» Altstadt


Autor: Nina

Ghadames © Flickr/ snotchEs kursieren viele Geschichten um die geheimnisvollen Oasenstädte in den Wüsten Afrikas. Noch heute lassen sich die Menschen von den Mythen und der besonderen Atmosphäre in den Bann ziehen. Eine der schönsten von ihnen ist sicherlich Ghadames in Libyen.

Mitten im Dreiländereck von Tunesien, Algerien und Libyen liegt in der Wüste Sahara eine fast schon magisch anmutende Stadt. Sie scheint direkt einem Märchen aus 1001 Nacht entsprungen. Fährt man durch die raue und schroffe Wüstenlandschaft taucht vor einem plötzlich wie aus dem Nichts eine Oase auf, die umgürtet von Dattelpalmen ist: Ghadames.    [...mehr]



Autor: Nina

Blick auf Arequipa und Umgebung © Flickr/ martintoy

Arequipa ist die zweitgrößte Stadt in Peru und die wohl wichtigste im Süden des Landes. Jeder Besucher wird von der ersten Sekunde an von dieser wunderschönen Stadt fasziniert sein. Wunderschöne, historische Bauten, viel Grün, ein mildes und sonniges Klima und eine eindrucksvolle landschaftliche Kulisse ziehen jeden in seinen Bann.

Sie ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region und liegt mitten zwischen mehreren Vulkanen. Arequipa ist das kulturell, wirtschaftliche und politische Zentrum des südlichen Perus. Auf einer Höhe von 2.300 m leben hier rund 783.000 Einwohner.    [...mehr]



Autor: Nina

Etwa 300 km von Brasiliens Hauptstadt Brasília im mittleren Westen findet man ein kleines Städtchen mit rund 30.000 Einwohnern, in dem man sich unweigerlich in das südamerikanische Land im 18. Jahrhundert zurückversetzt fühlt, Goiás Velho.

Die ganze Stadt ist noch fast komplett in dem damaligen Barockstil erhalten. Seit den fünfziger Jahren steht die Altstadt unter Denkmalschutz und seit dem Jahr 2001 gehört Goiás Velho auch zum UNESCO Weltkulturerbe.

Die brasilianischen Provinz Goiás wurde von Indios bewohnt, bis im Jahre 1682 die Portugiesen kamen. Als diese nun merkten, dass die Region reich an Gold und Diamanten war, setzte ein regelrechter Goldrausch ein und die Provinz wurde zu dessen Zentrum.

So zeigt Goiás Velho seinen Besuchern heute nicht nur die Architektur von damals, sondern ist auch ein Zeugnis für den Boom des Goldabbaus. Das Städtchen kam dadurch natürlich zu einem gewissen Reichtum. An einigen Gebäuden kann man aber noch heute anhand des Prunks den Wahn, den Gold und Diamanten auslösen können, sehen.

So viel Reichtum und Neid bringt bei Menschen dann anscheinend auch unweigerlich die Religion mit sich. Und so hat das kleine Städtchen allein 18 katholische und 10 evangelische Kirchen, deren barocke Bauweise es zu bestaunen gilt. Zudem gibt es noch mehrere Museen für sakrale Kunst.

Platz in Goiás Velho © baixaki

Für die Besichtung der wunderschönen Bauwerke der Stadt eignet sich besonders ein gemütlicher Spaziergang durch die Altstadt. Einen besonderen Anlass Goiás Velho zu besuchen sind die jährlich zu Ostern stattfindenden Fackelumzüge mit vermummten Figuren und Gestalten.

Rundherum um das Städtchen liegt eine wunderschöne Landschaft. Besonders die zwei großen Nationalparks des Bundesstaates Goiás “Chapada dos Veadeiros” und “Parque Nacional das Emas” sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

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Autor: Nina

Panorama Rothenburg © wyzik

Das kleine verschlafene Städtchen Rothenburg ob der Tauber, am Fluss Tauber und am Rande des Naturparks Frankenhöhe gelegen, wäre eigentlich ein ruhiges, friedliches Örtchen, wenn nicht tausende von Touristen aus der ganzen Welt, und besonders aus Japan :D, jährlich hier “einfallen” würden.

Denn das, was Rotheburg zu bieten hat, gibt es nur noch selten. Der gesamte Stadtkern, also die Altstadt, ist noch aus dem Mittelalter erhalten oder in diesem Stil restauriert, inklusive Stadtmauern mit kleinen Türmchen, Stadttor und Wehrgang. Hier fühlt man sich als Besucher wirklich zurück ins Mittelalter versetzt. Vom Park aus und durch kleine Öffnungen in der Stadtmauer hat man einen malerischen Ausblick auf das Taubertal, in dem sich die Tauber durch eine üppige grüne Landschaft schlängelt.

