» Moschee


Autor: Björn

Die Hagia Sophia ist eines der bekanntesten Bauwerke in Istanbul. Die Kuppelbasilika vereint nicht nur unterschiedlichste Bau- und Dekorationsstile, sondern erinnert auch an die vielschichtige Vergangenheit der türkischen Metropole.

Erbaut wurde die Hagia Sophie in den letzten Jahren der Antike, im Byzantinischen Reich nahm sie eine Vormachtstellung unter den christlich-orthodoxen Kirchen ein, im Osmanischen Reich wurde sie zu einer bedeutenden Moschee und heute ist sie ein wahres Museum, in dem 1.500 Jahre Geschichte wieder lebendig werden. Doch nicht nur wegen ihrer historischen Bedeutung, auch wegen ihrer eindrucksvollen Gestalt ist die Hagia Sophia eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Istanbuls und ein Wahrzeichen der Stadt.    [...mehr]



Autor: Björn

Wer Istanbul besucht, sollte sich die beeindruckende Blaue Moschee nicht entgehen lassen. Erbaut im Auftrag von Sultan Ahmet I. ist sie weltweit die einzige Moschee mit sechs Minaretten.

Die Blaue Moschee wurde 1609 im Auftrag des strenggläubigen Sultan Ahmet I. erbaut, der im Alter von 14 Jahren den Thron bestieg. Sultan Ahmet I. starb im Alter von 27-Jahren, ein Jahr nach der Fertigstellung der Moschee 1616. Zur Einweihung trug der Sultan als Zeichen seiner Demut einen Hut in Form des Fußes des Propheten.

blaue-moschee-sultan-ahmet ©flickr / Allie_Caulfield

Die Blaue Moschee in Istanbul

Die Kaskade von Kuppeln und das faszinierende Farbspiel der blauen Moschee ist ein eindrucksvolles Erlebnis. Durch die gigantische Pracht der Blauen Moschee musste der Sultan nach ihrer Fertigstellung die Moschee in Mekka, die ebenfalls 6 Minarette besaß, eine siebte anbauen lassen, um deren religiöse Vormachtstellung in der abendländischen Welt wiederherzustellen. Insgesamt hat die Blaue Moschee sechzehn    [...mehr]



Autor: Nina

Fès gehört zu den vier Königsstädten Marokkos und ist sicherlich einer der schönsten Orte des Landes. Betritt man die Stadt fühlt man sich sofort wie in 1001 Nacht und man wird von einer Fülle von Eindrücken überwältigt.

Über die Geschichte hin war Fès eine der blühendsten und wichtigsten Handelsstädte des Maghreb. So kam sie zu enormen Reichtum und konnte sich zum geistigen und kulturellen Zentrums Marokkos entwickeln. Und das ist Fès heute noch. Die Einwohner sind stolz auf ihr Erbe und ihre großen Errungenschaften. Noch heute verstehen sie sich als “Elite” des Landes.

Stadttor von Fès © Flickr/ Miguel Frutos

Gegründet wurde Fès im Jahr 789 und erfuhr relativ schnell einen großen Zulauf. Hier gab es reiche Wasserquellen, eine lebenswichtige Voraussetzung, und so kamen viele Leute hierher, vor allem Flüchtlinge aus Tunesien und von Córdoba. Bereits 20 Jahre später war Fès eine kleine Stadt mit Moschee, einem Palast und einer Markthalle.    [...mehr]



Autor: Nina

Panorama Istanbul

Die einzige Metropole der Welt, die auf zwei Kontinenten zugleich liegt, ist Istanbul. So schwingt diese faszinierende Stadt ständig zwischen Europa und Asien, Orient und Okzident, modernen und traditionellen Werten hin und her. Aber dies macht sie gerade so besonders.

Obwohl Istanbul nicht die Hauptstadt der Türkei ist, bildet sie doch das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum des Landes. Der europäische und asiatische Teil werden durch den Bosporus getrennt und im Süden vom Marmarameer begrenzt.

BosporusSchon in der Geschichte stand die Stadt zwischen den Kontinenten und Weltreichen. 660 v. Chr. von dorischen Griechen unter dem Namen Byzanz erbaut, wurde sie 513 v. Chr vom persischen König Darius I. erobert. 324 v. Chr. verlegt Konstantin I., nachdem er das Römische Reich vereinigt hatte, seinen Kaisersitz in den Osten des Reiches und zwar nach Byzanz, das dann nach ihm in Konstantinopel umbenannt wird. Im Mittelalter war die Stadt Zentrum des Byzantinischen Reiches bis die Kreuzritter sie besetzten und plünderten. 1453 wird Konstantinopel dann osmanischer Herrschaftssitz und erlebt im 16. Jahrhundert unter Süleyman I. seine Blütezeit. Langsam entwickelt sich der Name Istanbul.

Und genau diese Mischung aus christlichen und muslimische Einflüssen prägt das heutige Stadtbild und die Lebensweise der Istanbuler. Die Frauen haben beispielsweise keine Kopftuchpflicht. Man sieht modern europäisch gekleidete Mädchen oder Türkinnen im Businesslook, neben traditionell muslimisch gekleideten Frauen.

Die Religionen leben hier tolerant miteinander. In vielen Teilen der Stadt liegen die Einrichtungen der verschiedenen Religionen dicht nebeneinander. Der Hauptteil der Bevölkerung ist muslimisch. Christen und Juden sind aber auch in großem Maße vertreten.
christliches Wandbild in der Hagia Sophiamuslimisches Symbol in der Hagia Sophia Am schönsten zeigt sich dieses Zusammenlebn in der Hagia Sophia. Sie war sowohl eine Kirche im Byzantinischen Reich, als auch später eine Moschee unter den Osmanen. Zwischen den muslimischen Symbolen findet man immer noch Abbildungen aus christlicher Zeit.

…Fortsetzung siehe Teil 2…    [...mehr]