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Autor: Björn

Der Rideau Kanal stellt eine von Menschenhand geschaffene Verbindung zwischen dem Sankt-Lorenz-Strom und dem Ottawa River dar. Millionen Besucher erfreuen sich jedes Jahr an einer der Hauptattraktionen in Ontario. Besonders im Winter treffen sich hier unzählige begeisterte Wintersportler zu einer rasanten Fahrt auf dem Kanal.

Der Rideau Kanal führt quer durch die unterschiedlichsten Landschaften der Provinz Ontario in Kanada. Auf 200 Kilometern gibt es für Flussreisende einiges zu entdecken in den Wald- und Sumpflandschaften, den mächtigen Felsformationen und malerischen Dörfern. Seit der Eröffnung im Jahre 1832 sind Besucher aus aller Welt angetan von der Schönheit der Natur, die sich auf dem Weg von Kingston bis nach Ottawa bietet. Für Sportbegeisterte gibt es auch einige empfehlenswerte Radwege seitens des Rideau Kanals.

Der Rideau Kanal - Ein nationales Wahrzeichen Kanadas

Der Rideau Kanal, auch Rideau Waterway genannt, wurde in den Jahren 1826 bis 1831 erbaut, im Jahre 1832 offiziell eröffnet und ist seit 2007 UNESCO Weltkulturerbe. Der ursprüngliche Zweck des Rideau Kanals war    [...mehr]



Autor: Nina

Im Atlantik vor der Nordküste Nordamerikas liegt die Insel Neufundland. Sie gehört zusammen mit anderen Inseln zur kanadischen Provinz Neufundland und Labrador, bei der wohl so mancher sofort an die Hunderassen denken muss.

Neufundland ist die am dichtesten besiedelte Insel der Provinz und hat bei den Kanadiern ungefähr den selben Ruf wie bei uns die Ostfriesen. Über die “Newfies” gibt es so manche Witze, wobei, ähnlich wie bei den Ostfriesen, viele Witze sympathischerweise von ihnen selbst stammen.

Küste Neufundlands © Flickr/ dylanindustries

Doch auch dieses Bild ändert sich langsam, was vor allem mit dem aufkommenden Tourismus und der damit verbundenen Öffnung Neufundlands zu tun hat. Bei vielen gilt die Insel als echter Geheimtipp, weshalb der Tourismus eher sanft und meist kein Pauschaltourimus ist.    [...mehr]



Autor: Nina

Lunenburg, das klingt ziemlich deutsch, oder? Das kleine Städtchen befindet sich aber nicht in der Eifel oder an der Ostsee, sondern an der Atlantikküste Kanadas. Doch der Name kommt nicht von ungefähr, haben sich hier doch vor über 200 Jahren die ersten deutschen Siedler niedergelassen.

Fischerhaus Lunenburg © Flickr/ Robber Esg

Es waren vor allem Fischer, die hier, rund 70 km vom Halifax entfernt in der heutigen Provinz Nova Scotia, ihr neues Zuhause fanden. Gegründet wurde die Siedlung eigentlich von den Briten, doch die zogen bald weiter und so lockte man Siedler aus Deutschland, der Schweiz und dem protestantischen Frankreich in die Gegend. Man versprach ihnen in Lunenburg frei ihre Religion ausüben zu können.    [...mehr]



Autor: Nina

Kanada, das bedeutet für viele Natur pur. Die malerischen Seen und Flüsse, das klare blaue Wasser, die Berge und die unendlichen Wälder wird niemand so schnell vergessen. Eine Möglichkeit die Natur Kanadas zu erkunden ist mit dem Kanu. Und wo könnte man dies besser als auf dem Yukon River?

Der Yukon entspringt im gleichnamigen kanadischen Territorium und fließt dann über eine Länge von 3.120 km durch den US-Bundesstaat Alaska in das Beringmeer. Somit ist er der fünflängste Fluss auf dem nordamerikanischen Kontinent.

Yukon River © Flickr/ kteaque

Eine Strecke, die sich besonders für Kanuanfänger oder Menschen, die es lieber gemütlich mögen und dabei viel von der Landschaft sehen wollen, verläuft von Whitehorse, der Hauptstadt des Territoriums Yukon, zur alten Goldgräberstadt Dawson City. Der Flussverlauf ist hier eher gemächlich und man paddelt mit der Strömung.    [...mehr]



Autor: Nina

Blick auf Lake Louise © Adam Baker

Lake Louise in den kanadischen Rocky Mountains ist weltberühmt, nicht nur wegen dem beeindruckenden türkisem Wasser, sondern auch wegen der umliegenden Lanschaft.

Im Jahr 1882 wurde der See langsam unter abenteuerlichen und schwierigen Bedingungen erschlossen. Bereits in den 1930er Jahren wurde hier dann aber das erste Skigebiet eingerichtet. Heute gehört Lake Louise im bekannten Alberta-Banff-Nationalpark.

Lake Louise im Sommer © Fred HsuDas faszinierende Türkisblau entsteht durch Steinmehl, dass vom Gletscherwasser in den See gespült wird. Das raue Kontinentalklima macht die Landschaft zu einem fast schon unwirklichen Erlebnis. Aufgrund der großen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sollte man bei einem Besuch für jedes Wetter gewappnet sein.

