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Das Burj Khalifa ist das höchste Bauwerk der Welt, diese Sensation sollte sich keiner, dem sich die Chance einer Besichtigung bietet, entgehen lassen.

Das Burj Khalifa ragt ungeschlagene 828m in die Höhe und übertrumpft damit sogar den 610 Meter hohen Fernsehturm von Guangzhou, in China. Das Burj Khalifa zählt 163 Etagen, somit ist es auch das Gebäude mit den weltweit meisten Stockwerken. Und als seien zwei Weltrekorde nicht genug, stellt das Burj Khalifa gleich den dritten, mit dem weltweit höchst gelegenem nutzbaren Stockwerk auf. Es ist nicht zu fassen, welche Kosten und Mühen [...mehr]
Das Mao-Mausoleum befindet sich auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Zentrum von Peking. Bilder von dem quadratische Platz gingen vor allem während der Studentenproteste 1989 um die Welt, da die Regierung die friedlichen Demonstranten mit Waffengewalt niedergeschlagen hat.
Geht man über den Platz des Himmlischen Friedens die Straße Richtung Verbotene Stadt hinunten, gelangt man direkt zum Tiananmen, dem Tor des Himmlischen Friedens, über dem ein riesiges Abbild Mao Zedongs auf die Besucher herunter schaut.
Im Mao-Mausoleum ruhen angeblich die konservierten Überreste des Großen Führers und gelten noch heute als Kultstätte und Pilgerort von Anhängern des Mao-Kultes. Unklar ist jedoch ob es sich nicht doch um eine Wachsfigur handelt oder um den echten Leichnam des Mao Zedongs, da die Behörden in China eine Untersuchung unabhängiger Forscher nicht begünstigen. [...mehr]
Er gilt als der “chinesische Schindler” und ist in den Augen vieler noch heute ein Volksheld, John Rabe, der “gute Deutsche”. Kennt ihn in China fast jedes Kind, so gilt er in Deutschland fast noch als unbekannt. Dies hat sich aber im letzten Monat schlagartig geändert, als der Film “John Rabe” in unsere Kinos kam.
1937: Japan ist mit Nazi-Deutschland verbündet und greift u.a. auch in deren Namen China an. Im japanisch-chinesischen Krieg sterben hunderttausende von Menschen. John Rabe, ein deutscher Kaufmann und zu dieser Zeit Geschäftsführer der Siemens-Niederlassung in Nanjing, richtet eine 2 x 2 km große Schutzzone ein und rettet damit rund 200.000 Chinesen das Leben.
Nun, passend zum Film, kann man an einer ganz besonderen Reise nach China teilnehmen. Man wandelt auf den Spuren John Rabes und lernt so Seiten des Landes kennen, die man normalerweise eher nicht zu sehen bekommt. [...mehr]
Besonders in den letzten Jahren entfernen sich immer mehr Architekten von den klassischen Bauformen und trumpfen mit immer waghalsigeren und spektakulären Konstruktionen auf. Die einen bezeichnen das als Arroganz, die anderen wiederum als zukunftsweisend oder visionär. Man mag davon halten, was man will, eines muss man zugeben, die neuen Gebäude üben eine gewisse Faszination aus.
Zu den spannendsten Bauwerken der letzten Jahre zählt bestimmt die neue Zentrale des staatlichen Fernsehens China Central Television (CCTV) in Peking, auch als China Central Television Headquarters oder OMA CCTV Towers bekannt. Diese Konstruktion beeindruckt und verwirrt unsere Optik.
Das Gebäude soll die Form einer “winkligen Schleife” darstellen: Die zwei Türme knicken am Fuß und am oberen Ende in einem 90°-Winkel L-förmig ab und sind dann oben und unten jeweils rechtwinklig verbunden. Insgesamt verteilen sich 54 Stockwerke auf 234 m Höhe und einer Fläche von 456.000 m². Verantwortlich für die waghalsige Konstruktion ist der niederländische Stararchitekt Rem Koolhaas und der Deutsche Ole Scheeren. Alles in allem arbeitet aber momentan ein Team aus 400 Architekten und Ingenieuren aus der ganzen Welt an dem Bauwerk. [...mehr]
Heute ist es soweit: Die Olympischen Spiele in Peking werden feierlich eröffnet. Im Vorfeld gab es viel Gerede über das Pro und das Contra und über allem schweben immer noch die Vorwürfe gegen China wegen der unzähligen Menschenrechtsverletzungen. Doch die Athelten können nichts dafür und werden hoffentlich die Spiele in demextra erbauten neuen Nationalstadion in Peking genießen.
Nichtsdestotrotz finde ich nachwievor, dass man neben den sportlichen Veranstaltungen auch die Lage in China beobachtet und seine Meinung kundtut. Und dies auch, wenn Olympia aus ist…
Doch kommen wir zum Bauwerk, das in den nächsten Tagen das Hauptaugenmerk der Öffentlichkeit auf sich ziehen wird: das Stadion. Es ist Teil des Olympic Green (des Olympiaparks) und wurde am 18. April dieses Jahres eingeweiht. Doch die eigentliche Einweihungfeier ist die Eröffnungsveranstaltung der Spiele heute. [...mehr]
Nun vor den olympischen Spielen in Peking überschlagen sich die Berichte über China und auch wir wollen diese faszinierende Kultur nicht unerwähnt lassen. Ich muss aber gestehen, ich habe ein riesen Problem mit der chinesischen Politik und vor allem den Reaktionen unserer westlichen Welt darauf.
