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Autor: Lars

Getreu dem Motto das Beste zum Schluss kann man sich je nach Besuchszeit dann so zu um 19:30 auf den Weg zu den Pinguinen von Phillips Island machen. Diese nur 30-35 Zentimeter hohen Zwergpinguine sind die eigentliche Attraktion der Insel und ziehen täglich hunderte von Besuchern in ihren Bann.

Als wir im November die Insel besuchten wurde für diesen Tag eine Landung um 20:45 angekündigt, was aber je nach Besuchsdatum variieren kann. Nachdem sie morgens ins Wasser watscheln, um Nahrung für sich und die noch kleineren Pinguine zu fangen begeben sich die Torpedos nach einem ganzen Tag auf See wieder zurück an den Strand.

Diese und noch viele weitere Informationen kann man sich im “Penguin Parade“ Zentrum ansehen, welches den Ausgangspunkt für dieses außergewöhnliche Naturschauspiel bietet. Neben Unterwasserdioramen, animierten Videos lädt auch ein Souvenirladen zum Stöbern ein und es gibt eine Cafeteria. Wichtig für alle Besucher ist es wirklich sich warme Klamotten mitzunehmen. Klar denkt jetzt jeder, warme Klamotten im Sommer in Australien auf jeden Fall, aber HALT. Es ist wirklich möglich, daß ihr da wie die Schneider frierend 1 Stunde lange direkt am Strand sitzt und Euch der frische Seewind richtig auskühlt.

Pinguine © Lars Degen

Glücklicherweise waren wir mit unserem Mietwagen da und ich zumindest hatte dicke norwegische Socken, Jeans, Unterhemd, eine  längeres Sweatshirt und eine dicke Jacke an die ich gerade vor Australien noch gekauft hatte und dennoch ich fror. Denn ihr sitz am Strand auf Steintreppen direkt in den Dünen und der Wind pfeift Euch in alle Löcher und Ritzen rein. Sicher, wir hatten die vorletzte Kältestufe, vor dem Eingang zum Zentrum steht nämlich ein Schild was den  Bescher darauf hinweist, dass Pinguine nicht frieren wohl aber wir Menschen,  aber dennoch würde ich jedem empfehlen für diese Tour warme Sachen mitzunehmen.    [...mehr]



Autor: Lars

Wer weniger Lust auf Kultur hat kürzt diesen Trip ein wenig und begibt sich gleich zum Koalazentrum, wo man endlich diese lebenden Kuschelbären live und in Farbe sehen kann. Mehrere verschiedene Laufwege innerhalb des großen Geheges werden euch angeboten, wobei sie am Ende alle bequem zu erledigen sind und ihr ruhig mit dem längsten anfangen könnt.

Koala Phillip Island ©Lars Degen

Im Zentrum der Anlage auf Phillip Island steht ein geschlossenes Extragehege, wo man relativ nahe an die Bären herankommt und Schilder den Besucher mit Informationen versorgen. Das zentrale Problem ist nur, dass Koalas sich einen 24-Stunden Tag so gar nicht besucherfreundlich einteilen. 20 Stunden gehen alleine für Schlafen weg, um den Energiehaushalt nicht zu strapazieren, 3 Stunden am Tag wird gefressen und 1 Stunde bleibt für Bewegungen.

Somit bietet sich dem Besucher ein doch irgendwie betrübliches Bild von schlafenden Koalas, da diese Tiere am liebsten kurz vor Anbruch der Nacht aktiv werden, wenn die Anlage jedoch geschlossen ist. Um dieses Zentralgehege herum führt ein weiterer Weg, auf dem ihr Euch freier bewegen könnte und unbedingt in die Baumkronen schauen solltet, da sich dort weitere Koalas verstecken, wobei auch hier meist in allen möglichen und unmöglichen Positionen gemützt wird.    [...mehr]



Autor: Lars

Churchill Island - Inselgeschichte ©Lars Degen

Als nächste Station bietet sich Churchill Island an, eine weitere Insel die ihr bequem über eine Brücke erreicht und die den „historic part“ dieser Tagestoure darstellt. Oben auf einem sanften Hügel findet ihr das Besucherzentrum, an dem ihr Euren Wagen parken könnt und wo die freundlichen Parkmitarbeiter euern Tagespass abstempeln.

