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Heute Ruinen, um 500 vor Christus eine der mächtigsten Städte der Welt - Persepolis im Iran. Die Hauptstadt des alten Persischen Reiches wurde bereits etwa 300 v.C. niedergebrannt, dennoch finden auch heute noch viele Touristen nach Persepolis um die letzten Artefakte des Persischen Reiches zu sehen.
Persepolis war eine der einflussreichsten Städte der Welt, ist aber heute vielen unbekannt. Die Palastanlage von Persepolis wurde zerstört, Teile von ihr an anderen Orten verbaut und lange Zeit blieb unbemerkt, dass das einst so strahlende Persepolis in der Wüste des heutigen Iran begraben liegt.
Erst 1930 wurden archäologische Projekte in Persepolis gestartet und man wurde fündig. Der bekannteste Teil der befestigten Stadtanlage sind wohl der Audienzsaal (Apadana) oder das “Tor aller Länder”. [...mehr]
Ohne Zweifel ist die Felsstadt Petra eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten, die das Königreich Jordanien zu bieten hat. Reisende aus aller Herren Länder hat sie seit jeher in ihren Bann gezogen. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die antike Stätte vor nun mehr als zwei Jahrzehnten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde.
Immer wenn es in der Vergangenheit darum ging nach dem Vorbild der Antike neue Weltwunder zu benennen, wurde auch die Felsstadt Petra ins Spiel gebracht. Unmittelbar in den rötlichen Fels des Berglandes von Edom geschlagen, tut sich das imposante Eingangsportal der Felsstadt Petra vor dem Betrachter auf und gibt beim Durchschreiten den Blick auf die dahinter gelegenen Grabmale frei.
Geschichte der Felsstadt Petra
Nur wenige Orte auf der Erde strahlen eine solche Anmut und Ruhe aus
wie das antike Petra. Selbst Hollywood konnte sich der Magie der Felsstadt nicht entziehen und ließ die entscheidenden Szenen der Suche nach dem Heiligen Gral im Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ an gerade dieser antiken Stätte spielen. In einer kargen Wüste aus schroff und steil aufragenden Felswänden gelegen, bot Petra seinen Bewohnern und vorbeiziehenden Karawanen nicht nur Schutz vor Angreifern, sondern war dank der von Menschenhand geschaffenen Frischwasserzuleitung ein wichtiger Versorgungspunkt. [...mehr]
Die Wartburg bei Eisenach am schönen Thüringer Wald ist ein geschichtsträchtiger Ort, der von der Zeit des Mittelalters bin hin in die Zeit der Wiedervereinigung Deutschlands immer wieder Schauplatz welthistorischer Wendepunkte war.
Die Wartburg wurde um 1067 von Ludwig dem Springer gegründet und verdankt ihrem Namen der altertümlichen Übersetzung des Wortes Wächterburg. Im Jahr 1999 wurde die Wartburg als ‘ein hervorragendes Denkmal der feudalen Epoche in Mitteleuropa’ in die Liste der UNESCO Weltkulturerbe aufgenommen. Weniger ihre Architektur, als viel mehr ihr kultureller Wert machen die Wartburg zu einer bedeutenden Stätte der Weltgeschichte.
Schon Martin Luther weilte seiner Zeit auf dem Burgberg zu Eisenach und übersetzte das neue Testament in den Hallen der Wartburg. Ebenfalls steht die Burg mit dem Sängerkrieg, der heiligen Elisabeth und dem Fest der Burschenschaften 300 Jahre nach der Reformation in enge, Zusammenhang. Die Lage der Burganlage an der ehemaligen innerdeutschen Grenze trägt ebenfalls einiges zu ihrer turbulenten Geschichte bei. [...mehr]
Hammamet ist der wohl schönste Badeort Tunesiens mit kilometer langen Sandständen und einer reichen Vegetation wird diese Region auch gerne als die tunesische Riviera bezeichnet. Als eines der größten Touristenzentren der Nordküste hat Hammamet neben den klassischen Strandaktivitäten auch viele Sportaktivitäten und Unterhaltungsprogramme zu bieten.
Hammamet ist die turbulente Stadt an der nordöstlichen Küste Tunesiens zwischen Nabeul und Sousse. In nördlicher wie südlicher Richtung erstrecken sich weite Sandstände entlang des türkis blauen Meeres. Sonnenanbeter und Windsurfer teilen sich den weiten Strand, während unter Wasser Hobbytaucher mit den bunten Fischen schwimmen. Der Golf von Hammamet bietet einer Vielzahl von Meeresbewohnern Afrikas ein Zuhause.
