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Besonders im Winter zieht es viele Schnee- und Skibegeisterte nach Finnland. Doch, was wäre ein Finnlandbesuch ohne einen Saunagang. In der Region Ylläs in Lappland kann man beides nun direkt miteinander verbinden.
Hier befindet sich nämlich die einzige Sauna weltweit, die in eine Skigondel eingebaut ist. Die holzverkleidete Sauna-Gondel sieht man sofort, denn im Vergleich zu den restlichen roten Kabinen fällt sie ganz schön auf. [...mehr]
Im Süden Malis erwartet Besucher ein besonderer Anblick: Das Land des Volkes der Dogon wird von einem langen, schroffen und irgendwie unwirklich wirkenden Felsmassiv bestimmt, das Bandiagara-Felsmassiv. Hier haben sich die Bewohner unendlich viele kleine kunstvolle Hütten angelegt, die einen schon von weitem in Kombination mit der Landschaft in den Bann ziehen.
Das rote Sandsteinmassiv Bandiagara erstreckt sich über 170 km. Mitten in den Sandebenen erheben sich Steilwände von rund 500 m Höhe. Weiter nach Norden hin steigt es dann immer mehr an und erreicht sogar mit dem Berg Hombori Tondo, dem größten Berg Malis, eine Höhe von 1.115 m über dem Meeresspiegel. Rund 300.000 Menschen des Volkes der Dogon leben hier.
Grüne Hügel, Einsamkeit, endlose Weite, Whisky, Hochmoore, Kilts und MacLeoad, das sind die Bilder, die sich in den meisten Köpfen abspielen, wenn sie an die Highlands in Schottland denken. Und wie bei allen Klischees, steckt auch hier eine Wahrheit darin.
Im Norden Schottlands erstreckt sich das Gebirge des schottischen Hochlandes. Hier findet man auch den höchsten Berg Großbritanniens, den Ben Nevis in den Grampian Mountains, mit einer Höhe 1.343 m. Für uns Leute vom Kontinent eine fast lachhafte Höhe, doch die Berge sollte man nicht unterschätzen. Sie steigen so steil vom Meer an, dass die Höhenunterschiede sich sehr schnell ändern. Nicht umsonst ist der jährlich stattfindende Ben Nevis Race eine der größten Herausforderungen für Extremsportler. [...mehr]
Die Snowy Mountains sind das beliebteste und wohl auch eines der besten Wintersportgebiete Australiens. Nicht umsonst werden die Snowies auch die australischen Alpen genannt, denn sie stehen unseren Skigebieten in nichts nach. Und das schönste ist, wenn bei uns Sommer ist, ist in Australien Winter, so dass man in der Zeit zwischen Juni und Oktober dem Vergnügen im Schnee fröhnen kann.
Die Snowy Mountains sind die höchsten Berge auf dem australischen Kontinent und so ist logischerweise auch der höchste Berg, der Mount Kosciuszko, der 2.228 m in den Himmerl ragt, ein Teil von ihnen. Sie liegen in den Bundesstaaten Victoria und New South Wales und gehören wiederum zu einem großen Küstengebirge, der Great Diving Range. [...mehr]
Die Drakenberge sind mit bis zu 3.482 m das höchste Gebirge Südafrikas. Sie ziehen sich über rund 1000 km in Nord-Süd-Richtung und vor allem der südliche Teil liegt fernab der üblichen Touristenströme. So kann man hier die atemberaubende Natur in fast schon einsamer Stille erkunden.
Die Südafrikaner nennen das Gebirge einfach liebevoll “The Berg” und in der Sprache der Zulu heißen die Drakenberge “Qathlamba”, was soviel wie “Barriere der aufrecht stehenden Speere” heißt. Und letzteren Namen tragen sie zurecht, denn die Dreitausender, die im Winter auch schneebedeckt sind, sind von fast schon dramatischer Schönheit.
