» Nationalpark
Die Erde ist schon ein faszinierender Planet… Immer wieder kann man feststellen, dass selbst die unwirtlichsten Gegenden eine großartige Naturkulisse und eine reiche Tier- und Pflanzenwelt haben können. Solch ein Fall ist auch der Namib-Naukluft-Park, ein Nationalpark in der Namib-Wüste in Namibia.
In den letzten Jahren konnte man beobachten wie das Interesse vieler Touristen an den Wüsten der Welt nach und nach gewachsen ist. Immer mehr Menschen wagen sich hinaus in Weiten, die besonders uns Städtern extrem unrealistisch erscheinen.
Und so zieht auch die Namib-Wüste Namibias jedes Jahr unzählige wagemutige Besucher in ihren Bann. Die älteste Wüste der Erde raubt einem vom ersten Moment an den Atem. Nicht wegen der Hitze oder der krassen Kälte bei Nacht, sondern weil sie mit einem beeindruckenden Farbenspiel aufwartet. [...mehr]
Der Lake Nakuru Nationalpark gehört zu den beliebtesten Parks Kenias, wenn nicht sogar ganz Afrikas. Jährlich kommen über 200.000 Besucher an den Nakurusee, rund 140 km nordöstlich von Kenias Hauptstadt Nairobi, um Zeuge eines einzigartigen Naturschauspiels zu werden.
Im und um den See verteilt leben rund 2 Mio. Flamingos. Noch nie hat man so viele dieser Tiere an einem Ort gesehen. Es sieht von weitem fast wie ein rosa Flut aus. Kommt man näher ist die Luft von einem seltsamen Schnattern und Schnäbel-Geklapper erfüllt und auch vom Geruch her, kann man den Vögeln nicht entgehen.
[...mehr]
Die Snowy Mountains sind das beliebteste und wohl auch eines der besten Wintersportgebiete Australiens. Nicht umsonst werden die Snowies auch die australischen Alpen genannt, denn sie stehen unseren Skigebieten in nichts nach. Und das schönste ist, wenn bei uns Sommer ist, ist in Australien Winter, so dass man in der Zeit zwischen Juni und Oktober dem Vergnügen im Schnee fröhnen kann.
Die Snowy Mountains sind die höchsten Berge auf dem australischen Kontinent und so ist logischerweise auch der höchste Berg, der Mount Kosciuszko, der 2.228 m in den Himmerl ragt, ein Teil von ihnen. Sie liegen in den Bundesstaaten Victoria und New South Wales und gehören wiederum zu einem großen Küstengebirge, der Great Diving Range. [...mehr]
Lake Louise in den kanadischen Rocky Mountains ist weltberühmt, nicht nur wegen dem beeindruckenden türkisem Wasser, sondern auch wegen der umliegenden Lanschaft.
Im Jahr 1882 wurde der See langsam unter abenteuerlichen und schwierigen Bedingungen erschlossen. Bereits in den 1930er Jahren wurde hier dann aber das erste Skigebiet eingerichtet. Heute gehört Lake Louise im bekannten Alberta-Banff-Nationalpark.
Das faszinierende Türkisblau entsteht durch Steinmehl, dass vom Gletscherwasser in den See gespült wird. Das raue Kontinentalklima macht die Landschaft zu einem fast schon unwirklichen Erlebnis. Aufgrund der großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sollte man bei einem Besuch für jedes Wetter gewappnet sein.
Im Sommer bietet sich vor allem Wassersport an. Von Kanufahren bis hin zu White Water Rafting gibt es ein vielfältiges Angebot. Auch die Landschaft kann man auf unterschiedliche Weise erkunden. Wanderungen von unterschiedlicher Länge und Anstrengungsgrad lassen einen den Nationalpark in all seinen Facetten entdecken. Man kann aber auch an Reittouren teilnehmen oder sich von einem Ranger wilde Tiere zeigen lassen.
Im Winter locken die umliegenden Skigebiete die Freunde des weißen Elements an. Aber auch zu dieser Jahreszeit ist die Landschaft immer noch reizvoll, die man nun durch Schneewanderungen, Hunde- oder Motorschlittentouren oder Langlauf erkunden kann.
Am Lake Louise kann man auf jeden Fall in atemberaubender Naturkulisse seine Seele baumeln lassen.
[...mehr]
Südöstlich von Australien liegt eines der letzten Naturparadiese der Erde, Tasmanien. Dadurch, dass diese Insel so lange vom Festland isoliert war, hat sich hier die Flora und Fauna besonders ausbreiten und entwickeln können.
