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Es kursieren viele Geschichten um die geheimnisvollen Oasenstädte in den Wüsten Afrikas. Noch heute lassen sich die Menschen von den Mythen und der besonderen Atmosphäre in den Bann ziehen. Eine der schönsten von ihnen ist sicherlich Ghadames in Libyen.
Mitten im Dreiländereck von Tunesien, Algerien und Libyen liegt in der Wüste Sahara eine fast schon magisch anmutende Stadt. Sie scheint direkt einem Märchen aus 1001 Nacht entsprungen. Fährt man durch die raue und schroffe Wüstenlandschaft taucht vor einem plötzlich wie aus dem Nichts eine Oase auf, die umgürtet von Dattelpalmen ist: Ghadames. [...mehr]
Kommt man in die italienische Region Apulien werden einem sicherlich an vielen Stellen kleine, runde Häuser auffallen, die auf den ersten Blick eher putzig wirken. Es sind die sogenannten Trulli. Und eine Stadt besteht fast nur aus Trulli: Alberobelllo.
Bis in die 1930er Jahre interessierte sich niemand für die kleinen, merkwürdigen Häuschen. Sie galten als Wohnsitz der armen Landbevölkerung und wurden eher mit einem verächtlichen Lachen abgetan. Heute kommen Tausende von Touristen um Alberobello und seine Umgebung zu sehen und die Stadt gehört sogar zum Weltkulturerbe der UNESCO.
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Was hat man nicht schon alles gehört von den Everglades? Krokodile, Sumpf, fiese Insekten, Naturschönheit… Doch die Everglades sind viel mehr als das. Es ist ein vielschichtiges und faszinierendes Ökosystem, das seit Urzeiten fast in dieser Form besteht.
Was sind aber Tausende von Jahren Geschichte gegen den Mensch? So gehört auch dieses Naturparadies vielleicht bald der Vergangenheit an…
Malerische Wasserlandschaften ziehen sich kilometerweit hin, vorbei an Sumpfgebieten, Mangrovenwäldern, schilfbewachsenen Seen und immer wieder unzähligen Tieren: Reiher, Störche, Kormorane, Krokodil, Alligatoren, Waschbären und Riesenschildkröten. Dieses tropische Marschland im Süden des US-Bundesstaates Florida birgt seine ganz eigene und einzigartige Schönheit. Doch genau diese könnte so schon bald verblassen. [...mehr]
Vinh Ha Long, “Bucht des herabsteigenden bzw. untertauchenden Drachen”, so nennen Einheimische die Halong-Bucht im Norden Vietnams. Bei ihrem Anblick wird man sofort in eine magische Welt gezogen. Bizarre Inselformationen bilden eine Landschaft, die für Mythen und Legenden nur so gemacht ist.
Die Bewohner der Bucht von Halong erzählen sich, dass einst ein großer Drache von den Göttern aus den Bergen geschickt wurde um die Einheimischen vor ihren Feinden im Norden zu beschützen. Der Drache zog mit seinem Schwanz tiefe Furchen in den Boden, welche dann vom Meer überflutet wurden. Der Drache tauchte unter, die Feinde verfingen sich im Gewirr der vielen Inseln und der Drache konnte sie bekämpfen.
Noch heute kann man an vielen Stellen nachvollziehen warum man sich diese Legende erzählt. Fast 2.000 Kalkfelsen und kleine Inseln ragen hier und da auf dem 1.500 km² großen Gebiet aus dem Wasser. Manche von ihnen sind sogar einige hundert Meter hoch. Im Laufe der Jahre hat sich das Meerwasser in den Stein gefressen, so dass diese “zerpflückte” Landschaft nur so von Grotten durchzogen ist. Viele beinhalten merkwürdig geformte Stalaktiten und Stalagmiten. Manche haben sich im Laufe der Zeit zu ganzen Höhlensystemen entwickelt, die mittlerweile in unterirdische Seen münden. [...mehr]
Fès gehört zu den vier Königsstädten Marokkos und ist sicherlich einer der schönsten Orte des Landes. Betritt man die Stadt fühlt man sich sofort wie in 1001 Nacht und man wird von einer Fülle von Eindrücken überwältigt.
Über die Geschichte hin war Fès eine der blühendsten und wichtigsten Handelsstädte des Maghreb. So kam sie zu enormen Reichtum und konnte sich zum geistigen und kulturellen Zentrums Marokkos entwickeln. Und das ist Fès heute noch. Die Einwohner sind stolz auf ihr Erbe und ihre großen Errungenschaften. Noch heute verstehen sie sich als “Elite” des Landes.
