» Altstadt
Die Spanische Treppe ist neben solchen Sehenswürdigkeiten wie dem Kolosseum oder dem Trevi-Brunnen wohl eines der meist fotografierten Bauwerken in der italienischen Hauptstadt Rom. Kaum ein Rom-Urlauber, der nicht zumindest kurz an der Spanischen Treppe verweilt.
Die Spanische Treppe an der Piazza di Spagna ist vielleicht nicht unbedingt das schönste Bauwerk in Rom, dazu gibt es speziell in Rom wohl einfach zu viele Sehenswürdigkeiten, aber bestimmt die schönste Treppe. Da sie kaum zu übersehen ist, treffen sich nicht nur Touristengruppen gerne an den vielen Stufen, die zur Santa Trinita dei Monti führt und wo man so viele schöne Fotos schießen kann. [...mehr]
Das Palatul Regal oder Bukarester Königsschloss beherbergt heute das Nationale Kunstmuseum von Rumänien. Wo einst Könige durch die Gänge wandelten, hängen heute Bilder von Monet, Rubens oder Rembrandt sowie verschiedener rumänischer Künstler.
Das Palatul Regal gehört zu den jüngeren Bauten europäischer Königshäuser. Obwohl der Bau bereits 1837 begann, wurde das Gebäude erst 1937 fertiggestellt. Mehrere Kriege und Brände zogen das Schloss in Mitleidenschaft, dennoch erstrahlt es heute mehr denn je in vollem Glanz. [...mehr]
Die Altstadt von Aleppo bietet Syrien-Urlaubern den Einblick in eine Jahrtausende alte Geschichte. Spuren der Kreuzritter, Moscheen und wunderhübsche Gassen prägen die Altstadt der syrischen Stadt in der noch heute mehrere Kulturen anzutreffen sind.
Die Stadt Aleppo ist bereits seit Jahrtausenden fester Bestandteil gleich mehrerer Großreiche gewesen. Bereits zu vorchristlichen Zeiten wurde diese Stadt erstmals erwähnt. Heute ist sie die größte Stadt Syriens mit mehr als 1,5 Millionen Einwohnern. Verwinkelte Gassen und schmale Wege bilden einen wahren Straßendschungel, sowohl in der Altstadt wie auch in neueren Vierteln. [...mehr]
Die Stadt Samarkand im Osten von Usbekistan ist vielen vom Namen her geläufig, doch was an Sehenswürdigkeiten oder gar Historie dahinter steckt, wissen nur die Wenigsten. Dabei ist das altpersische Samarqand nicht nur auf der Liste der UNESCO, sondern auch eine der ältesten Städte der Welt.
Samarkand wurde von den Persern gegründet. Die Stadt sollte den Handel zwischen Europa und Asien voranbringen und den zahllosen Karawanen als Stätte zur Rast dienen. Wie z.B. früher schon Persepolis gehörte auch Samarkand in Usbekistan damit einst zum Persischen Reich. [...mehr]
Die belgische Stadt Brügge bietet viel Sehenswertes. Seit 2000 ist die Altstadt in Westflandern sogar Weltkulturerbe. Mittelalterfans und historisch Interessierte können sich dort nicht nur viele Baudenkmäler ansehen sondern Geschichte auch in Bildern, Statuen und Veranstaltungen wiederfinden.
“Brügge sehen… und sterben?” so heißt der Film der 2008 mit Colin Ferrell in die Kinos kam - tatsächlich ist ein Besuch in Brügge sehr attraktiv. Die mittelalterliche Altstadt ist schon allein ein Besuch wert: mit den verschiedenen sakralen Bauten wie etwa der Liebfrauenkirche (Onze-Lieve-Vrouw) in Brügge, die eine Madonna beherbergt, die von Altmeister Michelangelo gefertigt wurde. [...mehr]
Die Albertina in Wien im Palais Erzherzog Albrecht, kurz Albrechtspalais, zählt zu den bedeutendsten und größten Sammlungen grafischer Arbeiten auf der Welt. Dazu zählen unter anderem Werke von Gustav Klimt, Rembrandt, Rubens und Dürer.
Die Albertina in Wien
Die Albertina hat ihren Namen von dem Begründer der bedeutenden Grafiksammlung im Herzen Wiens, dem Herzog Albert von Sachsen-Teschen. Das wunderschöne, klassizistische Palais mit historistischen Elementen, das Mitte des 18. Jahrhunderts auf den letzten erhaltenen Abschnitten der Wiener Befestigungsanlagen von Emanuel Silva-Tarouca erbaut wurde, beherbergt seit 1795 eine der bedeutendsten und größten Sammlungen grafischer Arbeiten der ganzen Welt.
