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Die Kreidefelsen auf Rügen gehören zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten auf der Insel. Das malerische Weiß hat in
der Vergangenheit so manchen Künstler und Hobbyfotographen zu bemerkenswerten Werken inspiriert.
Der wohl bekannteste Felsvorsprung aus Kreide ist der Königsstuhl. Sein prägnantes Hervorstechen, umrahmt von dem Grün der Wälder, macht ihn selbst von der See aus kilometerweit sichtbar. Generell ist die Sicht auf den Königsstuhl wohl am besten, wenn man eine Rundfahrt an der Ostseeküste unternimmt. Selbstverständlich lässt sich das Gebiet rund um den Königsstuhl auch wunderbar erwandern, denn zwischen Sassnitz und Lohme führt ein elf Kilometer langer Hochwanderweg direkt an den Kreidefelsen vorbei. Mittlerweile ist der Königsstuhl auf Rügen aber Bestandteil des Nationalpark-Zentrum Königsstuhl, weshalb ein Zugang kostenpflichtig ist.
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Wer hat nicht schon von der Loreley gehört, dem Mädchen auf dem Felsen im Rhein, das alle Schiffsleute dermaßen um den Verstand brachte, dass sie sanken? Und noch heute fahren jährlich Tausende von Besuchern aus der ganzen Welt mit dem Schiff den Rhein entlang um den Höhepunkt der Fahrt, den Loreley-Felsen, zu sehen.
Und womöglich stimmen sie noch das Lied von der Loreley mit dem Text von Heinrich Heine an. Ist schon lustig, wenn ein ganzer Kahn voller Japaner das Lied singt und fast kein Deutscher die Zeilen weiß…
Doch woher kommt diese Faszination an dem Mythos? Im Prinzip ist das gesamte Rheintal mit seinen Burgen, Weinbergen und hohen Felsen eine Augenweide. Der Loreley-Felsen ist nur einer von ihnen. Er ragt 132 m aus dem östlichen Ufer des Rheins im Taunus bei Sankt Goarshausen heraus. Von oben hat man einen sagenhaften Blick über die Umgebung. Was unterscheidet den Felsen also von den anderen? [...mehr]
Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt, die bei keinem Rundgang oder Rundfahrt fehlen darf, ist der Berliner Dom. Schon allein seine markante Gestalt lockt Besucher aus der ganzen Welt zu dieser evangelischen Kirche.
Der eigentliche Dom mit seiner mächtigen Kuppel und der Tauf- und Traukirche stammt aus den Jahren 1894 bis 1905 und wurde nach Plänen des Architekten Julius Raschdorff auf Wunsch von Kaiser Wilhelm II. erbaut. Es sollte die protestantische Antwort auf den Petersdom werden und ein Prunkstück der Hohenzoller. Noch heute liegen in der Gruft des Doms 97 von ihnen begraben, darunter die Prunksarkophage des “Großen Kurfürsten” Friedrich Wilhelm und seiner Gemahlin Dorothea, sowie des ersten Königs von Preußen Friedrich I. und seiner Frau Sophie Charlotte. [...mehr]
Eingebettet in die wunderschöne Landschaft der Granitz thront auf dem Tempelberg das idyllische Jagdschloss Granitz. Umgeben von über 1.000 Hektar an Waldgebiet gehört ein das Schloss zu den sehenswertesten Orten auf der größten Insel Deutschlands. Im Auftrag des Fürsten Wilhelm Malte I. zu Putbus wurde es zwischen 1838 und 1846 erreichtet und entwickelte sich schnell zum beliebten Ausflugsort auf Rügen.
Das Jagdschloss gehört aufgrund der grandiosen Aussicht, die man vom Innenturm des Schlosses hat, zu den schönsten Wanderzielen auf Rügen. Wer sich nicht gern auf Schusters Rappen begibt, sollte auf die Rügenschen Kleinbahn oder Binzer Bäderbahn zurückgreifen, um zum Schloss zu gelangen. [...mehr]
Köln ist ja an sich schon sehenswert, zum 4. – 6. Juli wird die Domstadt aber von einer Parade überrollt werden, die bundesweit ihresgleichen sucht. Der Christopher Street Day in Köln wird – gutes Wetter und gute Laune vorausgesetzt – ein riesen Happening im Jahre 2008.
