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Ein warmer Wind weht über die Insel, das Meer ist blau, die Insel ist voller netter kleiner Kolonialbauten, keine Autos dürfen hier fahren und Palmen erstrecken sich am Strand. Doch diese Idylle war auf der Insel Gorée nicht immer so…
Gorée, was sich aus dem holländischen von “Goede Reede”, also “Sicherer Hafen”, ableitet, ist ein Symbol für das Joch der Sklaverei. Heute kann man sich gar nicht mehr vorstellen welche Greueltaten sich in den friedlichen, pastelfarbenen Hütten einst abgespielt haben.
Die Insel liegt vor der Küste Senegals, ungefähr 3 km von Dakar entfernt, im kapverdischen Meer. Sie ist gerad mal 1 km lang und rund 300 m breit. Im 18. und 19. Jahrhundert war dieses kleine Fleckchen Erde der wichtigste Umschlagplatz für den Sklavehandel der Europäer. [...mehr]
Wohl kein anderes Wahrzeichen ist in den Köpfen der meisten Leute so sehr mit Griechenland verbunden wie die Akropolis von Athen. Noch heute ist sie ein Symbol für die Macht der Antike und fasziniert jedes Jahr an die zwei Millionen Besucher.
Im antiken Griechenland bezeichnete man die Festung, die auf dem höchsten Felsen der Stadt lag, Akropolis. Das heißt fast jede größere Stadt zur damaligen Zeit besaß seine eigene Akropolis. Anfangs dienten sie zur Verteidigung, später dann als religöse Kultstätte. Die Stadtfestung, die uns aber auch heute noch im Gedächtnis ist und die schon zu damaligen Zeiten berühmt war, ist unumstritten die Akropolis von Athen. [...mehr]
Auf der Nordinsel Neuseelands erstreckt sich im Zentrum der gewaltige Nationalpark Tongariro. Die majestätische Landschaft wird von drei immer noch aktiven Vulkanen dominiert: Tongariro (1.968 m), Ngauruhoe (2.291 m) und Ruapehu (2.797 m).
Der Nationalpark umfasst eine Fläche von knapp 795 km² und wird von einem festen Straßennetz umgeben, das ihn gut zugänglich macht.
Die drei Vulkane und das dazugehörige Land sind für die Maori von großer Bedeutung. Als die Maori vor über 1.500 Jahren auf die neuseeländische Nordinsel kamen, musste, der Legende nach, der damalige Häuptling, um den Anspruch auf das Land für sein Volk zu erheben , auf den “Berg” Tongariro klettern und auf dessen Spitze ein Feuer entzünden. Zusammen mit seiner Sklavin machte er sich auf den beschwerlichen und eisigen Weg. Oben angekommen sandten ihm seine zwei Schwestern, mächtige Priesterin, ein magisches Feuer, das er dann auf dem Gipfel entzünden konnte. Aus Dank opferte er dem Vulkan seine Sklavin, deren Name heute immer noch ein benachbarter Vulkan trägt, Ngauruhoe. [...mehr]
Es gibt wohl nur wenige Städte auf der Welt, die nur eine kurze Geschichte haben und komplett zu einem Zweck erschaffen wurden. Brasilia gehört zu diesen Ausnahmen. Sie wurde 1956 von Architekten komplett am Reißbrett entworfen, nur zu dem Zweck einer neuen Hauptstadt.
Wenn man durch Brasilia läuft, hat man das Gefühl in einem kleinen futuristischen Traum zu sein, denn gerade wir Europäer sind es gewohnt überall einen Flecken alte Geschichte entdecken zu können. Doch Brasilia gibt es erst seit etwas über 50 Jahre. Bereits im Jahr 1891 wurde beschlossen, dass das Land eine neue und vor allem zentraler gelegene Hauptstadt braucht. Und, nachdem man einen geeigneten Grund und Boden gefunden und Jahre der für Menschen üblichen Streiterein hinter sich gebracht hatte, konnte man 1956 endlich beginnen. [...mehr]
Im Norden des US-Bundesstaats New Mexico liegt das wohl älteste, durchgehend bewohnte Dorf der Vereinigten Staaten, Taos Pueblo. Bereits im 10. Jahrhundert ließen sich hier Nachfahren der Anasazin-Indianer nieder. Doch auch, wenn die Siedlung heute vor allem vom Tourismus lebt, ist sie kein Museumsdorf, sondern ein lebendiger Zufluchtsort für die Indianer des Stammes der Taos.
Das Dorf, das im Indianerreservat Taos County liegt, besteht aus zwei Pueblos, durch die der Taos Pueblo River fließt. Die zwei großen Langhäuser und die meisten Bauten in Taos Pueblo bestehen aus Lehmziegeln im Adobe-Stil, die meist mehrstöckig sind. Auf der Südseite findet man kleinere einstöckige Häuser und vor jedem findet sich ein iglu-artiger Aufbau, der als Ofen zum Brotbacken dient, zudem noch ein paar Holzbauten zum Trocknen von Früchten. [...mehr]
Im Süden Malis erwartet Besucher ein besonderer Anblick: Das Land des Volkes der Dogon wird von einem langen, schroffen und irgendwie unwirklich wirkenden Felsmassiv bestimmt, das Bandiagara-Felsmassiv. Hier haben sich die Bewohner unendlich viele kleine kunstvolle Hütten angelegt, die einen schon von weitem in Kombination mit der Landschaft in den Bann ziehen.
