» Architektur


Autor: Anna-Kathrin

In Weimar stehen sowohl das Wohnhaus wie auch Gartenhaus eines der berühmtesten deutschen Dichter: Johann Wolfgang von Goethe lebte und wirkte in Weimar und hat dort auch seine Spuren hinterlassen. Wer den einstigen Wohnort des Dichters besuchen möchte, wird von der idyllischen Lage der Gebäude überwältigt sein.

Goethes Gartenhaus. © Flickr / Karamellzucker

Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832) und Schiller prägten wohl wie nur wenige andere die deutsche Literatur. Wandelt man in Weimar auf den Spuren Goethes findet man nicht nur einen brillanten Literaten sondern auch einen großen Naturliebhaber, was sich nicht zuletzt in Goethes Gartenhaus manifestiert.    [...mehr]



Autor: Anna-Kathrin

Das Palatul Regal oder Bukarester Königsschloss beherbergt heute das Nationale Kunstmuseum von Rumänien. Wo einst Könige durch die Gänge wandelten, hängen heute Bilder von Monet, Rubens oder Rembrandt sowie verschiedener rumänischer Künstler.

Palatul Regal. Flickr © Alex Art

Das Palatul Regal gehört zu den jüngeren Bauten europäischer Königshäuser. Obwohl der Bau bereits 1837 begann, wurde das Gebäude erst 1937 fertiggestellt. Mehrere Kriege und Brände zogen das Schloss in Mitleidenschaft, dennoch erstrahlt es heute mehr denn je in vollem Glanz.    [...mehr]



Autor: Anna-Kathrin

Die Socorro Mission bei El Paso ist vielleicht nicht unbedingt die älteste Kirche, die man in den USA findet, aber sicherlich eine der schönsten im Süden der USA und, ja, wahrscheinlich auch eine der ältesten.

Socorro Mission. Flickr © mishmoshimoshi

Spricht man in Europa von alten Kirchengebäuden, haben diese Bauwerke meist mehrere Jahrhunderte auf dem Buckel, einige sogar ein Millennium vorbeistreichen sehen. In den USA ist bereits vieles antik, was immerhin fünfzig Jahre geschafft hat. Nicht nur aus diesem Grund ist die Socorro Mission eine wichtige historische Sehenswürdigkeit für den wilden Süden der USA.    [...mehr]



Autor: Anna-Kathrin

Mit einem Gang über die Karlsbrücke (Karluv most) und somit über die Moldau, fangen viele Besuche in Prag an. Tschechiens Hauptstadt hat zwar viele andere Sehenswürdigkeiten zu bieten, jedoch ist die Karlsbrücke immer noch einer der Touristenmagneten der Stadt.

Karlbrücke Karluv most Prag © flickr / insmu74

Die Karlsbrücke verbindet die beiden Ufer der Moldau und damit auch die Stadtteile. Früher war sie die einzige Verbindung zwischen den Stadtgebieten, bis weitere Brücken hinzukamen. Prag und die Karlsbrücke verbindet eine lange Geschichte.    [...mehr]



Autor: Björn

Ein ganz typisches Bild welches jeder Besucher von Amsterdam in seinem Kopf hat und auch vor Ort bestätigt findet, sind die zahlreichen Grachten die sich durch die Innenstadt schlängeln. Ähnlich wie in Venedig durchziehen schmale Wasserstraßen die Stadt, auf denen Gondoliere ihre Fahrgeste durch die Gegend staken.

Die Grachten von Amsterdam werden von zahlreichen Brücken überspannt, die mindestens genau so geschichtsträchtig sind wie die Kanäle selbst.

Der Begriff Gracht geht auf das niederländische Wort für Kanal oder Wassergraben zurück. Die schmalen Wasserwege in Amsterdam durchziehen die Altstadt in mehreren Ringen und werden von zahlreichen Brücken überspannt. Das Grachtennetz Amsterdams wurde ursprünglich zum einfachen An- und Abtransport von Waren zu den Lager- und Kaufmannshäusern angelegt. Außerdem spielten sie eine Große Rolle bei der Entwässerung und Verteidigung der Stadt. Was heißen soll die Grachten wurden auch zur Abwasserentsorgung der Stadt benutzt. Entsprechend schlecht muss damals der Geruch in der Innenstadt von Amsterdam gewesen sein. Inzwischen gibt es in Amsterdam aber eine flächendeckende, unterirdische Kanalisation und die Grachten erhalten mit Hilfe von Schleusen täglich frisches Wasser.    [...mehr]



Autor: Babette

Deutsche Sehenswürdigkeiten klingen erstmal weniger spannend. Der Dresdner Zwinger ist allerdings auf jeden Fall einen Besuch wert, denn hier trifft Moderne auf Barock.

