einer der Haupteinnahmequellen dieser Region, wäre ebenfalls betroffen.
1989 hat die UNESCO die Victoriafälle zum Weltnaturerbe erklärt. Jährlich werden tausende von Menschen von ihnen angezogen. Mit einem Schlauchboot kann man auf bis zu 120 km Flussweg sich den Wassermassen entgegenstellen.
Die Victoriafälle beeindrucken mit Sicherheit jeden. Hoffen wir, dass dieses Stück Natur nicht auch den Menschen zum Opfer fällt.
[...mehr]
“Arme Niagarafälle“, soll Eleanor Roosevelt beim Anblick der riesigen Wasserfälle von Iguazù gesagt haben.
Die Fälle liegen wenige Kilometer aufwärts zur Flussmündung des Iguazù, der die Grenze zwischen Argentinien und Brasilien bildet. Bei den Einheimischen werden sie auch “Teufelsrachen” genannt. Dies ist auch kein Wunder, denn sie sind mit 2.700 Metern die breitesten Wasserfälle der Welt. Sie setzen sich aus 270 einzelnen kleineren Wasserfällen zusammen, von denen einige bis zu 82 m hoch sind.
Einen guten Überblick erhält man von der brasilianischen Seite aus, da der längere Teil in Argentinien liegt. Man kann sie aber auch von unten mit einem Boot bestaunen. Dusche garantiert! An manchen Stellen, wo das Wasser nicht so schnell fließt und die nicht so niedrig sind, kann man sich auch durch die Wassermassen nach unten abseilen. Auch dies ist logischerweise eine nasse, aber sehr spaßige Angelegenheit.
Um die Iguazù-Fälle herum erstreckt sich ein Nationalpark, der eine riesige Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen beherbergt; allein über 450 verschiedene Vogelarten. Einige sehr seltene Schmetterlings- und Reptilienarten leben hier. Doch dieser Lebensraum ist gefährdet. Die Brasilianer haben Teile der geschlossenen Straßen auf ihrer Seite des Parks wieder für den Autoverkehr zugelassen. Etliche Organisationen bemühen sich darum, diesen Entschluss wieder rückgängig zu machen und den Artenbestand zu sichern.
Gerade im Hinblick dessen, dass die Fälle zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören…
Diese beeindruckenden Wasserfälle, die sich aus dem Urwald ergießen, und deren reiche Tier- und Pflanzenwelt sind definitiv eine Reise wert und bleiben uns hoffentlich noch lange erhalten.
[...mehr]
Die Niagarafälle liegen an der Grenze zwischen dem US Bundesstaat New York und der Kanadischen Provinz Ontario. Wie der Name schon andeutet, sind es mehrere Wasserfälle, wobei besonders der Horseshoe Fall (Hufeisenfall) auf kanadischer Seite bekannt ist. Amerika hat sich hier leider mit den kleineren - im Vergleich - Wasserfällen zu begnügen, dem Bridal Veil Falls (dem Brautschleier Fällen) und dem American Fall.
Selten kann man so nah an ein Naturspektakel gelangen wie an die Niagarafälle - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Promenade an den Fällen entlang kann recht überlaufen sein, aber eine Fahrt in einem der Schiffe zu den Fällen hin lohnt sich allemal. Wenn man im obligatorisch zur Verfügung gestellten Regenmantel auf dem Schiff
steht und die Gischt der Wasserfälle auf dem Gesicht spürt - selten fand ich mich der Natur so verbunden. Und die 52 Meter hohen Fälle werfen eine Menge Gischt auf.
Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit der Tour hinter die Fälle. Unter Anleitung steigt man einige felsigen Treppen hinunter und befindet sich plötzlich auf der anderen Seite des Wasserfalls und kann das atemberaubende Getöse von Nahem erleben. Absolut nicht für Wasserscheue Naturen geeignet.
Dabei gibt es die Option problemlos die Grenze zwischen den USA und Kanada für einen Tag zu überqueren um den Anblick von allen möglichen Seiten zu genießen.
Geheimtipp ist für mich der späte Abend, wenn sich der größte Trubel verzogen hat. Sobald es dunkel wird werden die Wasserfälle mit mehreren bunten Strahlern beleuchtet und erstrahlen in ganz neuem Glanz.






