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England hat Geschichte und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Gerade oder weil sie unzählige Kirchen und Kathedralen bietet. Eine davon ist die Kathedrale von Durham.
Während man sich in London auf die Spuren der Beatles oder in das Globe Theatre begeben kann, so können Kulturwütige sich in Durham die Kathedrale ansehen und bestaunen.
Normannische Architektur als Weltkulturerbe
Die Geschichte der Kathedrale beginnt bereits mit Grundsteinlegung am 10. August 1093. Bis heute ist sie in ihrer ursprünglichen Form zu begutachten, was etwas ganz besonderes ist. 1986 wurde die Durham Cathedral zusammen mit dem Durham Castle von der UNESCO mit der Begründung “Die Durham Cathedral ist das größte und perfekteste Monument normannischer Architektur in England”" zum Weltkulturerbe erklärt. Dan die Kathedrale auf hohen Untergrund steht, war sie stets in schwer angreifbarer Höhe. Neben einem Schrein beeinhaltet die Kathedrale die Schätze des Cuthbert von Lindisfarne, einem Heiligen aus dem 7. Jahrhundert und die sterblichen Überreste des Beda Venerabilis sowie den Kopf St. Oswalds von Northumbria.
Einfach sehenswert
Der Kirchenchor ist eine der besonderen “Veranstaltungen” der Kathedrale. Sie können, außer Montags und an bestimmten Feiertagen) täglich besucht werden. Außerdem ist der 66 m hohe Vierungsturm zugänglich. Oben angekommen hat man einen atemberaubenden Blick über Durham und die seine Umgebung. [...mehr]
Für alle Beatles-Fans ist ein Besuch in London ja fast schon Pflichtprogramm. Dabei ist ein absolutes Muss natürlich die Orte zu besuchen, die einst die Geschichte der legendärsten Musikgruppe aller Zeiten prägten. Auf zwei unterschiedlichen Touren hat man dazu nun die Möglichkeit.
Und keiner kennt die Locations wohl besser als Richard Porter. Nun führt er also an fünf Tagen der Woche Beatles-Verrückte zu Fuß durch London. Es gibt zwei unterschiedliche Touren: die “In My Life Walk“-Tour immer dienstags und samstags jeweils um 11:20 Uhr und die “Magical Mystery Tour” immer mittwochs um 14 Uhr und donnerstags und sonntags um jeweils 11:20 Uhr.
Die “In My Life Walk“-Tour beginnt am U-Bahnhof Baker Street und führt einen vorbei an den Originalschauplätzen des Beatles-Films “A Hard Days Night“. Interessierte lernen das Standesamt Westminster Council House kennen, wo zwei der Beatles einst heirateten: Paul McCartney gab hier 1969 seiner Frau Linda das Ja-Wort und Ringo Star 1981 der Schauspielerin Barbara Bach. [...mehr]
Rockstars und Hotels, das ergibt in der Vorstellung von vielen eine explosive Mischung. Keith Richards warf einst Fernseher vom Balkon und auch sonst überlebte das Mobiliar meist nicht lange…
Doch diese Zeiten sind in der Realität längt vorbei, was übrig blieb ist nur noch ein Klischee. Doch mit genau diesem Klischee hat nun das Sanctum Soho Hotel in London noch vor der Eröffnung zu kämpfen. Es ist ein Hotel, das sich speziell an Rockstars richtet: die Bar ist 24 Stunden geöffnet und die Minibar ist in Lautsprecher-Attrappen eingebaut. Mit beteiligt an dem Projekt sind die Hard-Rocker von Iron Maiden.
Das Sanctum Soho Hotel ist laut Betreiber komplett auf die Bedürfnisse von Rockstars ausgelegt. Nun stellen sich viele also vor, dass man hier so richtig die Sau rauslassen kann.
Doch weit gefehlt. Das Sanctum Soho richtet sich an reale Rocker von heute und die sind von Sex, Drugs and Rock’n'Roll mittlerweile weiter entfernt als es so manches Image vermuten lässt. Sie wollen Luxus und Entspannung. In 30 unterschiedlich eingerichteten Zimmern kann man in feinem Ambiente sich so richtig vom stressigen Touralltag erholen. [...mehr]
England hat ja einige geheimnisvolle und mystische Orte. Und einer um den sich zahlreiche Legenden und Geschichten ranken ist der Riese nahe Cerne Abbas in der Grafschaft Dorset.
