» Architektur


Autor: Nina

Es gibt wohl nur wenige Städte auf der Welt, die nur eine kurze Geschichte haben und komplett zu einem Zweck erschaffen wurden. Brasilia gehört zu diesen Ausnahmen. Sie wurde 1956 von Architekten komplett am Reißbrett entworfen, nur zu dem Zweck einer neuen Hauptstadt.

Wenn man durch Brasilia läuft, hat man das Gefühl in einem kleinen futuristischen Traum zu sein, denn gerade wir Europäer sind es gewohnt überall einen Flecken alte Geschichte entdecken zu können. Doch Brasilia gibt es erst seit etwas über 50 Jahre. Bereits im Jahr 1891 wurde beschlossen, dass das Land eine neue und vor allem zentraler gelegene Hauptstadt braucht. Und, nachdem man einen geeigneten Grund und Boden gefunden und Jahre der für Menschen üblichen Streiterein hinter sich gebracht hatte, konnte man 1956 endlich beginnen.    [...mehr]



Autor: Nina

Schiefe Turm von Pisa © Flickr/ Kent MercurioEr gehört wohl zu den berühmtesten Gebäuden auf der Welt. Einst sollte er das Prunkstück der Stadt Pisa in Italien werden. Gut, das ist er ja dann auch geworden, nur nicht im Sinne des Erbauers… ;-)

Der schiefe Turm von Pisa ist Faszinosum und Spott zugleich, aber gerade deshalb zieht es wahrscheinlich jährlich so viele Besucher in die kleine italienische Stadt. Und mal ehrlich, wer möchte ihn heute noch gerade sehen?

Der Turm war als freistehender Glockenturm (Campanile) für den Dom von Pisa geplant. Noch heute ist das Datum der Grundsteinlegung am Fuße des Turmes sichtbar, der 9. August 1173. Viele Quellen sprechen vom Jahr 1174. Das liegt aber daran, dass für die Menschen in Pisa nach dem damaligen Kalender das neue Jahr bereits am 25. März begann.    [...mehr]



Autor: Nina

Eiffelturm © Flickr/ Al Ianni

Jeder kennt ihn und er ist in den Augen vieler wohl wie kein Zweiter eng mit Paris verbunden, wenn er nicht sogar das Wahrzeichen Frankreichs im Ausland geworden ist. Die Rede ist natürlich vom Eiffelturm. Jährlich kommen rund sechs Millionen Menschen um ihn zu sehen und von einer der Aussichtsplattformen den herrlichen Blick über die Stadt an der Seine zu genießen.

In den Jahren 1887 bis 1889 zum hundertsen Jahrestag der Französischen Revolution erbaut, sollte er eine DER Attraktionen für die in Paris stattfindete Weltausstellung sein. Viele denken ja, dass Alexandre Gustave Eiffel der Architekt war, aber seine Firma gab nur den Auftrag. Architekten waren Stephen Sauvestre und der Schweizer Maurice Koechlin. Trotzdem ist der Turm nach Eiffel benannt und er steht sogar in der Avenue de Alexandre Gustave Eiffel… Auf dem Place de Mars befindet sich der Turm direkt an der Seine.    [...mehr]



Autor: Nina

Wenn man auf Reisen müde wird und sich von den anstrengenden Besichtigungstouren erholen will, was gibt es da besseres als sich in ein gemütliches Hotelbett zu kuscheln? Dies geht beim “Everland” Hotel auch, nur, dass es wohl genauso herumkommt wie man selbst.

