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Jeder ist zutiefst erschüttert und bewegt von der momentanen Finanzkrise. Da hat unser doch so hochgeschätztes System mal einen ordentlichen Dämpfer verpasst bekommen… Doch je mehr die Börse und das Finanzsystem in den USA abstürzen, desto mehr Touristen wollen plötzlich den Financial District in Manhattan, New York City, sehen.
Vielleich ist das ja ein bisschen wie bei einem Autounfall, wenn viele Schaulustige und Gaffer stehenbleiben und ihre Augen nicht vom Ort des Geschehens lassen können. Für manche, so auch bei mir, schwingt einfach eine große Portion Schadenfreude mit. Doch egal ob nun Pleite oder nicht, der Financial District und allen voran die Wall Street sind auch so ziemlich sehenswert.
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Key West unterscheidet sich schon immer ein wenig vom Rest der USA. Mit seinem fast schon karibischen und besonderen Charme ist es jeher ein Mekka für Touristen, aber auch für alle möglichen Exzentriker, Künstler oder Homosexuelle. Und auch politisch war Key West immer etwas anderer Ansicht…
Palmen wiegen sich leicht im Wind und das türkis-blaue Wasser funkelt in der Sonne. Man könnte meinen man ist in der Karibik… Das liegt vor allem daran, dass die Insel Key West mit der gleichnamigen Hauptstadt der südlichste Punkt der USA auf dem nordamerikanischen Festland ist. Am Landesende befindet sich auch ein Markstein, der von den Touristen wohl am meisten fotografiert wird. “Noch 90 Meilen bis Kuba” heißt es dort… [...mehr]
Die Natural Bridge (zu deutsch „natürliche Brücke“) ist eine geologisch entstandene Formation, welche sich im Shenandoah National Park befindet. Außerdem ist die Natural Bridge ein National Historic Landmark in Rockbridge County in Virginia, USA.
Entstanden ist die Natural Bridge auf ganz natürlich Weise: durch Auswaschungen des , welcher ein Nebenfluss des James River ist. Nach und nach haben diese Auswaschungen ihre Spuren im Kalkstein hinterlassen. Mit einer Höhe von 67 Metern spannt die Natural Bridge 27 Metern bis zum anderen Ufer.
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Death Valley: Das ist für viele der Inbegriff der rauen, amerikanischen Wüste. Man denkt vielleicht noch an Western, an harte Kerle, an Goldgräber oder raubeinige und verschrobene Bewohner in fast schon Geisterstädten. Und ein paar von diesen Klischees stimmen sogar…
Mehr als eine Million Besucher jährlich wollen sich davon überzeugen und sich von der rauen und faszinierenden Landschaft einnehmen lassen, dessen größter Teil zu Kalifornien gehört und ein kleiner Teil zu Nevada. Die Höhenunterschiede im Tal des Todes sind enorm: Vom tiefsten Punkt der USA, Badwater (85,5 m unter dem Meeresspiegel) bis zum 3.368 m hohen Telescope Peak.
Wer kennt sie nicht? Sie ist das Symbol für den amerikanischen Traum und die Freiheit einer Nation. Sie wird weltweit unzählige Male abgebildet, karikiert und zieht jährlich Tausende von Besuchern an: Die Freiheitsstatue auf Liberty Island im Hafen von New York City.
Sie soll Einwanderer und Heimkömmlinge in die USA begrüßen. Für viele dieser Menschen bedeutet sie Hoffnung auf ein neues Leben in einer neuen Welt. Heute begrüßt sie vor allem die Touristen. Die “Lady Liberty“, wie sie auch genannt wird, ist allein 46,5 m hoch. Mit Sockel, in dem sich ein Museum befindet, wären es dann rund 93 m. So gehört sie zu den höchsten Statuen der Welt. Sie ist mit einem Kupfermantel versehen, der sich im Laufe der Zeit grün eingefärbt hat. [...mehr]
Wenn man an Kalifornien denkt, fallen einem wahrscheinlich gleich Mickey Mouse und Arnold Schwarzenegger ein (Wer war hier noch die Comicfigur?
), doch dieser Bundesstaat in den USA kann auch anders. Ein ca. 26 km langer Küstenstreifen konnte sich all die Jahre fast ganz dem Menschen entziehen, Big Sur.
