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Fährt man mit dem Auto in Griechenland aus dem Gebirge in die Ebene von Thessalien hinaus, so stechen sie einem sofort ins Auge, die bizarren Felsformationen, die wie riesige Nadeln zum Himmel ragen. Doch genau hier haben sich einst Menschen angesiedelt.
Auf den Felsen haben sich bereits im 10. Jahrhundert Mönche und Nonnen ihren Zufluchtsort gesucht. In völliger Abgeschiedenheit vom Rest der Welt geben sie sich in luftiger Höhe ihren Gebeten hin. Die Klöster von Metéora tragen ihren Namen nicht umsonst, denn er leitet sich von “meteorizo” ab, was soviel wie “in der Luft schwebend” bedeutet. Und tatsächlich scheinen die Gebäude bei dunstiger Luft über dem Boden zu schweben. [...mehr]
In den letzten Jahren beklagen viele den Massentourismus in der Toskana, der weite ursprüngliche Landstriche nach und nach zerstört. Doch ein paar wenige Orte profitieren natürlich gleichzeitig auch von ihrer Beliebtheit. So konnte zum Beispiel die kleine Stadt Pienza wieder ihre volle Blüte erlangen.
Der lange vergessene toskanische Ort wurde für ihre Besucher wieder zu dem, als was sie einst geplant war, nämlich eine durch und durch konstruierte Stadt. Die alten, wunderschönen Gebäude wurden aufgehübscht und aufwendig im einstigen Stil restauriert. Nun kann man in Pienza wieder einen Hauch italienisches Lebensgefühl schnuppern, wie man es sich eben als Fremder vorstellt: verwinkelte Gassen, Prachtbauten der katholischen Kirche, gutes Essen (Pecorino) und das Flair der Toskana. [...mehr]
Nicht erst durch Bernhard Grzimeks Film “Serengeti darf nicht sterben” ist dieser Landstrich, der sich von Tansania bis nach Süd-Kenia erstreckt, weltberühmt. Etliche Filmemacher, Künstler und Literaten (u.a. Ernest Hemingway) haben sich durch die wunderbare Natur der Serengeti inspirieren lassen.
Der Name Serengeti leitet sich aus der Sprache der Massai ab und bedeutet soviel wie “weites Land”. Und diese Bezeichnung kann man wirklich verstehen. Über einem der afrikanische Himmel und um einen herum weite Steppen bis das Auge reicht. Besonders die zentrale Savanne hat fast keine Bäume, erst im Norden werden die bewaldeten Gebiete etwas dichter und die Landschaft wird etwas hügeliger. Im Süden hingegen findet man riesige Grassteppen, die ebenfalls kein Ende zu nehmen scheinen. [...mehr]
Lunenburg, das klingt ziemlich deutsch, oder? Das kleine Städtchen befindet sich aber nicht in der Eifel oder an der Ostsee, sondern an der Atlantikküste Kanadas. Doch der Name kommt nicht von ungefähr, haben sich hier doch vor über 200 Jahren die ersten deutschen Siedler niedergelassen.
Es waren vor allem Fischer, die hier, rund 70 km vom Halifax entfernt in der heutigen Provinz Nova Scotia, ihr neues Zuhause fanden. Gegründet wurde die Siedlung eigentlich von den Briten, doch die zogen bald weiter und so lockte man Siedler aus Deutschland, der Schweiz und dem protestantischen Frankreich in die Gegend. Man versprach ihnen in Lunenburg frei ihre Religion ausüben zu können. [...mehr]
Tempel der alten Griechen findet man nur in Griechenland selbst? Weit gefehlt… Eine der am besten erhaltenen Tempelanlagen griechischer Architektur befindet sich in Italien, genauer gesagt in Paestum.
Was lange vergessen war, ist seit dem 18. Jahrhundert wieder ein Magnet für viele Besucher. Heute ist Paestum das touristische Zentrum an der italienischen Golfküste.
Um 600 v. Chr. gründeten hier Griechen aus Sybaris oder Troizen eine Kolonie. Ihre Stadt nannten sie Poseidonia zu Ehren des Meeresgottes Poseidon. In den folgenden Jahren kam sie zu immer größerem Wohlstand, so dass hier sehr dicht beieinander drei riesige Tempel errichtet wurden, die bis heute noch gut erhalten sind und die Hauptattraktion in Paestum bilden: die sogenannte archaische Basilika, der Tempel der Athene und der Poseidontempel.
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Selbst hier in Europa hat die einstige Maya-Stadt Palenque die Fantasie so mancher Wissenschaftler und Künstler angeregt, denn, wer diesen mythischen Ort einmal gesehen hat, wird ihn niemals vergessen. So ließ Max Frisch einige Passagen seines berühmten Romans “Homo Faber” in Palenque spielen und auch UFO-Pseudo-Forscher Erich von Däniken fühlte sich durch die Darstellungen der Maya inspiriert. In einer Zeichnung meint er nämlich einen Raumfahrer mit Rakete zu erkennen.