Ausblick vom Everland auf den Eiffelturm © L/B

Als Gast im “Everland” ist man Teil eines Kunstprojekts, denn das mobile Hotel steht nicht nur an den ungewöhnlichsten Stellen, es ist selbst schon fast eine Skulptur. Das Ein-Zimmer-Hotel hat ein vollkommen durchgestyltes Inneres, das es aber trotzdem nicht ungemütlich macht, denn es ist mit einigem Luxus ausgestattet. In ihm fühlt man sich wie in einer kleinen liebevoll gestalteten Retro-Blase, von der reichlich gefüllten Mini-Bar, die man kostenlos benutzen darf, bis hin zur individuell ausgesuchten Plattensammlung.    [...mehr]



Autor: Nina

Vogelnest bei Nacht © Flickr/ rdesai

Heute ist es soweit: Die Olympischen Spiele in Peking werden feierlich eröffnet. Im Vorfeld gab es viel Gerede über das Pro und das Contra und über allem schweben immer noch die Vorwürfe gegen China wegen der unzähligen Menschenrechtsverletzungen. Doch die Athelten können nichts dafür und werden hoffentlich die Spiele in demextra erbauten neuen Nationalstadion in Peking genießen.

Nichtsdestotrotz finde ich nachwievor, dass man neben den sportlichen Veranstaltungen auch die Lage in China beobachtet und seine Meinung kundtut. Und dies auch, wenn Olympia aus ist…

Doch kommen wir zum Bauwerk, das in den nächsten Tagen das Hauptaugenmerk der Öffentlichkeit auf sich ziehen wird: das Stadion. Es ist Teil des Olympic Green (des Olympiaparks) und wurde am 18. April dieses Jahres eingeweiht. Doch die eigentliche Einweihungfeier ist die Eröffnungsveranstaltung der Spiele heute.    [...mehr]



Autor: Nina

Hotel Burj al Arab © Flickr/ lander2006

Das Hotel Burj al Arab hat sich mittlerweile in den Köpfen vieler Leute, nicht nur als Wahrzeichen Dubais eingeprägt, sondern auch als Symbol für absoluten Luxus. Fast kein Ort auf dieser Welt bietet mehr davon. Für manche mag das bereits zuviel sein, für andere ist es ein ewiger Traum oder das Paradies auf Erden.

Mit einer Höhe von 321 m ist es das höchste Hotelgebäude der Welt und überragt so zum Beispiel den Eiffelturm in Frankreich noch mal um ein gutes Stück. Von der Form her soll es an ein Segel erinnern, da es fast direkt am Wasser auf einer vorgelagerten Insel steht. Eigentlich sollte es direkt an der Küste gebaut werden, doch dort hätte das riesige Gebäude einen Schatten über den Strand gelegt.    [...mehr]



Autor: Nina

Bestimmt erinnert sich noch jeder an die EXPO 2000 in Hannover. Für mich war sie ein unvergessliches Erlebnis, da so viel Kreativität, Liebe, Leidenschaft und Kunstverstand in die Weltausstellung gesteckt wurde. es herrschte eine tolle und inspirierende Atmosphäre. Dieses Jahr findet die EXPO im spanischen Saragossa (Zaragosa) unter dem Thema “Wasser und nachhaltige Entwicklung” statt.

Vom 14. Juni bis 14. September 2008 können sich Besucher aus aller Welt auf eine unterhaltsame Art und Weise mit dem Thema Wasser auseinandersetzen. Wasser wird immer mehr zur Mangelware und wir alle müssen in Zukunft lernen sparsam mit diesem kostabren Gut umzugehen. Gerade Saragossa und weite Teile Spaniens können ein Lied davon singen, denn vielerorts ist bereits heute das Wasser knapp. Der Fluss Ebro, der durch Saragossa fließt, ist in den letzten Jahren drastisch zurückgegangen.

So kommt der Stadt die Weltausstellung gerade recht, da rund 1,5 Mio. Euro bereits in die Entwicklung und den Ausbau Saragossas geflossen sind und weitere noch folgen werden. Bleibt nur zu hoffen, dass diese temporären Zuschüsse auch zurkünftig Früchte tragen werden. Momentan tut es der Stadt jedenfalls gut. Die Ufer des Ebro wurden beispielsweise ausgebaut, ein neues Stadtviertel wurde errichtet und die Infrastruktur erweitert.    [...mehr]



Autor: Nina

Berliner Dom © Flickr/ Spigoo

Eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt, die bei keinem Rundgang oder Rundfahrt fehlen darf, ist der Berliner Dom. Schon allein seine markante Gestalt lockt Besucher aus der ganzen Welt zu dieser evangelischen Kirche.