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Wer den Film “The Shining” (1980) von Stanley Kubrick mit Jack Nicholson kennt, wird sich wohl auch noch an die fantastische Kulisse und das imposante Gebäude erinnern. Dieses Haus ist wirklich ein Hotel und man kann dort sogar sehr angenehm und luxuriös übernachten. In der Realität wird hier hoffentlcih niemand durchdrehen…
Als der Autor Stephen King Kubrick ein Foto des Hotels sah, sagte er bloß “Bring mich an diesen Ort” und es war klar, dass dieser beeindruckende Ort für die Szenen, die nicht im Studio in England gedreht wurden, der richtige war. Im Film ist ein Schriftsteller mit seiner Familie im angelegenen “Overlook Hotel” als Hausmeister für die Zeit in der das Haus nicht in Betrieb ist eingestellt. Doch das Hotel wird von bösen Geistern heimgesucht, die den Autor in den Wahnsinn treiben, so dass er am Ende dann sogar auf seine Frau und seinen übersinnlich begabten Sohn losgeht.
In Wirklichkeit heißt das Hotel “Timberline Lodge” und liegt auch nicht in den Bergen von Colorado, sondern auf der südlichen Seite des Mount Hood, etwa 95 km östlich von Portland, Oregon, in den USA.
Es wurde in den Jahren von 1936 bis 1938 von lokalen Arbeitern, Architekten und Künstlern in den Jahren der Großen Depression im Rahmen einer Arbeitsförderungsmaßnahme gebaut. So besteht es nur aus Materialien der Gegend und jedes Zimmer ist individuell gestaltet.
Die “Timberline Lodge” liegt in einem der schönsten Skigebiete der Gegend. Der 3.425 m hohe Mount Hood lädt zu einem Tag auf der Piste ein. Und anschließend kann man wahnsinnig gut im Wellness-Bereich des Hotels entspannen.
Eine Nacht kostet, je nach Zimmer, zwischen 99 und 285 Dollar. Doch am aufregendsten ist es wohl das Hotel und die Umgebung nach Schauplätzen des Film zu erkunden.
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Circa 60 km westlich von Sydney im australischen Bundesstaat New South Wales ziehen sich speltakuläre Felsenbänder von bis zu 1000 m Höhe durch einen üppigen Urwald. Hier und da donnern Wasserfälle in die Tiefe und ein geheimnisvoller blauer Dunst schwebt über allem.
Das sind die Blue Mountains, eines der beliebtesten Ausflugsziele der Einwohner Sydneys und unter Touristen teiweise noch ein echter Geheimtipp.
Die Blue Mountains habe ihren Namen von den schon erwähnten blauen Nebelschwaden, die die gesamte Gegend einzuhüllen scheinen. Die unzähligen Eukalyptusbäume strömen ätherische Öle aus, die sich in der Luft in den charakterischen blauen Dunst verwandeln. Doch nicht nur das ist bsonders an diesen Bäumen. Ihre Keime brauchen Feuer um zu gedeien, deshalb sondern sie die Öle ab um kleine Schwelbrände am Boden zu schüren, die abgestorbene Pflanzen in fruchtbare Asche und Erde verwandeln. Daher kommt es hier auch häufiger zu größeren Buschbränden.
Für die Siedler, die von Sydney aus nach Westen wollten, waren die Blue Mountains mit ihren steilen Sandsteinhängen und tiefen Schluchten ein schier unüberwindbares Hindernis. Erst 1813 gelang es den ersten die Berge zu überwinden und so einen neuen Teil der Siedlungsgeschichte Australiens zu schreiben.
Der Blue Mountains Nationalpark ist Weltnaturerbe und beherbergt eine Vielzahl an Tieren und Pflanzen. Die Gegend ist reich an unterschiedlichen Vogelarten, aber auch Koalas oder Felsenkänguruhs können hier beobachtet werden.
Die Three Sisters sind das Wahrzeichen der Region. Drei steile Felsspitzen ragen nebeneinander in den Himmerl. Laut einer Legende der Aborigines wurden hier drei Schwestern, die sich verbotener Weise mit ihren drei Liebhabern getroffen hatten, hier einst zur Strafe in Sandsteinfelsen verwandelt.
Touristen sollten nach Möglichkeit unter der Woche hierher kommen. Dann ist es nicht so überlaufen. Um die Gegend zu erkunden, bieten sich einem verschiedene Optionen an. Man kann zum Beispiel zu Fuß durch den Nationalpark streifen oder an festen geführten Wanderungen teilnehmen. Es gibt aber auch eine kleine Bahn, die Scenic Railway, die einen Teil des Geländes abfährt.
Diese beeindruckende Gegend lohnt es sich wirklich zu erkunden. Am besten an einem Ein-Tages-Trip von Sydney aus.
