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Autor: Nina

Südöstlich von Australien liegt eines der letzten Naturparadiese der Erde, Tasmanien. Dadurch, dass diese Insel so lange vom Festland isoliert war, hat sich hier die Flora und Fauna besonders ausbreiten und entwickeln können.

einzigartige Pflanzenwelt Tasmaniens © PaleontourKlare blaue Seen, Berge, die sich durch urwüchsigen Dschungel ziehen, Farnwälder und lange Sandstrände, die sich an einem Meer entlang ziehen, das so blau ist, dass man es kaum glauben kann, prägen das Bild Tasmaniens. Hier hat die Umweltbelastung noch nicht so zuschlagen können, wohl auch weil 45% der Insel von den 19 Nationalparks bedeckt sind und rund ein Viertel zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. Die Luft ist hier so klar, dass man nachts selbst in der Hauptstadt Hobart die Milchstraße sehen kann.

Für dieses Naturwunder sollte man sich mindestens zwei Wochen Zeit nehmen alles genau zu erkunden. Besonders die zwei schönsten und bekanntesten Nationalparks Cradle Mountain-Lake St. Clair und Franklin-Gordon Wild Rivers sind eine lange Wanderung wirklich wert. Zahlreiche Veranstalter bieten geführte Wander- oder Trekking-Touren an, ob mehrtägig oder nur einen Tagesausflug.

Nationalpark © PaleontourUnd mit viel Glück kann man dort dann ein paar Tierarten beobachten, die es nur auf in Tasmanien gibt: kleinere Wallabyarten, den Ameisenigel und natürlich Tasmaniens berühmtesten Einwohner, den tasmanischen Teufel. ;-)

Auf der Insel gibt es auch einige historische kleine Städtchen, die es sich zu entdecken lohnt. Diese finden sich vor allem entlang des Midland Highway. Auch ein Besuch im Weinbaugebiet Pipers Brook oder in den Hafenstädten Strahan und Stanley sind eine Reise wert.

Auf Tasmanien gibt es also viel zu entdecken. Gleichzeitig kann man hier aber auch herrlich die Seele baumeln lassen. So findet hier jeder was das Herz begehrt.

Sonnenuntergang in Tasmanien © timparkinson

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Autor: Nina

Seit hunderten von Jahren sind Menschen aus aller Welt von den Steinkreisen von Stonehenge fasziniert. Nicht umsonst wurde es bereits 70 Jahre nach der Eroberung Englands durch die Normannen als Wunder von Britannien erwähnt. Und auch heute lassen sich jährlich tausende von Besuchern in den Bann der Steine ziehen.

Die weltbekannte Steinkreisanlage liegt im mittleren Süden Englands in der Grafschaft Wiltshire, nicht weit entfernt von der Stadt Salisbury.

Der Name Stonehenge wird aus dem Altenglischen mit “hängende Steine” übersetzt. Es ist eine Grabanlage, die von einer Megalithstruktur umgeben ist und die wiederum von einzelnen Steinkreisen umfasst werden. Die bekannten riesigen Pfeilersteine mit ihren Decksteinen gehören zum äußeren Kreis. Zudem gibt es im inneren noch eine ähnlich aufgebaute Hufeisenform. Einzelne Megalithe, sowie zwei Hügelgräber, finden sich in unmittelbarer Nähe.

Stonehenge aus der Luft © tj scenesErst im 20. Jahrhundert konnten Archäologen nach und nach mehr über die Entstehnung von Stonehenge herausfinden. Nach heutigem Wissensstand kann man den Bau grob in drei Phasen unterteilen: Rund 3.100 v.Chr. werden der große Erdwall und ein Graben, die man beide heute noch sieht, errichtet. Von der zweiten Phase ist so gut wie nichts mehr übrig, da Löcher im Boden auf eine Konstruktion aus Holzpfosten hinweisen. Zudem wurden hier wohl auch Brandbestattungen abgehalten. Die Megalithstruktur entstand wohl erst zwischen 2.500 und 2.000 v.Chr.

Die letzte kultische Nutzung wird auf das 7. Jahrhundert n.Chr. datiert. Obwohl der genaue Sinn und Zweck Stonehenges bis heute nicht geklärt ist, wird häufig davon ausgegangen, dass es als eine Art Kalender oder Observatorium diente. Einzelne Steine sind nach den Positionen der Sonnenwende und der Tagundnachtgleiche ausgerichtet. Er könnte aber auch ein Versammlungsort für religiöse Zeremonien gewesen sein, da diese sich nach Sonne und Mond orientierten. Vielleicht war es aber auch beides zugleich.

