» Meer


Autor: Anna-Kathrin

Die Ruinen einer Ordensburg findet man häufig. Eher unerwartet jedoch auch in Estland. Die Ordensburg Toolse bei Vihula erlaubt letzte Einblicke ins Ritterleben am Finnischen Meerbusen. Zwischen Schilf und einer steifen Brise findet man noch heute die Gemäuer der alten Festung, die einst der Piraterie Einhalt gebieten sollte.

Toolse. Flickr © Mart Laanpere

Eine Ordensburg, wie die Ruinen von Toolse waren im Gegensatz zu anderen Burgen, einst große Festungen in denen viele Ritter postiert waren, wie man in verschiedenen Lexika nachlesen kann. Diese Ritter gehörten einem bestimmten Orden an Beispiele hierfür sind etwa der Deutsche Orden oder der Schwertbrüderorden, der die Burg auf der Halbinsel Toolse in Estland erbaute aber auch viele weitere an der Ostsee.



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Autor: Björn

Patara war zusammen mit seinem Hafen die wichtigste Stadt der lykischen Mittelmeerküste in der Antike. Durch Wanderdünen, und Ausschwemmungen des Fluss’ Xanthos verlandete der Hafen im Mittelalter und zählt heute zu einem der ruhigsten und feinsten Strände der Türkei fernab vom Massentourismus.

Der 12 Km lange Sandstrand Pataras im Süden der Türkei ist vor allem für Hobby-Historiker und naturverbundene Reisende, die die Ruhe suchen, ein absolutes Traumziel.

Patara – Traumstrand mit antikem Flair  ©Flickr.com/Ekke Vasli

Patara - Naturschutzgebiet und historische Ruinen

Eingerahmt von gewaltigen Dünen findet man auf dem Weg zum Strand nicht nur das kulturelle Erbe der Antike in Form von verfallenen Ruinen, sondern auch einen wichtigen Nistplatz für Meeresschildkröten. Das führte dazu, dass das gesamte Gebiet vom Strand bis zum mittlerweile 2 Kilometer an Land liegenden antiken Hafen unter Naturschutz gestellt wurden. Lediglich ein paar kleinere Pensionen und Hotels im Dorf beherbergen Touristen, die hier hauptsächlich zum Wandern und Kanufahren auf dem antiken Fluss  Xanthos herkommen -  Massentourismus? Fehlanzeige. Hier kann man die Geschichte des Lykischen Reichs noch hautnah erleben und vor allem in aller Ruhe ausspannen!    [...mehr]



Autor: Björn

Schon mal in Erwägung gezogen Urlaub in den  Stockholmer Schären zu machen?! Wer die  Stockholmer Schären einmal live gesehen hat wird diesen wunderschönen Anblick nie mehr vergessen.
Stockholm. Hauptstadt Schwedens und größte Stadt in Skandinavien. Hier residiert das Königspaar und das Parlament Schwedens hat hier seinen Sitz. Doch nicht all zuweit entfernt von Universitäten,  Parlament und Großstadtflair findet man Orte der Ruhe, die wunderschönen Stockholmer Schären.

Sonnenuntergang in den Schären©flickr.com/puyol15




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Autor: Nina

Die Insel Sylt ist als eines der beliebtesten Ferienziele Deutschlands um eine Attraktion reicher. In einer erlebnisreichen Ausstellung können Groß und Klein die Insel und deren Natur fast hautnah erleben und kennenlernen.

Das Erlebniszentzrum Naturgewalten auf Sylt fällt schon von Weitem durch seine besondere Architektur auf: Wie eine große Welle ergießt sich die blaue Fassade in die Landschaft. Gekrönt wird das Ganze von einem orangefarbenen Turm, der wie ein Leuchtturm in die Landschaft ragt. Das Gebäude selbst symbolisiert den Übergang von Mensch zu Natur, da es im Hafen List direkt am Übergang von bebauter Fläche zu Naturschutzgebiet liegt.

