» Höhle
Nicht nur für die Fans von „Der Herr der Ringe“ ist die Rundreise zu den damaligen Drehorten ein sagenhaftes Erlebnis. Das wunderschöne Neuseeland bietet atemberaubende Landschaftsformationen.
In der Landschaft Neuseelands wurde einst von Regisseur Peter Jackson die fiktive Welt Mittelerdes und dessen Königreichen, Städten, Dörfern und magischen Orten geschaffen. Reiseveranstalter haben den Reiz der Originalschauplätze aufgegriffen und bieten Rundreisen zu den Orten an, wo einst die Kulissen eine andere Welt schufen. [...mehr]
Der Steingarten Shilin ist eine von Chinas 23 Sehenswürdigkeiten, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Ein Naturschauspiel, das von den Chinesen gern als das „Erste Weltwunder“ bezeichnet wird.
Südöstlich der Stadt Kunming liegt der Steingarten Shilin, ein sowohl bei Touristen wie auch bei Einheimischen beliebtes Ausflugsziel. Die aus Karbonatgestein bestehende Geländeform ist im Lauf der Jahrhunderte durch Ausspülung entstanden und hat die unterschiedlichsten natürlichen Skulpturformen angenommen. Die UNESCO erklärte den Steingarten zum Weltkulturerbe. [...mehr]
Die Grotte von Postojna in Slowenien liegt in der Nähe der Stadt Postojna und ist hierzulande auch als Adelsberger Grotte bekannt.
Die Grotte von Postojna ist die zweitgrößte für Touristen erschlossene Tropfsteinhöhle der Welt, deren Gebiet sich über 20 Kilometer durch das Karstgebiet zieht und zum Teil mit einem Zug befahren wird. Die Höhlen ziehen ganzjährig zahlreiche Touristen in ihren Bann und stellen ein beeindruckendes Ausflugsziel dar, dass man garantiert in bleibender Erinnerung behält. Die atemberaubenden Gesteinsformationen erscheinen wie die Kulisse einer Fantasy-Story und entführen den Besucher in eine ihm unbekannte und aufregende Welt unter der Erde. [...mehr]
Die Mammoth Cave, zu deutsch Mammut-Höhle, ist eine der bekanntesten Höhlenanlagen der Erde. In Kalk- und Sandstein formte die Natur im Laufe von rund 6.000 Jahren ein beeindruckendes Labyrinth aus Gängen und unterirdischen Hallen, das jedes Jahr mehrere hunderttausend Besucher anzieht.
Der Mammoth Cave Nationalpark wurde 1941 in der Nähe der Stadt Brownsville, Kentucky, gegründet und schützt heute die einzigartige Höhlenlandschaft und ihre Umgebung. 1981 wurde das Gelände von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt und 1990 erhielt es zusätzlich den Status eines Biosphärenreservats. So kann nicht nur das beeindruckende Höhlengebilde, sondern auch die im Park vorhandene Artenvielfalt geschützt und bewahrt werden. [...mehr]
Mitten in der Türkei erstreckt sich eine Landschaft, die moderne Architekten nicht besser hätten gestalten können. Vor über tausend Jahren (teils schon im 4. Jahrhundert) haben sich hier, in Göreme, die frühen Christen angesiedelt um sich einem Leben in Konzentration und Abgeschiedenheit zu widmen. Ihre Stadt haben sie einfach in den Fels gebaut.
Und dies so kunstvoll, dass es heute noch etlichen Besuchern die Sprache verschlägt, wenn sie nach Göreme kommen.
Der Nationalpark Göreme mit dem gleichnamigen Stadtzentrum liegt in der Türkei, genauer gesagt, in Kappadokien. Die Landschaft sticht einem schon von Weitem ins Auge, denn diese ist von merkwürdig geformten Tuffsteinformationen geprägt, die sich im Laufe von Millionen von Jahren durch Wasserläufe und Vulkanausbrüche bildeten. Der Tuffstein ist unterschiedlich hart und an manchen Stellen bereits ausgehöhlt (sog. Feenkamine). Dies haben sich frühe Siedler zu Nutze gemacht und ihre Behausungen einfach in den Stein gehauen. [...mehr]
Dieser Ort hat schon etwas Magisches… Weit abgelegen im Nordosten Indiens findet man 30 tief in den Stein gehauene Höhlen, die vor über 1.500 Jahren eine Enklave für buddhistische Mönche waren. Diese haben hier, in den Höhlen von Ajanta, prachtvolle Kunstwerke hinterlassen.