Megalithenstruktur by dannysullivanSowieso ragen sich dutzende von Mythen, Legenden und Sagen um Stonehenge. Es wird sehr häufig mit der Sage um König Artus in Verbindung gebracht. So habe der Zauberer Merlin die Anlage beispielsweise aus Irland mitgebracht. Die neueste Geschichte hat wohl der Pseudowissenschaftler Erich von Däniken ins Spiel gebracht. Na, ratet mal… Ja, genau, Außerirdische haben Stonehenge errichtet. :D

Seit 1918 wird gehört die Anlage übrigens dem englischen Staat und wurde 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Bis vor ein paar Jahren konnte man sich noch frei zwischen den Steinen bewegen, doch heute muss man sich auf festgeschriebenen Wegen drumherum bewegen. Einige Touristen mussten sich wohl unbedingt heimlich Souvenirs einstecken oder versuchen sich in den Steinen zu verewigen…

Trotzdem ist und bleibt Stonehenge eines der faszinierendsten und mysteriösesten Bauten Europas, wenn nicht der Welt.

Mehr wissenswertes rund um Stonehenge gibt es bei stonehenge.brain-jogging.com…    [...mehr]



Autor: Nina

Kolosseum bei Nacht © lightmatter

Denkt man an Rom fallen einem sicherlich nicht nur der Vatikan und die unzähligen Brunnen ein, sondern wohl auch oder vor allem das Kolosseum ein. Es zählt zu den herausragensten architektonischen und logistischen Meisterwerken der Welt. 2007 wurde es von Millionen Menschen weltweit zu einem der “neuen sieben Weltwunder” gewählt.

Im Jahr 72 n. Chr. von Kaiser Vespasian in Auftrag gegeben und von seinem Sohn Titus 80 n. Chr. vollendet, wurde das Kolosseum mit einem hundertägigen Fest eröffnet.

Es ist wurde ellipsenförmig gebaut und hat einen Umfang von 527 m und ist 48 m hoch. Vier Ebenen boten rund 50.000 Zuschauern nach Ständen geordnet Platz. Das erste Geschoss wurde im toskanischen, das zweite im ionischen, das dritte im korintischen und das vierte in einem einfachen, massiven Stil gestaltet. Zusätzlich gab es noch eine extra Loge für den Kaiser und sein Gefolge.

Über 80 Eingänge, Aufzüge und ein ausgeklügeltes Treppen- und Gangsystem sorgten dafür, dass die gesammte Arena innerhalb von 15 Minuten mit Zuschauern gefüllt werden konnte. Die gesamte Arena war unterkellert, von wo aus durch Winden und Flachenzüge blitzschnell die Kulissen wechslen konnten. Zeitweise soll man es sogargeflutet habe um Seeschlachten nachzustellen.

Sicht auf Ränge und Arena © tisebÜber den Rängen konnte ein riesengroßes Sonnensegel gespannt werden, das die Zuschauer vor Regen oder Hitze schützte. “Imbissbuden” sorgten für das leibliche Wohl des Publikums, so dass das Kolosseum einem heutigen Stadion oder einer Konzerthalle wohl in nichts nachgestanden hat.

Nur schätzten die Römer weit blutigere Unterhaltung. Am beliebtesten waren Gladiatoren- oder Tierkämpfe, wobei je exotischer das Tier desto besser. Es waren immer Kämpfe auf Leben und Tod. Auch Hinrichtungen, besonders den Verurteilten den wilden Tieren lebendig zum Fraß vorzuwerfen, erfreuten sich beim Publikum größter Beliebtheit. Nach aktuellen Schätzungen wurden im Kolosseum wohl insgesamt an die 500.000 Menschen und weit über eine Million Tiere getötet.

Die Gladiatoren waren nicht nur Sklaven oder Kriegsgefangene, sondern auch ganz normale römische Bürder oder sogar Adelige meldeteb sich freiwillig zum Kampf. Wohl vor allem , da die Gladiatoren wie heutige Popstars gefeiert wurden.

