» Türkei


Autor: Björn

Die Hagia Sophia ist eines der bekanntesten Bauwerke in Istanbul. Die Kuppelbasilika vereint nicht nur unterschiedlichste Bau- und Dekorationsstile, sondern erinnert auch an die vielschichtige Vergangenheit der türkischen Metropole.

Erbaut wurde die Hagia Sophie in den letzten Jahren der Antike, im Byzantinischen Reich nahm sie eine Vormachtstellung unter den christlich-orthodoxen Kirchen ein, im Osmanischen Reich wurde sie zu einer bedeutenden Moschee und heute ist sie ein wahres Museum, in dem 1.500 Jahre Geschichte wieder lebendig werden. Doch nicht nur wegen ihrer historischen Bedeutung, auch wegen ihrer eindrucksvollen Gestalt ist die Hagia Sophia eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Istanbuls und ein Wahrzeichen der Stadt.    [...mehr]



Autor: Anna-Kathrin

Pergamon (türk.: Bergama) ist eine der beeindruckensten Sehenswürdigkeiten in der Türkei. Obwohl der Pergamon-Altar in Berlin steht, verliert die einst griechische Anlage nicht an ihrem Zauber. Eins der wohl steilsten Amphitheater findet man hier ebenso wie weitere Tempelanlagen.

Temple of Trajan © Flickr / Alan Cordova

Etwa zwei Stunden nördlich der Stadt Izmir liegt das türkische Bergama, das den meisten Menschen wohl eher als Pergamon geläufig ist. Über eine kurze Bergstraße kommt man in die Ruinenstadt, die einst eine der größten Bibliotheken der Welt beherbergt haben soll. Im 2. und 3. Jahrhundert vor Christus war die Blütezeit der Stadt.    [...mehr]



Autor: Anna-Kathrin

Die Johannes-Basilika in Selcuk ist neben Ephesus eine der Hauptattraktionen der Westtürkei. In den Ruinen dieser Kirche, die Johannes dem Täufer gewidmet ist findet man nicht nur christliche Symbolik und Taufbecken sondern auch das ein oder andere Getier, das zwischen den Steinen Unterschlupf sucht.

Johannesbasilika Selcuk. © Flickr / griffhome

Selcuk ist eine kleine Stadt nahe den antiken Ruinen von Ephesus, einem der Touristenmagnete der Türkei. Dennoch finden auch viele Touristen ihren Weg zur benachbarten Johannes-Basilika, deren Ruinen auf einer Anhöhe gelegen sind. Die ehemalige Hafenstadt (ja, Ephesus lag tatsächlich einmal am Meer, innerhalb mehrerer Jahrhunderte zog sich das Meer allerdings zurück) war auch der Rückzugsort des Hl. Johannes, der hier das Evangelium geschrieben haben und unter der Kirche begraben sein soll.    [...mehr]



Autor: Anna-Kathrin

Das türkische Demre gilt als Heimat des Heiligen Nikolaus von Myra. Er soll in der lykischen Stadt als Bischof tätig gewesen sein und sein Todestag der 06.12., ist vor allem Kindern sehr bekannt.

Amphitheater von Myra. Flickr © QuartierLatin1968

Obwohl man die Türkei nur sehr selten mit dem Christentum in Verbindung bringt, befinden sich dort viele der christlichen Urkirchen und auch die Heimat eines der bekanntesten Heiligen – des Nikolaus. Obwohl der Nikolaus heute hauptsächlich mit rotem Gewand und weißem Rauschebart dargestellt wird, findet man ihn besonders in Süddeutschland noch in seinem Bischofsgewand. Seine Wirkungsstätte und der Ort wo er im 04. Jahrhundert seine Wunder vollbrachte ist Myra, bzw. Lykien in der Türkei.    [...mehr]



Autor: Björn

Patara war zusammen mit seinem Hafen die wichtigste Stadt der lykischen Mittelmeerküste in der Antike. Durch Wanderdünen, und Ausschwemmungen des Fluss’ Xanthos verlandete der Hafen im Mittelalter und zählt heute zu einem der ruhigsten und feinsten Strände der Türkei fernab vom Massentourismus.

Der 12 Km lange Sandstrand Pataras im Süden der Türkei ist vor allem für Hobby-Historiker und naturverbundene Reisende, die die Ruhe suchen, ein absolutes Traumziel.

Patara – Traumstrand mit antikem Flair  ©Flickr.com/Ekke Vasli

Patara – Naturschutzgebiet und historische Ruinen

Eingerahmt von gewaltigen Dünen findet man auf dem Weg zum Strand nicht nur das kulturelle Erbe der Antike in Form von verfallenen Ruinen, sondern auch einen wichtigen Nistplatz für Meeresschildkröten. Das führte dazu, dass das gesamte Gebiet vom Strand bis zum mittlerweile 2 Kilometer an Land liegenden antiken Hafen unter Naturschutz gestellt wurden. Lediglich ein paar kleinere Pensionen und Hotels im Dorf beherbergen Touristen, die hier hauptsächlich zum Wandern und Kanufahren auf dem antiken Fluss  Xanthos herkommen -  Massentourismus? Fehlanzeige. Hier kann man die Geschichte des Lykischen Reichs noch hautnah erleben und vor allem in aller Ruhe ausspannen!     [...mehr]



Autor: Björn

Kapali Carsi, was im Deutschen soviel wie großer, überdachter Basar heißt, ist der Name eines aus dem 15. Jahrhunderts stammenden Geschäftsviertels, das einen der schönsten Basare in Istanbuls Altstadtviertel Eminönü beherbergt. Nun gilt das Wahrzeichen Istanbuls als einsturzgefährdet!