Der Zwinger ist einen Besuch wert ... ©Olivier Bruchez/flickr.com

Der Zwinger ist einen Besuch wert ... ©Olivier Bruchez/flickr.com

Neben dem Schloss Pillnitz hat Dresdnen noch den Dresdner Zwinger.. Hört sich erstmal uninteressant und bedrohlich an. Ist es aber nicht- ganz im Gegenteil.

Der Dresdner Zwinger ist mit dem Kronentor, dem Nymphenbad, seinen Pavillons, seinen Steinarbeiten wie  Putten, Bögen, Säulen ein beeindruckendes Bauwerk, dass seine Geschichte im    [...mehr]



Autor: Björn

Mit 107.282 Plätzen ist das Beaver Stadium im US-amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania das derzeit größte Sportstadion der USA und das drittgrößte der Welt.

Nur zwei Stadien in Asien sind noch größer: eins in Nord Korea und ein weiteres in Indien. Aus europäischer Sicht ist dabei erstaunlich, dass es sich hierbei um das Heimstadion der Footballmannschaft einer Universität handelt, der Pennsylvania State University, häufig Penn State abgekürzt.

Hochschulsport nimmt in den USA jedoch einen viel höheren Stellenwert ein und wird wie Profisport vermarktet, in dem sich die Colleges und Universitäten um die Sportler reißen und sie mit Stipendien locken. Für viele Spieler stellt ein Stipendium für ein Hochschulteam einen Schritt in Richtung Profisport dar.

Das Beaver Stadium, benannt nach einem ehemaligen Gouverneur, wurde bereits 1909

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Autor: Björn

Die New Yorker Brooklyn Bridge ist eine der ältesten und zu ihrer Entstehungszeit längsten Hängebrücken der  Welt. Mit 1.833,68 Metern Gesamtlänge überspannt sie den East River und verbindet die Stadtteile Manhatten und Brooklyn miteinander. Für die Stadt New York wurde die Brooklyn Bridge schnell zu einem neuen Wahrzeichen und symbolisiert als ‘Sehnsuchtsbrücke’ den amerikanischen Traum.

Geplant wurde die Brooklyn Bridge tatsächlich von einem Ingenieur aus Mühlhausen in Thüringen. Der deutsch-amerikaner Johann August Röbling hatte zuvor bereits mehrere Hängebrücken konstruiert und konnte durch seine Abschlussarbeit am Königlich polytechnischen Institut zu Berlin, über eben dieses Thema, auf ein fundiertes Wissen zurückgreifen.

Als eines der architektonischen Meisterwerke der Stadt New York ist die Brooklyn Bridge Handlungsort zahlreicher Romanen, Filmen, Musicals, TV-Sendungen und Schauplatz der internationalen Kunstszene der USA. So wird die Brücke in Filmen wie Godzilla oder Deep Impact von Monstern und Meteoren zerstört oder dient wie im Musical Saturday Night Fever als Sinnbild für den Weg in eine neue Welt. Im Sommer 2008 war die Brooklyn Bridge selbst Teil einer großen Installation. Der dänisch-isländische Künstler Eliasson konstruierte einen künstlichen Wasserfall an der Brücke unter dem Titel ‘The New York Waterfalls‘.