Aufgrund der brutalen Spiele wurde das Kolosseum 1999 zum Monument gegen die Todesstrafe erklärt. Jedesmal, wenn irgendwo auf der Welt eine Todesstrafe ausgesetzt wird oder ein Land diese gar abschafft, wird das Kolosseum 48 Studen lang bunt angestrahlt.

Wenn man in Rom oder Italien ist, gehört das Kolosseum auf jede Sightseeing-Liste.

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Autor: Nina

Castillo © kyle simourd

Viele Mythen und Legenden ranken sich um das Volk der Maya und ihre Ruinenstadt Chichén Itzá hat schon immer die Fantasie von Wissenschaftlern und Besuchern gleichermaßen beflügelt. Nicht umsonst wurde sie 2007 zu einem der “neuen sieben Weltwunder” gewählt.

Man nimmt an, dass die Gründung von Chichén Itzá auf der Halbinsel Yucatán (Mexiko) in die Zeit von 435 bis 455 n. Chr. fällt. Da die etwa ein Kilometer Durchmesser große Stadt die Hauptstadt eines Maya-Reiches bildete, wohnten hier wohl nur Priester und Regierungsfunktionäre.

Chichén Itzá wurde um zwei große Cenotes errichtet, von denen einer, “der heilige Brunnen” Sagrada, wohl als Opferplatz diente. In ihm fand man Gold, Jade, Schmuck und über 50 Skelette.

Säulengang Chichén Itzá © jimg944Rund 200 Jahre nach Gründung der Stadt wurde sie von den Maya auch schon wieder verlassen und erst um 987 wieder vom Volk der Tolteken neu besiedelt. Unter ihnen erlebte Chichén Itzá wieder rund 200 Jahre lang eine neue Blütezeit. Der toltekische Baustil vermischte sich mit dem der Maya.

Das beste Beispiel hierfür ist das Castillo (span. “das Schloss”) oder auch die Pyramide Kukulcán genannt. Die Pyramide ist rund 30 m hoch und hat vier Treppen mit insgesamt 365 Stufen, eine für jeden Tag des Jahres. Hier zeigt sich mal wieder welch immense mathematische und astronomische Kenntnisse die Maya bereits hatten.

Stufen zum Castillo © maliasZweimal im Jahr, zur Tagundnachtgleiche, versammeln sich zu den normalen Besuchern noch tausende Menschen um die Tempelpyramide um Zeugen eines faszinierenden Schauspiels zu werden. Eine Seite des Bauwerks wird dann komplett in den Schatten getaucht und nur noch die Stufen werden von der Sonne beschienen. Diese bilden optisch ein Band, das sich dann mit dem Schlangenkopf am Fuß der Pyramide vereint. Es zeigt sich der Schlangengott Kulkulcán.

Aber auch andere Bauwerke der Stadt sind sehr beeindruckend. Der Kriegertempel mit seinen in Stein gehauenen Reliefs zum Beispiel oder der architektonisch interessante Schneckenturm.

Die alte Ruinenstadt zeugt von der Blüte und dem Untergang einer faszinierenden Kultur und wird jedem Besucher den Atem rauben.

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Autor: Nina

Sukhothai Historical Park1 © Argenberg

Eine der wohl schönsten Touristenregionen Thailands ist die alte Königsstadt Sukhothai. Sie liegt rund 440 km nördlich von Thailands heutiger Hauptstadt Bangkok.

Sukhothai war die Hauptstadt des gleichnamigen Königreiches. Als erstes thailändisches Königreich kann man die Region als Wiege Thailands betrachten, worauf die heutigen Thais immer noch stolz sind.

Sukhothai Historical Park2 © MJ MacAus einer alten Khmer-Siedlung wurde die Stadt 1238 gegründet und sollte über 120 Jahre lang die Hauptsstadt und das Zentrum des unabhängigen Königreichs Sukhothai bleiben.
Später wurde Sukhothai dann zu einer Provinz Thailands.

1968 wütete ein riesiges Feuer in der Stadt und ein Großteil der alten Gebäude wurde zerstört und danach durch neue Bauten ersetzt. Daher gliedert sich Sukhothai in Alt- und Neustadt.

Die Altstadt bildet vor allem einen Ruhepol. In schön bewachsenen Parkanlagen kann der Besucher einmal tief durchatmen, sich unter einen Baum in den Schatten legen oder an den vielen mit Lotusblumen bedeckten Seen und Teichen entlang schlendern. Unzählige Gasthäuser verwöhnen die Besucher mit unzähligen thailändischen Gerichten.

