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Autor: Nina

Ich bin normalerwiese kein Mensch, der sich groß nach Luxus sehnt, aber bei diesem Paradies auf Erden wird wahrscheinlich jeder schwach: North Island. Die Insel gehört zu den Seychellen und beherbergt seit 2003 eine der luxuriösesten Hotelanlagen der Welt.

Doch dieser Luxus setzt sich nicht aus schicken Klamotten, teuren Autos, Schmuck, Protz und Pomp zusammen, sondern er entsetht durch das einmalige Flair der Insel, der Ungezwungenheit, dem weiten Platz, der Privatssphäre und tausend kleinen Annehmlichkeiten.    [...mehr]



Autor: Nina

Segeln in der Karibik © World Resource Institute Staff

Nordöstlich von Venezuela, zwischen der Karibik und dem Atlantik, liegt die Republik Trinidad und Tobago. Hier hat das “easy going” Tradition. Und so kann man zwischen einer üppigen und vielfältigen Vegetation seine Seele baumeln lassen.

Schon beim Anflug auf Tobago, von Deutschland ein Nonstop-Flug von 10 Stunden, erliegt man dem karibischen Charme der Insel. Vor einem tut sich eine bewaldete Insel in einem endlos blauen Meer auf. Man sieht die Bucht von Buccoo, in der wohl eines der schönsten Korallenriffs der Welt liegt. Taucher finden hier ein wahres Paradies.    [...mehr]



Autor: Nina

Südöstlich von Australien liegt eines der letzten Naturparadiese der Erde, Tasmanien. Dadurch, dass diese Insel so lange vom Festland isoliert war, hat sich hier die Flora und Fauna besonders ausbreiten und entwickeln können.

einzigartige Pflanzenwelt Tasmaniens © PaleontourKlare blaue Seen, Berge, die sich durch urwüchsigen Dschungel ziehen, Farnwälder und lange Sandstrände, die sich an einem Meer entlang ziehen, das so blau ist, dass man es kaum glauben kann, prägen das Bild Tasmaniens. Hier hat die Umweltbelastung noch nicht so zuschlagen können, wohl auch weil 45% der Insel von den 19 Nationalparks bedeckt sind und rund ein Viertel zum UNESCO Weltnaturerbe gehört. Die Luft ist hier so klar, dass man nachts selbst in der Hauptstadt Hobart die Milchstraße sehen kann.

Für dieses Naturwunder sollte man sich mindestens zwei Wochen Zeit nehmen alles genau zu erkunden. Besonders die zwei schönsten und bekanntesten Nationalparks Cradle Mountain-Lake St. Clair und Franklin-Gordon Wild Rivers sind eine lange Wanderung wirklich wert. Zahlreiche Veranstalter bieten geführte Wander- oder Trekking-Touren an, ob mehrtägig oder nur einen Tagesausflug.

Nationalpark © PaleontourUnd mit viel Glück kann man dort dann ein paar Tierarten beobachten, die es nur auf in Tasmanien gibt: kleinere Wallabyarten, den Ameisenigel und natürlich Tasmaniens berühmtesten Einwohner, den tasmanischen Teufel. ;-)

Auf der Insel gibt es auch einige historische kleine Städtchen, die es sich zu entdecken lohnt. Diese finden sich vor allem entlang des Midland Highway. Auch ein Besuch im Weinbaugebiet Pipers Brook oder in den Hafenstädten Strahan und Stanley sind eine Reise wert.

Auf Tasmanien gibt es also viel zu entdecken. Gleichzeitig kann man hier aber auch herrlich die Seele baumeln lassen. So findet hier jeder was das Herz begehrt.

Sonnenuntergang in Tasmanien © timparkinson

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Autor: Nina

Alcatraz von oben © ktchn

Hier saßen so berühmte Verbrecher wie Al Capone oder Machine Gun Kelly, die kein anderes Gefängnis haben wollte.

Zellen Alcatraz © S Baker Das Bundesgefängnis wurde auch “the Rock” genannt, da eine Flucht aufgrung der starken Strömung und des eiskalten Wassers als unmöglich galt. Und tatsächlich ist es in 29 Jahren keinem der 14 Häftlinge, die es versuchten, gelungen. Sie ertranken entweder in den kalten Fluten oder wurden vorher erschossen. Nur drei Häftlinge, die mit Hilfe eines aus Regenmänteln zusammengeflickten Schlauchbootes fliehen wollten, hat man nie gefunden. Das FBI hat angeblich Hinweise, dass sie ertrunken sind, aber einige Gerüchte sagen etwas anderes.