Dem Event voraus gehen zwei Wochen gay pride Straßenfest. Köln ist mit einer sehr aktiven Schwulencommunity sicherlich Vorreiter, was schwule Emanzipation und Toleranz betrifft. Die Kölner AIDS-Gala wird außerdem ihren Teil dazu beitragen, auf die immer größer werdende Zahl von AIDS-Kranken auf der Welt hinzuweisen.
Wer also Köln vielleicht schon kennt und mal von einer ganz anderen Seite erleben möchte – das erste Juliwochenende 2008 ist der perfekte Zeitpunkt dazu.
Da wird man auch die erhabene Stille des Kölner Doms ganz anders wahrnehmen. [...mehr]
Es soll tatsächlich Menschen geben, die das Wort Public Viewing nicht mehr hören können. Diese armen Seelen haben aber vermutlich noch nicht die Fanmeile in Berlin kennengelernt, wie auch, wurde sie von den Verantwortlichen der Stadt bisher der Öffentlichkeit vorenthalten. Doch ab kommenden Mittwoch ist es wieder soweit, die Partymeile im Herzen der Stadt öffnet wieder ihre Tore und wird Fußballfans aller Nationen vor die Leinwände locken. [...mehr]
Die Landeshauptstadt von Thüringen fand im Jahr 742 erstmals Erwähnung und etablierte sich kurz danach zum Zentrum des Bundeslandes und bezeichnet sich selbst als die Mitte von Deutschland.
Erfurt ist unter anderem für die Universität (1392 gegründet), die Kathedrale, den Erfurter Dom sowie die Severikirche bekannt und hat eine sehr schönen mittelalterlichen Altstadt. Bereits Martin Luther wusste um die Schönheiten der Stadt und absolvierte dort sein Studium. Die Universität hat für Interessierte eine Vielzahl an Ausbildungsmöglichkeiten nicht zuletzt aufgrund der relativ niedrigen Studierendenzahl.
Aus kultureller Sicht bietet Erfurt eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ganz gleich ob man das örtliche Theater besuchen will, die legendären Domstufen-Festspiele besucht oder das Philharmonische Orchester hören,
die vielen Museen erkunden möchte – es gibt viel zu erleben.
Besonderes Highlight ist das alljährliche New-Orleans-Festival, das im Jahr 2001 gestartet wurde. Es fand bei den Musikfreunden so viel Anklang, dass man die Veranstaltung als jährliches Event auf dem Rathausplatz einplante.
Der Erfurter Fürstenkongress feiert dieses Jahr sein 200-jähriges Bestehen und weist ein geschichtsträchtige Ereignisse in der Landeshauptstadt von Thüringen auf. 1808 hatte Kaiser Napoleon I. einst zur politischen Zusammenkunft in der Stadt geladen.
Auch in der heutigen Zeit zieht Erfurt viele Touristen an, die dem Charme der Stadt erlegen sind. Bei einer Stadtführung bekommen die Besucher alles Sehenswerte zu Gesicht und können sich selbst ein Bild machen. Zum Beispiel der Ega-Park in Erfurt – eine grüne Oase, die als ganzjährige Gartenausstellung einen idealen Ort für Entspannung bietet. Zudem gibt es im Thüringer Zoopark und das Aquarium für die ganze Familie viel zu entdecken.
Wenn Sie einen Ausflug ins Umland von Erfurt machen möchten, dann ist das 1. Deutsche Bratwurstmuseum ein sehenswertes Ziel. In dem Museum geht es um die typische Wurst, für die das Bundesland auch außerhalb der deutschen Grenzen so bekannt ist.
Ob nun kulturell oder kulinarisch – Erfurt ist auf jeden Fall eine Reise wert.