In der Neustadt befinden sich die touristischen Zentren, von Übernachtungsmöglichkeiten bis hin zu Bars, Cafés und Restaurants.

Umland Sukhothai © MJ MacDas Umland der Stadt ist geprägt von sanften Hügeln und flachen Ebenen, die von einer atemberaubenden Berg- und Dschungelwelt umgeben sind. Palmenhaine und Mangrovenwälder säumen die Flusslandschaft und die bunten, auf Holzstelzen stehenden, Häuser der Einheimischen bilden zusätzlich einen besonderen Hingucker.

In der Gegend wird vor allem Tabak, Reis und Obst angebaut. Am besten lässt sich diese Landschaft mit dem Fahrrad oder etwas abenteuerlicher, mit der Motorradrikscha, erkunden. Busse und Taxis fahren aber auch. Die hügelige Landschaft lädt zum Wandern ein.

Die UNESCO hat die alte Ruinenstadt Sukhothai Historical Park, die rund 12 km von der eigentlichen Stadt entfernt ist, in seine Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Hier kann man die alten Ruinen der Tempel und Paläste der einstigen Könige bestaunen.

Sukhothai wird garantiert das Herz jeden Ruhesuchenden höher schlagen lassen.

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Autor: Nina

Victoriafälle1 © babasteve

Im südlichen Afrika an der Grenze zu Simbabwe und Sambia stürzt sich der Fluss Sambesi 110 m in die Tiefe. Die Victoriafälle sind somit der längste einheitlich herabstürzende Wasserfall der Erde.

Den dabei entstehenden Sprühnebel, der zum Teil bis zu 300 m aufsteigt, sieht man noch in 30 km Entfernung, daher nennen ihn die hier einheimischen Kololo auch “donnernder Rauch”. Bei einer Breite von 1708 m fallen im Februar und März, wenn der Sambesi besonders hoch steht, bis zu 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in das untere Flussbett.

Affe im Nationalpark © Andreas KolleggerUm die Victoriafälle, von ihrem britischen Entdecker David Livingstone nach Königin Victoria benannt, erstreckt sich ein riesiger Regenwald, der sein feuchtes Klima unter anderem dem Sprühregen des Wasserfalls verdankt. Der Mosi-Oa-Tunya-Nationalpark, der sich oberhalb der Fälle befindet, bietet einer reichen Vielfalt von Tieren und Pflanzen ein Zuhause.

Doch diese Natur wird zunehmens von Staudammprojekten der Sambesi River Authority bedroht. Durch das Aufstauen des Flusses wird vielen Tieren und Pflanzen die Lebensgrundlage entzogen und auch die unzähligen und faszinierenden Schluchten verlören ihren Charakter. Der Tourismus, einer der Haupteinnahmequellen dieser Region, wäre ebenfalls betroffen.

Victoriafälle2 © Andreas Kollegger1989 hat die UNESCO die Victoriafälle zum Weltnaturerbe erklärt. Jährlich werden tausende von Menschen von ihnen angezogen. Mit einem Schlauchboot kann man auf bis zu 120 km Flussweg sich den Wassermassen entgegenstellen.

Die Victoriafälle beeindrucken mit Sicherheit jeden. Hoffen wir, dass dieses Stück Natur nicht auch den Menschen zum Opfer fällt.

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Autor: Nina

Denkt man an China, fällt den meisten wohl als erstes die Große Chinesische Mauer ein. Seit Jahrhunderetn fasziniert sie die Menschen. So sehr, dass sie 2007 in einer privaten Initiative zu einem der “Sieben Weltwundern der Moderne” gewählt wurde und die UNESCO die 1987 in die Liste des Weltkulturerbes aufnahm.

Die Mauer ist bis heute noch weitgehend wissentschaftlich unerforscht, da die meisten Quellen sehr voneinander abweichen. Auch, dass die Quellen weltweit verstreut und nicht mehr so gut erhalten sind, erschwert die Erforschung erheblich.

Die ersten Mauerteile entstanden wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts und sollte als Schutz vor den untereinander verfeindeten chinesischen Stämmen dienen.