Jeder kennt die Geschichten von Haien, die die Insel umkreisen. Doch dies sind nur Gerüchte, die bewusst zur Abschreckung gestreut wurden. Die einzigen Haie, die es hier gibt, sind Katzenhaie.

In der Zeit der Nutzung waren hier die berüchtigsten Kriminellen der USA inhaftiert, insgesamt 1.576, nie aber mehr als 302 gleichzeitig.

Zellengang Alcatraz © b r e n tIn winzigen Zellen (1,52 m mal 2,74 m) mit Waschbecken, Toilette und Bett hielten sich die Häftlinge meist 18 bis 23 Stunden am Tag auf.
In der Zeit der Haft, meist um die 10 Jahre, war den Gefangenen jeglicher Kontakt zur Außenwelt verboten, d.h. keine Zeitung, kein Radio, kein Fernsehen. Nur einmal pro Monat war ein kurzer Besuch erlaubt.

Als Strafe war die Isolationshaft beliebt. Man wurde mehrere Tage hintereinander bei permanenter Dunkelheit oder permanenter Beleuchtung allein eingeschlossen.

Aufgrund dieser und einiger anderer umstrittener Methoden musste das Gefängnis dann 1963 geschlossen werden.

Noch heute lieben die Touristen die Besichtung der alten düsteren Mauern. Vor allem Besichtigungen bei Nacht sind beliebt.

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Autor: Nina

Alcatraz ist ein Ort voller Legenden, der die Fantasie der Besucher weltweit anregt. Ob sich nun David Copperfield spektakulär aus den ehemaligen Gefängnismauern wegzaubert, Menschen Geister der früheren Insassen zu glauben sehen oder man einfach nur fasziniert von der Geschichte ist, diese Insel ist berühmt, berüchtigt.

Blick auf Alcatraz © Ingorrr

Man könnte fast glauben, dass ein Fluch auf dieser Insel liegt, denn im Laufe ihrer Geschichte, scheiterten alle Projekte auf Alcatraz in ziemlich kurzer Zeit und wahren fast immer negativ behaftet. Nur der Tourismus hält sich, aber wohl einzig aufgrund der bewegenden Ereignisse.

1775 von einem spanischen Forscher entdeckt, war die 500 m lange und 41 m hohe Sandsteininsel in der Bucht von San Francisco lange Zeit nur ein Nistplatz für diverse Vogelarten.

Nachdem 1846 der militärische Gouverneur Kaliforniens die Insel Mexiko abkaufen wollte, aber kläglich gescheitert war, fiel sie der US-amerikanischen Regierung zu. Infolge des Goldrausches 1848 kamen immer mehr Schiffe in die Bucht und viele von ihnen sanken. Daher wurde 1852 der erste Leuchtturm auf der Insel errichtet. Ein Jahr später begann man mit dem Bau eines Forts auf Alcatraz und die militärische Nutzung begann.

Ab 1861 wurden hier das erste Mal dann auch Kriegsgefangene inhaftiert. Doch nach und nach zog sich das Militär von der Insel zurück und 1903 war das Gefängnis dann so verfalleen, dass es geschlossen werden musste. Der Neubau verzögerte sich aufgrund von Erdbeben für eine längere Zeit.

1933 begann schließlich der Umbau zu einer Strafvollzugsanstalt. (siehe nächste Woche : Teil 2 - Das Gefängnis)

Alcatraz bei Nacht © aforero

Aufgrund baulicher Mängel und der rüden Umgangmethoden im berüchtigten Gefängnis wurde dieses dann 1963 wieder geschlossen.

Nach Schließung der Anstalt besetzten rund 40 Indianer verschiedener Stämme das Land für sich. In den folgenden Jahren solidarisierten sich viele Friedensaktivisten, Künstler und Studenten mit den Indianern und kämpften für deren Rechte auf Land. Doch 1971 leiß die amerikanische Regierung die Insel räumen und riegelte sie ab.

