Great Barrier Reef – ein Muss für jeden Taucher

Autor: Björn

Schilfkröte am Great Barrier Reef

Unweit der Küste von Queensland erstreckt sich das größte noch lebende Korallenriff über eine Fläche von 350 000 Quadratkilometern, fast so groß wie ganz Deutschland. Vom südlichen Wendekreis bis zur Mündung des Fly River in Papua Neuguinea reicht das Great Barrier Reef, das aus über 2500 Riffen besteht und unterschiedliche Riffarten aufweist.

Great Barrier ReefDieser Riesenorganismus beherbergt mehr als 14.000 Arten von Meerestieren, davon allein 400 verschiedene Korallenarten, ein Paradies für jeden Taucher. Etwa 700 Inseln gibt es im Riff verstreut, davon sind die meisten unbewohnt. Die wenigen touristisch erschlossene Inseln eignen sich aber hervorragend als gastfreundliche Basis für Tauchexpeditionen. Hotels, Hütten und Campingplätze, für jede Preisklasse sind Unterkünfte vorhanden und alle Inseln eignen sich bestens als Ausgangspunkt zum Tauchen.

Tauchen am Great Barrier ReefVom Festland aus ist es nur eine kurze Bootsfahrt bis zum Riff, das für geübte wie für ungeübte Taucher großartige Möglichkeiten bietet. Wer mag, kann sich geführten Tauchgängen anschließen oder nur eine Tagestour auf eine Insel buchen, um eigenständige Unterwasserausflüge zu machen.
Das Tauchen ist überall im Great Barrier Reef erlaubt, obwohl das Riff zu 50 Prozent beschädigt ist und deshalb schon vor Jahren unter Naturschutz gestellt und von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Lediglich das Sammeln von Korallen ist strengstens untersagt.

Vielerlei Faktoren, von Umwelteinflüssen über natürliche Feinde bis hin zu menschlichem Einwirken, tragen zu seiner Zerstörung bei, aber die australische Regierung hat jetzt ein Programm gestartet, um das Riff zu erhalten. So wird hoffentlich auch in Zukunft die Möglichkeit zum Besuch der Unterwasserwelt im herrlichen kristallklaren Wasser des Great Barrier Reef möglich sein. Wer Freude am Tauchen hat darf sich diese Gelegenheit bei einem Aufenthalt in Queensland nicht entgehen lassen.




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Christin schreibt
am 12. Dezember 2008 um 15:35 Uhr

Hey Ho wollte mal frangen ob sie wissen was in Australien im Great Barrier Reef für Fischarten leben musste da mal ein par arten wissen :) wäre nett könnt ihr mir dann bitte als e- mail schicken DANKE
Lieb grüße Chistin

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Nina schreibt
am 13. Dezember 2008 um 14:10 Uhr

Hi Christin,

Mail ist zu dir unterwegs…

LG, Nina

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mara schreibt
am 16. März 2009 um 19:22 Uhr

wow , diese fotos sind echt schön. ich würde auch sehr gerne wissen, welche Fischarten es im Great Barrier Reef gibt. wissen sie da ein paar? wär echt super (: wissen sie vielleicht auch, wie das mit der Beschädigung des Riffes läuft? es ist doch schon ein bisschen bedroht oder?
ja gut DANKE schon mal
mfg mara

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Nina schreibt
am 17. März 2009 um 11:07 Uhr

Hallo Mara,

danke für deinen Kommentar!
Bin jetzt leider auch nicht so der Fischexperte… Was ich herausfinden konnte, ist, dass es am Great Barrier Reef rund 400 Korallen- und 1.500 Fischarten gibt, u.a. der Juwelen-Zackenbarsch, der Pfauen-Kaiserfisch, der Halsband-Anemonenfisch, verschiedene Rochen, Haie, jede Menge Schwarmfische und vieles mehr.

Laut Wiki sind das die Hauptgründe für die Zerstörung:

“Schutzmaßnahmen sind aufgrund der vielfältigen Ursachen nur zum Teil kurzfristig umsetzbar. Ein Großteil der Zerstörungen rührt vom hohen Nähr- und Schwebstoffeintrag durch intensive Landwirtschaft in Küstennähe her. Die Pflanzenschutz- und Düngemittel der Zuckerrohr- und Bananenplantagen gelangen mit den jährlichen Monsunregen ins Küstengewässer und vernichten ganze Korallenstöcke. Weitere Schadstoffe gelangen infolge der vermehrten Bebauung einiger Inseln und der touristischen Nutzung des Riffs ins Meerwasser. Summiert setzen Treibstoffe und Ankerwürfe von Booten, Sonnenöl von Schnorchlern und das Sammeln von Souvenirs dem Ökosystem ebenso zu wie unbedachte Taucher, die mit einem einzigen Flossenschlag einen ganzen Korallenast zerstören können. Auch die Erwägung, in dem rund 200.000 km² großen Gebiet nach Erdöl zu bohren, bedroht das Riff. Gegen Überfischung und die Zerstörung der Riffe durch Schleppnetze wurden bereits Maßnahmen ergriffen. Doch trotz der Verbote wird es Jahre dauern, bis sich das aus dem Gleichgewicht geratene Ökosystem wieder erholt hat.

Infolge der globalen Erwärmung war das Große Barriereriff in den Jahren 1998 und 2002 stark vom Massenkorallenbleichen betroffen. Im Jahre 2002 waren 60 % bis 95 % des Riffs in Mitleidenschaft gezogen. Der Großteil konnte sich wieder erholen – fünf Prozent des Riffs wurden jedoch in so schlimmer Weise zerstört, dass es mehrere Jahre bis Jahrzehnte dauern wird, bis sich das Riff von den Schäden wieder vollständig erholt hat. Ein weiteres durch die globale Erderwärmung verursachtes Problem sind die vermehrt auftretenden Zyklone, die mit ihren Wellen große Bereiche zerstören können. Als natürlicher, aber auch zerstörerischer Feind ist der giftige Dornenkronenseestern zu nennen. Er tritt in zeitlichen Abständen massiv auf und verschwindet dann wieder. Sein noch unerforschtes Auftreten hinterlässt komplett abgestorbene Riffsektionen, da er die lebenden Korallenpolypen aus ihren schützenden Kalkgehäusen saugt und auffrisst.”

Hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen! ;-)

LG, Nina

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