» Spanien


Autor: Anna-Kathrin

Die Alhambra im spanischen Granada ist wohl das schönste Relikt aus der arabischen Besatzungszeit in Spanien. Touristen aus aller Welt strömen in diese Festung mit wunderschönen Kacheln, Mosaiken und Gärten. La Alhambra bringt orientalischen Zauber in das feurige Granada.

Alhambra. © Flickr / Nic's events

Anfang des 08. Jahrhunderts eroberten arabische Heere Teile Portugals und Spaniens. Insgesamt blieben sie dort etwa 500 Jahre bis sie wieder von spanischem Territorium vertrieben wurden. In Granada allerdings herrschten die Araber noch bis zum Ende des 15. Jahrhunderts, bis die Reconquistadores schließlich auch die Alhambra einnehmen konnten. Ein glanzvolles Bauwerk aus dieser Zeit ist die berühmte Alhambra, eine Festung über den Dächern von Granada.



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Autor: Björn

Eines der zwei ungewöhnlichsten und gleichzeitig schönsten Häuser in Bearcelona ist die Casa Batlló am Passeig de Gracia. Dieses von Antoni Gaudi erbaute Haus wirkt mit seinen organischen Formen etwas bedrückend sobald man erkennt, dass die äußere Fassade aus Schädelknochen und Gebeinen zu bestehen scheint.

Neben dem La Pedrera ist die Casa Batlló eines von zwei großartigen, von Antoni Gaudi erbauten Häusern in Barcelona. Betrachtet man die Architektur der Balkone des lebendig wirkenden Gebäudes, realisiert man, dass sie riesige Schädelknochen abbilden und die tragenden Säulen wie Gebeine hervor stehen.

Inspirieren lassen hat sich Gaudi von der Unterwasserwelt, so das Formen und Farben an ein verwachsenes Korallenriffe erinnern könnten. Die Farben, welche er für die Gestaltung der Fassade benutzte, sind zum Teil den natürlichen Farben von Korallen nachempfunden.

Antoni Gaudi’s Casa Batlló in Barcelona

Die Casa Batlló entstand in den Jahren 1905 bis 1907 und war ursprünglich als Edelresidenz für den wohlhabenden Aristokraten Josep Batlló gebaut worden. Señor Batlló lebte mit seiner Familie in den beiden unteren Etagen. Die oberen Geschosse wurden als Mietwohnungen genutzt. Schaut man sich das innere des Hauses an merkt man schnell, wie detailverliebt Gaudi gewesen ist. So hat er beispielsweise die Höhe der Fenster variiert, je nachdem in welchem Stockwerk sich das Fenster befand.

Öffnungszeiten und Wegbeschreibung zur Casa Batlló

Das originelle Gebäude ist definitiv einen Besuch wert, wenn man einmal nach Barcelona kommt. Die Villa kann zu den Öffnungszeiten besichtigen, allerdings wechseln diese des öfteren. Entweder ist die Casa Batlló an bestimmten Tagen am Vormittag oder Nachmittag geöffnet. An der Infotheke im Erdgeschoss sind Tonbandgeräte erhältlich, die Sie mit ausführlichen Details zu jedem der Räume versorgen. Die Verkehrsanbindung ist sehr gut. Man fährt mit der Metro bis zur Station ‘Passeig da Gracia‘ und spaziert an den schönen Schaufenstern der Geschäfte bis zur Villa.    [...mehr]



Autor: Nina

Normalerweise bringen Touristen die Kanaren-Insel La Palma ja eher mit Sonne, Strand und Meer in Verbindung. Doch so mancher Kenner der Astronomie kommt aus einem ganz anderen Grund auf die Insel: hier befindet sich eine der größten und auch modernsten Sternwarten weltweit.

Observatorium auf La Palma © Flickr/ untipograficoDenn auch nachts sind die Kanaren ein wunderschöner Ort, besonders wenn man ab und an mal den Kopf in Richtung Himmel bewegt. La Palma hat europaweit die besten Voraussetzungen um den nächtlichen Sternenhimmel zu beobachten. Das ist nicht nur atemberaubend schön, sondern auch sehr spannend.

Vorzüge bringen einem dabei vor allem die klare Luft, die dünne Besiedlung und das besondere Klima der Insel und vor allem die Einhaltung aller ökologischer Richtlinien, etwas, worauf die Palmeros besonders stolz sind. Und auch in Sachen Lichtverschmutzung liegt La Palma ganz vorne: Straßenlaternen und alle möglichen andere Beleuchtungen dürfen nur Richtung Boden gerichtet sein. So wird ein klarer Blick auf den Nachthimmel möglich.    [...mehr]



Autor: Nina

Das Barri Gotic, das Herz des alten Barcelonas: Zwischen den historischen Gebäuden, engen Gassen und weiten Plätzen fühlt man sich fast ins Mittelalter zurückversetzt. Doch eben die Mischung aus Geschichte und Moderne inmitten des pulsierenden Lebens Barcelonas, macht den besonderen Charme des gotischen Viertels aus.