Gang auf Chinesischer Mauer © topgold214 v. Chr. beschloss der erste chinesische Kaiser Schutzwälle gegen die Volker im Norden zu errichten. Doch im Gegensatz zu seinen Vorgängern baute er die Mauern nicht in den Tälern, sondern unterhalb der Kammlinie des Gebirges.

Seit dieser Zeit wurde die Chinesische Mauer nach und nach zusammengefügt, aus- und umgebaut. Die letzte große Bauphase geschah in der Ming-Dynastie und gab ihr die heute bekannte Form. Mit 6.350 km Länge, an manchen Stellen einer Höhe von 10 m und einer Breite von 9 m ist sie das größte Bauwerk der Welt. Die Mauer wird von bis zu 12 m hohen Türmen im Abstand von einigen hundert Metern unterbrochen. Man vermutet bis zu 25.000 solcher Türme entlang der Mauer.

Chinesische Mauer © spankmeeehardHeute befinden sich weite Teile der Chinesischen Mauer in schlechtem Zustand, nur um die Touristenzentren wird sie regelmäßig restauriert. Bewohner von in der Nähe gelegenen Dörfern benutzen sie als Steinquelle zum Häuserbau und Graffitisprayer finden eine willkommene Leinwand. Erst in den letzten Jahren setzen sich verschiedene Gesellschaften für ihren Erhalt ein.

Es wäre schade, wenn ein so beeindruckendes Bauwerk den Zeichen der Zeit zum Opfer fällt!

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Autor: Nina

Machu Picchu im Nebel © egroj

Hoch zwischen den Gipfeln der Anden Perus thront zwischen meist tief hängenden Nebelwolken die alte Inkastadt Machu Picchu. Seitlich fallen drei steile Felswände bis zu 600 m tief zum Fluss Rio Urubamba.

In einer Höhe von 2450 m liegt die Ruinenstadt 112 km nordwestlich von der Stadt Cusco. Mit einer Besucherzahl von ca. 2000 Personen pro Tag ist Machu Picchu eine der beliebtesten Touristenattraktionen Südamerikas. 1983 nahm die UNESCO die in ihre Liste des Weltkulturerbes auf.

Über vier Jahrhunderte galt die Stadt als verschollen, bis sie 1911 eine Expedition der Universtät Yale unter der Leitung von Hiram Bingham wiederentdeckte. Doch fälschlicherweise hielten sie die Stadt zunächst für die 35 km entfernt gelegene Zufluchtstätte der Inkas vor Pizarro, Vilcabamba.

Machu Picchu © Fran-cis-caEs ranken sich viele Legenden um diesen mystisch anmutenden Ort. Auch ihr Sinn und Zweck ist nicht ganz klar. Wurde sie als Festung gebaut? Oder diente sie den Inkas als religiöse Stätte? Heute weiß man, dass sich zu Zeiten spanischer Eroberung Machu Picchu teilweise noch im Bau befand. Auch ist man sich inzwischen sicher, dass es wohl ein mit astronomischen Beobachtungen verbundenes Kultzentrum werden sollte.

Die Stadt, die aber immer nur zum Teil bewohnt war, sollte einmal über 1000 Menschen Platz bieten. Machu Picchu umfasst ungefähr 200 Gebäude und einen riesigen Zeremonialbezirk. Besonders auffallend sind ein großer massiver Rundturm, der wahrscheinlich als Observatorium diente, und eine große steinerne Sonnenuhr. Desweiteren gibt es einen Haupttempel, den sogenannten “Tempel der drei Fenster” und den Sonnentempel.

Als Besucher kann man auf mehreren Wegen nach Machu Picchu gelangen. Von Cusco aus fährt eine Bahn zum Dorf Aguas Calientes am Fuße des Berges. Von hier aus windet sich ein Bus die 8 km lange Serpentinenstrecke direkt hinauf zur alten Inkastadt.

Machu Picchu von oben © exfordyNatürlich gibt es auch die Möglichkeit die Strecke über kleine gewundene Pfade zu laufen. Oder man nutzt den 88 km langen Inka-Pfad für eine mehrtägige Wanderung. Direkt am Eingangsbereich zu Machu Picchu liegt übrigens das Hotel “Sanctuary Lodge” (zur Hotelkette “Orient Express” gehörend).

Man sollte sich hier auf jeden Fall Zeit nehmen die Ruinenstadt Machu Picchu genau zu erkunden und die einzigartige mysteriöse Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Es gibt viel zu entdecken!