Außerhalb der kleinen Stadt Ajanta, rund 100 km von Aurangabad entfernt, sieht man von weitem nur ein paar Eingänge zu Höhlen. Doch tritt man dann in diese ein und haben sich die Augen erst mal an das Zwielicht gewöhnt, ist man überwältigt. Man kommt aus der sengenden Hitze in absolute Stille und eine angenehme Kühle und steht auf einmal in riesigen Höhlen, die teils 30 m breit sind und rund 15 m tief in den Fels hineinreichen. Und selbst die Decken haben eine Höhe von bis zu 4 m. Unglaublich, wenn man sich vorstellt, dass diese Räume vor über 1.500 Jahren hier von Mönchen in den Stein gehauen wurden. [...mehr]
Im Süden Tunesiens beginnt bereits die Sahara und wenn man die Wüste so sieht, kann man sich nur schwer vorstellen, dass Menschen hier leben und vor allem auch noch sesshaft werden. Doch durch einen einfachen und ebenso genialen Trick haben es auch hier Menschen geschafft sich eine angenehme Behausung zu errichten.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Touristenattkraktion Nr. 1 in Tunesien die Höhlendörfer der Berber, der Troglodyten (“Höhlenbewohner”), allen voran Matmata sind. Mitten in einer Landschaft die von kargen Bergen und vor allem der Wüste dominiert wird und wo das Klima entweder extrem heiß oder wahnsinnig kalt ist, haben sich einst, Schätzungen tippen sogar auf die Zeit der Phönizier vor 3000 Jahren, Berberstämme angesiedelt.
Das Problem des der Hitze und der Kälte lösten sie geschickt dadurch, dass sie ihre Behausungen einfach in Höhlen in die Berge bauten. So ist es tagsüber angenehm kühl und nachts wird die Wärme gespeichert.
Heute sind nur noch wenige dieser Höhlen bewohnt, da es mit der unter anderem mit der Wasserversorgung immer schwieriger wird, und die paar, die es noch sind, kann man gegen ein kleines Trinkgeld für die Besitzer besichtigen. Die meisten Bewohner haben sich ein moderneres Dorf daneben errichtet, wo es auch Restaurants gibt.
Besonders beeindruckend ist es, wenn man in einem der Höhlenhotels übernachtet. Diese befinden sich direkt mitten den eigentlichen Wohnhäusern, die jeweils 2-stöckig um einen Innenhof herum gruppiert sind.
Und auch Hollywood hat sich von der faszinierenden Kulisse und Lebensweise in Matmata anstecken lassen, denn in dem Dorf selbst und der näheren Umgebung hat George Lucas “Star Wars” gedreht. In diesen Höhlen lebte beispielsweise Luke Skywalker mit seinem Onkel und seiner Tante.
Wenn man über die Halbinsel Yucatàn in Mittelamerika fliegt, fallen einem unzählige kleine Seen auf, die den dichten Regenwald an vielen Stellen durchbrechen. In Wirklichkeit sind dies aber keine einzelnen Seen, sondern unterirdisch zusammenhängende Wasserlöcher, die Cenotes.
Unterhalb des Waldes erstreckt sich also ein 133 Kilometer langes Höhlennetz und damit das größte der Welt.
Solche Cenotes entstehen in kalksteinhaltigen Gebieten. Der Kalkstein löst sich nach und nach auf und es entstehen Höhlen. Ein neuer Cenote bildet sich, wenn der Boden über solchen Höhlen einstürzt und sich Regenwasser darin sammelt.
Erst in den letzten Jahren haben Taucher begonnen die Tunnel zu erforschen. In dem kobaltblauen Wasser fanden sie teilweise noch vollkommen unentdeckte Meerestiere, die nur in der dunklen Tiefe der Cenotes überleben können.
In der Trockenzeit sind die Cenotes die einzige Wasserversorgung für die reiche Pflanzenwelt Yucatàns.
Nicht umsonst galten oder gelten auch heute noch die Cenotes für die Maya als Eingang zur Unterwelt und wurden oder werden kultisch verehrt. Forscher nehmen an, dass die alte Kultur der Maya ihre Städte um die Wasserlöcher bauten und diese als Brunnen benutzten. Man könnte also sagen, dass die Cenotes den Grundstein für die Mayabesiedlung auf Yucatàn bildeten.
Ein weiteres interessantes Phänomen entwickelt sich in der Regenzeit. Die Süßwassermassen fließen in die unterirdischen Höhlen ab und lagern sich auf dem Salzwasser an. So bilden sich zwei unterschiedliche Wasserschichten, die sich nicht miteinander vermischen.
Die Cenotes stellen wirklich den Eingang in eine besondere und faszinierende Welt dar. [...mehr]







