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Fès gehört zu den vier Königsstädten Marokkos und ist sicherlich einer der schönsten Orte des Landes. Betritt man die Stadt fühlt man sich sofort wie in 1001 Nacht und man wird von einer Fülle von Eindrücken überwältigt.
Über die Geschichte hin war Fès eine der blühendsten und wichtigsten Handelsstädte des Maghreb. So kam sie zu enormen Reichtum und konnte sich zum geistigen und kulturellen Zentrums Marokkos entwickeln. Und das ist Fès heute noch. Die Einwohner sind stolz auf ihr Erbe und ihre großen Errungenschaften. Noch heute verstehen sie sich als “Elite” des Landes.
Gegründet wurde Fès im Jahr 789 und erfuhr relativ schnell einen großen Zulauf. Hier gab es reiche Wasserquellen, eine lebenswichtige Voraussetzung, und so kamen viele Leute hierher, vor allem Flüchtlinge aus Tunesien und von Córdoba. Bereits 20 Jahre später war Fès eine kleine Stadt mit Moschee, einem Palast und einer Markthalle. [...mehr]
Tosende Wasserfälle, riesige Haine aus Mammutbäumen, steil abfallende Granitwände, rund geschliffene Felskuppeln und zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen, das ist der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien.
Rund 300 km östlich von San Francisco findet man einen der schönsten Nationalparks der USA. Ohne Übertreibung kann man ihn sicherlich als gigantisch bezeichnen, denn er erstreckt sich über eine Fläche von über 3.000 km² entlang der westlichen Hänge des zentralen Hochgebirges Sierra Nevada. Von einer Höhe von 600 m über dem Meeresspiegel steigt er auf 4.000 m an und beinhaltet so fünf unterschiedliche Ökosysteme. In seiner Weite übertrifft ihn vielleicht nur der Grand Canyon.
Auf der Insel Java in Indonesien befindet sich die größte buddhistische Tempelanlage Südostasiens: Borobudur. Einst der Stolz der Gegend, dann lange Zeit in Vergessenheit geraten und erst im 19. und 20. Jahrhundert wiederentdeckt, zieht die Anlage heute sowohl Touristen als auch Pilger aus der ganzen Welt an.
Und, obwohl so viele Menschen sich im Borobudur aufhalten, hat man doch stets ein Gefühl von Ruhe. Von dem Ort geht etwas Magisches aus und man versteht, warum der Tempel einst hier errichtet wurde.
Wann genau das war ist nicht sicher. Forscher nehmen an, dass Borobudur um das Jahr 800 entstand. An die 100 Jahre muss es dann wohl das religiöse Zentrum der Gegend gewesen sein, bis das hinduistische Königreich Mataram verfiel und danach alle religiösen Bauwerke vernachlässigt wurden. Und so geriet auch Borobudur in Vergessenheit und wurde der Vegetation überlassen. Durch heftige Erdbeben stürzten Teile ein, Pflanzen überwucherten den Bau und Erde verschüttete ihn nach und nach. Daher glaubte man auch lange, dass es sich um einen normalen Hügel handelte. Bis ein Teil der Tempelanlage 1814 entdeckt wurde. In den darauf folgenden Jahren schenkte man Borobudur mal ein wenig Aufmerksamkeit, mal wurde er vernachlässigt. [...mehr]
Denkt man an die französischen Könige, dann fallen einem wahrscheinlich Prunk, die französische Revolution und Versaille ein. Doch das Stammhaus der französischen Könige, das in meinen Augen viel schöner ist als Versaille, ist lange in Vergessenheit geraten: Schloss Fontainebleau.
Rund 60 km südlich von Paris liegt die kleine Stadt Fontainebleau, von dessen Schloss aus die Geschicke Frankreichs lange Zeit gelenkt wurden. Der Name leitet sich von “fontaine belle eau” ab, was soviel heißt wie “Quelle mit schönem Wasser”. [...mehr]
Der Tower von London zählt wohl zu den berühmt berüchtigsten Bauwerken der Welt. Einerseits war er Wohnort der englischen Herrscher, andererseits aber auch ein Gefängnis, wo so manche bekannte Persönlichkeiten ihren Tod fanden. Der Tower ist somit auch zum Symbol für Macht und deren Intrigen geworden.
Entlang der Themse zieht sich der faszinierende Komplex aus mehreren Gebäuden, der eine über 900-jährige Geschichte hat. Der Tower war königlicher Palast, Gefängnis, Waffenkammer, Staatsarchiv, Observatorium, Münzprägestätte und natürlich Aufbewahrungsort der Kronjuwelen.
Rund 10 km von der heutigen Stadt Oaxaca im gleichnamigen Tal im Süden Mexikos liegt an einem strategisch gut ausgewählten Punkt das einstige Zentrum der wichtigsten Handelsstraßen Mittelamerikas, Monte Albán. Heute zeugen nur noch die Ruinen der einstigen Stadt von ihrer Blütezeit, was gleichzeitig aber ein Glück für Touristen und Archäologen ist.