Kommt man in diese Gegend hat man das Gefühl in ein Kalifornien zu blicken, wie es einmal war. So müssen die ersten Siedler die Küste erlebt haben. Zerklüftete Felsen ragen aus dem blauen Meer, weißen Sand unter den Füßen durch kleine Übergänge und Tunnel gelangt man weiter ins Hinterland, wo Eukalyptusbäume ihren besonderen Duft verströmen, Wildblumen wachsen hier und da und überall sind Schmetterlinge. Man fühlt sich fast wie in einem kitschigen Naturfilm, aber es ist real. [...mehr]
Wer den Film “The Shining” (1980) von Stanley Kubrick mit Jack Nicholson kennt, wird sich wohl auch noch an die fantastische Kulisse und das imposante Gebäude erinnern. Dieses Haus ist wirklich ein Hotel und man kann dort sogar sehr angenehm und luxuriös übernachten. In der Realität wird hier hoffentlcih niemand durchdrehen…
Als der Autor Stephen King Kubrick ein Foto des Hotels sah, sagte er bloß “Bring mich an diesen Ort” und es war klar, dass dieser beeindruckende Ort für die Szenen, die nicht im Studio in England gedreht wurden, der richtige war. Im Film ist ein Schriftsteller mit seiner Familie im angelegenen “Overlook Hotel” als Hausmeister für die Zeit in der das Haus nicht in Betrieb ist eingestellt. Doch das Hotel wird von bösen Geistern heimgesucht, die den Autor in den Wahnsinn treiben, so dass er am Ende dann sogar auf seine Frau und seinen übersinnlich begabten Sohn losgeht.
In Wirklichkeit heißt das Hotel “Timberline Lodge” und liegt auch nicht in den Bergen von Colorado, sondern auf der südlichen Seite des Mount Hood, etwa 95 km östlich von Portland, Oregon, in den USA.
Es wurde in den Jahren von 1936 bis 1938 von lokalen Arbeitern, Architekten und Künstlern in den Jahren der Großen Depression im Rahmen einer Arbeitsförderungsmaßnahme gebaut. So besteht es nur aus Materialien der Gegend und jedes Zimmer ist individuell gestaltet.
Die “Timberline Lodge” liegt in einem der schönsten Skigebiete der Gegend. Der 3.425 m hohe Mount Hood lädt zu einem Tag auf der Piste ein. Und anschließend kann man wahnsinnig gut im Wellness-Bereich des Hotels entspannen.
Eine Nacht kostet, je nach Zimmer, zwischen 99 und 285 Dollar. Doch am aufregendsten ist es wohl das Hotel und die Umgebung nach Schauplätzen des Film zu erkunden.
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Hier saßen so berühmte Verbrecher wie Al Capone oder Machine Gun Kelly, die kein anderes Gefängnis haben wollte.
Das Bundesgefängnis wurde auch “the Rock” genannt, da eine Flucht aufgrung der starken Strömung und des eiskalten Wassers als unmöglich galt. Und tatsächlich ist es in 29 Jahren keinem der 14 Häftlinge, die es versuchten, gelungen. Sie ertranken entweder in den kalten Fluten oder wurden vorher erschossen. Nur drei Häftlinge, die mit Hilfe eines aus Regenmänteln zusammengeflickten Schlauchbootes fliehen wollten, hat man nie gefunden. Das FBI hat angeblich Hinweise, dass sie ertrunken sind, aber einige Gerüchte sagen etwas anderes.
Jeder kennt die Geschichten von Haien, die die Insel umkreisen. Doch dies sind nur Gerüchte, die bewusst zur Abschreckung gestreut wurden. Die einzigen Haie, die es hier gibt, sind Katzenhaie.
In der Zeit der Nutzung waren hier die berüchtigsten Kriminellen der USA inhaftiert, insgesamt 1.576, nie aber mehr als 302 gleichzeitig.
In winzigen Zellen (1,52 m mal 2,74 m) mit Waschbecken, Toilette und Bett hielten sich die Häftlinge meist 18 bis 23 Stunden am Tag auf.
In der Zeit der Haft, meist um die 10 Jahre, war den Gefangenen jeglicher Kontakt zur Außenwelt verboten, d.h. keine Zeitung, kein Radio, kein Fernsehen. Nur einmal pro Monat war ein kurzer Besuch erlaubt.
Als Strafe war die Isolationshaft beliebt. Man wurde mehrere Tage hintereinander bei permanenter Dunkelheit oder permanenter Beleuchtung allein eingeschlossen.
Aufgrund dieser und einiger anderer umstrittener Methoden musste das Gefängnis dann 1963 geschlossen werden.
Noch heute lieben die Touristen die Besichtung der alten düsteren Mauern. Vor allem Besichtigungen bei Nacht sind beliebt.
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Alcatraz ist ein Ort voller Legenden, der die Fantasie der Besucher weltweit anregt. Ob sich nun David Copperfield spektakulär aus den ehemaligen Gefängnismauern wegzaubert, Menschen Geister der früheren Insassen zu glauben sehen oder man einfach nur fasziniert von der Geschichte ist, diese Insel ist berühmt, berüchtigt.
Man könnte fast glauben, dass ein Fluch auf dieser Insel liegt, denn im Laufe ihrer Geschichte, scheiterten alle Projekte auf Alcatraz in ziemlich kurzer Zeit und wahren fast immer negativ behaftet. Nur der Tourismus hält sich, aber wohl einzig aufgrund der bewegenden Ereignisse.
1775 von einem spanischen Forscher entdeckt, war die 500 m lange und 41 m hohe Sandsteininsel in der Bucht von San Francisco lange Zeit nur ein Nistplatz für diverse Vogelarten.
