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Die meisten stellen sich unter Südamerika wohl Dschungel, Hitze oder die Anden vor. Doch dieser Kontinent ist extrem vielseitig. In Patagonien zum Beispiel findet man riesige Gletscher und weite Eiswüsten eingebettet in eine atemberaubende Landschaft. Das ist der Nationalpark Los Glaciares.
Schnatternde Pinguine, große Seeelefanten, krachende Eismassen und leuchtende Eistunnel treffen hier direkt auf Granitberge mit bizarren Gesteinsformartionen. Im argentinischen Teil Patagoniens an der Grenze zu Chile, genauer gesagt in der Provinz Santa Cruz, liegt der Nationalpark Los Glaciares. Auf einer Fläche von 4459 km² erstrecken sich hier riesige Gletscherformationen, die größten Südamerikas. 1981 erklärte die UNESCO dieses Gebiet zum Weltnaturerbe um diese einzigartigen Eismassen zu schützen und zu erhalten.
Arequipa ist die zweitgrößte Stadt in Peru und die wohl wichtigste im Süden des Landes. Jeder Besucher wird von der ersten Sekunde an von dieser wunderschönen Stadt fasziniert sein. Wunderschöne, historische Bauten, viel Grün, ein mildes und sonniges Klima und eine eindrucksvolle landschaftliche Kulisse ziehen jeden in seinen Bann.
Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region und liegt mitten zwischen mehreren Vulkanen. Arequipa ist das kulturell, wirtschaftliche und politische Zentrum des südlichen Perus. Auf einer Höhe von 2.300 m leben hier rund 783.000 Einwohner. [...mehr]
Das wohl bekannteste Weltwunder der Antike sind die Pyramiden ind Ägypten und die von Giezh mit der Sphinx davor kennt jedes Kind. Wahrscheinlich auch, weil sie das einizge dieser sieben Weltwunder sind, das bis heute überlebt hat.
Jeher haben die Pyramiden die Fantasie der Leute beflügelt und mit ihren Mysterien schon so manche in ihren Bann gezogen. Alle Touris wollen sie sehen, alle Weltverschwörer und Mystiker versuchen sie in ihre Theorien einzubauen.
Ca. 15 Kilometer von Kairo, der Hauptstadt Ägyptens, aus gelegen, direkt am Stadtzentrum von Gizeh, befinden sie sich auf der rechten Seite des Nils. [...mehr]
Irgendwo am Südwestende des Toten Meeres in Israel befindet sich mitten in der Wüste zwischen Felsen und Sand eine Festung, die für den jüdischen Freiheitskampf einen hohen Symbolwert besitzt, Masada. Lange galt sie als uneinnehmbar, bis zu jenem tragischen Tag.
Masada wurde zwischen 40 und 30 v. Chr. von König Herodes I. erbaut. Nur über drei kleine Saumpfade zugänglich, auf einem Hochplateau zwischen felsigen Steilhängen gelegen, sollte sie ein uneinnehmbares Bollwerk werden. Bis zu 400 m ragt sie über die Wüste. Jeder Feind, der sich nähert kann sofort gesehen werden. Herodes ließ Vorräte anlegen und 12 Zisternen graben. Und um dem Ganzen noch eins drauf zu setzen, baute er eine hohe Mauer mit fast 40 Türmen um die Anlage. [...mehr]
Das Rote Fort in der nordindischen Stadt Agra findet von Touristen meist nur wenig Beachtung, da nur 2,5 km von ihm entfernt das Taj Majal in den Himmerl ragt. Doch das Rote Fort beeindruckt mit seiner wunderschönen Ausstattung und der beeindruckenden Steinmetzkunst. Es ist also fast schon ein Insider-Tipp.
Das Fort wurde 1565 von Akbar dem Großen erhbaut und durch seine Nachfolger im 16. und 17. Jahrhundert stetig erweitert. Die Festungsanlage aus der Mogulzeit diente diesen mit sporadischen Unterbechungen auch als Palast-Residenz. [...mehr]
Wenn man an Sydney denkt, wird einem wahrscheinlich als erstes ein Gebäude einfallen, das den meisten wohl vor allem wegen seines Aussehens bekannt ist. Das Sydney Oper House ist eines der berühmtesten und auch markantesten Bauwerke des 20. Jahrhunderts.
