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Eine der wohl schönsten Touristenregionen Thailands ist die alte Königsstadt Sukhothai. Sie liegt rund 440 km nördlich von Thailands heutiger Hauptstadt Bangkok.
Sukhothai war die Hauptstadt des gleichnamigen Königreiches. Als erstes thailändisches Königreich kann man die Region als Wiege Thailands betrachten, worauf die heutigen Thais immer noch stolz sind.
Aus einer alten Khmer-Siedlung wurde die Stadt 1238 gegründet und sollte über 120 Jahre lang die Hauptsstadt und das Zentrum des unabhängigen Königreichs Sukhothai bleiben.
Später wurde Sukhothai dann zu einer Provinz Thailands.
1968 wütete ein riesiges Feuer in der Stadt und ein Großteil der alten Gebäude wurde zerstört und danach durch neue Bauten ersetzt. Daher gliedert sich Sukhothai in Alt- und Neustadt.
Die Altstadt bildet vor allem einen Ruhepol. In schön bewachsenen Parkanlagen kann der Besucher einmal tief durchatmen, sich unter einen Baum in den Schatten legen oder an den vielen mit Lotusblumen bedeckten Seen und Teichen entlang schlendern. Unzählige Gasthäuser verwöhnen die Besucher mit unzähligen thailändischen Gerichten.
In der Neustadt befinden sich die touristischen Zentren, von Übernachtungsmöglichkeiten bis hin zu Bars, Cafés und Restaurants.
Das Umland der Stadt ist geprägt von sanften Hügeln und flachen Ebenen, die von einer atemberaubenden Berg- und Dschungelwelt umgeben sind. Palmenhaine und Mangrovenwälder säumen die Flusslandschaft und die bunten, auf Holzstelzen stehenden, Häuser der Einheimischen bilden zusätzlich einen besonderen Hingucker.
In der Gegend wird vor allem Tabak, Reis und Obst angebaut. Am besten lässt sich diese Landschaft mit dem Fahrrad oder etwas abenteuerlicher, mit der Motorradrikscha, erkunden. Busse und Taxis fahren aber auch. Die hügelige Landschaft lädt zum Wandern ein.
Die UNESCO hat die alte Ruinenstadt Sukhothai Historical Park, die rund 12 km von der eigentlichen Stadt entfernt ist, in seine Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Hier kann man die alten Ruinen der Tempel und Paläste der einstigen Könige bestaunen.
Sukhothai wird garantiert das Herz jeden Ruhesuchenden höher schlagen lassen.
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Circa 80 km nördlich von Thailands Hauptstadt Bangkok entfernt liegt einer der wohl interessantesten Anziehungspunkte für Besucher, die alte Hauptsstadt des Königreiches Siam, Arutthaya.
Von den Khmer gegründet, wurde Arutthaya 1351 zur Hauptstadt des Reiches und schon anfang des 15. Jahrhunderts war die Stadt zu einer der mächtigsten Asiens geworden, was rund 400 Jahre so bleiben sollte.
Mit über einer Million Einwohnern war sie größer als zum Beispiel das damalige London. Arutthaya bildete eines der größten Handelszentren weltweit. Kaufleute aus China, Indien, Persien, Japan, Frankreich, Portugal, Holland oder England nutzten die Stadt als Umschlagspunkt für ihre Waren. Zudem wurde der Reichtum durch sehr ertragreiche Ernten aus der fruchtbaren Zentralebene noch größer.
Auch kulturell entwickelte sich die Stadt rasant. Architektur, Literatur und Malerei galten als wegweisend. Sie wurde damals auch “das Venedig des Ostens” genannt. Beeindruckende Tempel, Paläste und Kanäle prägten das Stadtbild.
Noch heute kann man das beliebteste Material dieser Stadt sehen: Gold.
Doch genauso schnell wie die Stadt zur Blüte gelangt war, war sie auch dem Untergang geweiht. 1767 wurde Arutthaya von den Burmesen eingenommen und zerstört.
Heute sind nur noch Ruinen vom einstigen Zentrum übrig, aber schon allein diese können einem die damalige Pracht verdeutlichen. Allein schon eine Besichtigung der diversen Tempelanlagen lohnt sich, wobei der “Tempel der Großen Reliquie” (Wat Mahatat) der wohl Schönste ist.
Von Bangkok aus werden diverse Touren in die einstige Hauptstadt angeboten. Ein Besuch lohnt sich in jedem Fall!
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