» Italien


Autor: Nina

Von einem Tag auf den anderen stoppte das Leben in den Städten Pompeji und Herculaneum im heutigen Italien. Ein Vulkanausbruch des nahe gelegenen Vesuv überraschte viele Leute im Schlaf. Für die meisten gab es wohl kein entrinnen. Doch genau diese Tragödie sollte sich als Glücksfall für die spätere Archäologie herausstellen.

Pompeji © Flickr/ Walter Rodriguez

Die Menschen in Pompeji haben die Vorzeichen ignoriert. Tage vorher gab es bereits einige Erdbeben, doch das Leben lief weiter. Am Morgen des 24. Augusts 79 n. Chr. spukte dann der Vesuv heiße Asche und schwarzen Rauch. Viele Leute erstickten. Der zweite Ausbruch am nächsten Tag brachte dann die kochende Lava. Die Menschen und Tiere flüchteten sich in die Häuser und wurden genau im Moment ihres Todes von Asche und Lava konserviert. Noch heute kann man versteinerte Menschen sehen, die sich zusammenkauern oder eben im Schlaf gestorben.    [...mehr]



Autor: Nina

Kolosseum bei Nacht © lightmatter

Denkt man an Rom fallen einem sicherlich nicht nur der Vatikan und die unzähligen Brunnen ein, sondern wohl auch oder vor allem das Kolosseum ein. Es zählt zu den herausragensten architektonischen und logistischen Meisterwerken der Welt. 2007 wurde es von Millionen Menschen weltweit zu einem der “neuen sieben Weltwunder” gewählt.

Im Jahr 72 n. Chr. von Kaiser Vespasian in Auftrag gegeben und von seinem Sohn Titus 80 n. Chr. vollendet, wurde das Kolosseum mit einem hundertägigen Fest eröffnet.

Es ist wurde ellipsenförmig gebaut und hat einen Umfang von 527 m und ist 48 m hoch. Vier Ebenen boten rund 50.000 Zuschauern nach Ständen geordnet Platz. Das erste Geschoss wurde im toskanischen, das zweite im ionischen, das dritte im korintischen und das vierte in einem einfachen, massiven Stil gestaltet. Zusätzlich gab es noch eine extra Loge für den Kaiser und sein Gefolge.

Über 80 Eingänge, Aufzüge und ein ausgeklügeltes Treppen- und Gangsystem sorgten dafür, dass die gesammte Arena innerhalb von 15 Minuten mit Zuschauern gefüllt werden konnte. Die gesamte Arena war unterkellert, von wo aus durch Winden und Flachenzüge blitzschnell die Kulissen wechslen konnten. Zeitweise soll man es sogargeflutet habe um Seeschlachten nachzustellen.

Sicht auf Ränge und Arena © tisebÜber den Rängen konnte ein riesengroßes Sonnensegel gespannt werden, das die Zuschauer vor Regen oder Hitze schützte. “Imbissbuden” sorgten für das leibliche Wohl des Publikums, so dass das Kolosseum einem heutigen Stadion oder einer Konzerthalle wohl in nichts nachgestanden hat.

Nur schätzten die Römer weit blutigere Unterhaltung. Am beliebtesten waren Gladiatoren- oder Tierkämpfe, wobei je exotischer das Tier desto besser. Es waren immer Kämpfe auf Leben und Tod. Auch Hinrichtungen, besonders den Verurteilten den wilden Tieren lebendig zum Fraß vorzuwerfen, erfreuten sich beim Publikum größter Beliebtheit. Nach aktuellen Schätzungen wurden im Kolosseum wohl insgesamt an die 500.000 Menschen und weit über eine Million Tiere getötet.

Die Gladiatoren waren nicht nur Sklaven oder Kriegsgefangene, sondern auch ganz normale römische Bürder oder sogar Adelige meldeteb sich freiwillig zum Kampf. Wohl vor allem , da die Gladiatoren wie heutige Popstars gefeiert wurden.

Aufgrund der brutalen Spiele wurde das Kolosseum 1999 zum Monument gegen die Todesstrafe erklärt. Jedesmal, wenn irgendwo auf der Welt eine Todesstrafe ausgesetzt wird oder ein Land diese gar abschafft, wird das Kolosseum 48 Studen lang bunt angestrahlt.

Wenn man in Rom oder Italien ist, gehört das Kolosseum auf jede Sightseeing-Liste.

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Autor: Björn

Haus in der Toskana

Die Toskana ist vor allem für die Hügellandschaft bekannt, für gutes Essen und hervorragenden Wein. Die unglaublich häufig vorkommenden Weinreben, die Olivenbäume und Pinien laden herzlich zum Entdecken der Gegend der Toskana ein.

Landschaft in der ToskanaFlächenmäßig erstreckt sich die weltweit bekannte Toskana über circa 23.000km². In der Toskana wohnen zudem ungefähr 3,61 Millionen Menschen. Geht man geschichtlich etwas weiter in die Materie, kann man auch auf Rundreisen und bei Besuchen von Museen und Ausstellung viel Geschichte lernen. Die Toskana wurde bereits im Jahr 351 vor Christi Geburt anerkannt und besiedelt. Die Toskana bildete bereits damals die 7. von 11 Reginen des Landes. Doch wurden die Regionen von Augustus im Sinne der administrativen Zwecke unterteilt. Später war es Karl der Große, der es dazu führte, dass dieSonnenuntergang in der Toskana Toskana flächenmäßig eingeengt wurde. Doch die Geschichte hatte damit noch kein Ende. Große und mächtige Erbschaftstreitigkeiten zwischen den Päpsten und der Herzogsfamilie zogen auf und legten einen eigenen großen Meilenstein auf die Geschichte der Toskana.

Heute jedoch interessiert die Touristen und Urlauber meist mehr der Individualismus der Region. Die Weine die in der Toskana mit sehr viel Herz und Seele hergestellt sind, sind in der Regel sehr hochwertig und werden in die ganze Welt exportiert, wo sie auch großen Anklang finden. Neben dem Wein werden auch die Oliven sehr oft angefragt und finden unter den Kennern großen Anklang.

Wer sich dort für eine Zeit lang aufhält, wird nach langen und wunderschönen Spaziergängen in der Natur ein leckeres kulinarisches Mahl in den Restaurants der Toskana begrüßen. Es ist köstlich und es wird allerhand geboten.



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