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Autor: Nina

Prerow im Sommer © Marcus Janze

Ein kleines Wald- und Strandidyll findet man auch in Deutschland, nämlich zwischen den Städten Rostock und Stralsund an der Ostsee. Prerow auf dem Darß ist ein Teil der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Hier kann man in ruhiger Atmosphäre seine Seele baumeln lassen oder ausgiebige Erkundungstouren durch die Natur unternehmen.

Erstmals wurde das ehemalige Seefahrer- und Fischerdorf Prerow im 12. Jahrhundert erwähnt. Ab dem 17. Jahrhundert betrieb man hier Schifffahrt, da Prerow direkt an der Ostsee liegt.

Als im 19. Jahrhundert dann das Ende der Schifffahrt kam, verlor das Dorf zunächst seine Lebensgrundlage. Doch findige Bewohnern ist es zu verdanken, dass sich Prerow schnell zu einem Kur- und Badeort entwickelte.

Im 19. und 20. Jahrhundert entstanden hier Künstlerkolonien, da viele Maler Prerow als Inspirationsquelle für sich entdeckten. Zu DDR-Zeiten war das Dorf einer der beliebtesten Urlaubsorte und berühmt für seine FKK-Strände.

Der beliebteste Badestrand ist heute der Nordstrand. Dieser 5 km lange und an manchen Stellen 80 m breite Strand sorgt mit seinem feinen weißen Sand sofort für Urlaubsfeeling. Das Ufer fällt ganz allmählich in die Ostsee ab, so dass er besonders für Familine mit Kindern gut geeignet ist. An manchen Stellen pflegt man hier auch noch die bereits 50 Jahre alte FKK-Tradition.

Prerow im WinterDer Weststrand ist im Vergleich zu seinem Nachbar im Norden wilder und rauer. Der Wald reicht fast direkt bis ans Meer. Hier kann man wunderbare Spaziergänge genießen oder mal ganz für sich sein. Übrigens die Wasserqualität der Ostsee bei Prerow ist sehr gut.

Der Darßwald, der einen Teil des hiesigen Nationalparks “Vorpommersche Boddenlandschaft bildet, hat die kleine Halbinsel Darß wohl erst bekannt gemacht. Zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten finden hier ein Zuhause. Im Herbst und Frühjahr bietet sich Besuchern ein besonderes Schauspiel, wenn ein Schwarm von bis zu 40.000 Kranichen hier Rast macht auf ihrem Weg von Skandinavien nach Süden oder zurück.

Besonders sehenswert ist auch der alte Leuchtturm an der Nordspitze des Darß mit dem dazugehörigen Meeresmuseum. In Prerow selbst sollte man sich unbedingt die alte Seemannskirche aus dem 18. Jahrhundert ansehen.

Prerow ist vor allem für Menschen, die Ruhe und Erholung suchen, der perfekte Urlaubsort für einen Kurzurlaub an der Ostsee. Der feine Sandstrand, die frische Meeresluft und der nahe Wald helfen die Alltagssorgen zu vergessen. Aber auch für einen Badeurlaub mit der ganzen Familie ist Prerow ideal.

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Autor: Nina

Totes Meer © nickolette22

Direkt zwischen Israel, dem unter israelischer Verwaltung stehenden Westjordanland und Jordanien liegt das durch seinen hohen Salzgehalt bekannte Tote Meer. Jährlich kommen tausende von Touristen hierher um sich einem besonderen Badevergnügen zu widmen.

Das Tote Meer ist eigentlich gar kein Meer, sondern ein See, der vom Fluss Jordan gespeist wird. Mit einer Fläche von rund 600 km² gehört es zu den größten Salzseen der Welt. Die Seespiegelhöhe wird bei ungefähr 400 m unter dem Meeresspiegel angesetzt, wobei der Wasserstand jährlich sinkt. Damit ist das Ufer des Toten Meeres der tiefste zugängliche Punkt der Erde und der See selbst der am tiefsten liegende weltweit.

