» Frankreich


Autor: Nina

In Paris gibt es so manche Orte, die eine seltsame Anziehungskraft auf einen ausüben. Doch kein Ort der Toten auf dieser Welt ist so lebendig und hat solch einen morbiden Charme wie der Friedhof Père Lachaise.

Neben dem Louvre oder dem Eiffelturm ist Père Lachaise eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Stadt an der Seine.  Die Katakomben von Paris ziehen einen in den Abgrund, die wunderschönen Friedhöfe holen die Toten an die Oberfläche und führen sie mit den Lebenden zusammen. Denn, wandelt man vorbei an den Gräbern, könnte man fast den Eindruck einer makaberen Hall of Fame bekommen.

Friedhof Père Lachaise © Flickr/ NatalieMaynor

Nirgends sonst auf der Welt haben so viele Prominente an einem Ort die letzte Ruhe gefunden. Und die Leute kommen in Scharen um ihren Idolen die letzte Ehre zu erweisen: Die einen pilgern mit Joints und Bierdosen an das Grab von Jim Morrison, Sänger der legendären Doors, die anderen bringen Rosen zur Ruhestätte von Frédéric Chopin.

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Autor: Nina

Bei Franzosen schon länger beliebt, bei uns Deutschen eher noch ein Geheimtipp: Die Île des Porquerolles und ihre Nachbarinseln locken mit mediterranem Flair und ganz speziellem Charme.

Porquerolles gehört zusammen mit den zwei anderen Hauptinseln, Île du Levant und Port-Cros, und ein paar kleineren Inseln zur Kette der Îles d’Hyères. Sie liegen vor der französischen Mittelmeerküste auf Höhe der Côte d’Azur und bilden somit auch den südlichsten Punkt der Provence. Und die klassische Urlaubsvorstellung, die jeder von der Provence hat, findet man auf Porquerolles und Co. allemal.

Küste von Porquerolles © Flickr/ luginter

Pinien und Eukalyptus verbreiten mediterranes Flair, die kleinen Dörfer mit ihren landestypischen, gemütlichen Restaurants haben ihren ganz eigenen Charme und Weinberge, Sandstrände, schroffe Küsten und das blaue Meer tun ihr übriges. Hier gehen die Uhren noch anders und man fühlt sich schon beim Betreten der Insel sofort in Urlaubsstimmung versetzt.    [...mehr]



Autor: Nina

Schon lange reichen vielen Leuten die normalen Hotels nicht mehr und sie sind auf der Suche nach alternativen und extravaganten Orten um ihre freien Tage zu verbringen. Diesen Trend haben einige pfiffige Unternehmer erkannt und bieten immer häufiger auch ungewöhnliche Hotels und Ferienwohnungen an.

Ob nun schlafen im mobilen Hotel auf dem Dach eines Museums, in einem Baumhaus oder im Rock-Hotel, der Fantasie sind da fast keine Grenzen gesetzt. In Frankreich, genauer gesagt in den Vogesen nahe Moyenpal, finden Urlauber ein altes Flugzeug, das zu einem Ferienhaus umgebaut wurde.

Normalerweise ist beim Reisen das Flugzeug ja nur Mittel zum Zweck und man ist auch ganz schön froh wieder raus zu kommen. Wohl die wenigsten haben sich also je gewünscht dort zu schlafen. Doch wenn dieses Flugzeug nun mit Betten und einem Bad ausgestattet ist und am Boden bleibt, sollte man sich dies dann vielleicht doch überlegen.

Caravelle - Flieger als Ferienhaus © Belvilla

Mitten in der wunderschönen Natur der Vogesen steht eine alte zweistrahlige Caravelle, die über 20.000 Flüge hinter sich gebracht hat. Nun ist sie im Ruhestand und hat eine ganz neue Aufgabe – quas als Ferienwohnung in Frankreich.    [...mehr]



Autor: Nina

Paris ist die Stadt der Liebe und der französischen Lebensart, doch unterhalb des Glanzes und Glamours der Touristen verbirgt sich ein Reich, das alles andere als schillernd ist. Unterhalb der Stadt kann man in die dunkle Seite von Paris eintauchen, denn hier windet sich ein fast 330 km langes Tunnelsystem, die Katakomben.

