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Autor: Nina

Neben Big Foot und dem Yeti zählt das Monster von Loch Ness, liebevoll Nessie genannt ;-) , zu den wohl größten Mysterien der Menschheitsgeschichte. Unzählige Legenden und Sagen ranken sich um das Monster in den tiefen des schottischen Sees. Dem Tourismus um Loch Ness hat es sicherlich nicht geschadet…

Loch Ness © conner395

Der in den Highlands Schottlands gelegene Süßwassersee ist mit einer heutigen Fläche von 55 km² der zweitgrößte See des Landes.

Vor etwa 12.000 Jahren war Loch Ness wohl noch eine Meeresbucht. Doch als sich die Landmassen um das Gebiet der heutigen Stadt Inverness herum erhoben, wurde der See vom Meer abgetrennt.

Mit ungefähr 300 m ist er ungewöhnlich tief, was ihn zu Großbritanniens Süßwasser-Reservoir macht, aber auch die Sagen um Nessie natürlich erheblich anheizt und begünstigt. Zudem ist er auch der fischreichste See Großbtritanniens. Hier tummeln sich Lachse, Aale, Forellen und Hechte, die teils Rekordgrößen erreichen. Im Jahr 2000 wurde zum Beispiel ein 7,5 kg schwere Forelle gefangen. So kann man sich dann im Endeffekt denken, wie der Nessie-Mythos zustande gekommen ist.

Von vielen wird ja auch behauptet, dass das Monster von Loch Ness ein Überbleibsel aus den Zeiten der Dinosaurier ist. Nur dafür müsste es aus Fortpflanzungsgründen eine ganze Sippe Nessies geben. Zudem müssten sie um Luft zu holen, häufiger als nur alle Jubeljahre mal an die Obefläche kommen. So müsste es dann auch logischerweise viel mehr Sichtungen geben.

Loch Ness bei Nacht © netlancer2006

Jedenfalls, kann man noch so viele Gründe für oder gegen die Existenz des Monsters aufbringen. Der Region hat es aus finanzieller Sicht, definitiv geholfen. Der Tourismus ist die Haupteinnahmequelle der Gegend und so kann man es auch nich verdenken, dass ab und zu ein Bewohner Nessie wieder einmal gesehen haben will oder eine neue Aufnahme auftaucht.

Das touristische Zentrum um Loch Ness und sein Ungeheuer ist das kleine Dörfchen Drumnadrochit, wo es verschiedene Nessie-Besucherzentren gibt. Natürlich werden auch diverse Touren um und über den See angeboten, bei denen Nessie nie unerwähnt bleibt. Spezielle Monster-Touren befriedigen wohl auch den letzten Nessie-Anhänger.

Egal, ob das Monster von Loch Ness nun existiert oder auch nicht, der See und seine Umgebung allein sind schon eine Reise wert.

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Autor: Nina

Wer Ruhe und Abegschiedenheit sucht und Irland in seiner ursprünglichsten Form erleben will, sollte bei einem Trip durch die Gegend sich nicht die Insel Tory Island entgehen lassen. Hier regiert sogar noch der letzte irische König. (Kein Witz! :-) )

Küste von Tory © private-island

Rund 12 km von der irischen Hauptinsel entfernt liegt Tory Island irgendwo zwischen den tosenden Wellen des Atlantik. Sie ist etwa 4 km lang und ungefähr 1 km breit.

Vor rund 4000 Jahren sollen die ertsen Siedler auf die schroffe kleine Insel gekommen sein. Und vor ca. 1500 Jahren beschlossen die Bewohner einen aus ihrer Mitte zum König auf Lebenszeit zu wählen, der vor allem die Aufgabe hatte angeschwemmtes Treibgut von zerschellten Schiffen gerecht unter den Leuten aufzuteilen. Dieser Brauch war in weiten Teilen Irlands verbreitet, aber nur auf Tory hat er is heute überlebt.

Heute ist der König mehr ein Fremdenführer, ein Botschafter oder auch eine Touristenattraktion. Seine 142 Untertanen verteilen sich auf zwei Dörfer, East Town und West Town.