Das rote Sandsteinmassiv Bandiagara erstreckt sich über 170 km. Mitten in den Sandebenen erheben sich Steilwände von rund 500 m Höhe. Weiter nach Norden hin steigt es dann immer mehr an und erreicht sogar mit dem Berg Hombori Tondo, dem größten Berg Malis, eine Höhe von 1.115 m über dem Meeresspiegel. Rund 300.000 Menschen des Volkes der Dogon leben hier.
Dieser Ort hat schon etwas Magisches… Weit abgelegen im Nordosten Indiens findet man 30 tief in den Stein gehauene Höhlen, die vor über 1.500 Jahren eine Enklave für buddhistische Mönche waren. Diese haben hier, in den Höhlen von Ajanta, prachtvolle Kunstwerke hinterlassen.
Außerhalb der kleinen Stadt Ajanta, rund 100 km von Aurangabad entfernt, sieht man von weitem nur ein paar Eingänge zu Höhlen. Doch tritt man dann in diese ein und haben sich die Augen erst mal an das Zwielicht gewöhnt, ist man überwältigt. Man kommt aus der sengenden Hitze in absolute Stille und eine angenehme Kühle und steht auf einmal in riesigen Höhlen, die teils 30 m breit sind und rund 15 m tief in den Fels hineinreichen. Und selbst die Decken haben eine Höhe von bis zu 4 m. Unglaublich, wenn man sich vorstellt, dass diese Räume vor über 1.500 Jahren hier von Mönchen in den Stein gehauen wurden. [...mehr]
Rund 190 km nördlich von Brisbane vor der Küste Australiens liegt ein kleines Pardies, das die Aborigines schon vor Tausenden von Jahren für sich entdeckt haben. Fraser Island ist ein kleines verstecktes Paradies, das leider, wie so viele, immer mehr bedroht ist.
Die größte Sandinsel der Welt hat eine einzigartige und vielfältige Natur. An der Küste empfängt einen eine blühende Heidelandschaft und bewegt man sich immer mehr ins Innere, dann kommt man, vorbei an Mangrovensümpfen, duftenden Eukalyptuswäldern und Buschland, direkt in den tropischen Dschungel. Die ganze Insel, die rund 120 km lang ist, besteht aus Sand, der aber eben an vielen Teilen von einer üppigen Vegetation überwachsen ist. Die Teile, in denen der Sand noch dominiert, sieht man schon vom Meer aus, denn manche bunte Dünen ragen 240 m in die Höhe. [...mehr]
Seit Jahrtausenden sind die Menschen von der Baukunst des Alten Ägypten fasziniert. Die mythische Denkmäler aus längst vergangenen Zeiten scheinen immer noch eine große Anziehungskraft zu besitzen. Eines der bekanntesten und auch meist besuchtesten Sehenswürdigkeiten, neben den Pyramiden, sind sicherlich die beiden Tempel von Abu Simbel.
Tief in die Felsen am westlichen Nilufer ließ Pharao Ramses II. vor über 3.000 Jahren ein Denkmal für sich und seine Frau Nefertari bauen. Gleichzeitig waren sie auch an den südlichen Grenzen des Pharaonenreiches ein Zeichen der Macht in Richtung des tributpflichtigen Nubien. Dieses Symbol der Stärke und Überlegenheit hat bis in die heutige Zeit überdauert. Bis wir ach so modernen Menschen auf die Idee kamen den Assuan-Staudamm zu bauen. Da das gesamte Gebiet von Unternubien samt Abu Simbel überflutet werden sollte, wurde der Tempel so mir nichts dir nicht verlegt. [...mehr]
Er gehört wohl zu den berühmtesten Gebäuden auf der Welt. Einst sollte er das Prunkstück der Stadt Pisa in Italien werden. Gut, das ist er ja dann auch geworden, nur nicht im Sinne des Erbauers…
Der schiefe Turm von Pisa ist Faszinosum und Spott zugleich, aber gerade deshalb zieht es wahrscheinlich jährlich so viele Besucher in die kleine italienische Stadt. Und mal ehrlich, wer möchte ihn heute noch gerade sehen?
Der Turm war als freistehender Glockenturm (Campanile) für den Dom von Pisa geplant. Noch heute ist das Datum der Grundsteinlegung am Fuße des Turmes sichtbar, der 9. August 1173. Viele Quellen sprechen vom Jahr 1174. Das liegt aber daran, dass für die Menschen in Pisa nach dem damaligen Kalender das neue Jahr bereits am 25. März begann. [...mehr]