Bevor es in die eigentliche Anlage von Churchill Island geht könnt ihr Euch recht hübsch aufgemachte Informationstafeln über die Geschichte der Insel sowie ihre Wechselbeziehungen mit dem Staat Victoria durchlesen oder aber bei einem Cafe die tolle Aussicht auf der Panoramaterrasse genießen und die Seele einfach baumeln lassen. Besonders einladend ist dafür die Polstergarnitur gleich neben dem Eingang zur Ferienanlage…so tiefe Polster, dass man gar nicht mehr aufstehen will.

Doch wer etwas sehen will muss sich auch in Australien bewegen und wenn man da Zentrum verlässt betretet ihr eine reizende Ferienanlage, aus den Anfängen des vergangenen Jahrhunderts, die dem ehemaligen Besitzer der Insel gehörte. Ein sehr charmantes Wochenendanwesen, mit uralten Tapeten, einer Kräuterküche, einem Eiskeller. Alles eingerichtet wie noch zu Uromas Zeiten, vor allem die Küche lässt einen erahnen welche Arbeit es damals wohl gemacht hat eine Familie zum Beispiel für das bevorstehende Weihnachtsfest mit einem leckeren Festtagsbraten zu verwöhnen. Was ich persönlich sehr raffiniert fand, war der damals angewandte Mechanismus  der die Tür automatisch wieder hinter einem zufallen ließ. Vielleicht ist das nur für mich als ignorante Großstadtplflanze etwas wirklich Neues aber ich finde oft die alten Tricks sind immer noch die besten.    [...mehr]



Autor: Nina

Vinh Ha Long, “Bucht des herabsteigenden bzw. untertauchenden Drachen”, so nennen Einheimische die Halong-Bucht im Norden Vietnams. Bei ihrem Anblick wird man sofort in eine magische Welt gezogen. Bizarre Inselformationen bilden eine Landschaft, die für Mythen und Legenden nur so gemacht ist.

Die Bewohner der Bucht von Halong erzählen sich, dass einst ein großer Drache von den Göttern aus den Bergen geschickt wurde um die Einheimischen vor ihren Feinden im Norden zu beschützen. Der Drache zog mit seinem Schwanz tiefe Furchen in den Boden, welche dann vom Meer überflutet wurden. Der Drache tauchte unter, die Feinde verfingen sich im Gewirr der vielen Inseln und der Drache konnte sie bekämpfen.

Noch heute kann man an vielen Stellen nachvollziehen warum man sich diese Legende erzählt. Fast 2.000 Kalkfelsen und kleine Inseln ragen hier und da auf dem 1.500 km² großen Gebiet aus dem Wasser. Manche von ihnen sind sogar einige hundert Meter hoch. Im Laufe der Jahre hat sich das Meerwasser in den Stein gefressen, so dass diese “zerpflückte” Landschaft nur so von Grotten durchzogen ist. Viele beinhalten merkwürdig geformte Stalaktiten und Stalagmiten. Manche haben sich im Laufe der Zeit zu ganzen Höhlensystemen entwickelt, die mittlerweile in unterirdische Seen münden.    [...mehr]



Autor: Nina

Rund 112 km südwestlich von Adelaide im Gulf Saint Vincent liegt ein wahres Naturparadies. Jährlich kommen etliche Touristen auf Kangaroo Island um die wunderschöne und abwechslungsreiche Landschaft und natürlich die besonderen Tiere zu beobachten.

Kangaroo Island © Flickr/ lxsocon

Mit einer Länge von 145 km und einer Fläche von 4.405 km² ist sie nach Tasmanien und der Melville-Insel das drittgrößte Eiland Australiens. Für Naturfreunde ist Kangaroo Island ein absolutes Muss und es kommt auch nicht von ungefähr, dass sie auch “Galapagos Australiens” genannt wird.    [...mehr]



Autor: Nina

Strand von Gorée © Flickr/ wordcat57

Ein warmer Wind weht über die Insel, das Meer ist blau, die Insel ist voller netter kleiner Kolonialbauten, keine Autos dürfen hier fahren und Palmen erstrecken sich am Strand. Doch diese Idylle war auf der Insel Gorée nicht immer so…

Gorée, was sich aus dem holländischen von “Goede Reede”, also “Sicherer Hafen”, ableitet, ist ein Symbol für das Joch der Sklaverei. Heute kann man sich gar nicht mehr vorstellen welche Greueltaten sich in den friedlichen, pastelfarbenen Hütten einst abgespielt haben.