Wie mag das wohl für die damaligen Entdecker gewesen sein, als sie auf die lange verschollenen Ruinen, den einstigen Stolz der Maya, stießen? Gegen Ende des 18. Jahrhunderts fanden Einwohner des kleinen Dorfes Santo Domingo de Palenque seltsame Ruinen tief im Dschungel. Sie meldeten es gleich aufgeregt den kolonialen Behörden der spanischen Besatzer. Die königliche Familie Spaniens interessierte sich sehr dafür und schickte mehrere Expeditionen dorthin.
Nach und nach kamen Forscher aus der ganzen Welt nach Palenque und legten Teile der ehemaligen Maya-Stadt frei. Doch man nimmt an, dass bis heute nur 5% der Fläche ans Tageslicht gebracht wurden. Diese 5% werden nach wie vor von Archäologen untersucht, denn die Maya geben ihnen immer noch einige Rätsel auf, und auch Touristen können das Gelände besuchen. [...mehr]
Es kursieren viele Geschichten um die geheimnisvollen Oasenstädte in den Wüsten Afrikas. Noch heute lassen sich die Menschen von den Mythen und der besonderen Atmosphäre in den Bann ziehen. Eine der schönsten von ihnen ist sicherlich Ghadames in Libyen.
Mitten im Dreiländereck von Tunesien, Algerien und Libyen liegt in der Wüste Sahara eine fast schon magisch anmutende Stadt. Sie scheint direkt einem Märchen aus 1001 Nacht entsprungen. Fährt man durch die raue und schroffe Wüstenlandschaft taucht vor einem plötzlich wie aus dem Nichts eine Oase auf, die umgürtet von Dattelpalmen ist: Ghadames. [...mehr]
Kommt man in die italienische Region Apulien werden einem sicherlich an vielen Stellen kleine, runde Häuser auffallen, die auf den ersten Blick eher putzig wirken. Es sind die sogenannten Trulli. Und eine Stadt besteht fast nur aus Trulli: Alberobelllo.
Bis in die 1930er Jahre interessierte sich niemand für die kleinen, merkwürdigen Häuschen. Sie galten als Wohnsitz der armen Landbevölkerung und wurden eher mit einem verächtlichen Lachen abgetan. Heute kommen Tausende von Touristen um Alberobello und seine Umgebung zu sehen und die Stadt gehört sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO.
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Was hat man nicht schon alles gehört von den Everglades? Krokodile, Sumpf, fiese Insekten, Naturschönheit… Doch die Everglades sind viel mehr als das. Es ist ein vielschichtiges und faszinierendes Ökosystem, das seit Urzeiten fast in dieser Form besteht.
Was sind aber Tausende von Jahren Geschichte gegen den Mensch? So gehört auch dieses Naturparadies vielleicht bald der Vergangenheit an…
Malerische Wasserlandschaften ziehen sich kilometerweit hin, vorbei an Sumpfgebieten, Mangrovenwäldern, schilfbewachsenen Seen und immer wieder unzähligen Tieren: Reiher, Störche, Kormorane, Krokodil, Alligatoren, Waschbären und Riesenschildkröten. Dieses tropische Marschland im Süden des US-Bundesstaates Florida birgt seine ganz eigene und einzigartige Schönheit. Doch genau diese könnte so schon bald verblassen. [...mehr]
Vinh Ha Long, “Bucht des herabsteigenden bzw. untertauchenden Drachen”, so nennen Einheimische die Halong-Bucht im Norden Vietnams. Bei ihrem Anblick wird man sofort in eine magische Welt gezogen. Bizarre Inselformationen bilden eine Landschaft, die für Mythen und Legenden nur so gemacht ist.
Die Bewohner der Bucht von Halong erzählen sich, dass einst ein großer Drache von den Göttern aus den Bergen geschickt wurde um die Einheimischen vor ihren Feinden im Norden zu beschützen. Der Drache zog mit seinem Schwanz tiefe Furchen in den Boden, welche dann vom Meer überflutet wurden. Der Drache tauchte unter, die Feinde verfingen sich im Gewirr der vielen Inseln und der Drache konnte sie bekämpfen.
Noch heute kann man an vielen Stellen nachvollziehen warum man sich diese Legende erzählt. Fast 2.000 Kalkfelsen und kleine Inseln ragen hier und da auf dem 1.500 km² großen Gebiet aus dem Wasser. Manche von ihnen sind sogar einige hundert Meter hoch. Im Laufe der Jahre hat sich das Meerwasser in den Stein gefressen, so dass diese “zerpflückte” Landschaft nur so von Grotten durchzogen ist. Viele beinhalten merkwürdig geformte Stalaktiten und Stalagmiten. Manche haben sich im Laufe der Zeit zu ganzen Höhlensystemen entwickelt, die mittlerweile in unterirdische Seen münden. [...mehr]