Rothenburger Gasse © wyzikErstmals wird die Stadt als kleine Siedlung im Jahr 970 n.Chr. erwähnt. Hundert Jahre später errichten hier die Grafen von Comburg die Burg Rothenburg. Nach dem Ende dieses Geschlechts erhält der römisch-deutsche König Konrad III (von Hohenstaufen) die Burg und tauscht sie gegen ein besser gelegenes Gelände in der Nähe ein und erbaut hier die Stauferburg Rothenburg. Schnell entwickelt sich um die Burg ein florierendes kleines Städtchen.

Im Dreißigjährigen Krieg wird die Stadt 1631 von General Graf von Tilly eingenommen. Darauf basiert eine Legende, die heute noch jährlich in Rotheburg gefeiert wird. Der sog. “Meistertrunk”. Tilly hatte die Ratsherren laut der Geschichte zum Tode verurteilt und wollte die Stadt brandschatzen. Doch die Ratsherren boten ihm Wein in einem Becher, der 3 1/4 Liter fasste, an. Tilly sagte belustigt, er würde Rotheburg verschonen, wenn jemand den Becher in einem Zug austrinken könnte und dem Bürgermeister Nusch gelang dieser Streich. Daraufhin zog Tilly wie versprochen mit seinen Truppen ab. Auf jeden Fall eine nette Geschichte, die den Rothenburgern immer noch sehr wichtig ist.

Im Zweiten Weltkrieg wurden fast 40% zerstört, doch die Piloten sagten später aus, sie hatten keine Ahnung welche Kulturstadt sie bombardierten. Daher beteiligte sich die US-Regierung später großzügig am Wiederaufbau.

Rothenburg © sedogliaUnd heute ist Rothenburg, wie gesagt, ein riesen Touristenmagnet. Man hört ein Sprachengewirr in den Gassen, welches ein besonderes Flair ausmacht. Es ist aber auch sehr empfehlenswert hier zu übernachten. Denn die meisten Besucher verlassen gen Abend die Stadt, dann werden die Tore geschlossen und es wird ruhig. Gerade in lauen Sommernächten ist diese Atmosphäre einmalig! Es gibt auch wunderbare historische Fackelführungen mit einem Nachtwächter.

Sehenswert, wenn aber auch ein bisschen brutal, ist das Kriminalmuseum und für ganz hartgesottene gibt es das Weihnachtsmuseum (Zwölf Monate im Jahr Weihnachten inklusive Kitsch, Musik und das auch im Sommer - Mich hat das eher depressiv und agressiv gemacht, aber wems gefällt… :D )

Rothenburg ob der Tauber ist wirklich eine Reise zurück ins Mittelalter und einen Chance in nur einer Stunde auf zwölf Millionen japanische Urlaubsvideos zu kommen. :-)

Teil der alten Stadtmauer © wyzik

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Autor: Björn

Altstadt von Barcelona

Barcelona ist eine moderne Metropole wie viele, doch ist es ihr alter Kern der fasziniert.

Direkt vom Hafen weg - der sehr viele gute Fischrestaurants bietet - beginnt die Altstadt Barcelonas. Sie wird durchkreuzt von einer der belebtesten Straßen der Stadt, die Ramblas. Diese Flaniermeile beginnt im Süden am Kolumbusdenkmal (auf das man mit einem Fahrstuhl fahren kann) und zieht sich nach Norden durch bis zu der Plaça de Cataluña und hat eine Länge von fast 2 Kilometern. Dieser Boulevard ist ein Muss für jeden Besucher mit unzähligen Läden und Restaurants und Künstlern die die Straße entlang auftreten. Nachts ist das gesamte Nacht in der Altstadt von BarcelonaViertel ein Paradies für Nachtschwärmer und der Anziehungspunkt wenn man Clubs oder Kneipen sucht. Wo wir auch langliefen, an jeder Ecke gab es eine Kneipe, die zum Verweilen einlud. Tagsüber ist es die Einkaufsmeile der Stadt, wenn auch bei weitem nicht die günstigste.

Absolut sehenswert auch das Gotische Viertel (Barrio gótico) mit seinen engen Gassen, hohen Mauern und plötzlichen großen Plätzen. Zum Teil fühlte man sich wie ins dunkle Mittelalter versetzt. Da ich Architektur sehr mag, war es ein Highlight durch die Straßen zu schlendern.
Des Weiteren findet man im Viertel natürlich die Kathedrale von Barcelona, die markant ist wenige andere. Für Geschichtsinteressierte gibt es auch Überreste römischer Mauern zu erkunden die einst die Stadtmauer bildete.

Zum Entspannen sind wir dann zum Plaza Real, wo man dem Menschentrubel für einen Moment entkommen kann und über die Städtereise nach Barcelona reflektieren konnte. Immer einen Besuch wert!



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