Naturgewalten auf Sylt © Flickr/ dierk schaefer

Die 1.500 m² Ausstellungsfläche versuchen den Besuchern die Schönheit und die Kraft der Insel Sylt, des Meeres, der Natur und des Wetters bewusst zu machen. Spielerisch, emotional und interaktiv begibt man sich auf eine Reise zu den Grundfesten unserer Erde und lernt die Elemente zum Teil von einer neuen oder zumindest praktischen Seite kennen.    [...mehr]



Autor: Nina

Vinh Ha Long, “Bucht des herabsteigenden bzw. untertauchenden Drachen”, so nennen Einheimische die Halong-Bucht im Norden Vietnams. Bei ihrem Anblick wird man sofort in eine magische Welt gezogen. Bizarre Inselformationen bilden eine Landschaft, die für Mythen und Legenden nur so gemacht ist.

Die Bewohner der Bucht von Halong erzählen sich, dass einst ein großer Drache von den Göttern aus den Bergen geschickt wurde um die Einheimischen vor ihren Feinden im Norden zu beschützen. Der Drache zog mit seinem Schwanz tiefe Furchen in den Boden, welche dann vom Meer überflutet wurden. Der Drache tauchte unter, die Feinde verfingen sich im Gewirr der vielen Inseln und der Drache konnte sie bekämpfen.

Noch heute kann man an vielen Stellen nachvollziehen warum man sich diese Legende erzählt. Fast 2.000 Kalkfelsen und kleine Inseln ragen hier und da auf dem 1.500 km² großen Gebiet aus dem Wasser. Manche von ihnen sind sogar einige hundert Meter hoch. Im Laufe der Jahre hat sich das Meerwasser in den Stein gefressen, so dass diese “zerpflückte” Landschaft nur so von Grotten durchzogen ist. Viele beinhalten merkwürdig geformte Stalaktiten und Stalagmiten. Manche haben sich im Laufe der Zeit zu ganzen Höhlensystemen entwickelt, die mittlerweile in unterirdische Seen münden.    [...mehr]



Autor: Nina

Nicht nur das berühmte Great Barrier Reef ist in Australien ideal zum Tauchen, sondern auch zahlreiche weitere Gebiete eignen sich hervorragend die reiche Unterwasserwelt des Kontinents zu ergründen. Eines der beliebtesten ist sicherlich das Ningaloo Reef.

Anders als andere Riffe, wie zum Beispiel das Great Barrier Reef, liegt das Ningaloo Reef ziemlich nah an der Küste. An vielen Stränden ist es kaum 100 m vom Festland entfernt, so dass man nicht extra mit dem Boot herausfahren muss um es zu erkunden. Auch Schwimmer und Schnorchler erhalten so die Möglichkeit ein paar Blicke zu riskieren.

Ningaloo Reef © Flickr/ mjwinoz

Über 250 km erstreckt sich das Ningaloo Reef entlang der Westküste Australiens und ist ein Teil der sogenannten “Coral Coast“. Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Das gesamte Riff bildet den “Ningaloo Marine Park“, in dem sich allein über 500 Arten tropischer Fische tummeln. Vor allem viele Mantel- und Stachelrochen und etliche Haiarten, wie Tiger-, Hammer- und Riffhaie, haben hier ein Zuhause. Aber auch Wasserschildkröten kann man hier beobachten. Zudem haben sich hier rund 220 verschiedene Korallenarten angesiedelt, die das Riff zu einem bunten Paradies machen.    [...mehr]



Autor: Nina

Segeln in der Karibik © World Resource Institute Staff

Nordöstlich von Venezuela, zwischen der Karibik und dem Atlantik, liegt die Republik Trinidad und Tobago. Hier hat das “easy going” Tradition. Und so kann man zwischen einer üppigen und vielfältigen Vegetation seine Seele baumeln lassen.

Schon beim Anflug auf Tobago, von Deutschland ein Nonstop-Flug von 10 Stunden, erliegt man dem karibischen Charme der Insel. Vor einem tut sich eine bewaldete Insel in einem endlos blauen Meer auf. Man sieht die Bucht von Buccoo, in der wohl eines der schönsten Korallenriffs der Welt liegt. Taucher finden hier ein wahres Paradies.    [...mehr]



Autor: Nina

Zwischen den zwei kleinen australischen Orten Warrnambool und Cape Otway schlängelt sich die wohl schönste Küstenstraße der Welt rund 250 km den indischen Ozean entlang. Die von Wind und Wellen geformte Küsten kann man hier von unzähligen Aussichtspunkten aus genießen und verlassene Strände und Sandsteinklippen werden von einer tosenden Brandung umspült.

Twelve Apostles © Toots Fontaine

Um die an der Küste weit verteilten kleinen Ortschaften miteinander zu verbinden, baute man zwischen 1918 und 1932 die Great Ocean Road.