Größte Sammlung grafischer Arbeiten auf der Welt
Zu den 65.000 Zeichnungen und über 1 Millionen Blättern zählen unter anderem Kunstwerke von Leonardo da Vinci, Gustav Klimt, Rubens, Rembrandt, Dürer und Raffael. [...mehr]
Kapali Carsi, was im Deutschen soviel wie großer, überdachter Basar heißt, ist der Name eines aus dem 15. Jahrhunderts stammenden Geschäftsviertels, das einen der schönsten Basare in Istanbuls Altstadtviertel Eminönü beherbergt. Nun gilt das Wahrzeichen Istanbuls als einsturzgefährdet!
Der 31 Hektar große überdachte Basar in Istanbul, der ca. 4000 Geschäfte umfasst, reizt nicht nur mit touristischen Angeboten wie Reisesouvenirs und Kitsch. Hier kann man herrlich zwischen Gewürzen und Teppichen, wertvollem Schmuck, Antiquitäten, sowie Lederwaren und Stoffen das orientalische Flair auf sich wirken lassen oder den einheimischen Käufern beim Feilschen zusehen, was wie ein Ritual zum Einkauf auf dem Basar dazugehört.
Kapali Carsi – der große Basar und seine Geschäfte
Lange Zeit galt der über 500 Jahre alte Basar am Bosporus als einer der wichtigsten Märkte und Handelszentren. Die Geschäfte und Stände sind nach ihren Waren sortiert, nach denen auch die Gassen benannt worden sind. So kann man sich sehr gut zwischen dem Getümmel orientieren. [...mehr]
Für viele Brasilien-Reisende ist Ouro Preto ein ganz besonderes Erlebnis. Diese Stadt ist wohl einmalig auf der Welt und zählt nicht umsonst zum Weltkulturerbe der UNESCO. Ouro Preto konnte sich zu einem außergewöhnlichen Ort entwickeln, da jeder, der in den letzten Jahrhunderten hierher kam, nur von einem getrieben war: Gold.
Das Gold brachte Reichtum und allen nur erdenklichen Luxus, so hatten zum Beispiel viele Künstler die Möglichkeit und vor allem auch die Mittel die Altstadt auf besondere Weise zu gestalten. Der berühmteste Sohn der Stadt war Antonio Francisco Lisboa prägte wie ein Besessener das Stadtbild von Ouro Preto. Noch heute zählen seine Bauten, seine Skulpturen und Reliefs zu den beeindruckensten Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die wunderschöne Kirche Igreja São Francisco de Assis. Lisboa trug auch den Spitznamen “O Aleijadinho” (das Krüppelchen), denn er hatte eine unheilbare Krankheit, die langsam seinen Körper zersetzte. Doch davon ließ er sich nicht abhalten, konnte er die Werkzeuge nicht mehr halten, so ließ er sie sich eben an die Arme binden.
Doch nur die wenigsten Bewohner von Ouro Preto, was auf Deutsch “schwarzes Gold” heißt, waren wohl auf diese Art von der Stadt besessen. Sie wurden durch etwas ganz anderes hierher getrieben: Die Gier nach Gold forderte etliche Opfer, aber brachte auch viel Gutes. [...mehr]
Vieles wurde in Vietnam durch den Krieg zerstört, viele Kulturschätze, viele alte und vor allem historisch wichtige Bauten und Tempel, doch ein paar Orte blieben von den Schrecken fast unberührt, so dass man an ihnen noch das ursprüngliche Vietnam spüren kann. Einer dieser Orte ist die Hafenstadt Hoi An in Zentralvietnam.
Malerisch zwischen dem Katzenzahnberg (Hon Quap) und dem Fluss Thu Bon gelegen, ist allein der Weg nach Hoi An absolut traumhaft: Reisfelder über Reisfelder mitten in der grünen Landschaft. Besonders die historische Altstadt zieht jährlich etliche Besucher aus aller Welt an. Kein Wunder also, dass sie zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.
Einst war Hoi An ein blühendes Handelszentrum, ein Teil der “Seidenstraße des Meeres”. Schon vor 2.000 Jahren feilschten hier Händler um ihre Waren. Vom 4. bis zum 10. Jahrhundert blühte das Reich der Cham und Kaufleute aus Arabien, Indien, Persien und China ankerten in Hoi An.
Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert siedelten hier Seefahrer aus China und Japan und der Handel wurde bis nach Europa, also nach England, Holland, Frankreich oder Portugal, erweitert. [...mehr]
Lunenburg, das klingt ziemlich deutsch, oder? Das kleine Städtchen befindet sich aber nicht in der Eifel oder an der Ostsee, sondern an der Atlantikküste Kanadas. Doch der Name kommt nicht von ungefähr, haben sich hier doch vor über 200 Jahren die ersten deutschen Siedler niedergelassen.
Es waren vor allem Fischer, die hier, rund 70 km vom Halifax entfernt in der heutigen Provinz Nova Scotia, ihr neues Zuhause fanden. Gegründet wurde die Siedlung eigentlich von den Briten, doch die zogen bald weiter und so lockte man Siedler aus Deutschland, der Schweiz und dem protestantischen Frankreich in die Gegend. Man versprach ihnen in Lunenburg frei ihre Religion ausüben zu können. [...mehr]