Der 31 Hektar große überdachte Basar in Istanbul, der ca. 4000 Geschäfte umfasst, reizt nicht nur mit touristischen Angeboten wie Reisesouvenirs und Kitsch. Hier kann man herrlich zwischen Gewürzen und Teppichen, wertvollem Schmuck, Antiquitäten, sowie Lederwaren und Stoffen das orientalische Flair auf sich wirken lassen oder den einheimischen Käufern beim Feilschen zusehen, was wie ein Ritual zum Einkauf auf dem Basar dazugehört.

Kapali Carsi – der große Basar und seine Geschäfte

Lange Zeit galt der über 500 Jahre alte Basar am Bosporus als einer der wichtigsten Märkte und Handelszentren. Die Geschäfte und Stände sind nach ihren Waren sortiert, nach denen auch die Gassen benannt worden sind. So kann man sich sehr gut zwischen dem Getümmel orientieren.     [...mehr]



Autor: Björn

Wer Istanbul besucht, sollte sich die beeindruckende Blaue Moschee nicht entgehen lassen. Erbaut im Auftrag von Sultan Ahmet I. ist sie weltweit die einzige Moschee mit sechs Minaretten.

Die Blaue Moschee wurde 1609 im Auftrag des strenggläubigen Sultan Ahmet I. erbaut, der im Alter von 14 Jahren den Thron bestieg. Sultan Ahmet I. starb im Alter von 27-Jahren, ein Jahr nach der Fertigstellung der Moschee 1616. Zur Einweihung trug der Sultan als Zeichen seiner Demut einen Hut in Form des Fußes des Propheten.

blaue-moschee-sultan-ahmet ©flickr / Allie_Caulfield

Die Blaue Moschee in Istanbul

Die Kaskade von Kuppeln und das faszinierende Farbspiel der blauen Moschee ist ein eindrucksvolles Erlebnis. Durch die gigantische Pracht der Blauen Moschee musste der Sultan nach ihrer Fertigstellung die Moschee in Mekka, die ebenfalls 6 Minarette besaß, eine siebte anbauen lassen, um deren religiöse Vormachtstellung in der abendländischen Welt wiederherzustellen. Insgesamt hat die Blaue Moschee sechzehn    [...mehr]



Autor: Björn

Die westanatolische Stadt Efes (in der heutigen Türkei) war im Laufe der Geschichte auch unter anderen Namen bekannt: Ephesus auf Lateinisch, Ephesos auf Griechisch, Apasa auf Hethitisch, aber heute auch unter dem Namen Ephusus zu finden. In der Antike direkt am Mittelmeer gelegen, befinden sich die Ruinen von Ephusus heute einige Kilometer landeinwärts, was auf seismische und klimatische Veränderungen zurückzuführen ist. Bekannt ist Ephusus v.a. für den Tempel der Artemis, einem der Sieben Weltwunder der Antike.

In der Wissenschaft und im Alltag wird Ephusus heute mehrheitlich Ephesos oder Ephesus und in der Türkei eben Efes genannt, dabei geht die Stadt auf hethitische Siedler zurück, die vermutlich schon mehrere Jahrtausende v. Chr. in der Gegend heimisch wurden.  Die Griechen hingegen sind erst um 1.000 v. Chr. nachzuweisen.

Der Tempel der Artemis

Der Tempel der Artemis, in der Antike eines der größten Gebäude der Welt, wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. vollendet, im Laufe der folgenden Jahrhunderte aber mehrmals     [...mehr]



Autor: Nina

Mitten in der Türkei erstreckt sich eine Landschaft, die moderne Architekten nicht besser hätten gestalten können. Vor über tausend Jahren (teils schon im 4. Jahrhundert) haben sich hier, in Göreme, die frühen Christen angesiedelt um sich einem Leben in Konzentration und Abgeschiedenheit zu widmen. Ihre Stadt haben sie einfach in den Fels gebaut.

Und dies so kunstvoll, dass es heute noch etlichen Besuchern die Sprache verschlägt, wenn sie nach Göreme kommen.

Der Nationalpark Göreme mit dem gleichnamigen Stadtzentrum liegt in der Türkei, genauer gesagt, in Kappadokien. Die Landschaft sticht einem schon von Weitem ins Auge, denn diese ist von merkwürdig geformten Tuffsteinformationen geprägt, die sich im Laufe von Millionen von Jahren durch Wasserläufe und Vulkanausbrüche bildeten. Der Tuffstein ist unterschiedlich hart und an manchen Stellen bereits ausgehöhlt (sog. Feenkamine). Dies haben sich frühe Siedler zu Nutze gemacht und ihre Behausungen einfach in den Stein gehauen.    [...mehr]



Autor: Nina

Wenn man Istanbul besucht, sollte man sich ein Highlight dieser faszinierenden Stadt auf keinen Fall entgehen lassen, den Topkapi-Palast. Jahrhundertelang war er der Wohnsitz der Sultane und das Verwaltungszentrum des osmanischen Reiches. Und natürlich werden viele auch gleich an den gleichnamigen Film mit Peter Ustinov denken. ;-)

Im historischen Teil der türkischen Stadt wurde der Palast auf der Spitze einer Halbinsel in herrlicher Lage über dem Marmarameer und dem Goldenen Horn auf einem der sieben Hügel Istanbuls erbaut. Von hier hat man einen malerischen Blick über die Stadt und den Bosporus.    [...mehr]


Seite 1 von 212»