Jährlich kommen in der Hauptsaison von Mai bis September inzwischen bis zu 12.000 Besucher auf Tory Island. Längst hat sie sich zu einem schrulligen kleinen Geheimtipp gemausert und so ist der Tourismus die Haupteinnahmequelle.

Auf der Insel wird ausschließlich Gälisch gesprochen, Englisch sprechen einige nur gebrochen. Und auch sonst hat sich das kleine Eiland lange eine gewisse Autarkie bewahrt. Doch da immer mehr Bewohner zum Festland abwanderten, hat sich etwas verändert. Eine weiterführende Schule wurde gebaut, ein Supermarkt und ein Hotel. Auch das Internet soll bald auf Tory Einzug halten.

Fähre nach Tory Island © nadoohans

Eine Fähre fährt mittlerweile 4 mal täglich vom Festland und wieder zurück. Mit sich bringt sie alles was die Menschen hier so zum Leben brauchen: Essen, Möbel, Medikamente und Touristen.

Da der Atlantik aber sehr rau und unberechenbar ist, wird die Insel regelmäßig vom Festland abgeschnitten. Man sollte sich bei einem Besuch also auf eine ungeplante Übernachtung einstellen.

Sehenswert sind vor allem der alte Leuchtturm, von dem man einen wunderschönen Ausblick über die rauhe Landschaft hat, und die Ruinen einer alten Klosteranlage aus dem 6. Jahrhundert.

Aber am schönsten ist ein Spaziergang einmal um Tory Island herum. Hier kann man die Einsamkeit der hügeligen Landschaft und des Meeres genießen. Vorsicht ist nur im Nord-Osten geboten, da hier die Küste steil abfällt und man Gefahr läuft “einfach vom Wind die Klippen hinunter geweht zu werden”.

Dieses kleine Königreich ist Irland in seiner ursprünglichsten Form.

Weiter Infos zu Irland gibts bei Irish-Net.de…    [...mehr]



Autor: Björn

Neben dem Schloss und der architektonischen Meisterleistung der Weißenhofsiedlung sind die Sehenswürdigkeiten der Fernsehturm Stuttgart wikipedia ©WladyslawNeckar-Metropole vielen Menschen hierzulande überhaupt kein Begriff. Weder die Staatsgalerie, noch das Kunstmuseum oder der Stuttgarter Fernsehturm erfreuen sich einer besonders großen Popularität, dabei machen diese den Reiz der Stadt.

Einst als monströser Gittermast geplant, avancierte das Projekt des Ingenieurs Prof. Fritz Leonhardt innerhalb kürzester Zeit zum beliebtesten Anlaufpunkt in Stuttgart. Die Fertigstellung des 217 Meter hohen Turmes, der dem Süddeutschen Rundfunk bei der Ausstrahlung seines Programmes behilflich sein sollte, erfolgte am 5. Februar 1956.

Die elegante Betonnadel, die mitten aus dem Wald am Degerloch am Stadtrand herausragt, kann man durchaus als Vorbild für nachfolgende Projekte in aller Welt bezeichnen. Die touristisch genutzte Plattform wurde mit einem Restaurant versehen, so dass man beim Speisen die gesamte Stadt überblicken kann. Bei wunderschönem Wetter reicht der Blick bis hinein in den Schwarzwald und über das gesamte Neckartal. Die meisten Zuschauer sind von diesen schönen Bildern wirklich beeindruckt. Nicht umsonst zählt die gastronomische Einrichtung auf der Aussichtsplattform zu den schönsten Restaurants in Stuttgart. In nur 36 Sekunden Fahrzeit lässt sich die Höhe von knapp 152 Metern problemlos bewältigen.    [...mehr]



Autor: Björn

Regensburg – nicht zu verwechseln mit Ravensburg – ist eine der ältesten Städte in Deutschland. Sie liegt als Kreisfreie Stadt ziemlich genau in der Mitte von Bayern. Da gibt es nichts zu sehen? Falsch! Auch wenn Bayern mehr für BMW und Weißwurst bekannt ist als für seine Sehenswürdigkeiten, gibt es hier mit der richtigen Einstellung eine ganze Menge zu entdecken.