Nach und nach wurde hier dann der Tourismus aufgebaut. Über eine Million Besucher kommen jährlich hierher. Vom Pier 33 aus kann man die spezille Überfahrt nach Alcatraz buchen. Da es aber nur einen Anbieter dafür gibt, empfiehlt es sich unbedingt im Voraus einen Platz zu reservieren.



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Autor: Nina

500 km vor der Pazifikküste Costa Ricas liegt ein kleines Fleckchen fast unberührter Natur. Die gerade mal 24 km² große Kokos-Insel ist unbewohnt und hat in ihrer ganzen Geschichte auch nur kurz Menschen beherbergt.

Sie ist die einzige Insel im Ostpazifik mit einem tropischen Regenwald. Der Dschungel überwuchert fast die ganze Insel und bietet so einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen ein Zuhause.

Seit 1869 gehört sie offiziell zu Costa Rica. Nach mehreren erfolglosen Versuchen sie zu besiedeln, gab es Pläne aus ihr eine Gefängnisinsel zu machen. Doch die Expedition, die die Gegebenheiten daraufhin prüfen sollte, sprach sich gegen ein Gefängnis und für ein Naturschutzgebiet aus. Doch erst im Jahr 1978 wurde aus der Kokos-Insel ein Nationalpark. 1997 hat die UNESCO sie sogar zum Weltnaturerbe erklärt.

Kokos-Insel © abenteuer-costa-rica.deVon den 87 Vogelarten auf der Insel kommen nur drei davon weltweit hier vor und etliche andere Vögel wie der Tölpel haben hier Brutkolonien. Aber nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt an Land, sondern vor allem die Unterwasserwelt um die Insel ist einmalig. Daher erstreckt sich der Nationalpark auch in einem Radius von 22 km um die Kokos-Insel herum. Über 300 Fisch- und 500 Moluskenarten zeugen von einer riesigem Artenvielfalt. Große Schwärme von Hammerhaien ziehen um die Insel begleitet von Mantarochen und Walhaien. Um diese fantastische Welt entdecken zu können werden zum Beispiel geführte Tauchgänge angeboten.

Die Besiedlungsgeschichte der Kokos-Insel birgt viele Abenteuer. Jahrelang diente sie vor allem als Beuteversteck für Piraten wie Henry Morgan oder Kapitän Thompson. Daher Hat die Insel einige Schatzsucher angelockt.

Kokos-Insel von oben © schaeppDer berühmteste und wohl tragischste unter ihnen ist der Deutsche August Gissler. Von 1889 bis 1908 lebte er hier mit kurzen Unterbrechungen und war davon überzeugt eines schönen Tages einen großen Piratenschatz zu finden. Unter der Insel hat er riesige Tunnelsysteme gegraben, die auch die Erdbeben bis heute überlebt haben. Von Costa Rica wurde er sogar zum ersten und einzigen Gouverneur der Kokos-Insel erklärt. Und ironischer- oder besser tragischerweise fand er in den fast zwanzig Jahren nur 6 Goldmünzen. Das Leben und seine Träume können schon ganz schön gemein sein!

Aber auch Schriftsteller wurden von dem kleinen Eiland inspiriert. Die Kokos-Insel gilt als mögliche Vorlage für “Die Schatzinsel” von Robert Louis Stevenson.

Hoffentlich bleibt die Insel unbewohnt. Es ist gut zu wissen, dass es noch solche, wenn auch winzig kleinen, Fleckchen auf der Erde gibt.

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Autor: Nina

Wer Ruhe und Abegschiedenheit sucht und Irland in seiner ursprünglichsten Form erleben will, sollte bei einem Trip durch die Gegend sich nicht die Insel Tory Island entgehen lassen. Hier regiert sogar noch der letzte irische König. (Kein Witz! :-) )

Küste von Tory © private-island

Rund 12 km von der irischen Hauptinsel entfernt liegt Tory Island irgendwo zwischen den tosenden Wellen des Atlantik. Sie ist etwa 4 km lang und ungefähr 1 km breit.

Vor rund 4000 Jahren sollen die ertsen Siedler auf die schroffe kleine Insel gekommen sein. Und vor ca. 1500 Jahren beschlossen die Bewohner einen aus ihrer Mitte zum König auf Lebenszeit zu wählen, der vor allem die Aufgabe hatte angeschwemmtes Treibgut von zerschellten Schiffen gerecht unter den Leuten aufzuteilen. Dieser Brauch war in weiten Teilen Irlands verbreitet, aber nur auf Tory hat er is heute überlebt.