Im Sommer bietet sich vor allem Wassersport an. Von Kanufahren bis hin zu White Water Rafting gibt es ein vielfältiges Angebot. Auch die Landschaft kann man auf unterschiedliche Weise erkunden. Wanderungen von unterschiedlicher Länge und Anstrengungsgrad lassen einen den Nationalpark in all seinen Facetten entdecken. Man kann aber auch an Reittouren teilnehmen oder sich von einem Ranger wilde Tiere zeigen lassen.

Lake Louise im Winter © Agent SmithIm Winter locken die umliegenden Skigebiete die Freunde des weißen Elements an. Aber auch zu dieser Jahreszeit ist die Landschaft immer noch reizvoll, die man nun durch Schneewanderungen, Hunde- oder Motorschlittentouren oder Langlauf erkunden kann.

Am Lake Louise kann man auf jeden Fall in atemberaubender Naturkulisse seine Seele baumeln lassen.

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Autor: Nina

Panorama Toronto mit CN-Tower © alexindigo

Direkt im Entertainment-Bezirk der Innenstadt Torontos gelegen, ist der CN-Tower eine DER Touristenattraktionen Kanadas. Jährlich lassen sich mehr als 2 Millionen Besucher über einen halben Kilometer hoch über die Dächer der Stadt bringen. Nicht umsonst wird er als “Kanadas Weltwunder” bezeichnet.

Nach einer nur dreijährigen Bauzeit wurde der CN-Tower 1976 eröffnet. Mit 553 m ist er der höchste Fernsehturm der Welt und war lange Zeit zudem das höchste Gebäude der Erde. Inzwischen wurde es aber in diesem Jahr vom Burj Dubai un gerade mal 2 Meter überholt.

CN-Tower von unten © Mike BabcockUngewöhnlich ist auch die Bauweise. Denn im Gegensatz zu anderen Fernsehtürmen, die meist rund sind, ist der CN-Tower (der Name leitet sich von Canadian National Railway ab) im Querschnitt y-förmig (”hexagonal”). Das mag zwar ein optisches Highlight sein, doch ist es gerade bei Sturmböhen ziemlich unpraktische. Bei starkem Wind schwankt der Turm an der Spitze bis zu 3 m hin und her.

Mit einem der vier Aufzüge kann man sich mit einer Geschwindigkeit von 6 m/s in weniger als einer Minute zu den einzelnen Ebenen bringen lassen. Während der Fahrt kann man sich durch die Glaswand des Aufzuges schon einmal an die schwindelerregende Höhe gewöhnen und sich einen weitschweifenden Überblick verschaffen.

Auf 342 m Höhe beherbergt der Turm das Außendeck und den sogenannten “Glass Floor”, bei dem der gesamte Boden aus 6 cm dickem Panzerglas besteht. Inzwischen sind hier aber auch einige Bahnen Teppich ausgerollt, da sich nur sehr wenige Besucher auf den Glasboden getraut haben.

Etwas höher gibt es ein Café, ein Nachtclub und einen weiteren “Look Out Level”.

351 m über dem Erdboden befindet sich dann das “360″, ein Drehrestaurant, das sich alle 90 Minuten einmal um die eigene Achse dreht. Bis zu dieser Höhe führen auch 2570 Stufen, die für Besucher aber normalerweise nicht zugänglich sind und nur zweimal pro Jahr für Wohltätigkeitsveranstaltungen geöffnet sind.

Auf 447 m Höhe ist dann der “Sky Pod”, das höchste Aussichtsdeck der Erde. Von hier aus hat man einen Blick von bis zu 120 km weit. Mit viel Glück und gutem Wetter kann man sogar die Gischt der Niagarafälle erkennen.

Diese Aussicht bleibt garantiert unvergesslich

Blick vom CN-Tower bei Nacht © abdallahh

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Autor: Björn

Niagarafälle

Die Niagarafälle liegen an der Grenze zwischen dem US Bundesstaat New York und der Kanadischen Provinz Ontario. Wie der Name schon andeutet, sind es mehrere Wasserfälle, wobei besonders der Horseshoe Fall (Hufeisenfall) auf kanadischer Seite bekannt ist. Amerika hat sich hier leider mit den kleineren - im Vergleich - Wasserfällen zu begnügen, dem Bridal Veil Falls (dem Brautschleier Fällen) und dem American Fall.

Selten kann man so nah an ein Naturspektakel gelangen wie an die Niagarafälle - und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Promenade an den Fällen entlang kann recht überlaufen sein, aber eine Fahrt in einem der Schiffe zu den Fällen hin lohnt sich allemal. Wenn man im obligatorisch zur Verfügung gestellten Regenmantel auf dem Schiff Niagarafällesteht und die Gischt der Wasserfälle auf dem Gesicht spürt - selten fand ich mich der Natur so verbunden. Und die 52 Meter hohen Fälle werfen eine Menge Gischt auf.

Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit der Tour hinter die Fälle. Unter Anleitung steigt man einige felsigen Treppen hinunter und befindet sich plötzlich auf der anderen Seite des Wasserfalls und kann das atemberaubende Getöse von Nahem erleben. Absolut nicht für Wasserscheue Naturen geeignet.
Dabei gibt es die Option problemlos die Grenze zwischen den USA und Kanada für einen Tag zu überqueren um den Anblick von allen möglichen Seiten zu genießen.

Geheimtipp ist für mich der späte Abend, wenn sich der größte Trubel verzogen hat. Sobald es dunkel wird werden die Wasserfälle mit mehreren bunten Strahlern beleuchtet und erstrahlen in ganz neuem Glanz.



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