Klare blaue Seen, Berge, die sich durch urwüchsigen Dschungel ziehen, Farnwälder und lange Sandstrände, die sich an einem Meer entlang ziehen, das so blau ist, dass man es kaum glauben kann, prägen das Bild Tasmaniens. Hier hat die Umweltbelastung noch nicht so zuschlagen können, wohl auch weil 45% der Insel von den 19 Nationalparks bedeckt sind und rund ein Viertel zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. Die Luft ist hier so klar, dass man nachts selbst in der Hauptstadt Hobart die Milchstraße sehen kann.
Für dieses Naturwunder sollte man sich mindestens zwei Wochen Zeit nehmen alles genau zu erkunden. Besonders die zwei schönsten und bekanntesten Nationalparks Cradle Mountain-Lake St. Clair und Franklin-Gordon Wild Rivers sind eine lange Wanderung wirklich wert. Zahlreiche Veranstalter bieten geführte Wander- oder Trekking-Touren an, ob mehrtägig oder nur einen Tagesausflug.
Und mit viel Glück kann man dort dann ein paar Tierarten beobachten, die es nur auf in Tasmanien gibt: kleinere Wallabyarten, den Ameisenigel und natürlich Tasmaniens berühmtesten Einwohner, den tasmanischen Teufel.
Auf der Insel gibt es auch einige historische kleine Städtchen, die es sich zu entdecken lohnt. Diese finden sich vor allem entlang des Midland Highway. Auch ein Besuch im Weinbaugebiet Pipers Brook oder in den Hafenstädten Strahan und Stanley sind eine Reise wert.
Auf Tasmanien gibt es also viel zu entdecken. Gleichzeitig kann man hier aber auch herrlich die Seele baumeln lassen. So findet hier jeder was das Herz begehrt.
Zwischen den zwei kleinen australischen Orten Warrnambool und Cape Otway schlängelt sich die wohl schönste Küstenstraße der Welt rund 250 km den indischen Ozean entlang. Die von Wind und Wellen geformte Küsten kann man hier von unzähligen Aussichtspunkten aus genießen und verlassene Strände und Sandsteinklippen werden von einer tosenden Brandung umspült.
Um die an der Küste weit verteilten kleinen Ortschaften miteinander zu verbinden, baute man zwischen 1918 und 1932 die Great Ocean Road.
Ihren eigentlichen touristischen Anfang nimmt die Straße am “arc of triumph monument” in Torquay, einem weltberühmten Surfer-Ort. Hier kann man den Profis zuschauen wie sie die hochen Wellen zu bändigen versuchen.
An der Küste entlang fährt man weiter nach Lorne, einem beliebten Wochenendziel für Melbourner. Ab Lorne zieht sich dann die Straße in langen Kurven und Sperpentinen mal auf Strandniveau, mal auf das nächste Kliff hinauf. Hier ist Fahrspaß garantiert.
An der Great Ocean Road selbst gibt es nur wenig Bademöglichkeiten. Wer aber einmal in seinem Leben im indischen Ozean schwimmen will, sollte dies bei Apollo Bay tun.
Weiter führt uns die Straße, nach einer Reise durch das Hinterland, durch den Otway Nationalpark. Hier ist die Fahrt wahrscheinlich am spektakulärsten. In tiefen Steilhängen stürzt sich das Land ins Meer. Hier kann man dann auch die bekannten “Twelve Apostles” sehen, das Wahrzeichen der Great Ocean Road. Die teils 65 m hohen “Felsskulpturen” trotzen der Brandung der Steilküste. Zwei von ihnen waren dabei nicht ganz so erfolgreich und sind bereits eingestürzt.
Etwas weiter in Richtung Port Campell kann man den Rest der sogenannten “London Bridge” sehen. Diese natürliche Sandsteinbrücke war bis vor kurzem noch mit dem Festland verbunden, doch vor ein paar Jahren brach der Übergang spektkulär zusammen.
Einer der letzten Abschnitte von Port Fairy bis Cape Otway wird auch “Shipwreck Coast” genannt, da auf der 90 Meilen langen Strecke entlang der Küste rund 1.200 Schiffe gesunken sind. So gehört er zu den bekanntesten Schiffsfriedhöfen der Welt. Hier brausen die Wellen teils bis zu 15 m hoch und der Wind ist auch nicht zu unterschätzen.
Entlang der Great Ocean Road gibt es unzählige Aussichtsplattformen und von einige von ihne aus, kann man mit viel Glück auch Wale sehen (Fernglas nicht vergessen).
Der einzige Nachteil dieser wunderschönen Strecke ist, dass sie inzwischen so beliebt ist, dass sich ständig unzählige Touristen, vor allem in den kleinen Orten und den Aussichtsplattformen tummeln, und man so selten allein ist.
