» Wasserfälle
Wenn der Rideau Canal im Winter gefriert bietet sich eine riesige Eisfläche perfekt zum Schlittschuhlaufen an. Im Sommer hingegen lassen sich verschiedene Landschaftsbilder bei einer Bootstour entlang des Kanals bewundern.
Nur rund 19 Kilometer des Rideau Canal, der auch Rideau Waterway genannt wird, sind künstlich angelegt worden. Die verbleibenden 183 Kilometer beinhalten ausgebaute Abschnitte von Flüssen und Seen. Der Kanal, der die beiden Städte Ottawa und Kingston verbindet wurde nach dem Wasserfall Rideau Falls benannt und im Jahre 1832 eröffnet. Damit ist er die älteste Wasserstraße in Nordamerika, die bis heute ununterbrochen genutzt wird. Vor vier Jahren wurde der Kanal von der UNESCO daher zum Weltkulturerbe erklärt. Er hält ganzjährig etliche Freizeitmöglichkeiten und Attraktionen bereit. [...mehr]
Im Nationalpark Plitvicer Seen reihen sich sechzehn Gewässer aneinander und bilden eine wunderschöne und unvergleichbare Naturkulisse, umgeben von einer bergigen Landschaft, unweit der Adria. 1997 wurden die Seen, die mittlerweile im Nationalpark liegen, auf die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen, und bilden seitdem ein wichtiges, touristisches Ziel in Kroatien.
Durch den beachtlichen Höhenunterschied von 130 Metern zwischen dem nördlichsten und dem südlichsten See des Nationalpark Plitvicer Seen, variiert auch die Umgebung, sowie die Flora und die Fauna stark. Viel gibt es sicherlich zu entdecken, im Nationalpark, der trotz seiner Abgeschiedenheit eine komfortable Anreise erlaubt. So ist die Region umgeben von Zadar, Rijeka und Zagreb, drei Städte mit internationalen Flughäfen, die von Deutschland regelmäßig angeflogen werden. [...mehr]
Die Iguazu Wasserfälle liegen zwischen der argentinischen Provinz Misiones und dem brasilianischen Bundesstaat Paraná. Sie erstrecken sich auf einer Länge von etwa 2,7 Kilometer und machen den Niagara-Fällen wahrlich Konkurrenz.
Die faszinierenden Wasserfälle setzen sich aus 20 größeren und 255 kleineren Wasserfällen zusammen, wobei die imposantesten von ihnen haben eine Höhe von bis zu 82 Meter erreichen. Die meisten von ihnen haben eine Höhe von etwa 64 Metern. [...mehr]
Der Geirangerfjord in Norwegen ist wahrlich eine Perle der Natur. Er schlängelt sich anmutig durch die Berge und ist das Lebenselixir für die einzigartige Flora und Fauna, die ihn umgibt. Erleben Sie atemberaubende Wasserfälle und lassen sich von der Landschaft verzaubern!
Dass der Geirangerfjord zu einem der einzigartigsten Naturschauplätze der Welt gehört, hat auch die UNESCO erkannt. Sie hat ihn bereits 2005 zum Weltnaturerbe ernannt und ihm somit Schutz und Erhalt zugesichert. Wer einmal von der Adlerstraße die Aussicht auf den Geirangerfjord genossen hat und Zeuge der ins Tal stürzenden Wassermassen der zahlreichen Wasserfälle geworden ist, wird verstehen wie notwendig es ist, ein solches Wunderwerk der Natur vor seinem Verfall zu schützen. [...mehr]
Das Okapi Wildreservat im Kongo ist die Heimat einer seltenen und faszinierenden Art: der Kurzhalsgiraffe oder auch Waldgiraffe Okapi. Diesem außergewöhnlichen Tier hat das Reservat nicht nur seinen Namen zu verdanken, sondern auch die Ernennung zum UNESCO Weltnaturerbe.