Die Handelsreisenden brauchten natürlich den Segen der jeweiligen Götter und so errichteten die Fürsten im Tal ein zeremonielles Zentrum. Dafür brauchten sie natürlich eine besondere Stelle und so wählten sie Monte Alban, denn der Spitze des Berges gab es ein natürliches Plateau. Schnell entwickelte sich die Kultsstätte Monte Albán zu einem Knotenpunkt des Handels und zwar zum wichtigsten Mittelamerikas zu dieser Zeit. [...mehr]
Mitten in der Steppe von Zentraltunesien liegt das kleine Dorf El Djem, das von einem der faszinierendsten Bauten aus römischer Zeit dominiert wird. Denn El Djem steht auf den Ruinen der Stadt Thysdrus, nach Karthago die zweitgrößte Stadt des römischen Imperiums in Afrika.
Fährt man von der Stadt Sousse aus Richtung El Djem so taucht mitten in der flachen Steppe ein Koloss auf: Das Amphitheater von El Djem. 150 m lang, 120 m breit und 36 m hoch überragt das Bauwerk die gesamte Gegend. Dieses Amphitheater ist fast so groß wie das Kolosseum in Rom und war einst das drittgrößte Theater des Römischen Reiches. [...mehr]
Die Maya gehören zu den bedeutendsten alten Hochkulturen Lateinamerikas. Dies kann man schon allein an den Ruinen ihrer einst prächtigen Städte erkennen. Eine davon ist Copán in Honduras.
Wie der richtige Name der Stadt oder ihrer Gebäude einst waren, weiß man leider nicht. Copán liegt im äußersten Westen von Honduras im Tal des Rio Copán. Dadurch, dass dieser Fluss regelmäßig große Landstriche überschwemmt und dann sehr fruchtbaren Boden zurücklässt, war die Gegend für die Maya ein zweckmäßige Siedlungsgebiet.
Über die Anfänge von Copán ist wenig bekannt. Die Gegend wurde wohl schon im Jahr 1.300 v. Chr. das erste Mal besiedelt. Doch eine richtige Erwähnung als Stadt findet sich erst um das 426 n. Chr. Hier solle der erste Herrscher nach Copán gekommen sein und seine Dynastie begründet haben. In den folgenden Jahrhunderten wuchs und wuchs die Stadt. Prächtige Gebäude und kunstvolle Tempel wurden errichtet, die dann teilweise auch wieder überbaut wurden. Ihre Blütezeit erreichte die Stadt im 8. Jahrhundert. Zu dieser Zeit wohnten wahrscheinlich bis zu 30.000 Menschen hier. [...mehr]
Pelikane, nichts als Pelikane, die sich zu Tausenden schweben sie über der Wasseroberfläche. Sie alle versammeln sich jedes Jahr mit etlichen anderen Vogelarten auf einer kleinen Insel im Flussdelta des Senegal, Djoudj.
Der Nationalpark von Djoudj ist das drittgrößte und eines der bedeutendsten Vogelschutzgebiete der Erde. Zu den eh schon hier lebenden 400 Arten gesellen sich im Winter Abertausende von Zugvögeln aus Europa. Hier finden sie zum ersten Mal nach dem langen und entbehrlichen Flug über die Sahara Wasser und Nahrung. Und auch eher seltene Arten wie Störche, Flamingos, Kormorane und Fischadler treffen hier auf etliche andere Vögel insgesamt an die 3 Mio.
Am bekanntesten sind aber wohl die Pelikane, die in einer Gruppe von ca. 10.000 Vögeln jedes Jahr hier einschweben und brüten. Ein Naturschauspiel der besonderen Art! [...mehr]
Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Australiens ist der Kakadu-Nationalpark. Jährlich kommen um die 200.000 Menschen hierher um die faszinierende Natur zu erkunden oder die Kunst und Kultur der Aborigines näher kennenzulernen.
Rund 171 km östlich von Darwin stößt man mitten im Northern Territory auf ein riesiges Gebiet, das wohl einer der schönsten Nationalparks Australiens ist. Die Tier- und Pflanzenwelt ist ebenso vielfältig wie einzigartig. Rund 30% der Vogelarten des Landes leben hier, weshalb es auch immer wieder viele Vogelfreunde hierher zieht. Bei der Landschaft ist dies nicht anders. So kann man von großen Sandsteinplateaus über riesige Wälder hinweggucken, die an manchen Teilen in den Tälern zu Savannen werden. Aber auch die Wasserwege im Park beeindrucken die Besucher: Kleine Seen mit Wasserfällen, große Flussläufe, aber auch Sumpfgebiete. [...mehr]