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Im Nordosten Tansanias an der Grenze zu Kenia befindet sich das höchste Gebirgsmassiv Afrikas. Der Gipfel des Berges Kibo thront in 5.895 Metern als höchster Punkt über dem Meeresspiegel.
Besonders Tierfreunde, Bergsteiger und solche die es gerne wären werden jährlich zu Tausenden vom Berg, dem Kilimandscharo-Nationalpark und dem nahegelegenen Serengeti-Nationalpark angelockt.
Aufgrund der unterschiedlichen Vegetationsschichten bietet das Bergmassiv einer riesigen Vielfalt an Flora und Fauna ein zuhause. Am seinem Fuße befindet sich eine Savannen- und Sumpflandschaft, die unter unzähligen anderen auch Elefanten, Büffeln oder Leoparden beherbergt. Ab 1.400 m Höhe setzt dann ein riesiges Regenwaldgebiet mit Affen, tausenden von Vögeln usw. ein, das in 3.000 Metern von einer Strauch- und Buschlandschaft abgelöst wird. Die Gipfelregion ist vergletschert. Dort befinden sich vor allem Schneefelder oder eher der Mondlanschaft ähnliche Gebiete.
Und genau diese Vegetationsvielfalt macht den Aufstieg zum Gipfel zu einem besonderen Erlebnis. Bergsteigerische Fähigkeiten werden hier nur minimal, und zwar auf den letzten Metern gebraucht. Bis zum Gipfeln schlängeln sich meist gut befestigte Pfade, die von Rasthütten in regelmäßigen Abständen unterbrochen sind. Doch das, was die meisten unterschätzen und was den Aufstieg zu einer echten Tortur machen kann, ist die nach oben immer dünner werdende Luft gepaart mit dem teils feuchten Klima. Die meisten Leute werden höhenkrank, unabhängig von ihrer Kondition oder Erfahrung. Aber wer dann, nach dem kleinen Abenteuer den Gipfel erreicht, wird mit einem einzigarigen Blick über Tansania und Kenia belohnt.
Es gibt ein paar unterschiedliche Routen zum Gipfel, wobei die bekannteste und auch am meisten benutzte die Marangu-Route ist. Der Aufstieg ist übrigens kostenpflichtig und man muss sich seine Führer unter den Jaggas, den Bewohnern am Fuße des Berges, selbst rekrutieren.
Der Kilimandscharo ist mit Sicherheit ein kleines Abenteuer wert!
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Das touristische Vorzeigeobjekt Australiens schlechthin ist wohl der Ayers Rock. Jährlich lockt er Millionen von Besuchern an.
Die rote Felsformation aus Sandstein liegt in der zentralaustralischen Wüste. Er zieht sich über 3 Kilometer in die Länge und ist 2 Kilometer breit. An den höchsten Stellen erreicht er über 8oo m Höhe.
Der Ayers Rock ist ein Heiligtum der Aborigines und heißt bei ihnen eigentlich Uluru. Ihre Stämme leben rund um den Felsen und nennen sich selbst Anangu.
Den Namen Ayers Rock erhielt er erst 1873 von einem europäischen Entdecker. (Sein Name ist eine Anlehnung an den damaligen Premierministers Südaustraliens Sir Henry Ayers.)
Lange mussten die Aborigines dafür Kämpfen ihr Heiligtum von der australischen Regierung zurückzubekommen, doch erst 1985 wurde er ihnen wieder offiziell überlassen (Dafür mussten sie aber einem Pachtvertrag über 99 Jahre zustimmen!). Damit sind sie für den Erhalt und die Pflege des Uluru zuständig.
Man kann den Felsen zwar auf gekennzeichneten Wegen besteigen, aber dies wird von den Anangu nicht gerne gesehen, da das Herumlaufen auf ihrem Heiligtum ihnen eigentlich verboten ist. Das Fotografieren ist nur an bestimmten gekennzeichneten Stellen gestattet; besondere Heiligtümer dürfen strikt nicht abgebildet werden. Zudem kann der Aufstieg ziemlich gefährlich werden, da sich das Wetter sehr schnell ändern kann, oder die Hitze einem sehr zu schaffen macht.
Der Uluru bietet einem einen faszinierenden Anblick und ist für Touristen ein besonderes Ziel. Wichtig ist hierbei aber stets die Regeln der Aborigines einzuhalten und zu respektieren.
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