Gegründet wurde Fès im Jahr 789 und erfuhr relativ schnell einen großen Zulauf. Hier gab es reiche Wasserquellen, eine lebenswichtige Voraussetzung, und so kamen viele Leute hierher, vor allem Flüchtlinge aus Tunesien und von Córdoba. Bereits 20 Jahre später war Fès eine kleine Stadt mit Moschee, einem Palast und einer Markthalle. [...mehr]
Tosende Wasserfälle, riesige Haine aus Mammutbäumen, steil abfallende Granitwände, rund geschliffene Felskuppeln und zahlreiche seltene Tiere und Pflanzen, das ist der Yosemite-Nationalpark in Kalifornien.
Rund 300 km östlich von San Francisco findet man einen der schönsten Nationalparks der USA. Ohne Übertreibung kann man ihn sicherlich als gigantisch bezeichnen, denn er erstreckt sich über eine Fläche von über 3.000 km² entlang der westlichen Hänge des zentralen Hochgebirges Sierra Nevada. Von einer Höhe von 600 m über dem Meeresspiegel steigt er auf 4.000 m an und beinhaltet so fünf unterschiedliche Ökosysteme. In seiner Weite übertrifft ihn vielleicht nur der Grand Canyon.
Auf der Insel Java in Indonesien befindet sich die größte buddhistische Tempelanlage Südostasiens: Borobudur. Einst der Stolz der Gegend, dann lange Zeit in Vergessenheit geraten und erst im 19. und 20. Jahrhundert wiederentdeckt, zieht die Anlage heute sowohl Touristen als auch Pilger aus der ganzen Welt an.
Und, obwohl so viele Menschen sich im Borobudur aufhalten, hat man doch stets ein Gefühl von Ruhe. Von dem Ort geht etwas Magisches aus und man versteht, warum der Tempel einst hier errichtet wurde.
Wann genau das war ist nicht sicher. Forscher nehmen an, dass Borobudur um das Jahr 800 entstand. An die 100 Jahre muss es dann wohl das religiöse Zentrum der Gegend gewesen sein, bis das hinduistische Königreich Mataram verfiel und danach alle religiösen Bauwerke vernachlässigt wurden. Und so geriet auch Borobudur in Vergessenheit und wurde der Vegetation überlassen. Durch heftige Erdbeben stürzten Teile ein, Pflanzen überwucherten den Bau und Erde verschüttete ihn nach und nach. Daher glaubte man auch lange, dass es sich um einen normalen Hügel handelte. Bis ein Teil der Tempelanlage 1814 entdeckt wurde. In den darauf folgenden Jahren schenkte man Borobudur mal ein wenig Aufmerksamkeit, mal wurde er vernachlässigt. [...mehr]
Denkt man an die französischen Könige, dann fallen einem wahrscheinlich Prunk, die französische Revolution und Versaille ein. Doch das Stammhaus der französischen Könige, das in meinen Augen viel schöner ist als Versaille, ist lange in Vergessenheit geraten: Schloss Fontainebleau.
Rund 60 km südlich von Paris liegt die kleine Stadt Fontainebleau, von dessen Schloss aus die Geschicke Frankreichs lange Zeit gelenkt wurden. Der Name leitet sich von “fontaine belle eau” ab, was soviel heißt wie “Quelle mit schönem Wasser”. [...mehr]
Der Tower von London zählt wohl zu den berühmt berüchtigsten Bauwerken der Welt. Einerseits war er Wohnort der englischen Herrscher, andererseits aber auch ein Gefängnis, wo so manche bekannte Persönlichkeiten ihren Tod fanden. Der Tower ist somit auch zum Symbol für Macht und deren Intrigen geworden.
Entlang der Themse zieht sich der faszinierende Komplex aus mehreren Gebäuden, der eine über 900-jährige Geschichte hat. Der Tower war königlicher Palast, Gefängnis, Waffenkammer, Staatsarchiv, Observatorium, Münzprägestätte und natürlich Aufbewahrungsort der Kronjuwelen.
Rund 10 km von der heutigen Stadt Oaxaca im gleichnamigen Tal im Süden Mexikos liegt an einem strategisch gut ausgewählten Punkt das einstige Zentrum der wichtigsten Handelsstraßen Mittelamerikas, Monte Albán. Heute zeugen nur noch die Ruinen der einstigen Stadt von ihrer Blütezeit, was gleichzeitig aber ein Glück für Touristen und Archäologen ist.
Die Handelsreisenden brauchten natürlich den Segen der jeweiligen Götter und so errichteten die Fürsten im Tal ein zeremonielles Zentrum. Dafür brauchten sie natürlich eine besondere Stelle und so wählten sie Monte Alban, denn der Spitze des Berges gab es ein natürliches Plateau. Schnell entwickelte sich die Kultsstätte Monte Albán zu einem Knotenpunkt des Handels und zwar zum wichtigsten Mittelamerikas zu dieser Zeit. [...mehr]









