Cristo Redentor in Brasilien – Christusstatue auf dem Corcovado

Autor: Nina

Denkt man an Rio de Janeiro, dann fällt einem, neben dem Karneval oder der Copacabana, garantiert auch die mächtige Christusstatue auf dem Corcovado ein, die scheinbar schützend ihre Hände über der Stadt ausbreitet.

Der “Cristo Redentor” (dt. “Christus der Erlöser”) ist nicht nur das Wahrzeichen von Rio und vielleicht ganz Brasiliens, sondern auch eines der “Sieben Neuen Weltwunder“. Von diesen Statuen gibt es mehrere auf der ganzen Welt, aber der Cristo Redentor ist, wahrscheinlich wegen seiner beeindruckenden Kulisse, am berühmtesten.

Die 30 m hohe Statue breitet ihre Arme in einer Höhe von 704 m mit einer Spannweite von 28 m über die Stadt aus. Sie selbst ruht dann nochmal auf einem 8 m hohen Sockel, in dem sich eine Kapelle befindet, in der bis zu 150 Menschen Platz haben. Die Christusstatue kann man von allen Punkten Rios aus sehen, sie also omnipräsent. Aber auch von oben hat man einen gigantischen Ausblick. Man kann die ganze Stadt und die Umgebung sehen: den Zuckerhut, das Zentrum von Rio des Janeiro und die Bucht von Botafogo. Am besten kommt man mit der bekannten Zahnradbahn zum Gipfel des Bergs.

Die Entwürfe stammen von einem brasilianischen Bauingenieur. Bei der Finanzierung gab es erhebliche Problem, weshalb der Cristo Redentor fast zehn Jahre, nämlich im Jahr 1931, nach der Planung eröffnet werden konnte. Dies war dann auch nur möglich, da der Vatikan, Frankreich und die Erzdiözese Rios die Finanzierung letztendlich zusammen übernahmen. Die Chrsitsustatue besteht aus Stahlbeton, der mit einem Mosaik aus Speckstien überzogen wurde. Der Kopf und die Hände wurden von einem französischen Bildhauer geschaffen und dann nach Brasilien transportiert.

Erst 75 Jahre nach der Eröffnung, nämlich 2006 wurde sie zum katholischen Wallfahrtsort erklärt. Seitdem kommen noch mehr Touristen und Gläubige hierher, was für Rio extrem gut ist. Als Tourist kann man zu den meisten Zeiten die gigantische Aussicht leider wegen der Überfüllung nur bedingt genießen, da man hier nie allein ist.

Trotz allem lohnt sich ein Besuch…




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