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Einer der touristischen Anzeihungspunkte in der Region zwischen Rhein, Neckar und Odenwald, ist sicherlich das Kloster Lorsch. Dieses war im Mittelalter unter Karl dem Großen eines der kulturellen und politischen Zentren.
Das erste Mal wurde das Kloster im Jahr 764 erwähnt, daher wird angenommen, dass dies auch das Gründungsjahr war. Aber nach aktuellen Annahmen könnte hier vorher schon einmale eine Kirche gestanden haben.
Sowieso ist diese Region archäologisch noch sehr wenig erschlossen. Sicher ist nur, die heutigen noch sichtbaren Überreste des Klosters waren lange Zeit der Mittelpunkt des mittelalterlichen Lebens in dieser Gegend.
Im Jahr 771 wurde das bisherige Eigenkloster zum Reichskloster Karl des Großen. Es stand also unter seinem Schutz, erhielt Immunität, konnte also seine Äbte frei wählen und musste dem König den Königsdienst erweisen (die Mönche mussten für den König und seine Familie beten).
Eines der wichtigsten Verdienste des Klosters zu dieser Zeit war das Anlegen eines Scriptoriums. In dem berühmten Lorscher Codex wurden nicht nur die geschichtliche Ereignisse der Region festgehalten und somit überliefert, sondern es wurde von den Mönchen der Erhalt des Wissens der griechischen und römischen Antike für die abendländische Kultur gepflegt. Lorsch war insofern dafür ein geeigneter Platz, da die ehemaligen römischen Städte und Siedlungen (Speyer, Worms, Trier, usw.) in der Nähe liegen.
Durch die wachsende Klosterbibliothek, die dafür errichtete Schule und der Nähe zum königlichen Hof, spielte das Kloster Lorsch eine zentrale Rolle in der karolingischen Bildungsreform.
Heute ist die Torhalle des Klosters das einzig vollständig erhaltene Bauwerk aus der Zeit der Karolinger und ist somit eines der bedeutendsten Baudenkmäler vorromanischer Architektur. 1991 hat die UNESCO Kloster Lorsch auf ihre Liste des Weltkulturerbes gesetzt. Die Bibliothek ist mittlerweile zum Teil verstreut, aber hat immer noch einen hohen Stellenwert in der mittelalterlichen Forschung.
Für Besucher gibt es einige Angebote auf den Spuren des Mittelalters wandeln zu können. Man kann mittelalterliche Koch- oder Schreibkurse besuchen und für die Kinder gibt es neben einigen anderen Entdeckungsreisen zum Beispiel eine Lesenacht, in der sie ein mittelalterliches Rätsel im Kloster lösen müssen. Im Kloster Lorsch spürt man die lebendige Geschichte auf Schritt und Tritt.
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Die Porta Nigra, zu deutsch “schwarzes Tor”, ist das unumstrittene Wahrzeichen der Stadt Trier. Und auch deutschlandweit hat sie stets einen bsonderen Symbolcharakter eingenommen. Man findet sie auf Briefmarken und in dem Computerspiel “Deus Ex: Invisible War” ist die Porta, wie sie von den Trierern häufig nur noch genannt wird, ein Schauplatz der Handlung.
Die Porta Nigra ist ein ehemaliges römisches Stadttor, dessen Name aus dem Mittelalter stammt. Zeitweise wurde es auch Porta Martis (“das Tor des Mars”) genannt. Warum gerade diese Namen ist immer noch unklar. Porta Nigra wohl wegen der Verfärbungen des Sandsteins, aus dem das Tor besteht.
Die Porta wurde wohl um 180 n. Chr. erbaut und diente als Stadttor der Stadt Augusta Treverorum, dem heutigen Trier. Sie ist fast 30 m hoch und wurde wohl aus Geldmangel nie ganz vollendet.
Ein Doppeltor wird von zwei Türmen flankiert, dem dreigeschossigen Ostturm und dem viergeschossigen Westturm. Über den Toren befinden sich Fensterreihen, die wohl als Wehrgänge dienten. Diese werden in den beiden Türmen jeweils zu größeren Räumen.