Hier sieht man mal wieder gut, wie wirtschaftliche Interessen die Politik beeinflussen können. Es wird zwar ein bisschen Kritik geübt, aber leider viel zu wenig, weil man einen starken Handelspartner nicht beleidigen möchte. Dabei wären die Spiele der ideale Zeitpunkt um in China etwas zu ändern.
Aber dies ist eine Reiseseite und das soll sie auch bleiben. Daher habe ich mir exemplarisch als Attraktion in Peking heute den Platz des Himmlischen Friedens ausgesucht um die Kritik mit dem eigentlichen Sinn dieses Blogs zu verknüpfen.
Dieser Platz verkörpert wie kein andere die Seele Chinas, denn hier haben sich Freud und Leid getroffen: Die faszinierende und reiche Kultur auf der einen Seite und der politische Missbrauch und die Ungerechtigkeit auf der anderen. Und nun ist es immer noch nicht klar, ob zu Olympia Bilder vom Platz des Himmlischen Firedens gesendet werden dürfen, denn die chinesische Regierung hat Angst vor Kritik und vor allem vor Protesten der Tibeter. [...mehr]
Denkt man an China, fällt den meisten wohl als erstes die Große Chinesische Mauer ein. Seit Jahrhunderetn fasziniert sie die Menschen. So sehr, dass sie 2007 in einer privaten Initiative zu einem der “Sieben Weltwundern der Moderne” gewählt wurde und die UNESCO die 1987 in die Liste des Weltkulturerbes aufnahm.
Die Mauer ist bis heute noch weitgehend wissentschaftlich unerforscht, da die meisten Quellen sehr voneinander abweichen. Auch, dass die Quellen weltweit verstreut und nicht mehr so gut erhalten sind, erschwert die Erforschung erheblich.
Die ersten Mauerteile entstanden wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts und sollte als Schutz vor den untereinander verfeindeten chinesischen Stämmen dienen.
214 v. Chr. beschloss der erste chinesische Kaiser Schutzwälle gegen die Volker im Norden zu errichten. Doch im Gegensatz zu seinen Vorgängern baute er die Mauern nicht in den Tälern, sondern unterhalb der Kammlinie des Gebirges.
Seit dieser Zeit wurde die Chinesische Mauer nach und nach zusammengefügt, aus- und umgebaut. Die letzte große Bauphase geschah in der Ming-Dynastie und gab ihr die heute bekannte Form. Mit 6.350 km Länge, an manchen Stellen einer Höhe von 10 m und einer Breite von 9 m ist sie das größte Bauwerk der Welt. Die Mauer wird von bis zu 12 m hohen Türmen im Abstand von einigen hundert Metern unterbrochen. Man vermutet bis zu 25.000 solcher Türme entlang der Mauer.
Heute befinden sich weite Teile der Chinesischen Mauer in schlechtem Zustand, nur um die Touristenzentren wird sie regelmäßig restauriert. Bewohner von in der Nähe gelegenen Dörfern benutzen sie als Steinquelle zum Häuserbau und Graffitisprayer finden eine willkommene Leinwand. Erst in den letzten Jahren setzen sich verschiedene Gesellschaften für ihren Erhalt ein.
Es wäre schade, wenn ein so beeindruckendes Bauwerk den Zeichen der Zeit zum Opfer fällt!
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Nicht nur Sportler schauen in letzter Zeit gespannt nach Peking. In der Kunstwelt boomt momentan der asiatische Markt und besonders ein Viertel in Peking erregt weltweites Aufsehen - Dashanzi oder auch Factory 798 genannt.
Das heutige Künstlerviertel ist auf einem ehemaligen Fabrikgelände entstanden, das von deutschen Bauhausarchitekten entworfen wurde. Der kantige und klare Stil des Bauhaus setzt einen eindeutigen Kontrapunkt zur verschnörkelten asiatischen Baukunst.
Hier tummeln sich heute junge Leute, meist Künstler oder Lebenskünstler, in Bars, Cafés und Kneipen. Galerien reihen sich an Ateliers. Hier ist in den letzten Jahren ein kreativer Pool entstanden, der durchaus auch in New York, London oder Berlin zu finden sein könnte.
Und genau dies macht die Factory 798 so interessant. Hier trifft asiatische auf moderne westliche zeitgenössische Kunst. Längst interessiert sich auch der westliche Kunstmarkt für die hier ansässigen Künstler. Sie bekommen Ausstellungen weltweit und erreichen einen durchaus profitablen Absatz.
Und genau hier sehen viele den Knackpunkt. Einerseits bedeutet das Viertel für China und besonders für die chinesische Kunst einen Anschluss an den Westen, andererseits sind die Werke sehr schnell in eine Kommerzialisierung gerutscht, bei der viele einen Verlust an Kreativität und Orginalität fürchten. Für viele wird das Viertel zu westlich.
Aber dies ist für asiatische Länder die einzige Möglichkeit am weltweiten Kunstmarkt teilzunehmen. Etwas anderes als eine “Anbiederung” an die westliche Welt bleibt ihnen wohl nicht übrig…
Auf jeden Fall ist die Factory 798 sehr sehenswert, nicht nur für Kunstbegeisterte, und die Kunst, die hier entsteht, bringt definitiv einen frischen Wind und interessante Ansatzpunkte in unseren, teilweise etwas verstaubten, Kunstbetrieb.
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