» Marokko
Fès gehört zu den vier Königsstädten Marokkos und ist sicherlich einer der schönsten Orte des Landes. Betritt man die Stadt fühlt man sich sofort wie in 1001 Nacht und man wird von einer Fülle von Eindrücken überwältigt.
Über die Geschichte hin war Fès eine der blühendsten und wichtigsten Handelsstädte des Maghreb. So kam sie zu enormen Reichtum und konnte sich zum geistigen und kulturellen Zentrums Marokkos entwickeln. Und das ist Fès heute noch. Die Einwohner sind stolz auf ihr Erbe und ihre großen Errungenschaften. Noch heute verstehen sie sich als “Elite” des Landes.
Gegründet wurde Fès im Jahr 789 und erfuhr relativ schnell einen großen Zulauf. Hier gab es reiche Wasserquellen, eine lebenswichtige Voraussetzung, und so kamen viele Leute hierher, vor allem Flüchtlinge aus Tunesien und von Córdoba. Bereits 20 Jahre später war Fès eine kleine Stadt mit Moschee, einem Palast und einer Markthalle. [...mehr]
“Spiel es nocheinmal, Sam” oder “Schau mir in die Augen, Kleines” sind wohl Gedanken, die fast jedem bei dem Namen Casablanca durch den Kopf schießen werden. Doch die Stadt hat weit mehr zu bieten als nur den Namen eines brühmten Hollywoodfilms zu tragen.
Casablanca ist die größte Stadt Marokkos und das wichtigste Industrie- und Handelszentrum des Landes. Diese Stadt ist größetnteils im 21. Jahrhundert angekommen. Es gibt aber auch noch Flecken, wo die alten arabischen Traditionen präsent sind und so ergibt sich ein unverwechselbare Mischung.
Ohne die Stadt Marrakesch hätte Marokko nicht seinen Namen. Die frühere Bezeichnung “Mraksch”, was soviel heißt wie “die Stadt”, wurde im Laufe der Jahre in den Namen des ganzen Landes umgewandelt.
Marrakesch… Das ist für viele der Traum von arabischen Nächten schlechthin. Und sie haben recht. Manchmal werden Träume eben doch war. (Also bedingt natürlich…
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Jahrtausende lang war Marrakesch nur ein Umschlagspunkt für Karawanen. Doch um 1000 n. Chr. herum fing die Berberdynastie der Almoraviden an den Ort als idealen Truppenstützpunkt für sich zu entdecken und im Jahr 1062 errichteten sie die ersten Häuser und eine Moschee. Nach und nach bauten sie Marrakesch als Hauptstadt ihres Reiches aus, das sich bis nach Andalusien erstreckte. Aus dieser Zeit ist nur noch die Stadtmauer, die man heute noch bewundern kann, erhalten.
Verschiedene Sultane und deren Dynastien kamen und gingen über die Jahrhunderte hinweg und haben Marrakesch zu einer prächtigen Stadt werden lassen.
Heute gehört die Altstadt zu recht zu der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Das Minarett der Koutoubia-Moschee aus dem 12. Jahrhundert ist das Wahrzeichen der Stadt und damit das meist fotografierte Denkmal.
Unter vielen anderen prächtigen Bauwerken, ist der Bahia Palast sehr sehenswert. Auch wenn er erst um 1900 erbaut wurde, kann man sich seinem orientalischen Charme kaum erntziehen. Die reich bepflanzten Gärten und die über 160 Zimmer laden ein, längere Zeit dort zu verweilen.
Einen Stadtrundgang beginnt man am besten auf dem Platz Djemaa el Fna. Hier unterhalten Akrobaten, Geschichtenerzähler, Gaukler usw. die Menschen bis spät in die Nacht. Zahlreiche Essensstände versorgen Hungrige mit orientalischen Köstlichkeiten.
In dem Labyrinth aus engen Gassen finden sich zahllose kleine und große typisch orientalische Souks, auf denen gefeilscht und gehandelt wird.
Marrakesch, besonders die Altstadt, entführt einen mit ihrem orientalischen Flair sofort in ein Märchen aus 1001 Nacht.
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