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Der Steingarten Shilin ist eine von Chinas 23 Sehenswürdigkeiten, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Ein Naturschauspiel, das von den Chinesen gern als das „Erste Weltwunder“ bezeichnet wird.
Südöstlich der Stadt Kunming liegt der Steingarten Shilin, ein sowohl bei Touristen wie auch bei Einheimischen beliebtes Ausflugsziel. Die aus Karbonatgestein bestehende Geländeform ist im Lauf der Jahrhunderte durch Ausspülung entstanden und hat die unterschiedlichsten natürlichen Skulpturformen angenommen. Die UNESCO erklärte den Steingarten zum Weltkulturerbe. [...mehr]
Wenn der Rideau Canal im Winter gefriert bietet sich eine riesige Eisfläche perfekt zum Schlittschuhlaufen an. Im Sommer hingegen lassen sich verschiedene Landschaftsbilder bei einer Bootstour entlang des Kanals bewundern.
Nur rund 19 Kilometer des Rideau Canal, der auch Rideau Waterway genannt wird, sind künstlich angelegt worden. Die verbleibenden 183 Kilometer beinhalten ausgebaute Abschnitte von Flüssen und Seen. Der Kanal, der die beiden Städte Ottawa und Kingston verbindet wurde nach dem Wasserfall Rideau Falls benannt und im Jahre 1832 eröffnet. Damit ist er die älteste Wasserstraße in Nordamerika, die bis heute ununterbrochen genutzt wird. Vor vier Jahren wurde der Kanal von der UNESCO daher zum Weltkulturerbe erklärt. Er hält ganzjährig etliche Freizeitmöglichkeiten und Attraktionen bereit. [...mehr]
Für Leute, die ihren Urlaub gerne in der Natur verbringen, ist die im indischen Ozean gelegene Insel La Réunion Natur pur.
Urlaub in der Natur ist nicht für jeden etwas. Doch die Insel La Réunion bietet Natur pur, für Leute, die von tropischen Stränden träumen, die sich gerne auf Wanderschaft begeben oder die einfach nur neue Kulturen entdecken wollen. La Réunion ist ein Eiland, das für jeden etwas zu bieten hat. Dazu gibt es auf der zu Frankreich gehörenden Insel einen aktiven Vulkan, der fast einmal im Jahr ausbricht und dem Besucher einen spektakulären Anblick bietet. [...mehr]
Die Stadt Schibam im Jemen wird auch als das „Manhattan der Wüste“ bezeichnet. Zu Recht: Hier entstanden bereits vor fast 2.000 Jahren die ersten Hochhäuser auf engstem Raum.
Schibam ist die historische Hauptstadt des Jemen, erst ab dem 15. Jahrhundert büßte sie ihre Vormachtstellung als Zentrum der jemenitischen Kultur und Politik ein. Heute ist sie ein lebendiges Zeugnis der Vergangenheit, an dem jedoch immer mehr der Zahn der Zeit nagt. Die uralten, bis zu 30 Meter hohen Häuser, die unter handwerklichen Höchstleistungen nur aus Holz und Lehm errichtet wurden, sind seit 1982 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes – Ein verzweifelter Versuch, diese historische Stätte zu bewahren. [...mehr]
Die Mammoth Cave, zu deutsch Mammut-Höhle, ist eine der bekanntesten Höhlenanlagen der Erde. In Kalk- und Sandstein formte die Natur im Laufe von rund 6.000 Jahren ein beeindruckendes Labyrinth aus Gängen und unterirdischen Hallen, das jedes Jahr mehrere hunderttausend Besucher anzieht.
Der Mammoth Cave Nationalpark wurde 1941 in der Nähe der Stadt Brownsville, Kentucky, gegründet und schützt heute die einzigartige Höhlenlandschaft und ihre Umgebung. 1981 wurde das Gelände von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt und 1990 erhielt es zusätzlich den Status eines Biosphärenreservats. So kann nicht nur das beeindruckende Höhlengebilde, sondern auch die im Park vorhandene Artenvielfalt geschützt und bewahrt werden. [...mehr]
Die Sinterterrassen oder Kalkterrassen von Pamukkale im Süd-Westen der Türkei sind UNESCO Weltkulturerbe und mit dem antiken Ort Hierapolis Touristenattraktion. Die warmen, kalkhaltigen Thermalquellen haben über Jahrtausende eine unwirkliche weiße Landschaft hinterlassen.