Neben Stonehenge gehört er wohl zu den bekanntesten dieser magischen Symbole, die die englische Landschaft prägen. Der Riese von Cerne Abbas ist eine Art Scharrbild, das durch das Freilegen einer Kalksteinschicht entstanden ist. Das Bild zeigt einen 55 m hohen Mann mit einer Keule in der Hand und einem ansehnlichen Phallus von ganzen 7 m. Die Linien sind um die 60 cm breit, so dass man ihn am besten in voller Pracht
aus der Luft sehen kann.
Er ist der wohl berühmteste Dramatiker der Welt, William Shakespeare. Seine Stücke werden überall gespielt, in immer wieder neuen Versionen und Facetten. Aber an keinem zweiten Ort wird man die Stücke des Dichters so originalgetreu erleben können wie im Londoner Globe Theatre.
Hier gehörte Shakespeare wohl einst zum Ensemble und war auch der Hausdichter. Seine damalige Schauspieltruppe, “The Lord Camberlain’s Men” (später “The King’s Men”) musste ihren ursprünglichen Spielort im Jahr 1597 verlassen, da der Pachtvertrag auslief und so erbauten sie das Globe Theatre im Londoner Stadtteil Bankside, was damals das Vergnügungszentrum war und wo auch viele andere Theater ihr Zuhause hatten. Im Jahr 1599 konnten sie es feierlich eröffnen. [...mehr]
Wer kennt diese Situation nicht? Man sitzt gemütlich im Restaurant, möchte sich eigentlich nur einen schönen Abend mit Freunden machen und dann wartet man auf den Kellner mit der Bestellung. Und wartet und wartet… Hat man es dann endlich geschafft, möchte man vielleicht noch etwas nachbestellen oder nochmal die Karte sehen. Zudem kann die Wartezeit manchmal auch ganz schön langweilig sein. Anders ist da das Restaurant “Inamo” in London.
Bei diesem Restaurant kann man wirklich von der Zukunft sprechen, denn so könnte es bald überall aussehen, da das Konzept bei den Gästen einschlägt wie eine Bombe. Und auch die Medien weltweit berichten über diese besondere Form der Gastronomie.
Denn das Konzept ist so bisher einzigartig. Im “Inamo” werden die Karten nämlich auf die jeweiligen Tische projiziert. Man kann dann manuell und vor allem in aller Ruhe durch die Gerichte via Touch Pad scrollen. Zu jedem Gericht oder Getränk gibt es noch Bilder und Beschreibungen abzurufen. Die Bestellung muss der Gast dann auch nicht extra einem Kellner mitteilen, sondern man schickt sie direkt an die Küche. [...mehr]
Der Tower von London zählt wohl zu den berühmt berüchtigsten Bauwerken der Welt. Einerseits war er Wohnort der englischen Herrscher, andererseits aber auch ein Gefängnis, wo so manche bekannte Persönlichkeiten ihren Tod fanden. Der Tower ist somit auch zum Symbol für Macht und deren Intrigen geworden.
Entlang der Themse zieht sich der faszinierende Komplex aus mehreren Gebäuden, der eine über 900-jährige Geschichte hat. Der Tower war königlicher Palast, Gefängnis, Waffenkammer, Staatsarchiv, Observatorium, Münzprägestätte und natürlich Aufbewahrungsort der Kronjuwelen.
Wer hätte gedacht, dass sich das große Riesenrad direkt an der Themse so schnell zu einem Wahrzeichen Londons mausert. Aber es ist ja irgendwie auch verständlich: Es schaut ziemlich futuristisch aus und von nirgendwo sonst hat man einen so guten Blick über die Stadt.
Man muss schon etwa schwindelfrei sein um sich in eine der Gondeln fast komplett aus Glas zu trauen, denn mit einer Höhe von 135,36 m ist es das größte Riesenrad Europas und das drittgrößte der Welt (die anderen beiden stehen seit 2004 in China und Singapur). [...mehr]
Dank der Eröffnung des neuesten Ablegers von Madam Tussauds in Berlin ist das berühmte Wachsfigurenkabinett momentan wieder in aller Munde. Doch muss man an dieser Stelle bemerken, dass das Original noch immer das Beste ist.