Ein riesiges Labyrinth von Gängen, Tunneln und Schächten bilden die geheimen Adern der so pulsierenden Metropole. Hier taucht man ein in die weniger ruhmreiche Vergangenheit von Paris: die Pest, Seuchen, die Massenhinrichtungen der Französischen Revolution und auch die hart arbeitenden Menschen in den Steinbrüchen.

Pariser Katakomben © Flickr/ albany tim

Über 2.000 Jahre förderten die Menschen Steine für ihre Häuser, Ton und Gips zu Tage. Bereits die Römer gruben die ersten Stollen und Steinbrüche, die sich im Laufe der Jahrhunderte zu dem heutigen Labyrinth ausgebreitet haben. Doch Ende des 18. Jahrhunderts waren die Vorräte so gut wie erschöpft und Teile drohten einzustürzen und dabei ganze Häuser- und Straßenzüge mit sich zu reißen.

Die Steinbrüche wurden geschlossen und zu weiten Teilen ihrer neuen Bestimmung zugeführt und diese wird noch über 200 Jahre später die Touristen anlocken…    [...mehr]



Autor: Nina

Denkt man an die französischen Könige, dann fallen einem wahrscheinlich Prunk, die französische Revolution und Versaille ein. Doch das Stammhaus der französischen Könige, das in meinen Augen viel schöner ist als Versaille, ist lange in Vergessenheit geraten: Schloss Fontainebleau.

Schloss Fontainebleau © Flickr/ dalbera

Rund 60 km südlich von Paris liegt die kleine Stadt Fontainebleau, von dessen Schloss aus die Geschicke Frankreichs lange Zeit gelenkt wurden. Der Name leitet sich von “fontaine belle eau” ab, was soviel heißt wie “Quelle mit schönem Wasser”.    [...mehr]



Autor: Nina

Eiffelturm © Flickr/ Al Ianni

Jeder kennt ihn und er ist in den Augen vieler wohl wie kein Zweiter eng mit Paris verbunden, wenn er nicht sogar das Wahrzeichen Frankreichs im Ausland geworden ist. Die Rede ist natürlich vom Eiffelturm. Jährlich kommen rund sechs Millionen Menschen um ihn zu sehen und von einer der Aussichtsplattformen den herrlichen Blick über die Stadt an der Seine zu genießen.

In den Jahren 1887 bis 1889 zum hundertsen Jahrestag der Französischen Revolution erbaut, sollte er eine DER Attraktionen für die in Paris stattfindete Weltausstellung sein. Viele denken ja, dass Alexandre Gustave Eiffel der Architekt war, aber seine Firma gab nur den Auftrag. Architekten waren Stephen Sauvestre und der Schweizer Maurice Koechlin. Trotzdem ist der Turm nach Eiffel benannt und er steht sogar in der Avenue de Alexandre Gustave Eiffel… Auf dem Place de Mars befindet sich der Turm direkt an der Seine.    [...mehr]



Autor: Nina

Wenn man auf Reisen müde wird und sich von den anstrengenden Besichtigungstouren erholen will, was gibt es da besseres als sich in ein gemütliches Hotelbett zu kuscheln? Dies geht beim “Everland” Hotel auch, nur, dass es wohl genauso herumkommt wie man selbst.