Der eigentliche Dom mit seiner mächtigen Kuppel und der Tauf- und Traukirche stammt aus den Jahren 1894 bis 1905 und wurde nach Plänen des Architekten Julius Raschdorff auf Wunsch von Kaiser Wilhelm II. erbaut. Es sollte die protestantische Antwort auf den Petersdom werden und ein Prunkstück der Hohenzoller. Noch heute liegen in der Gruft des Doms 97 von ihnen begraben, darunter die Prunksarkophage des “Großen Kurfürsten” Friedrich Wilhelm und seiner Gemahlin Dorothea, sowie des ersten Königs von Preußen Friedrich I. und seiner Frau Sophie Charlotte.    [...mehr]



Autor: Nina

Wenn man an Sydney denkt, wird einem wahrscheinlich als erstes ein Gebäude einfallen, das den meisten wohl vor allem wegen seines Aussehens bekannt ist. Das Sydney Oper House ist eines der berühmtesten und auch markantesten Bauwerke des 20. Jahrhunderts.

Oper von Sydney beleuchtet © Flickr/ judepics

In den 1940er Jahren entschied sich die Stadt Sydney dazu sich ein Opernhaus zu bauen. Als Bauplatz wählten sie eine der Innenstadt vorgelagerte Halbinsel im Hafen, den nach einem australischen Ureinwohner benannten Bennelong Point. Zur Finanzierung des Baus wurde eine Lotterie abgehalten, die so gut lief, dass es für den Architekten keinerlei finanzielle Beschränkung geben sollte.    [...mehr]



Autor: Nina

Etwa 300 km von Brasiliens Hauptstadt Brasília im mittleren Westen findet man ein kleines Städtchen mit rund 30.000 Einwohnern, in dem man sich unweigerlich in das südamerikanische Land im 18. Jahrhundert zurückversetzt fühlt, Goiás Velho.

Die ganze Stadt ist noch fast komplett in dem damaligen Barockstil erhalten. Seit den fünfziger Jahren steht die Altstadt unter Denkmalschutz und seit dem Jahr 2001 gehört Goiás Velho auch zum UNESCO Weltkulturerbe.

Die brasilianischen Provinz Goiás wurde von Indios bewohnt, bis im Jahre 1682 die Portugiesen kamen. Als diese nun merkten, dass die Region reich an Gold und Diamanten war, setzte ein regelrechter Goldrausch ein und die Provinz wurde zu dessen Zentrum.

So zeigt Goiás Velho seinen Besuchern heute nicht nur die Architektur von damals, sondern ist auch ein Zeugnis für den Boom des Goldabbaus. Das Städtchen kam dadurch natürlich zu einem gewissen Reichtum. An einigen Gebäuden kann man aber noch heute anhand des Prunks den Wahn, den Gold und Diamanten auslösen können, sehen.

So viel Reichtum und Neid bringt bei Menschen dann anscheinend auch unweigerlich die Religion mit sich. Und so hat das kleine Städtchen allein 18 katholische und 10 evangelische Kirchen, deren barocke Bauweise es zu bestaunen gilt. Zudem gibt es noch mehrere Museen für sakrale Kunst.

Platz in Goiás Velho © baixaki

Für die Besichtung der wunderschönen Bauwerke der Stadt eignet sich besonders ein gemütlicher Spaziergang durch die Altstadt. Einen besonderen Anlass Goiás Velho zu besuchen sind die jährlich zu Ostern stattfindenden Fackelumzüge mit vermummten Figuren und Gestalten.

Rundherum um das Städtchen liegt eine wunderschöne Landschaft. Besonders die zwei großen Nationalparks des Bundesstaates Goiás “Chapada dos Veadeiros” und “Parque Nacional das Emas” sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

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