Ihren eigentlichen touristischen Anfang nimmt die Straße am “arc of triumph monument” in Torquay, einem weltberühmten Surfer-Ort. Hier kann man den Profis zuschauen wie sie die hochen Wellen zu bändigen versuchen.

An der Küste entlang fährt man weiter nach Lorne, einem beliebten Wochenendziel für Melbourner. Ab Lorne zieht sich dann die Straße in langen Kurven und Sperpentinen mal auf Strandniveau, mal auf das nächste Kliff hinauf. Hier ist Fahrspaß garantiert.

An der Great Ocean Road selbst gibt es nur wenig Bademöglichkeiten. Wer aber einmal in seinem Leben im indischen Ozean schwimmen will, sollte dies bei Apollo Bay tun.

Weiter führt uns die Straße, nach einer Reise durch das Hinterland, durch den Otway Nationalpark. Hier ist die Fahrt wahrscheinlich am spektakulärsten. In tiefen Steilhängen stürzt sich das Land ins Meer. Hier kann man dann auch die bekannten “Twelve Apostles” sehen, das Wahrzeichen der Great Ocean Road. Die teils 65 m hohen “Felsskulpturen” trotzen der Brandung der Steilküste. Zwei von ihnen waren dabei nicht ganz so erfolgreich und sind bereits eingestürzt.

London Bridge © CmdrGravyEtwas weiter in Richtung Port Campell kann man den Rest der sogenannten “London Bridge” sehen. Diese natürliche Sandsteinbrücke war bis vor kurzem noch mit dem Festland verbunden, doch vor ein paar Jahren brach der Übergang spektkulär zusammen.

Einer der letzten Abschnitte von Port Fairy bis Cape Otway wird auch “Shipwreck Coast” genannt, da auf der 90 Meilen langen Strecke entlang der Küste rund 1.200 Schiffe gesunken sind. So gehört er zu den bekanntesten Schiffsfriedhöfen der Welt. Hier brausen die Wellen teils bis zu 15 m hoch und der Wind ist auch nicht zu unterschätzen.

Entlang der Great Ocean Road gibt es unzählige Aussichtsplattformen und von einige von ihne aus, kann man mit viel Glück auch Wale sehen (Fernglas nicht vergessen).

Der einzige Nachteil dieser wunderschönen Strecke ist, dass sie inzwischen so beliebt ist, dass sich ständig unzählige Touristen, vor allem in den kleinen Orten und den Aussichtsplattformen tummeln, und man so selten allein ist.

Trotzdem sollte man sich eine Fahrt an der Great Oceans Road entlang nach Möglichkeit nicht entgehen lassen.




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Autor: Nina

500 km vor der Pazifikküste Costa Ricas liegt ein kleines Fleckchen fast unberührter Natur. Die gerade mal 24 km² große Kokos-Insel ist unbewohnt und hat in ihrer ganzen Geschichte auch nur kurz Menschen beherbergt.

Sie ist die einzige Insel im Ostpazifik mit einem tropischen Regenwald. Der Dschungel überwuchert fast die ganze Insel und bietet so einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen ein Zuhause.

Seit 1869 gehört sie offiziell zu Costa Rica. Nach mehreren erfolglosen Versuchen sie zu besiedeln, gab es Pläne aus ihr eine Gefängnisinsel zu machen. Doch die Expedition, die die Gegebenheiten daraufhin prüfen sollte, sprach sich gegen ein Gefängnis und für ein Naturschutzgebiet aus. Doch erst im Jahr 1978 wurde aus der Kokos-Insel ein Nationalpark. 1997 hat die UNESCO sie sogar zum Weltnaturerbe erklärt.

Kokos-Insel © abenteuer-costa-rica.deVon den 87 Vogelarten auf der Insel kommen nur drei davon weltweit hier vor und etliche andere Vögel wie der Tölpel haben hier Brutkolonien. Aber nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt an Land, sondern vor allem die Unterwasserwelt um die Insel ist einmalig. Daher erstreckt sich der Nationalpark auch in einem Radius von 22 km um die Kokos-Insel herum. Über 300 Fisch- und 500 Moluskenarten zeugen von einer riesigem Artenvielfalt. Große Schwärme von Hammerhaien ziehen um die Insel begleitet von Mantarochen und Walhaien. Um diese fantastische Welt entdecken zu können werden zum Beispiel geführte Tauchgänge angeboten.