Der Salzgehalt des Toten Meeres liegt durchschnittlich bei 28% und unterscheidet sich somit massiv von dem des normalen Meerwassers. Dadurch dass der See keinen Abfluss hat und durch das trockene Wüstenklima das Wasser verdunstet, bleiben Mineralien, Salze und andere Stoffe zurück, die sich dann im Toten Meer anlagern. Durch den Zufluss vom Jordan wird die Verdunstung aber idealerweise wieder ausgeglichen.

Küste des Toten Meeres © heatkernelDoch weil die Bewohner Israels und Jordaniens ständig Wasser aus dem Jordan für ihre Trinkwasserversorgung entnehmen, wird das Tote Meer schleichend von Austrocknung bedroht. Der Wasserspiegel sinkt inzwischen sogar einen ganzen Meter pro Jahr. Bei dieser Entwicklung wird es das Tote Meer in ein paar Jahren womöglich gar nicht mehr geben.

Um hiergegen anzugehen ist der Bau eine 300 km langen Kanals vom Roten Meer zum Toten Meer geplant. Doch Wissenschaftler warnen davor, da die Vermischung der unterschiedlichen Wassergehalte zu einer Art von großflächigen Gipsbildung im Toten Meer führen könnte.

Liegen auf dem Toten Meer © Adam BakerWer den großen Salzsee noch erleben will, sollte sich unter Umständen also beeilen. Das mineralhaltige Wasser des Toten Meeres und seine Schlammablagerungen haben für die Haut heilende Wirkung. Bei Neurodermitis werden beispielsweise Kuren hierher verschrieben. Zu der positive Wirkung auf die Haut ist das Baden in diesem See ein besonderes Erlebnis. Aufgrund des hohen Salzgehaltes kann man nämlich nicht untergehen.

Das Tote Meer ist ein besonderes Naturphänomen, das unbedingt erhalten bleiben sollte.

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Autor: Nina

Sandstrand Seychellen © tiarescott

Im indischen Ozean liegt eine kleine Inselgruppe, die wie aus einem Werbespot entschlüpft ein kleines perfektes Paradies zu sein scheint. Und tatsächlich kennt man die Seychellen aus der Bacardi- und Rafaellowerbung. Doch dieses Fleckchen Erde ist in Wirklichkeit sogar noch schöner.

Die Seychellen bestehen aus 115 Inseln, von denen Mahé, Praslin und La Digue die am dichtesten besiedelten und somit die Hauptinseln, die sog. Inner Islands, sind.

Wahrscheinlich wurden die Seychellen das erste Mal von arabischen Händlern entdeckt. Die Portugiesen wurden 1505 aber als erste Europäer auf den Inseln erwähnt. Erst 150 Jahre später siedelten sich die Franzosen hier an. Erst 1976 wurden die Seychellen unabhängig.

Wer einen ruhigen und entspannten Urlaub mit Palmen, Meer und Sandstrand sucht, ist hier genau richtig. Da die Seychellen fast auf dem Äquator liegen, ist es hier das ganze Jahr über sehr warm, d.h. eine bestimmte Reisezeit gibt es nicht.

Riesenschildkröte © Camera EyeGroße Teile auf den Inseln sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen, da die hier ansässige Fauna & Flora zahlreiche und einzigartige Arten beherbergt, wie zum Beispiel die berühmten Riesenschildkröten.

Die riesigen Korallenriffe und die Unterwasserwelt der Inseln werden jeden Taucher begeistern. So ein blaues Wasser sieht man nicht häufig! Aber vorsicht, nur anschauen und nicht anfassen, denn das Mitnehmen von zum Beispiel Korallen ist strengstens verboten.

Da es eine Begrenzung auf maximal 4.900 Hotelbetten gibt, wird man hier auf keine überlaufenen Strände treffen. Man kann also in aller Ruhe genießen und die Umgebung erkunden.

Seychellen © tiarescottDieses Stück Himmel auf Erden sollte man sich nicht entgehen lassen. Hier kann man ungestört die Seele baumeln lassen.

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