Nachdem 1846 der militärische Gouverneur Kaliforniens die Insel Mexiko abkaufen wollte, aber kläglich gescheitert war, fiel sie der US-amerikanischen Regierung zu. Infolge des Goldrausches 1848 kamen immer mehr Schiffe in die Bucht und viele von ihnen sanken. Daher wurde 1852 der erste Leuchtturm auf der Insel errichtet. Ein Jahr später begann man mit dem Bau eines Forts auf Alcatraz und die militärische Nutzung begann.
Ab 1861 wurden hier das erste Mal dann auch Kriegsgefangene inhaftiert. Doch nach und nach zog sich das Militär von der Insel zurück und 1903 war das Gefängnis dann so verfalleen, dass es geschlossen werden musste. Der Neubau verzögerte sich aufgrund von Erdbeben für eine längere Zeit.
1933 begann schließlich der Umbau zu einer Strafvollzugsanstalt. (siehe nächste Woche : Teil 2 – Das Gefängnis)
Aufgrund baulicher Mängel und der rüden Umgangmethoden im berüchtigten Gefängnis wurde dieses dann 1963 wieder geschlossen.
Nach Schließung der Anstalt besetzten rund 40 Indianer verschiedener Stämme das Land für sich. In den folgenden Jahren solidarisierten sich viele Friedensaktivisten, Künstler und Studenten mit den Indianern und kämpften für deren Rechte auf Land. Doch 1971 leiß die amerikanische Regierung die Insel räumen und riegelte sie ab.
Nach und nach wurde hier dann der Tourismus aufgebaut. Über eine Million Besucher kommen jährlich hierher. Vom Pier 33 aus kann man die spezille Überfahrt nach Alcatraz buchen. Da es aber nur einen Anbieter dafür gibt, empfiehlt es sich unbedingt im Voraus einen Platz zu reservieren.
Letzten Freitag (11.4.08) hat in Washington, USA, in direkter Nähe zum Kapitol und zum Weißen Haus das Newseum, ein Museum rund um das Thema Nachrichten und Journalismus aufgemacht.
Direkt in der riesigen Eingangshalle des spektakulären Baus empfängt einen ein Nachrichtenhubschrauber und in großen Lettern ist der erste Zusatz der amerikanischen Verfassung zu Presse- und Meinungsfreiheit abgedruckt.
Über sechs Stockwerke verteilt, reihen sich Schlagzeilen und berühmte Fotos aneinander und suggerieren dem werten Besucher ständig, was für ein heldenhafter Beruf der Journalismus sei und besonders die US-Journalisten. Ob sie nun mutig aus Krisen- oder Kriegsgebieten im Bombenhagel stehen und berichten oder daran teil haben die Berliner Mauer zu Fall zu bringen, der Journalist ist immer ein mutiger, ehrlicher Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit.
Ausrutscher und Pannen werden nur wenig thematisiert und sind in eine kleine abgelegene Ecke des Museums verbannt worden. Stattdessen kann man interaktiv über ethische Urteile abstimmen, ein Anchorman in seiner eigenen Nachrichtensendung sein oder sich im 3D-Kino bomben um die Ohren fliegen lassen.
Neue Formen, wie der Online- oder Handy-Journalismus oder Portale wie myspace oder youtube werden in dieser übersteigerten Hommage an einen glorreichen Journalismus aus früheren Tagen überhaupt nicht bedacht.
Und natürlich bleibt auch der 11. September nicht unerwähnt.
Die Betreiber wollen hier ein Mahnmal für die Presse- und Meinungsfreiheit schaffen und lassen vollkommen heutzutage gängige Medienzensur außer Acht, angefangen über die einseitige Berichterstattung aus dem Irak, bis hin zum regierungstreuen und pseudopatriotischen Schönreden und Nichthinterfragen der aktuellen Politik.
Dass das Newseum direkt am Regierungviertel liegt verdeutlicht diese Vorgehensweisen nur noch mehr und ist fast schon blanker Hohn. Ablenken von der Wahrheit kann ja so schön sein…
Ich möchte es aber auch nicht komplett schlecht reden. Hiermit wollte ich nur zu bedenken geben, dass auch Touristenattraktionen durchaus einen politischen Hintergrund haben können. Die genannten Punkte sollte man einfach im Kopf behalten.
Neben 14 Galerien, Originalexponaten, wie ein Stück der Berliner Mauer, 15 Auditorien, gibt es auch noch zwei Fernsehstudios, aus denen zukünftig gesendet werden soll.
Und auch die vielen alten Schlagzeilen und Titelseiten, in denen man stöbern kann, sind durchaus interessant.
Sehenswert ist das Newseum allemal. Man bekommt familiengerecht das Wesen und das Idealbild des Journalismus gezeigt. Zudem verdeutlicht es auf zeitgemäße und unterhaltsame Weise den Einfluss und den Stellenwert der Medien durch die Geschichte hindurch.
Am besten nach Möglichkeit angucken und sich seine eigene Meinung bilden!
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