Trotzdem sollte man sich eine Fahrt an der Great Oceans Road entlang nach Möglichkeit nicht entgehen lassen.
[...mehr]
Circa 60 km westlich von Sydney im australischen Bundesstaat New South Wales ziehen sich speltakuläre Felsenbänder von bis zu 1000 m Höhe durch einen üppigen Urwald. Hier und da donnern Wasserfälle in die Tiefe und ein geheimnisvoller blauer Dunst schwebt über allem.
Das sind die Blue Mountains, eines der beliebtesten Ausflugsziele der Einwohner Sydneys und unter Touristen teiweise noch ein echter Geheimtipp.
Die Blue Mountains habe ihren Namen von den schon erwähnten blauen Nebelschwaden, die die gesamte Gegend einzuhüllen scheinen. Die unzähligen Eukalyptusbäume strömen ätherische Öle aus, die sich in der Luft in den charakterischen blauen Dunst verwandeln. Doch nicht nur das ist bsonders an diesen Bäumen. Ihre Keime brauchen Feuer um zu gedeien, deshalb sondern sie die Öle ab um kleine Schwelbrände am Boden zu schüren, die abgestorbene Pflanzen in fruchtbare Asche und Erde verwandeln. Daher kommt es hier auch häufiger zu größeren Buschbränden.
Für die Siedler, die von Sydney aus nach Westen wollten, waren die Blue Mountains mit ihren steilen Sandsteinhängen und tiefen Schluchten ein schier unüberwindbares Hindernis. Erst 1813 gelang es den ersten die Berge zu überwinden und so einen neuen Teil der Siedlungsgeschichte Australiens zu schreiben.
Der Blue Mountains Nationalpark ist Weltnaturerbe und beherbergt eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. Die Gegend ist reich an unterschiedlichen Vogelarten, aber auch Koalas oder Felsenkänguruhs können hier beobachtet werden.
Die Three Sisters sind das Wahrzeichen der Region. Drei steile Felsspitzen ragen nebeneinander in den Himmerl. Laut einer Legende der Aborigines wurden hier drei Schwestern, die sich verbotener Weise mit ihren drei Liebhabern getroffen hatten, hier einst zur Strafe in Sandsteinfelsen verwandelt.
Touristen sollten nach Möglichkeit unter der Woche hierher kommen. Dann ist es nicht so überlaufen. Um die Gegend zu erkunden, bieten sich einem verschiedene Optionen an. Man kann zum Beispiel zu Fuß durch den Nationalpark streifen oder an festen geführten Wanderungen teilnehmen. Es gibt aber auch eine kleine Bahn, die Scenic Railway, die einen Teil des Geländes abfährt.
Diese beeindruckende Gegend lohnt es sich wirklich zu erkunden. Am besten an einem Ein-Tages-Trip von Sydney aus.
[...mehr]
Im südlichen Afrika an der Grenze zu Simbabwe und Sambia stürzt sich der Fluss Sambesi 110 m in die Tiefe. Die Victoriafälle sind somit der längste einheitlich herabstürzende Wasserfall der Erde.
Den dabei entstehenden Sprühnebel, der zum Teil bis zu 300 m aufsteigt, sieht man noch in 30 km Entfernung, daher nennen ihn die hier einheimischen Kololo auch “donnernder Rauch”. Bei einer Breite von 1708 m fallen im Februar und März, wenn der Sambesi besonders hoch steht, bis zu 10.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde in das untere Flussbett.
Um die Victoriafälle, von ihrem britischen Entdecker David Livingstone nach Königin Victoria benannt, erstreckt sich ein riesiger Regenwald, der sein feuchtes Klima unter anderem dem Sprühregen des Wasserfalls verdankt. Der Mosi-Oa-Tunya-Nationalpark, der sich oberhalb der Fälle befindet, bietet einer reichen Vielfalt von Tieren und Pflanzen ein Zuhause.
Doch diese Natur wird zunehmens von Staudammprojekten der Sambesi River Authority bedroht. Durch das Aufstauen des Flusses wird vielen Tieren und Pflanzen die Lebensgrundlage entzogen und auch die unzähligen und faszinierenden Schluchten verlören ihren Charakter. Der Tourismus, einer der Haupteinnahmequellen dieser Region, wäre ebenfalls betroffen.
1989 hat die UNESCO die Victoriafälle zum Weltnaturerbe erklärt. Jährlich werden tausende von Menschen von ihnen angezogen. Mit einem Schlauchboot kann man auf bis zu 120 km Flussweg sich den Wassermassen entgegenstellen.
Die Victoriafälle beeindrucken mit Sicherheit jeden. Hoffen wir, dass dieses Stück Natur nicht auch den Menschen zum Opfer fällt.