Das Museum, das heutzutage in Marylebone Road in London gelegen ist, hat seinen Ursprung bereits im Jahr 1835. Wie der Name bereits verrät, war die Gründerin und Ideengeberin Marie Tussaud, eine 1771 in Straßburg geborene Wachsbildnerin.
Wer sich dieser Zeit bewusst ist, wird mit Sicherheit bemerken, worin das Besondere von Madam Tussauds in London liegt. Auch wenn das legendäre Museum immer wieder von verheerenden Katastrophen heimgesucht wurde, sind Figuren aus längst vergangenen Zeiten erhalten. Durch das Aufbewahren der Gussformen konnten diese dann als Nachbildungen in den Filialen des Museums in Amsterdam, New York, Shanghai, Las Vegas, Washington und Hongkong rekonstruiert werden. Wer also einmal die Muße besitzt mittels Städtereisen die verschiedenen Ableger zu besuchen, wird von London am meisten beeindruckt sein. [...mehr]
Seit hunderten von Jahren sind Menschen aus aller Welt von den Steinkreisen von Stonehenge fasziniert. Nicht umsonst wurde es bereits 70 Jahre nach der Eroberung Englands durch die Normannen als Wunder von Britannien erwähnt. Und auch heute lassen sich jährlich tausende von Besuchern in den Bann der Steine ziehen.
Die weltbekannte Steinkreisanlage liegt im mittleren Süden Englands in der Grafschaft Wiltshire, nicht weit entfernt von der Stadt Salisbury.
Der Name Stonehenge wird aus dem Altenglischen mit “hängende Steine” übersetzt. Es ist eine Grabanlage, die von einer Megalithstruktur umgeben ist und die wiederum von einzelnen Steinkreisen umfasst werden. Die bekannten riesigen Pfeilersteine mit ihren Decksteinen gehören zum äußeren Kreis. Zudem gibt es im inneren noch eine ähnlich aufgebaute Hufeisenform. Einzelne Megalithe, sowie zwei Hügelgräber, finden sich in unmittelbarer Nähe.
Erst im 20. Jahrhundert konnten Archäologen nach und nach mehr über die Entstehnung von Stonehenge herausfinden. Nach heutigem Wissensstand kann man den Bau grob in drei Phasen unterteilen: Rund 3.100 v.Chr. werden der große Erdwall und ein Graben, die man beide heute noch sieht, errichtet. Von der zweiten Phase ist so gut wie nichts mehr übrig, da Löcher im Boden auf eine Konstruktion aus Holzpfosten hinweisen. Zudem wurden hier wohl auch Brandbestattungen abgehalten. Die Megalithstruktur entstand wohl erst zwischen 2.500 und 2.000 v.Chr.
Die letzte kultische Nutzung wird auf das 7. Jahrhundert n.Chr. datiert. Obwohl der genaue Sinn und Zweck Stonehenges bis heute nicht geklärt ist, wird häufig davon ausgegangen, dass es als eine Art Kalender oder Observatorium diente. Einzelne Steine sind nach den Positionen der Sonnenwende und der Tagundnachtgleiche ausgerichtet. Er könnte aber auch ein Versammlungsort für religiöse Zeremonien gewesen sein, da diese sich nach Sonne und Mond orientierten. Vielleicht war es aber auch beides zugleich.
Sowieso ragen sich dutzende von Mythen, Legenden und Sagen um Stonehenge. Es wird sehr häufig mit der Sage um König Artus in Verbindung gebracht. So habe der Zauberer Merlin die Anlage beispielsweise aus Irland mitgebracht. Die neueste Geschichte hat wohl der Pseudowissenschaftler Erich von Däniken ins Spiel gebracht. Na, ratet mal… Ja, genau, Außerirdische haben Stonehenge errichtet.
Seit 1918 wird gehört die Anlage übrigens dem englischen Staat und wurde 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.
Bis vor ein paar Jahren konnte man sich noch frei zwischen den Steinen bewegen, doch heute muss man sich auf festgeschriebenen Wegen drumherum bewegen. Einige Touristen mussten sich wohl unbedingt heimlich Souvenirs einstecken oder versuchen sich in den Steinen zu verewigen…
Trotzdem ist und bleibt Stonehenge eines der faszinierendsten und mysteriösesten Bauten Europas, wenn nicht der Welt.
Mehr wissenswertes rund um Stonehenge gibt es bei stonehenge.brain-jogging.com… [...mehr]