Aktivurlauber können sich wahrscheinlich schon ausmalen, dass die Küste von Tunesien ein Paradies zum Surfen, Paragliden, Wasserski fahren, Tauchen und Windsurfen ist. Aber auch Pferdenarren werden ihren Spaß haben, wenn sie auf dem Rücken der geliebten Vierbeiner über den menschenleeren Strand in die aufgehende Sonne reiten.
Hotels und Unterkünfte in Hammamet
Verschiedene Anbieter von Pauschalreisen bietet auf ihren Webseiten erstklassigen Hotels in Strandnähe an und das zu günstigen Preisen. Aber auch kleine Pensionen mit familiärer Atmosphäre sind etwas Abseits vom Zentrum, in ruhiger Lage, zu finden. [...mehr]
Der Mythos der Salamis Ruinen nahe der Stadt Famagusta beschäftigt nach heute zahlreiche Forscher und Archäologen. Denn der Legende nach soll diese beeindruckende Kulisse Schauplatz zahlreicher geschichtlicher Ereignisse gewesen sein. Dieses unschätzbare, kulturelle Erbe birgt noch so manche Geheimnisse zwischen seinen verrottenden Steinen.
Die Geschichte Salamis
Hier ein paar Infos zur Geschichte des Ortes: Die Stadt Salamis wurde von Teucro Bruder von Aiace Telemai nach dem Trojanischen Krieg quasi auf dem Heimweg gegründet. Die Geschichte der heute noch sichtbaren Ruinen am Meer beginnt vermutlich im Jahre 411 vor Christus. Um 76 nach Christi soll dann die Insel von einem schweren Erdbeben erschüttert worden sein wodurch die zahlreichen Kultstätten zerstört haben.
Die Römer bauten Salamis wieder aus und lebten ihre Vorliebe für das Amphitheater aus. Ein imposantes Bauwerk mit über 15.000 Sitzplätzen wurde errichtet. Geht man auf so manche Sage, soll sich hier eines der imposantesten Theater der Antike befunden haben, dass zum Schauplatz der beliebten Gladiatorenkämpfe wurde. Dabei sollen die Römer im Gegensatz zu ihrer herkömmlichen Art hier auf die Vernichtung des alten Erbes verzichtet haben und alte Kultstätten erhalten haben. Jedoch wurde dann im Lauf der Christianisierung so manches Erbe brutal zerstört und so manche Stätte heidnischen Glaubens unwiderruflich ruiniert.
Sonne, Meer und Strand in Famagustra
Direkt am wohl längsten Sandstrand Zyperns gelegen ist Famagusta das Paradies der Ostküste. Heute findet man auf diesen wunderbaren Territorium die alte Ruine von Kiefern, Zypressen und Eukalyptus Bäumen umringt. Interessierte können hier im Schatten der Bäume auf Entdeckungstour gehen. Der Legende nach soll übrigens ein Teil der einstigen Stadt unter Wasser liegen, was vielleicht auch erklärt warum diese Region besonders beliebt bei Tauchern ist. Unerfahrenen Tauchern ist aber von einem Tiefgang abzuraten, da hier die Strömung unerklärlicher Weise und entgegen der normalen Wasserverhältnisse sehr stark ist. Vermutlich ist dies nur eines der unerklärlichen Phänomen die sich der Legende nach um die Ruinen ranken. Aber man muss sicherlich nicht jedes Geheimnis ergründen sondern sollte einfach diese besondere Atmosphäre genießen. [...mehr]
In Griechenland gibt es viele Orte, die auch heute noch sagenumwoben sind. Einer der bekanntesten dieser Orte ist wohl Delphi mit seinem weltberühmten Orakel.
So ist es auch kein Wunder, dass die Stadt Delphi mit ihrer Ausgrabungsstätte zum Pflichtprogramm jedes Griechenland-Besuchers gehört. Allein schon die heutige Stadt Delphi ist es wert: Malerisch in einem kleinen Tal inmitten von Olivenhainen gelegen schlängeln sich die vielen kleinen Gassen vorbei an einladenden Cafés und Tavernen.
Doch das absolute Highlight ist und bleibt die antike Stätte des ehemaligen Delphi. Noch vor weniger als 150 Jahren galt dieser Ort als Mythos, bis er 1892 von französischen Archäologen ausgegraben wurde. Ein paar der größten Kunstschätze der Antike wurden hier entdeckt, die man heute im dazugehörigen Museum bestaunen kann. [...mehr]
Es gibt wohl keinen zweiten Ort auf der Welt wie das Naturreservat Tsingy de Bemaraha auf Madagaskar. Vor Millionen von Jahren wurde die Insel vom Festland abgetrennt. Konnte sich der Kontinent auf diese Art rasant verändern und weiterentwickeln, so blieb Madagaskar von diesem Wandel fast vollständig verschont.