Pamukkale hat seinen Namen von den türkischen Wörtern für „Baumwolle“ und „Festung“. Tatsächlich wirkt der Hang des Berges mit den Sinterterrassen wie ein blühendes Baumwollfeld, was es hier früher auch einmal gegeben haben soll. Die Kalkterrassen sind weiß wie Baumwolle und ebenso kostbar. Sie sind massiv und mächtig wie eine Festung und doch immer weiter am Wachsen. Die warmen Thermalquellen streicheln die Haut wie flauschige Baumwolle und die natürlich entstandenen Terrassen sind abgerundet und weich in Pastelltönen gezeichnet. [...mehr]
Alentejo ist eine Region im Süden Portugals. Weite, wunderschöne Landschaften und verlassene, alte Steinhäuschen bestimmen das Bild der größten Region Portugals. Wer nach einer besonderen Art der Ruhe sucht, wird hier zwischen verlassenen Straßen und Korkeichenwäldern fündig. Besonders im Frühjahr, wenn die dürren Landschaften der Gegend in einem Blütenmeer aufgehen, sollte Alentejo besucht werden.
In Alentejo ist die Natur noch so ursprünglich und unberührt, wie es sich kaum ein europäischer Großstädter vorstellen kann. Aufgrund der niedrigen Bevölkerungsdichte und dem landwirtschaftlich geprägten Lebensstil findet man hier eine ausgeprägte Landbesitzstruktur vor. Das Resultat sind weite Landschaften, die besonders im Frühling eine unvorstellbare Schönheit bieten. Im Sommer, wenn die Temperaturen bis zu 40 °C betragen, verbrennt die Sonne das Blütenmeer und die Vegetation – ermöglicht jedoch auch gleichzeitig warme, angenehme Temperaturen bis in den späten Herbst. [...mehr]
Die Nuraghen auf Sardinien sind Turmbauten aus der Zeit der einst hier heimischen Bonnara-Kultur. Sie sind bedeutende Zeugnisse der Frühgeschichte und gehören zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Mittelmeer-Insel.
Die Nuraghen auf Sardinien zeigen alle fast denselben Bautypus, ihre Nutzung war jedoch wahrscheinlich sehr unterschiedlich. Rund 6.500 Einzelbauten sollen über die Insel verstreut sein, deren mehr oder weniger gut erhaltene Überreste besichtigt werden können. In Größe und Umfang unterscheiden sich die Turmbauten, manche von ihnen sind sehr komplex ausgebaut worden, andere stehen dicht beieinander und bilden kleine Siedlungen. [...mehr]
Im Nationalpark Plitvicer Seen reihen sich sechzehn Gewässer aneinander und bilden eine wunderschöne und unvergleichbare Naturkulisse, umgeben von einer bergigen Landschaft, unweit der Adria. 1997 wurden die Seen, die mittlerweile im Nationalpark liegen, auf die UNESCO-Liste des Weltnaturerbes aufgenommen, und bilden seitdem ein wichtiges, touristisches Ziel in Kroatien.
Durch den beachtlichen Höhenunterschied von 130 Metern zwischen dem nördlichsten und dem südlichsten See des Nationalpark Plitvicer Seen, variiert auch die Umgebung, sowie die Flora und die Fauna stark. Viel gibt es sicherlich zu entdecken, im Nationalpark, der trotz seiner Abgeschiedenheit eine komfortable Anreise erlaubt. So ist die Region umgeben von Zadar, Rijeka und Zagreb, drei Städte mit internationalen Flughäfen, die von Deutschland regelmäßig angeflogen werden. [...mehr]
Die schwimmenden Gärten von Xochimilco, 25 Kilometer südlich von Mexiko-Stadt sind ein beliebtes Ausflugsziel für Mexikaner und Touristen. Bei Mariachi-Musik fährt man auf knallbunten Flößen durch die Kanäle.
Die schwimmenden Gärten wurden von Azteken angelegt. Sie ließen sich im 14. Jahrhundert etwas besonderes einfallen, um die Hauptstadt des Aztekenreichs Tenochtitláns zu versorgen. Sie stapelten im Wasser Erde und Flöße so lange übereinander, bis sie stabil genug waren, um sie zu bepflanzen. Mit der Zeit verwuchsen die Wurzeln der kleinen Inseln mit dem Seegrund und konnten als Anbaufläche genutzt werden. [...mehr]