Brooklyn Bridge – Zahlen und Fakten

Ganze 14 Jahre dauerte der Bau der Brooklyn Bridge und kostete die Stadt dabei 18 Millionen Dollar. Der Bau beschäftigte insgesamt 6000 Arbeiter wobei 27 dabei ums Leben kamen. Am Tag ihrer Eröffnung, dem 24. Mai 1883, überquerten bereits 1.800 Fahrzeuge und 150.300 Menschen die neue Brücke. Jeder Fußgänger musste einen Cent und für jeden Fahrzeug 5 Cent bezahlt werden. Um die New Yorker Bevölkerung von der Stabilität der Brücke zu überzeugen, soll zuvor der Zirkus Barnum, mit 21 Elefanten zur Belastungsprobe über die Brücke geschickt worden sein.    [...mehr]



Autor: Björn

Die Schloss- und Parkanlage Pillnitz geht in das frühe 18. Jahrhundert zurück. Damals ließ August der Starke das Schloss im barocken Stil um- und ausbauen. Die Pläne für den Umbau stammen von Mathäus Daniel Pöppelmann, der auch den Dresdner Zwinger entwarf und plante. Das Luftschloss war erhilt während des Umbaus eine Wasserpalais mit Freitreppe zur Elbe.

Direkt gegenüber der Elbinsel ist das Schloss Pillnitz heute eine Attraktion für Touristen aus aller Welt. Das außergewöhnliches Ensemble aus Architektur und Gartengestaltung besticht mit historischem Flair. Die Schlossanlage Pillnitz ist eingebettet in die Flusslandschaft des Elbtals, welche auch bekannt ist für ihre guten Weine. Im hauseigenen Restaurant kann man diese regionale Köstlichkeit probieren.

Unter dem Einfluss der ostasiatischen Mode wurde im frühen 18. Jahrhundert mit dem Bau von Wasser- und Bergpalais der Grundstein für eine der wichtigsten chinesischen Architekturen Europas gelegt. Wegen des exotischen Baustils wurden beide deswegen auch die Indianischen Palais genannt. Noch heute ist ihr Wandel zur Sommerresidenz des sächsischen Monarchen eindrucksvoll nachzuempfinden. In 200 Jahren hatte sich Pillnitz von einem Lustschloss zu einem Residenzschloss entwickelt, in dem auch der Wissenschaft und Kunst ein gewichtiger Platz eingeräumt wurde.

Hotel Schloss Pillnitz

Das privat geführte Hotel in der Schlossanlage Pillnitz befindet sich direkt in der ehemaligen Sommerresidenz der sächsischen Könige. Dort können Gäste die Ruhe der malerischen Parklandschaft genießen und so manch musikalischer Attraktion in den alten Mauern des Schlosses oder Open-Air lauschen.    [...mehr]



Autor: Björn

Wenn man die Gelegenheit bekommt durch die engen Gassen von Cadiz zu schlendern muss man sich unbedingt auch die Kathedrale von Cadiz ansehen. Sie entstand bereits im 18. Jahrhundert und einer ihrer beiden Türmen ist sogar begehbar.

Cadiz liegt im schönen Andalusien und hat trotz seiner ca. 130.500 Einwohner wirklich sehr enge Gassen. Doch gerade dieses Ambiente ist mehr als beindruckend. Es gibt eine Legende: Angeblich soll Herkules die Stadt gegründet haben, wie auch das Wappen der Stadt zeigt. Gegründet wurde Cadiz jedoch von den Phöniziern.

Die Kathedrale ist extrem groß. Jedenfalls größer als Kathedralen in unseren Gebieten. Es scheint jedoch normal zu sein, dass spanische Kathedralen sehr groß und mächtig wirken. Wahrscheinlich ein Überbleibsel übersteigerter, sakraler Darstellungsformen.

1722 begann der Bau der beeindruckenden Kathedrale. Sie ist eine der letzten Bischofskirchen, in dieser Bauart, im Raum Andalusien. Der spanischer Musiker Manuel de Falla wurde in der Krypta der Kathedrale begraben.                                                                                                                                                                             Der begehbare Turm bietet in 72 Metern Höhe, was der höchste Punkt der Stadt ist, einen wirklich schönen Panoramaausblick. Außerdem  findet jede halbe Stunde eine Führung statt, natürlich auch in deutsch.  ;)

Die heute noch wahnsinnig beindruckende Kathedrale von Cadiz kann immer von Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und Nachmittags ab 16 Uhr besichtigt werden. Die Kathedrale hat auch ein wirklich sehenswertes Museum.

Fazit:

Wenn ihr noch nicht wisst wohin der nächste Urlaub gehen soll: Auf nach Cadiz besucht die wunderschöne Kathedrale und macht euch selbst einen Eindruck.



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