[...mehr]
Der Grand Canyon hat schon immer die Menschen fasziniert und in seinen Bann gezogen. Jährlich besuchen über fünf Millionen Menschen dieses Naturwunder.
Der Colorado River hat die über 450 km lange Schlucht über Jahrmillionen in das Gestein des Colorado-Plateaus gegraben. Er ist 1.800 m tief und an manchen Stellen bis zu 30 km breit.
Bereits vor 3.000 Jahren haben sich Menschen im Grand Canyon, im Norden Arizonas, angesiedelt. Unterschiedliche indiansiche Stämme fanden in der Schlucht ihr Zuhause. Heute lebt nur noch der Stamm der Havasupai hier.
Die ersten Europäer, die an den Canyon kamen, waren die Spanier im Jahr 1540. Damals wurde er als wertlos eingestuft und rund 200 Jahre nicht mehr aufgesucht. Die ersten Siedler, Mormonen, kamen erst um 1850 und nach und nach begannen die Menschen mit der Erforschung der riesigen Schlucht.
1908 wurde ein großer Teil des Grand Canyon von Theodore Roosevelt zum Nationalpark erklärt und seit 1979 gehört er zur Liste des UNESCO-Weltnaturerbes.
Als Besucher kann man den Canyon auf unterschiedlichen Wegen erkunden. Entweder man macht einen Rundflug und verschafft sich so den wohl besten Überblick oder man begibt sich zu einem der zahlreichen Aussichtspunkte. Sehr reizvoll ist hierbei auch der 2007 eröffnete Grand Canyon Skywalk, eine über den Rand herausragende Plattform mit einem Glasboden. Für Mutige, die schon immer einmal das Gefühl haben wollten in luftiger Höhe zu schweben.
Natürlich kann man auch im Canyon wandern. Dies geht allerdings meist nur unter der Aufsicht eines Rangers. Wer im Grand Canyon direkt übernachten möchte, braucht ein spezielle Genehmigung. Oder man braust mit einem Boot durch die tiefen Schluchten des Canyons.
Die faszinierenden Weiten des Grand Canyons werden garantiert jeden fesseln und begeistern.
[...mehr]
Im Nordosten Tansanias an der Grenze zu Kenia befindet sich das höchste Gebirgsmassiv Afrikas. Der Gipfel des Berges Kibo thront in 5.895 Metern als höchster Punkt über dem Meeresspiegel.
Besonders Tierfreunde, Bergsteiger und solche die es gerne wären werden jährlich zu Tausenden vom Berg, dem Kilimandscharo-Nationalpark und dem nahegelegenen Serengeti-Nationalpark angelockt.
Aufgrund der unterschiedlichen Vegetationsschichten bietet das Bergmassiv einer riesigen Vielfalt an Flora und Fauna ein zuhause. Am seinem Fuße befindet sich eine Savannen- und Sumpflandschaft, die unter unzähligen anderen auch Elefanten, Büffeln oder Leoparden beherbergt. Ab 1.400 m Höhe setzt dann ein riesiges Regenwaldgebiet mit Affen, tausenden von Vögeln usw. ein, das in 3.000 Metern von einer Strauch- und Buschlandschaft abgelöst wird. Die Gipfelregion ist vergletschert. Dort befinden sich vor allem Schneefelder oder eher der Mondlanschaft ähnliche Gebiete.
Und genau diese Vegetationsvielfalt macht den Aufstieg zum Gipfel zu einem besonderen Erlebnis. Bergsteigerische Fähigkeiten werden hier nur minimal, und zwar auf den letzten Metern gebraucht. Bis zum Gipfeln schlängeln sich meist gut befestigte Pfade, die von Rasthütten in regelmäßigen Abständen unterbrochen sind. Doch das, was die meisten unterschätzen und was den Aufstieg zu einer echten Tortur machen kann, ist die nach oben immer dünner werdende Luft gepaart mit dem teils feuchten Klima. Die meisten Leute werden höhenkrank, unabhängig von ihrer Kondition oder Erfahrung. Aber wer dann, nach dem kleinen Abenteuer den Gipfel erreicht, wird mit einem einzigarigen Blick über Tansania und Kenia belohnt.
Es gibt ein paar unterschiedliche Routen zum Gipfel, wobei die bekannteste und auch am meisten benutzte die Marangu-Route ist. Der Aufstieg ist übrigens kostenpflichtig und man muss sich seine Führer unter den Jaggas, den Bewohnern am Fuße des Berges, selbst rekrutieren.
Der Kilimandscharo ist mit Sicherheit ein kleines Abenteuer wert!
[...mehr]