Heute ist der König mehr ein Fremdenführer, ein Botschafter oder auch eine Touristenattraktion. Seine 142 Untertanen verteilen sich auf zwei Dörfer, East Town und West Town.

Jährlich kommen in der Hauptsaison von Mai bis September inzwischen bis zu 12.000 Besucher auf Tory Island. Längst hat sie sich zu einem schrulligen kleinen Geheimtipp gemausert und so ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle.

Auf der Insel wird ausschließlich Gälisch gesprochen, Englisch sprechen einige nur gebrochen. Und auch sonst hat sich das kleine Eiland lange eine gewisse Autarkie bewahrt. Doch da immer mehr Bewohner zum Festland abwanderten, hat sich etwas verändert. Eine weiterführende Schule wurde gebaut, ein Supermarkt und ein Hotel. Auch das Internet soll bald auf Tory Einzug halten.

Fähre nach Tory Island © nadoohans

Eine Fähre fährt mittlerweile 4 mal täglich vom Festland und wieder zurück. Mit sich bringt sie alles was die Menschen hier so zum Leben brauchen: Essen, Möbel, Medikamente und Touristen.

Da der Atlantik aber sehr rau und unberechenbar ist, wird die Insel regelmäßig vom Festland abgeschnitten. Man sollte sich bei einem Besuch also auf eine ungeplante Übernachtung einstellen.

Sehenswert sind vor allem der alte Leuchtturm, von dem man einen wunderschönen Ausblick über die rauhe Landschaft hat, und die Ruinen einer alten Klosteranlage aus dem 6. Jahrhundert.

Aber am schönsten ist ein Spaziergang einmal um Tory Island herum. Hier kann man die Einsamkeit der hügeligen Landschaft und des Meeres genießen. Vorsicht ist nur im Nord-Osten geboten, da hier die Küste steil abfällt und man Gefahr läuft “einfach vom Wind die Klippen hinunter geweht zu werden”.

Dieses kleine Königreich ist Irland in seiner ursprünglichsten Form.

Weiter Infos zu Irland gibts bei Irish-Net.de…    [...mehr]



Autor: Nina

Sandstrand Seychellen © tiarescott

Im indischen Ozean liegt eine kleine Inselgruppe, die wie aus einem Werbespot entschlüpft ein kleines perfektes Paradies zu sein scheint. Und tatsächlich kennt man die Seychellen aus der Bacardi- und Rafaellowerbung. Doch dieses Fleckchen Erde ist in Wirklichkeit sogar noch schöner.

Die Seychellen bestehen aus 115 Inseln, von denen Mahé, Praslin und La Digue die am dichtesten besiedelten und somit die Hauptinseln, die sog. Inner Islands, sind.

Wahrscheinlich wurden die Seychellen das erste Mal von arabischen Händlern entdeckt. Die Portugiesen wurden 1505 aber als erste Europäer auf den Inseln erwähnt. Erst 150 Jahre später siedelten sich die Franzosen hier an. Erst 1976 wurden die Seychellen unabhängig.

Wer einen ruhigen und entspannten Urlaub mit Palmen, Meer und Sandstrand sucht, ist hier genau richtig. Da die Seychellen fast auf dem Äquator liegen, ist es hier das ganze Jahr über sehr warm, d.h. eine bestimmte Reisezeit gibt es nicht.

Riesenschildkröte © Camera EyeGroße Teile auf den Inseln sind als Naturschutzgebiete ausgewiesen, da die hier ansässige Fauna & Flora zahlreiche und einzigartige Arten beherbergt, wie zum Beispiel die berühmten Riesenschildkröten.

Die riesigen Korallenriffe und die Unterwasserwelt der Inseln werden jeden Taucher begeistern. So ein blaues Wasser sieht man nicht häufig! Aber vorsicht, nur anschauen und nicht anfassen, denn das Mitnehmen von zum Beispiel Korallen ist strengstens verboten.

Da es eine Begrenzung auf maximal 4.900 Hotelbetten gibt, wird man hier auf keine überlaufenen Strände treffen. Man kann also in aller Ruhe genießen und die Umgebung erkunden.

Seychellen © tiarescottDieses Stück Himmel auf Erden sollte man sich nicht entgehen lassen. Hier kann man ungestört die Seele baumeln lassen.

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