» Indien


Autor: Nina

Im 19. Jahrhundert hat der Siegeszug der Eisenbahn die Welt grundlegend verändert. Vorbildhaft für diese Umwälzungen war eine Schmalspurbahn mitten im Himalaya. Durch die Darjeeling Himalayan Railway wurden die Bergdörfer mit ihren Teeplantagen an den Rest Indiens angeschlossen.

So wurde der berühmte Darjeeling-Tee erschwinglich und war wortwörtlich in aller Munde. Die Himalaya- Bergbahn wurde 1881 von der britischen Kolonialregierung eröffnet und gilt noch heute als eine Meisterleistung der Ingenieure. 1999 wurde sie aus diesem Grund auch in das Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen.

Auf ihrer Streckenlänge von gerademal 89 km überwindet der kleine Zug einen Höhenunterschied von über 2.000 m. Ächzend, aber tapfer kämpft sich die Dampflok die Abhänge hoch und man ist tief beeindruckt von der Kraft des Zuges. “Toy Train” (Spielzeugzug) wird sie von den Einwohnern genannt. Doch die Darjeeling Himalayan Railway ist ein treues und unverwüstliches Spielzeug, das nach über hundert Jahren immer noch mit fast der originalen Technik fährt.    [...mehr]



Autor: Nina

Dieser Ort hat schon etwas Magisches… Weit abgelegen im Nordosten Indiens findet man 30 tief in den Stein gehauene Höhlen, die vor über 1.500 Jahren eine Enklave für buddhistische Mönche waren. Diese haben hier, in den Höhlen von Ajanta, prachtvolle Kunstwerke hinterlassen.

Buddhastatue in den Höhlen von Ajanta © Flickr/ Argenberg

Außerhalb der kleinen Stadt Ajanta, rund 100 km von Aurangabad entfernt, sieht man von weitem nur ein paar Eingänge zu Höhlen. Doch tritt man dann in diese ein und haben sich die Augen erst mal an das Zwielicht gewöhnt, ist man überwältigt. Man kommt aus der sengenden Hitze in absolute Stille und eine angenehme Kühle und steht auf einmal in riesigen Höhlen, die teils 30 m breit sind und rund 15 m tief in den Fels hineinreichen. Und selbst die Decken haben eine Höhe von bis zu 4 m. Unglaublich, wenn man sich vorstellt, dass diese Räume vor über 1.500 Jahren hier von Mönchen in den Stein gehauen wurden.    [...mehr]



Autor: Nina

Rotes Fort © poeschelDas Rote Fort in der nordindischen Stadt Agra findet von Touristen meist nur wenig Beachtung, da nur 2,5 km von ihm entfernt das Taj Majal in den Himmerl ragt. Doch das Rote Fort beeindruckt mit seiner wunderschönen Ausstattung und der beeindruckenden Steinmetzkunst. Es ist also fast schon ein Insider-Tipp.

Das Fort wurde 1565 von Akbar dem Großen erhbaut und durch seine Nachfolger im 16. und 17. Jahrhundert stetig erweitert. Die Festungsanlage aus der Mogulzeit diente diesen mit sporadischen Unterbechungen auch als Palast-Residenz.    [...mehr]



Autor: Nina

Taj Mahal von vorne © babasteve

Weit über die Dächer der indischen Stadt Agra ragt das Taj Mahal in den Himmel. Der Großmogul Shah Jahan ließ es als Mausoleum für seine verstorbene Frau Mumtaz Mahal errichten.

Der Shah ließ den Bau kurz nach dem Tod seiner Frau 1631 beginnen. 20.000 Handwerker unter der Leitung eines persischen Architekten bauten 17 Jahre lang daran. Der Architekt Abu Fazel schaffte es meisterhaft den persischen Baustil mit dem indischen zu verbinden und schuf so etwas einzigartiges.

Als der Sohn des Shahs an die Macht kam, sperrte er seinen Vater bis an sein Lebensende ins Gefängnis. Nach seinem Tod wurde er neben seiner Gattin beigesetzt.

Taj Mahal Sonnenuntergang © KoshykDa sein Grab die Symetrie des Gebäudes zerstört, kursieren einige Legenden, dass er sich daneben ein eigenes Grabmal aus schwarzem Marmor bauen lassen wollte, wozu er dann natürlich durch die Entmachtung durch seinen Sohn keine Chance mehr hatte.

Um das Taj Mahal herum zieht sich ein 18 Hektar großer Garten, der die Pracht des Gebäudes nochmal unterstützt.

Über tausend Elefanten transportierten die kostbaren Materialien, wie Edelsteine und teuersten Marmor, aus ganz Indien und Asien nach Agra.

Taj Mahal Nebengebäude © cprogrammerDas Taj Mahal wurde 1983 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen und zählt heute zu den modernen sieben Weltwundern. Außerdem gilt es als eines der bedeutendsten Werke islamischer Architektur.

Jährlich pilgern tausende von Touristen hierher und besonders bei indischen Liebesaaren ist es als Reiseziel sehr beliebt. Es soll als größter Liebesbeweis der Welt ihre Liebe stärken und dauerhaft machen.

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