Ausblick vom Everland auf den Eiffelturm © L/B

Als Gast im “Everland” ist man Teil eines Kunstprojekts, denn das mobile Hotel steht nicht nur an den ungewöhnlichsten Stellen, es ist selbst schon fast eine Skulptur. Das Ein-Zimmer-Hotel hat ein vollkommen durchgestyltes Inneres, das es aber trotzdem nicht ungemütlich macht, denn es ist mit einigem Luxus ausgestattet. In ihm fühlt man sich wie in einer kleinen liebevoll gestalteten Retro-Blase, von der reichlich gefüllten Mini-Bar, die man kostenlos benutzen darf, bis hin zur individuell ausgesuchten Plattensammlung.    [...mehr]



Autor: Nina

Schon mal was von der Mona Lisa gehört? Spätestens seit Dan Browns Da Vinci Code sicherlich. ;-) Und wo kann man das berühmteste Lächeln der Malerei bewundern? Richtig, im Louvre in Paris. Jährlich kommen tausende von Menschen aus aller Welt hierher um einen Blick auf auf die fast 35.000 Exponate aus einer Sammlung von 380.000 Werken zu erheischen.

Wenn man den Louvre heute sieht, kann man sich fast nicht vorstellen, dass das Gebäude über Jahrhunderte hinweg ein riesige Dauerbaustelle war. Im 12. Jahrhundert von Philippe-Auguste als eine Art Trutzburg errichtet. Doch bereits im 14. Jahrhundert ließ Karl V. fast das ganze Gebäude abreißen und als königliche Residenz wieder aufzubauen. Bis 1682, wo Ludwig XIV. mit seinem Gefolge nach Versaille umzieht, ist der Louvre herrschaftlicher Palast. Doch jeder König ließ ihn wieder nach seinen Vorstellungen umbauen und natürlich hatte jeder Architekt wieder eine andere Idee als sein Vorgänger.

Und so ist es also auch nicht verwunderlich, dass nach dem Umzug des königlichen Hofes, die Stadt das Gebäude ziemlich verwahrlost übernimmt, das Dach fehlt und teile sind noch, oder mal wieder, im Rohbau. Die Académie Francaise zieht hier nun ein und einige Räume werden von Künstlern als Wohnung und Atélier genutzt.    [...mehr]



Autor: Nina

Lavendelfeld © nicephore

Nicht umsonst wurden von der Provence berühmte Maler wie Chagalle, Cézanne, Van Gogh und Picasso immer wieder aufs Neue beeinflusst. Gilt dieser Landstrich Frankreichs doch zu den farbenfrohensten Orten Europas. Auch das Sonnenlicht bricht sich in den violetten Lavendelfeldern oder in einem Meer aus bunten Blumen.

Im Südosten Frankreichs gelegen, zwischen Rhônetal und Italien, kann man hier das milde Mittelmeerklima genießen.

Aufgrund der warmen, aber relativ trockenen Luft ist auch die Landwirtschaft mediterran geprägt. Riesige Weinbaugebiete erstrecken sich neben Lavendelfeldern so weit das Auge reicht. Man kann durch Olivenhaine wandeln oder sich im Schatten der unzähligen Kirsch-, Aprikosen- oder Mandelbäume ausruhen.

Gasse in Vaison-la-Romaine © jurvetsonAuch die provenzalischen Küche ist weltberühmt. Die berühmte Bouillabaisse kommt von hier. Nicht zuletzt zeugen die international eingesetzten Kräuter der Provence von einer exzellenten Küche, die auch im Ausland geschätzt wird.

Die wohl unumstrittene Welthauptstadt des Parfums ist das bei Nizza gelegene Städtchen Grasse an der Côte d’Azur.

Und auch sonst bieten die meisten alten Städte der Provence dem Besucher ein beschaulisches Bild. In einem Labyrinth aus kleinen und engen Gassen kommt man von einem historischen Gebäude zum nächsten. Die wohl bekanntesten von ihnen sind Marseille, Aix-en-Provence, Arles, Nizza, Saint-Tropez oder Avignon.

Die Provence bietet für jeden Geschmack etwas, ob sanfte Berge oder das Meer. Hier findet bestimmt jeder seine Art um Auszuspannen.

Hier gehen die Uhren eben noch etwas anders!




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