Seufzerbrücke © flickr / tuxmementoZwischen Spaniens bekanntesten Boulevard „Las Ramblas“, dem Hafen Barcelonas und dem Plaza Catalunya erstreckt sich das Barri Gotic (Barrio Gotico). Geprägt von historischen Gebäuden aus dem 14. und 15. Jahrhundert, der Blütezeit Barcelonas als führende Seemacht Europas, bildet es zusammen mit den Stadtteilen Raval und El Born die Altstadt der Hauptstadt Kataloniens.

In der Mitte des Barri Gotic erhebt sich umringt von imposanten Gebäuden die Kathedrale, deren Grundsteinlegung bereits Ende des 13. Jahrhunderts erfolgte. Hier befinden sich auch Überreste der ehemaligen Stadtmauer und Ruinen aus der Zeit der Römer. Auf dem Platz zu ihren Füßen treffen sich täglich Straßenmusiker und Künstler, Touristen und Einheimische.    [...mehr]



Autor: Nina

Denkt man an das Mittelalter und seine bombastischen Kirchen, dann bestaunt man unweigerlich die lange Bauzeit und die Beharrlichkeit der Verantwortlichen. Oft wurde weit über ein Jahrhundert an den beeindruckenden Gotteshäusern gearbeitet. Alles Vergangenheit und ein Mangel an technischem Fortschritt? Weit gefehlt! Denn genau so eine Kirche, die bis heute unvollendet ist, steht mitten hier in Europa: die Sagrada Familia in Barcelona.

Sagrada Familia © Flickr/ Wolfgang StaudtBegonnen wurden die Bauarbeiten 1882, bis heute wird an der riesigen Kirche gebaut und erst im Jahr 2026 soll sie endlich nach 144 Jahren fertig sein. Dieses Datum hat wohl eher ideelleren Wert, denn in jenem Jahr wird Spanien den hundertsten Todestag des grandiosen Architekten Antoni Gaudí feiern, der fast die letzten 30 Jahre seines Lebens diesem Gotteshaus widmete.

Nachdem die Sagrada Familia zunächst von einem anderen Architekten begonnen wurde, dieser sich dann aber mit der Bauleitung stritt, wurde die Verantwortung auf Antoni Gaudí übertragen. Er sah es als eine Art heilige Pflicht und steckte all seine Energie in den Bau. Nur leider konnte er gerade mal einen Teil der Ostfassade fertig sehen, denn 1926 starb er an einem Unfall, ironischerweise fast direkt vor der Sagrada Familia.

Seitdem versuchen andere Architekten Gaudís Vision zu vollenden, doch manches ist nur mündlich oder bruchstückhaft überliefert, so dass zu Gaudís Stil des Modernisme immer wieder Elemente der Moderne dazukommen. Insgesamt soll die Sagrada Familia eine Art moderne Verneigung vor der Gotik sein.    [...mehr]



Autor: Nina

Bestimmt erinnert sich noch jeder an die EXPO 2000 in Hannover. Für mich war sie ein unvergessliches Erlebnis, da so viel Kreativität, Liebe, Leidenschaft und Kunstverstand in die Weltausstellung gesteckt wurde. es herrschte eine tolle und inspirierende Atmosphäre. Dieses Jahr findet die EXPO im spanischen Saragossa (Zaragosa) unter dem Thema “Wasser und nachhaltige Entwicklung” statt.

Vom 14. Juni bis 14. September 2008 können sich Besucher aus aller Welt auf eine unterhaltsame Art und Weise mit dem Thema Wasser auseinandersetzen. Wasser wird immer mehr zur Mangelware und wir alle müssen in Zukunft lernen sparsam mit diesem kostabren Gut umzugehen. Gerade Saragossa und weite Teile Spaniens können ein Lied davon singen, denn vielerorts ist bereits heute das Wasser knapp. Der Fluss Ebro, der durch Saragossa fließt, ist in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen.