Die riesigen Sandsteinquader wurden ohne jeglichen Mörtel zusammengesetzt. Nur jeweils eine große Eisenklammer hält die Steine zusammen. An ein paar Stellen kann man diese heute noch sehen. Die Restlichen wurden im Mittelalter aus den Wänden gemeißelt um sie einzuschmelzen. Dort wo diese einmal waren, finden sich heute noch übriggebliebene Rostflecken.
Auf vielen Quadern finden sich seltsame Zeichen, von denen manche umgedreht sind. Hierbei könnte es sich um Zeichen der jeweiligen Steinmetze handeln.
So wie es vielen Bauwerken ging, wurde auch die Porta Nigra von unzähligen Umbaumaßnahmen nicht verschont. Einer Legende nach soll sich der griechischen Mönch Simeon als Einsiedler einst in das Gebäude einmauern lassen. Er wurde heilig gesprochen und zu seinen Ehren wurd um die Porta herum eine Kirche erbaut, von der aber heute so gut wie nichts mehr erhalten ist, das Napoleon sie einreißen ließ.
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Porta Nigra komplett entkernt und es wurde Triers erstes antikes Museum daraus.
Heute gibt es Führungen durch das Gebäude und auch einige interessante Sonderveranstaltungen (mehr dazu auf trier.de). Eine Erkundungstour durch die Porta Nigra lohnt sich in jedem Fall.
Der Kaiserdom zu Speyer ist nach der Zerstörung der Abtei Cluny in Frankreich die größte noch erhaltene romanische Kirche der Welt. Jährliche lassen sich tausende von Touristen beeindruckt in den Bann der gigantische Architektur ziehen. Zurecht hat die UNESCO den Dom 1981 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.
Speyer, am Oberrhein gelegen, war im Mittelalter eine der bedeutendsten und wichtigsten Städte des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Daher wollten etliche Kaiser hier zur letzten Ruhe gebettet werden.
Auf dem Grundriss eines Kreuzes erhebt sich das teils über 70 m hohe und 134 m lange Meisterwerk romanischer Baukunst in den Himmel. Dieses Bauwerk war Inspiration und Vorbild der architektonischen Entwicklung Mitteleuropas.
Um 1030 ordnete der salische Kaiser Konrad II. den Bau an. Es sollte die größte Kirche des Abendlandes werden. Um die riesige Menge an Baumaterialien, wie Stein und Holz, nach Speyer zu bringen, ließ Konrad extra einen Kanal vom Pfälzerwald zum Rhein bauen.
Weder Konrad noch sein Sohn Heinrich III. sollten die Vollendung des Doms erleben. Erst Heinrich IV. konnte ihn 1061 einweihen. Doch schon 20 Jahre später ließ er eine Hälfte des Bauwerks wieder einreißen um ihn noch größer wieder aufzubauen. Genau in seinem Todesjahr 1106 war der Dom dann fertig.
Im Pfälzer Erbfolgekrieg 1689 wollten die Bewohner der Stadt ihre Möbel im Dom vor den französischen Truppen schützen. So stpapelten sie den Hausrat mehrere Meter hoch und genau dies wurde dem Dom zum Verhängnis. Als die Truppen den Dom ansteckten, wurden so große Teile von ihm zerstört. Das, was das Feuer überlebte, wurde von den Franzosen geplündert.
Im 18. und 19. Jahrhundert wurden der Dom nach und nach wieder aufgebaut.
Seit Konrad II. wurden etliche deutsche Kaiser mit ihren Gemahlinnen, Könige und Bischöfe in der Krypta des Domes beerdigt. Zusätzlich fand man auch noch unzählige Knochen, die nicht zugeordnet werden konnten. Die Krypta hat alle Baumaßnahmen und den Brand überlebt und ist bis heute fast in ihrem Originalzustand erhalten.
Aber nicht nur die Architektur, sondern auch die Kunstschätze im inneren des Kaiserdomes faszinieren die Besucher.
Die spannende historische Bedeutung und die gigantische Bauweise des Domes haben noch jeden in ihren Bann gezogen. Vor Ort kann man die Geschichte fast spüren.
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