Die Besiedlungsgeschichte der Kokos-Insel birgt viele Abenteuer. Jahrelang diente sie vor allem als Beuteversteck für Piraten wie Henry Morgan oder Kapitän Thompson. Daher Hat die Insel einige Schatzsucher angelockt.

Kokos-Insel von oben © schaeppDer berühmteste und wohl tragischste unter ihnen ist der Deutsche August Gissler. Von 1889 bis 1908 lebte er hier mit kurzen Unterbrechungen und war davon überzeugt eines schönen Tages einen großen Piratenschatz zu finden. Unter der Insel hat er riesige Tunnelsysteme gegraben, die auch die Erdbeben bis heute überlebt haben. Von Costa Rica wurde er sogar zum ersten und einzigen Gouverneur der Kokos-Insel erklärt. Und ironischer- oder besser tragischerweise fand er in den fast zwanzig Jahren nur 6 Goldmünzen. Das Leben und seine Träume können schon ganz schön gemein sein!

Aber auch Schriftsteller wurden von dem kleinen Eiland inspiriert. Die Kokos-Insel gilt als mögliche Vorlage für “Die Schatzinsel” von Robert Louis Stevenson.

Hoffentlich bleibt die Insel unbewohnt. Es ist gut zu wissen, dass es noch solche, wenn auch winzig kleinen, Fleckchen auf der Erde gibt.

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Autor: Nina

Fast schon legendär ist die Meerenge zwischen Europa und Afrika, die das Mittelmeer mit dem Atlantischen Ozean verbindet. Die Straße von Gibraltar ist eine der meistbefahrendsten Wasserstraßen der Welt und jährlich sind tausende von Menschen von dem Blick von Kontinent zu Kontinent fasziniert.

Gibraltar © EdTarwinski

An den dünnsten Stellen mit einer Breite von 14 km (breiteste Stelle: 44 km) kann dies bei schönem Wetter mit viel Glück sogar gelingen. Sie ist ungefähr 60 km lang und erreicht eine Tiefe von bis zu 900 m unter dem Meeresspiegel.

Die Straße von Gibraltar grenzt im Norden an Spanien mit der südlichsten Stadt Europas, Tarifa. Im Süden liegt Marokko und die spanische Exklave Ceuta.

Dass heute täglich ungefähr 300 Schiffe die Straße von Gibraltar befahren, ist nur durch technische Innovationen möglich. Lange war sie ein für Schiffe fast unüberwindbares Hindernis. Da das Niveau des Mittelmeeres 1,4 m niedriger ist als das des Atlantiks, setzt der Strom an der Wasseroberfläche ständig leicht nach Osten. Dazu kommen starkr und unberechenbare Winde. Erst als man in der Antike herausfand, dass es in der Tiefe eine Gegenströmung gibt, wurde die Passage für Schiffe mit Treibanker, die diesen als Antrieb benutzen einigermaßen passierbar.

Blick über Gibraltar © karynsigÜber die Straße von Gibraltar versuchen jährlich unzählige Afrikaner, besonders aus dem Maghreb, illegal über Spanien nach Europa einzuwandern. Doch die heftigen Winde, der hohe Wellengang und die starke Strömung machen den kurzen Weg für die meist überfüllten oder schäbigen Boote zu einer halsbrecherischen Tour. Jedes Jahr werden hunderte von Ertrunkenen an die Strände Spaniens gespült. Und niemand weiß, wieviele einfach auf das offene Meer herausgetrieben werden. Laut Schätzungen sollen diese Überfahrten jährlich ungefähr 2000 Menschen das Leben kosten.

Seit Jahren gibt es etliche Pläne zum Bau einer Brücke, die Europa und Afrika verbinden soll. Auch ein Tunnel unter der Straße von Gibraltar durch ist geplant. Doch beide Projekte werden aufgrund der besonderen Anforderungen ständig verschoben und überarbeitet.

Bei Touristen ist das Whale Watching vor Tarifa sehr beliebt.Wale und Delphine tummeln sich hier. Um die Tiere zu schützen hat die spanische Regierung ein Tempolimit von 13 Knoten (24 km/h) festgelegt.

Mal sehen wie lange es dauern wird, bis Europa und Afrika hier verbunden werden.

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