So kommt der Stadt die Weltausstellung gerade recht, da rund 1,5 Mio. Euro bereits in die Entwicklung und den Ausbau Saragossas geflossen sind und weitere noch folgen werden. Bleibt nur zu hoffen, dass diese temporären Zuschüsse auch zurkünftig Früchte tragen werden. Momentan tut es der Stadt jedenfalls gut. Die Ufer des Ebro wurden beispielsweise ausgebaut, ein neues Stadtviertel wurde errichtet und die Infrastruktur erweitert.    [...mehr]



Autor: Nina

Panorama über Sevilla

Einer der größten Touristenmagnete in Spanien ist die Region Andalusien in Südspanien mit ihrer Hauptstadt Sevilla. Die Stadt wird vom Fluss Guadalquivir in zwei Teile getrennt, an dessen Ufer sich wunderschöne Promenaden entlang ziehen.

Das mediterrane Klima der Stadt läd besonders in den Frühjahrs- und Herbtsmonaten zum Verweilen ein. Im Sommer ist sie eine der heißesten Städe Europas.

La BuhairaSevilla wurde von den Phönikern gergründet und dann eine römische Kolonie. Während der Spätantike dominierten dieWestgoten in den größten Teilen Spaniens und auch Sevilla fiel in ihr Herrschaftsgebiet. 711 besiegten islamische Mauren die Westgoten und Sevilla bleibt bis zur Reconquista, der Wiedereroberung Spaniens durch die Chrsten, im Jahr 1248 in maurischer Hand. Der maurische Einfluss prägt noch heute das Stadtbild und verleiht Sevilla einen besonderen Charme. Im 16. und 17. Jahrhundert war die Stadt der kulturelle Mittelpunkt Spaniens und besonders wegen ihrer Malerei berühmt. Auch wirtschaftlich war sie von immenser Bedeutung, da sie der Hauptumschlagspunkt des spanischen Seehandels mit der “neuen Welt” war.

Sonnenuntergang in AndalusienDie Altstadt Sevillas bildet heute ein Geflecht von engen Gassen, die von einigen größeren und kleineren Plätzen unterbrochen werden, zum Beispiel der Quemadero, wo im Mittelalter die Autodafés der Inquisition stattfanden.

Die Kathedrale Maria de la Sede ist eine der größten und schönsten gotischen Kirchen der Welt. Sie wurde auf den Ruinen einer ehemaligen Moschee erbaut und beherbergt einige bedeutende Kunstschätze, zum Beispiel Gemälde von Velàzques oder Zurbaràn.

Real AlcazàrVon großen und prächtigen Gärten umgeben ist der Real Alcàzar, ein maurischer Palast mit wunderschönen Hallen und Sälen. Die Stierkampfarena La Maestranza bildet ebenfalls eines von vielen optischen Highlights.

Sevilla gilt außerdem als der Geburtsort des Flamenco, der in vielen Teilen auch allgegenwärtig ist.

Diese Stadt hat ein ganz besonderes Flair, das man sofort in ihren Bann gezogen wird.

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Autor: Björn

Altstadt von Barcelona

Barcelona ist eine moderne Metropole wie viele, doch ist es ihr alter Kern der fasziniert.

Direkt vom Hafen weg - der sehr viele gute Fischrestaurants bietet - beginnt die Altstadt Barcelonas. Sie wird durchkreuzt von einer der belebtesten Straßen der Stadt, die Ramblas. Diese Flaniermeile beginnt im Süden am Kolumbusdenkmal (auf das man mit einem Fahrstuhl fahren kann) und zieht sich nach Norden durch bis zu der Plaça de Cataluña und hat eine Länge von fast 2 Kilometern. Dieser Boulevard ist ein Muss für jeden Besucher mit unzähligen Läden und Restaurants und Künstlern die die Straße entlang auftreten. Nachts ist das gesamte Nacht in der Altstadt von BarcelonaViertel ein Paradies für Nachtschwärmer und der Anziehungspunkt wenn man Clubs oder Kneipen sucht. Wo wir auch langliefen, an jeder Ecke gab es eine Kneipe, die zum Verweilen einlud. Tagsüber ist es die Einkaufsmeile der Stadt, wenn auch bei weitem nicht die günstigste.

Absolut sehenswert auch das Gotische Viertel (Barrio gótico) mit seinen engen Gassen, hohen Mauern und plötzlichen großen Plätzen. Zum Teil fühlte man sich wie ins dunkle Mittelalter versetzt. Da ich Architektur sehr mag, war es ein Highlight durch die Straßen zu schlendern.
Des Weiteren findet man im Viertel natürlich die Kathedrale von Barcelona, die markant ist wenige andere. Für Geschichtsinteressierte gibt es auch Überreste römischer Mauern zu erkunden die einst die Stadtmauer bildete.

Zum Entspannen sind wir dann zum Plaza Real, wo man dem Menschentrubel für einen Moment entkommen kann und über die Städtereise nach Barcelona reflektieren konnte. Immer einen Besuch wert!



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