Die Insel liegt vor der Küste Senegals, ungefähr 3 km von Dakar entfernt, im kapverdischen Meer. Sie ist gerad mal 1 km lang und rund 300 m breit. Im 18. und 19. Jahrhundert war dieses kleine Fleckchen Erde der wichtigste Umschlagplatz für den Sklavehandel der Europäer.    [...mehr]



Autor: Nina

 Dünen von Fraser Island © Flickr/ Will Ellis

Rund 190 km nördlich von Brisbane vor der Küste Australiens liegt ein kleines Pardies, das die Aborigines schon vor Tausenden von Jahren für sich entdeckt haben. Fraser Island ist ein kleines verstecktes Paradies, das leider, wie so viele, immer mehr bedroht ist.

Dschungel auf Fraser Island © Flickr/ DWZDie größte Sandinsel der Welt hat eine einzigartige und vielfältige Natur. An der Küste empfängt einen eine blühende Heidelandschaft und bewegt man sich immer mehr ins Innere, dann kommt man, vorbei an Mangrovensümpfen, duftenden Eukalyptuswäldern und Buschland, direkt in den tropischen Dschungel. Die ganze Insel, die rund 120 km lang ist, besteht aus Sand, der aber eben an vielen Teilen von einer üppigen Vegetation überwachsen ist. Die Teile, in denen der Sand noch dominiert, sieht man schon vom Meer aus, denn manche bunte Dünen ragen 240 m in die Höhe.    [...mehr]



Autor: Nina

Key West unterscheidet sich schon immer ein wenig vom Rest der USA. Mit seinem fast schon karibischen und besonderen Charme ist es jeher ein Mekka für Touristen, aber auch für alle möglichen Exzentriker, Künstler oder Homosexuelle. Und auch politisch war Key West immer etwas anderer Ansicht…

Sonnenuntergang auf Key West © Flickr/ jiashiang

Palmen wiegen sich leicht im Wind und das türkis-blaue Wasser funkelt in der Sonne. Man könnte meinen man ist in der Karibik… Das liegt vor allem daran, dass die Insel Key West mit der gleichnamigen Hauptstadt der südlichste Punkt der USA auf dem nordamerikanischen Festland ist. Am Landesende befindet sich auch ein Markstein, der von den Touristen wohl am meisten fotografiert wird. “Noch 90 Meilen bis Kuba” heißt es dort…    [...mehr]



Autor: Nina

Sonnenuntergang auf der Ilha do Bananal © Flickr/ Anderson Mancini

Das Amazonasbecken ist vor allem für seine außergewöhnlichen Naturschauspiele und -phänomene bekannt. Ein solches findet man im Norden Brasiliens, im Bundestaat Tocantins.

Hier verläuft, nach dem Amazonas, einer der größten Flüsse Brasiliens, der Araguaia. Dieser Fluss teilt sich während seines Verlaufs in zwei Arme, die sich dann nach rund 500 km wieder vereinigen. Zwischen diesen beiden Armen eingebettet findet man die Ilha do Bananal (Bananeninsel). Mit einer Fläche von ungefähr 20.000 km² ist sie die zweitgrößte Flussinsel der Welt.

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Autor: Nina

Wenn wir Kontinent-Europäer an Großbritannien denken, dann meist als eine große Insel. Doch dabei vergisst man immer leicht die vielen kleinen Inseln drumherum. Und eine der schönsten kleinen Inselgruppen sind dort wohl die Kanalinseln, allen voran Jersey.

Küste der Kanalinseln © Flickr/ Sid/Stephen

Jersey ist mit einer Fläche von rund 116 km² die größte der Kanalinseln und mit 90.000 Einwohnern auch die bevölkerungsreichste. Sie liegt mitten im Ärmelkanal, ca. 150 km von der englischen Küste und ungefähr 25 km von der franzöischen entfernt. Daher kommt es auch, dass die Amtssprache zwar Englisch ist, aber Französich hier fast jeder versteht. Zudem hat sich, wie auf vielen anderen kleinen Inseln vor der Küste Großbritannien, noch ein alter Dialekt gehalten, der aber nach und nach vom Aussterben bedroht ist: Jersey French, Französich mit stark normannischem Einschlag, das mit als Kenner von Schulfranzösich so gut wie gar nicht versteht.    [...mehr]


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