In den 1940er Jahren entschied sich die Stadt Sydney dazu sich ein Opernhaus zu bauen. Als Bauplatz wählten sie eine der Innenstadt vorgelagerte Halbinsel im Hafen, den nach einem australischen Ureinwohner benannten Bennelong Point. Zur Finanzierung des Baus wurde eine Lotterie abgehalten, die so gut lief, dass es für den Architekten keinerlei finanzielle Beschränkung geben sollte. [...mehr]
Die Drakenberge sind mit bis zu 3.482 m das höchste Gebirge Südafrikas. Sie ziehen sich über rund 1000 km in Nord-Süd-Richtung und vor allem der südliche Teil liegt fernab der üblichen Touristenströme. So kann man hier die atemberaubende Natur in fast schon einsamer Stille erkunden.
Die Südafrikaner nennen das Gebirge einfach liebevoll “The Berg” und in der Sprache der Zulu heißen die Drakenberge “Qathlamba”, was soviel wie “Barriere der aufrecht stehenden Speere” heißt. Und letzteren Namen tragen sie zurecht, denn die Dreitausender, die im Winter auch schneebedeckt sind, sind von fast schon dramatischer Schönheit.
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Einer der touristischen Anzeihungspunkte in der Region zwischen Rhein, Neckar und Odenwald, ist sicherlich das Kloster Lorsch. Dieses war im Mittelalter unter Karl dem Großen eines der kulturellen und politischen Zentren.
Das erste Mal wurde das Kloster im Jahr 764 erwähnt, daher wird angenommen, dass dies auch das Gründungsjahr war. Aber nach aktuellen Annahmen könnte hier vorher schon einmale eine Kirche gestanden haben.
Sowieso ist diese Region archäologisch noch sehr wenig erschlossen. Sicher ist nur, die heutigen noch sichtbaren Überreste des Klosters waren lange Zeit der Mittelpunkt des mittelalterlichen Lebens in dieser Gegend.
Im Jahr 771 wurde das bisherige Eigenkloster zum Reichskloster Karl des Großen. Es stand also unter seinem Schutz, erhielt Immunität, konnte also seine Äbte frei wählen und musste dem König den Königsdienst erweisen (die Mönche mussten für den König und seine Familie beten).
Eines der wichtigsten Verdienste des Klosters zu dieser Zeit war das Anlegen eines Scriptoriums. In dem berühmten Lorscher Codex wurden nicht nur die geschichtliche Ereignisse der Region festgehalten und somit überliefert, sondern es wurde von den Mönchen der Erhalt des Wissens der griechischen und römischen Antike für die abendländische Kultur gepflegt. Lorsch war insofern dafür ein geeigneter Platz, da die ehemaligen römischen Städte und Siedlungen (Speyer, Worms, Trier, usw.) in der Nähe liegen.
Durch die wachsende Klosterbibliothek, die dafür errichtete Schule und der Nähe zum königlichen Hof, spielte das Kloster Lorsch eine zentrale Rolle in der karolingischen Bildungsreform.
Heute ist die Torhalle des Klosters das einzig vollständig erhaltene Bauwerk aus der Zeit der Karolinger und ist somit eines der bedeutendsten Baudenkmäler vorromanischer Architektur. 1991 hat die UNESCO Kloster Lorsch auf ihre Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Die Bibliothek ist mittlerweile zum Teil verstreut, aber hat immer noch einen hohen Stellenwert in der mittelalterlichen Forschung.
Für Besucher gibt es einige Angebote auf den Spuren des Mittelalters wandeln zu können. Man kann mittelalterliche Koch- oder Schreibkurse besuchen und für die Kinder gibt es neben einigen anderen Entdeckungsreisen zum Beispiel eine Lesenacht, in der sie ein mittelalterliches Rätsel im Kloster lösen müssen. Im Kloster Lorsch spürt man die lebendige Geschichte auf Schritt und Tritt.
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Südöstlich von Australien liegt eines der letzten Naturparadiese der Erde, Tasmanien. Dadurch, dass diese Insel so lange vom Festland isoliert war, hat sich hier die Flora und Fauna besonders ausbreiten und entwickeln können.
Klare blaue Seen, Berge, die sich durch urwüchsigen Dschungel ziehen, Farnwälder und lange Sandstrände, die sich an einem Meer entlang ziehen, das so blau ist, dass man es kaum glauben kann, prägen das Bild Tasmaniens. Hier hat die Umweltbelastung noch nicht so zuschlagen können, wohl auch weil 45% der Insel von den 19 Nationalparks bedeckt sind und rund ein Viertel zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. Die Luft ist hier so klar, dass man nachts selbst in der Hauptstadt Hobart die Milchstraße sehen kann.