Und so kann man heute noch in eine Welt eintauchen wie sie damals wohl gewesen war - ein Land vor unserer Zeit. Tsingy de Bemaraha ist einer dieser faszinierenden Orte, eine weite Landschaft durchzogen von spitzen Sandsteinnadeln, sogenannte Tsingy, die bis zu 30 m hoch sind. Diese können so messerscharfe Kanten haben, dass sich selbst die Einheimischen, die am Rande des 723 km² großen Gebiets leben, gar nicht oder nur mit aller Vorsicht hineinwagen. Nur der eine oder andere Platz gilt als heilig und wird daher auf ganz bestimmten Wegen und nur zu ganz bestimmten Zeiten betreten.
Andere Bereiche wiederum wurden für Touristen erschlossen und zu Klettergebieten umgewandelt. [...mehr]
Für viele Brasilien-Reisende ist Ouro Preto ein ganz besonderes Erlebnis. Diese Stadt ist wohl einmalig auf der Welt und zählt nicht umsonst zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ouro Preto konnte sich zu einem außergewöhnlichen Ort entwickeln, da jeder, der in den letzten Jahrhunderten hierher kam, nur von einem getrieben war: Gold.
Das Gold brachte Reichtum und allen nur erdenklichen Luxus, so hatten zum Beispiel viele Künstler die Möglichkeit und vor allem auch die Mittel die Altstadt auf besondere Weise zu gestalten. Der berühmteste Sohn der Stadt war Antonio Francisco Lisboa prägte wie ein Besessener das Stadtbild von Ouro Preto. Noch heute zählen seine Bauten, seine Skulpturen und Reliefs zu den beeindruckensten Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die wunderschöne Kirche Igreja São Francisco de Assis. Lisboa trug auch den Spitznamen “O Aleijadinho” (das Krüppelchen), denn er hatte eine unheilbare Krankheit, die langsam seinen Körper zersetzte. Doch davon ließ er sich nicht abhalten, konnte er die Werkzeuge nicht mehr halten, so ließ er sie sich eben an die Arme binden.
Doch nur die wenigsten Bewohner von Ouro Preto, was auf Deutsch “schwarzes Gold” heißt, waren wohl auf diese Art von der Stadt besessen. Sie wurden durch etwas ganz anderes hierher getrieben: Die Gier nach Gold forderte etliche Opfer, aber brachte auch viel Gutes. [...mehr]
Wer hat nicht immer schon davon geträumt in den Urwald einzutauchen, sich durch das Dickicht vorbei an meter hohen Palmen zu schleichen? Wenn das dann noch ohne giftige oder gefährliche Tiere möglich ist, ist das Paradies doch perfekt…
Solch ein Dschungelkleinod findet man auf den Seychellen, genauer gesagt auf der Insel Praslin, ein Ort, der ja eigentlich schon ein Paradies ist. Blaues Wasser, endlose Sandstrände und ganz viel entspannte Ruhe.
Im Innern der zweitgrößten Insel der Seychellen hat man nun, neben dem gepflegten Beach-Feeling, die Möglichkeit einen Kindheitstraum wahr zu machen und sich in den Urwald begeben. Vallée de Mai nennt sich einer der kleinsten Nationalparks der Welt. Doch dieser hat es in sich. Die einigermaßen befestigten Wege für die Besucher sind eher kleine Trampelpfade mitten durch das Dickicht der Palmen und seltenen Pflanzen. [...mehr]
Im 19. Jahrhundert hat der Siegeszug der Eisenbahn die Welt grundlegend verändert. Vorbildhaft für diese Umwälzungen war eine Schmalspurbahn mitten im Himalaya. Durch die Darjeeling Himalayan Railway wurden die Bergdörfer mit ihren Teeplantagen an den Rest Indiens angeschlossen.
So wurde der berühmte Darjeeling-Tee erschwinglich und war wortwörtlich in aller Munde. Die Himalaya- Bergbahn wurde 1881 von der britischen Kolonialregierung eröffnet und gilt noch heute als eine Meisterleistung der Ingenieure. 1999 wurde sie aus diesem Grund auch in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.
Auf ihrer Streckenlänge von gerademal 89 km überwindet der kleine Zug einen Höhenunterschied von über 2.000 m. Ächzend, aber tapfer kämpft sich die Dampflok die Abhänge hoch und man ist tief beeindruckt von der Kraft des Zuges. “Toy Train” (Spielzeugzug) wird sie von den Einwohnern genannt. Doch die Darjeeling Himalayan Railway ist ein treues und unverwüstliches Spielzeug, das nach über hundert Jahren immer noch mit fast der originalen Technik fährt. [...mehr]