Das Okapi ist ein Paarhufer, der wie eine Kreuzung aus Giraffe und Zebra anmutet. An den Vorder- und Hinterläufen weist es eine ähnliche schwarz-weiß gestreifte Fellbeschaffenheit auf wie sein komplett gestreifter Verwandter. In Knochenbau und Anatomie ähnelt das Okapi jedoch eher der Giraffe. Deswegen zählt es zur Gruppe der Giraffenartigen. [...mehr]
Der Rheinfall in Schaffhausen stürzt 20 Meter in die Tiefe – Eine echte Schweizer Sehenswürdigkeit. Die Schweiz ist eben nicht nur das Land der Banken, Heidis Heimat und Herkunftsland der Toblerone. Der Rheinfall in die Schweiz ist einen Besuch wert, vielleicht aber lieber ohne Boot.
Die Schweiz ist für viele Dinge berühmt, dabei vergessen viele die Sehenswürdigkeiten in der Schweiz, die allerdings sehr zahlreich sind. Eine davon ist der Rheinfall in Schaffhausen, wo der Rhein mehr als 20 Meter in die Tiefe rauscht. Das klingt etwas lächerlich, denn schließlich überwinden andere Wasserfälle in der Welt viel mehr Höhenmeter, dennoch reicht es für Platz eins in Europa. [...mehr]
Der Taroko Gorge oder Taroko Nationalpark und Marmor ist wohl nicht das Erste, was einem einfällt, wenn man an Taiwan denkt. Der Taroko Nationalpark ist dennoch eine Reise wert, für Naturliebhaber, Wanderer oder Fahrradfahrer könnten die Aussichten in Taiwan kaum schöner sein.
Made in Taiwan sieht man öfters bei Elektrogeräten oder aber Kleidung, Taiwan hat allerdings weit mehr zu bieten als riesige Fabriken – riesige Berge zum Beispiel. Denn einer der für mich wohl schönsten Nationalparks der Welt liegt an der Ostküste Taiwans: Der Taroko Nationalpark. [...mehr]
Die New Yorker Brooklyn Bridge ist eine der ältesten und zu ihrer Entstehungszeit längsten Hängebrücken der Welt. Mit 1.833,68 Metern Gesamtlänge überspannt sie den East River und verbindet die Stadtteile Manhatten und Brooklyn miteinander. Für die Stadt New York wurde die Brooklyn Bridge schnell zu einem neuen Wahrzeichen und symbolisiert als ‘Sehnsuchtsbrücke’ den amerikanischen Traum.
Geplant wurde die Brooklyn Bridge tatsächlich von einem Ingenieur aus Mühlhausen in Thüringen. Der deutsch-amerikaner Johann August Röbling hatte zuvor bereits mehrere Hängebrücken konstruiert und konnte durch seine Abschlussarbeit am Königlich polytechnischen Institut zu Berlin, über eben dieses Thema, auf ein fundiertes Wissen zurückgreifen.
Als eines der architektonischen Meisterwerke der Stadt New York ist die Brooklyn Bridge Handlungsort zahlreicher Romanen, Filmen, Musicals, TV-Sendungen und Schauplatz der internationalen Kunstszene der USA. So wird die Brücke in Filmen wie Godzilla oder Deep Impact von Monstern und Meteoren zerstört oder dient wie im Musical Saturday Night Fever als Sinnbild für den Weg in eine neue Welt. Im Sommer 2008 war die Brooklyn Bridge selbst Teil einer großen Installation. Der dänisch-isländische Künstler Eliasson konstruierte einen künstlichen Wasserfall an der Brücke unter dem Titel ‘The New York Waterfalls‘.