Für dieses Naturwunder sollte man sich mindestens zwei Wochen Zeit nehmen alles genau zu erkunden. Besonders die zwei schönsten und bekanntesten Nationalparks Cradle Mountain-Lake St. Clair und Franklin-Gordon Wild Rivers sind eine lange Wanderung wirklich wert. Zahlreiche Veranstalter bieten geführte Wander- oder Trekking-Touren an, ob mehrtägig oder nur einen Tagesausflug.
Und mit viel Glück kann man dort dann ein paar Tierarten beobachten, die es nur auf in Tasmanien gibt: kleinere Wallabyarten, den Ameisenigel und natürlich Tasmaniens berühmtesten Einwohner, den tasmanischen Teufel.
Auf der Insel gibt es auch einige historische kleine Städtchen, die es sich zu entdecken lohnt. Diese finden sich vor allem entlang des Midland Highway. Auch ein Besuch im Weinbaugebiet Pipers Brook oder in den Hafenstädten Strahan und Stanley sind eine Reise wert.
Auf Tasmanien gibt es also viel zu entdecken. Gleichzeitig kann man hier aber auch herrlich die Seele baumeln lassen. So findet hier jeder was das Herz begehrt.
Seit hunderten von Jahren sind Menschen aus aller Welt von den Steinkreisen von Stonehenge fasziniert. Nicht umsonst wurde es bereits 70 Jahre nach der Eroberung Englands durch die Normannen als Wunder von Britannien erwähnt. Und auch heute lassen sich jährlich tausende von Besuchern in den Bann der Steine ziehen.
Die weltbekannte Steinkreisanlage liegt im mittleren Süden Englands in der Grafschaft Wiltshire, nicht weit entfernt von der Stadt Salisbury.
Der Name Stonehenge wird aus dem Altenglischen mit “hängende Steine” übersetzt. Es ist eine Grabanlage, die von einer Megalithstruktur umgeben ist und die wiederum von einzelnen Steinkreisen umfasst werden. Die bekannten riesigen Pfeilersteine mit ihren Decksteinen gehören zum äußeren Kreis. Zudem gibt es im inneren noch eine ähnlich aufgebaute Hufeisenform. Einzelne Megalithe, sowie zwei Hügelgräber, finden sich in unmittelbarer Nähe.
Erst im 20. Jahrhundert konnten Archäologen nach und nach mehr über die Entstehnung von Stonehenge herausfinden. Nach heutigem Wissensstand kann man den Bau grob in drei Phasen unterteilen: Rund 3.100 v.Chr. werden der große Erdwall und ein Graben, die man beide heute noch sieht, errichtet. Von der zweiten Phase ist so gut wie nichts mehr übrig, da Löcher im Boden auf eine Konstruktion aus Holzpfosten hinweisen. Zudem wurden hier wohl auch Brandbestattungen abgehalten. Die Megalithstruktur entstand wohl erst zwischen 2.500 und 2.000 v.Chr.
Die letzte kultische Nutzung wird auf das 7. Jahrhundert n.Chr. datiert. Obwohl der genaue Sinn und Zweck Stonehenges bis heute nicht geklärt ist, wird häufig davon ausgegangen, dass es als eine Art Kalender oder Observatorium diente. Einzelne Steine sind nach den Positionen der Sonnenwende und der Tagundnachtgleiche ausgerichtet. Er könnte aber auch ein Versammlungsort für religiöse Zeremonien gewesen sein, da diese sich nach Sonne und Mond orientierten. Vielleicht war es aber auch beides zugleich.
Sowieso ragen sich dutzende von Mythen, Legenden und Sagen um Stonehenge. Es wird sehr häufig mit der Sage um König Artus in Verbindung gebracht. So habe der Zauberer Merlin die Anlage beispielsweise aus Irland mitgebracht. Die neueste Geschichte hat wohl der Pseudowissenschaftler Erich von Däniken ins Spiel gebracht. Na, ratet mal… Ja, genau, Außerirdische haben Stonehenge errichtet.
Seit 1918 wird gehört die Anlage übrigens dem englischen Staat und wurde 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Bis vor ein paar Jahren konnte man sich noch frei zwischen den Steinen bewegen, doch heute muss man sich auf festgeschriebenen Wegen drumherum bewegen. Einige Touristen mussten sich wohl unbedingt heimlich Souvenirs einstecken oder versuchen sich in den Steinen zu verewigen…
Trotzdem ist und bleibt Stonehenge eines der faszinierendsten und mysteriösesten Bauten Europas, wenn nicht der Welt.
Mehr wissenswertes rund um Stonehenge gibt es bei stonehenge.brain-jogging.com… [...mehr]