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Autor: Nina

Taj Mahal von vorne © babasteve

Weit über die Dächer der indischen Stadt Agra ragt das Taj Mahal in den Himmel. Der Großmogul Shah Jahan ließ es als Mausoleum für seine verstorbene Frau Mumtaz Mahal errichten.

Der Shah ließ den Bau kurz nach dem Tod seiner Frau 1631 beginnen. 20.000 Handwerker unter der Leitung eines persischen Architekten bauten 17 Jahre lang daran. Der Architekt Abu Fazel schaffte es meisterhaft den persischen Baustil mit dem indischen zu verbinden und schuf so etwas einzigartiges.

Als der Sohn des Shahs an die Macht kam, sperrte er seinen Vater bis an sein Lebensende ins Gefängnis. Nach seinem Tod wurde er neben seiner Gattin beigesetzt.

Taj Mahal Sonnenuntergang © KoshykDa sein Grab die Symetrie des Gebäudes zerstört, kursieren einige Legenden, dass er sich daneben ein eigenes Grabmal aus schwarzem Marmor bauen lassen wollte, wozu er dann natürlich durch die Entmachtung durch seinen Sohn keine Chance mehr hatte.

Um das Taj Mahal herum zieht sich ein 18 Hektar großer Garten, der die Pracht des Gebäudes nochmal unterstützt.

Über tausend Elefanten transportierten die kostbaren Materialien, wie Edelsteine und teuersten Marmor, aus ganz Indien und Asien nach Agra.

Taj Mahal Nebengebäude © cprogrammerDas Taj Mahal wurde 1983 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen und zählt heute zu den modernen sieben Weltwundern. Außerdem gilt es als eines der bedeutendsten Werke islamischer Architektur.

Jährlich pilgern tausende von Touristen hierher und besonders bei indischen Liebesaaren ist es als Reiseziel sehr beliebt. Es soll als größter Liebesbeweis der Welt ihre Liebe stärken und dauerhaft machen.

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Autor: Nina

Panorama Grand Canyon © eva101

Der Grand Canyon hat schon immer die Menschen fasziniert und in seinen Bann gezogen. Jährlich besuchen über fünf Millionen Menschen dieses Naturwunder.

Der Colorado River hat die über 450 km lange Schlucht über Jahrmillionen in das Gestein des Colorado-Plateaus gegraben. Er ist 1.800 m tief und an manchen Stellen bis zu 30 km breit.

Bereits vor 3.000 Jahren haben sich Menschen im Grand Canyon, im Norden Arizonas, angesiedelt. Unterschiedliche indiansiche Stämme fanden in der Schlucht ihr Zuhause. Heute lebt nur noch der Stamm der Havasupai hier.

Flusslauf im Grand Canyon © mandj98Die ersten Europäer, die an den Canyon kamen, waren die Spanier im Jahr 1540. Damals wurde er als wertlos eingestuft und rund 200 Jahre nicht mehr aufgesucht. Die ersten Siedler, Mormonen, kamen erst um 1850 und nach und nach begannen die Menschen mit der Erforschung der riesigen Schlucht.

1908 wurde ein großer Teil des Grand Canyon von Theodore Roosevelt zum Nationalpark erklärt und seit 1979 gehört er zur Liste des UNESCO-Weltnaturerbes.

Blick auf Grand Canyon © Wolfgang StaudtAls Besucher kann man den Canyon auf unterschiedlichen Wegen erkunden. Entweder man macht einen Rundflug und verschafft sich so den wohl besten Überblick oder man begibt sich zu einem der zahlreichen Aussichtspunkte. Sehr reizvoll ist hierbei auch der 2007 eröffnete Grand Canyon Skywalk, eine über den Rand herausragende Plattform mit einem Glasboden. Für Mutige, die schon immer einmal das Gefühl haben wollten in luftiger Höhe zu schweben.

Natürlich kann man auch im Canyon wandern. Dies geht allerdings meist nur unter der Aufsicht eines Rangers. Wer im Grand Canyon direkt übernachten möchte, braucht ein spezielle Genehmigung. Oder man braust mit einem Boot durch die tiefen Schluchten des Canyons.

Die faszinierenden Weiten des Grand Canyons werden garantiert jeden fesseln und begeistern.

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