Brooklyn Bridge – Zahlen und Fakten
Ganze 14 Jahre dauerte der Bau der Brooklyn Bridge und kostete die Stadt dabei 18 Millionen Dollar. Der Bau beschäftigte insgesamt 6000 Arbeiter wobei 27 dabei ums Leben kamen. Am Tag ihrer Eröffnung, dem 24. Mai 1883, überquerten bereits 1.800 Fahrzeuge und 150.300 Menschen die neue Brücke. Jeder Fußgänger musste einen Cent und für jeden Fahrzeug 5 Cent bezahlt werden. Um die New Yorker Bevölkerung von der Stabilität der Brücke zu überzeugen, soll zuvor der Zirkus Barnum, mit 21 Elefanten zur Belastungsprobe über die Brücke geschickt worden sein. [...mehr]
Neuseelands Natur ist atemberaubend und in dieser Form und Vielfalt auf der Welt einzigartig. So verwundert es auch nicht, dass jährlich eine riesige Anzahl von Besuchern das Land und vor allem seine Naturschönheiten erkunden will. Und eine dieser Schönheiten, zu der sie zahlreich strömen, ist der Milford Sound.
Dieses berühmte Fjord Neuseelands ist schon fast zu einem Wahrzeichen des Landes geworden. Nicht zuletzt weil es von allen Sounds (= Fjord) im Fjordland nicht nur der in meinen Augen schönste, sondern der am besten zu erreichenste ist. [...mehr]
Circa 60 km westlich von Sydney im australischen Bundesstaat New South Wales ziehen sich speltakuläre Felsenbänder von bis zu 1000 m Höhe durch einen üppigen Urwald. Hier und da donnern Wasserfälle in die Tiefe und ein geheimnisvoller blauer Dunst schwebt über allem.
Das sind die Blue Mountains, eines der beliebtesten Ausflugsziele der Einwohner Sydneys und unter Touristen teiweise noch ein echter Geheimtipp.
Die Blue Mountains habe ihren Namen von den schon erwähnten blauen Nebelschwaden, die die gesamte Gegend einzuhüllen scheinen. Die unzähligen Eukalyptusbäume strömen ätherische Öle aus, die sich in der Luft in den charakterischen blauen Dunst verwandeln. Doch nicht nur das ist bsonders an diesen Bäumen. Ihre Keime brauchen Feuer um zu gedeien, deshalb sondern sie die Öle ab um kleine Schwelbrände am Boden zu schüren, die abgestorbene Pflanzen in fruchtbare Asche und Erde verwandeln. Daher kommt es hier auch häufiger zu größeren Buschbränden.
Für die Siedler, die von Sydney aus nach Westen wollten, waren die Blue Mountains mit ihren steilen Sandsteinhängen und tiefen Schluchten ein schier unüberwindbares Hindernis. Erst 1813 gelang es den ersten die Berge zu überwinden und so einen neuen Teil der Siedlungsgeschichte Australiens zu schreiben.
Der Blue Mountains Nationalpark ist Weltnaturerbe und beherbergt eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. Die Gegend ist reich an unterschiedlichen Vogelarten, aber auch Koalas oder Felsenkänguruhs können hier beobachtet werden.
Die Three Sisters sind das Wahrzeichen der Region. Drei steile Felsspitzen ragen nebeneinander in den Himmerl. Laut einer Legende der Aborigines wurden hier drei Schwestern, die sich verbotener Weise mit ihren drei Liebhabern getroffen hatten, hier einst zur Strafe in Sandsteinfelsen verwandelt.
Touristen sollten nach Möglichkeit unter der Woche hierher kommen. Dann ist es nicht so überlaufen. Um die Gegend zu erkunden, bieten sich einem verschiedene Optionen an. Man kann zum Beispiel zu Fuß durch den Nationalpark streifen oder an festen geführten Wanderungen teilnehmen. Es gibt aber auch eine kleine Bahn, die Scenic Railway, die einen Teil des Geländes abfährt.
Diese beeindruckende Gegend lohnt es sich wirklich zu erkunden. Am besten an einem Ein-Tages-Trip von Sydney aus.
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