Regensburg am Abend © flickr / Tscherno

Die ca. 130.000 Einwohner starke Stadt bietet zum Beispiel gleich vier große Theater. Das Sehenswerteste davon ist sicherlich das Theater am Bismarckplatz. Hier wird Kultur noch zelebriert, Theaterfreunden sei ein Besuch zum Staunen in diesem Theater, und ein Besuch für originelle Stücke in einem der anderen Theater nahe gelegt.
Das Nachtleben in Regensburg ist vor allem für Musikfreunde interessant: Im Sommer finden hier jedes Jahr die Bayerischen Jazzweekends statt, bei denen ein buntes Gemisch von Künstlern Regensburg in einen Pool der Kreativität verwandelt.

Der Dom in Regensburg © flickr / jimg944Klar, die Regensburger Discos sind weniger berühmt und verglichen mit Berlin ist das kulturelle Leben auch eher gesittet, aber wer sich schon immer mal gefragt hat, wie eine erzkonservative Kleinstadt inmittten von Bayern “Kultur” macht, der ist hier genau richtig.

Regensburg ist außerdem auch die Produktionsstätte vom BMW 1er, es bietet sich für Autofreunde also eine Werksführung an.

Man sieht – Regensburg bietet neben viel Sonne Unterhaltung und kulturelle Erlebnisse für anspruchsvollere Menschen. Ein Besuch lohnt in jedem Fall.


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Autor: Nina

Panorama Rothenburg © wyzik

Das kleine verschlafene Städtchen Rothenburg ob der Tauber, am Fluss Tauber und am Rande des Naturparks Frankenhöhe gelegen, wäre eigentlich ein ruhiges, friedliches Örtchen, wenn nicht tausende von Touristen aus der ganzen Welt, und besonders aus Japan :D , jährlich hier “einfallen” würden.

Denn das, was Rotheburg zu bieten hat, gibt es nur noch selten. Der gesamte Stadtkern, also die Altstadt, ist noch aus dem Mittelalter erhalten oder in diesem Stil restauriert, inklusive Stadtmauern mit kleinen Türmchen, Stadttor und Wehrgang. Hier fühlt man sich als Besucher wirklich zurück ins Mittelalter versetzt. Vom Park aus und durch kleine Öffnungen in der Stadtmauer hat man einen malerischen Ausblick auf das Taubertal, in dem sich die Tauber durch eine üppige grüne Landschaft schlängelt.

Rothenburger Gasse © wyzikErstmals wird die Stadt als kleine Siedlung im Jahr 970 n.Chr. erwähnt. Hundert Jahre später errichten hier die Grafen von Comburg die Burg Rothenburg. Nach dem Ende dieses Geschlechts erhält der römisch-deutsche König Konrad III (von Hohenstaufen) die Burg und tauscht sie gegen ein besser gelegenes Gelände in der Nähe ein und erbaut hier die Stauferburg Rothenburg. Schnell entwickelt sich um die Burg ein florierendes kleines Städtchen.

Im Dreißigjährigen Krieg wird die Stadt 1631 von General Graf von Tilly eingenommen. Darauf basiert eine Legende, die heute noch jährlich in Rotheburg gefeiert wird. Der sog. “Meistertrunk”. Tilly hatte die Ratsherren laut der Geschichte zum Tode verurteilt und wollte die Stadt brandschatzen. Doch die Ratsherren boten ihm Wein in einem Becher, der 3 1/4 Liter fasste, an. Tilly sagte belustigt, er würde Rotheburg verschonen, wenn jemand den Becher in einem Zug austrinken könnte und dem Bürgermeister Nusch gelang dieser Streich. Daraufhin zog Tilly wie versprochen mit seinen Truppen ab. Auf jeden Fall eine nette Geschichte, die den Rothenburgern immer noch sehr wichtig ist.

Im Zweiten Weltkrieg wurden fast 40% zerstört, doch die Piloten sagten später aus, sie hatten keine Ahnung welche Kulturstadt sie bombardierten. Daher beteiligte sich die US-Regierung später großzügig am Wiederaufbau.

Rothenburg © sedogliaUnd heute ist Rothenburg, wie gesagt, ein riesen Touristenmagnet. Man hört ein Sprachengewirr in den Gassen, welches ein besonderes Flair ausmacht. Es ist aber auch sehr empfehlenswert hier zu übernachten. Denn die meisten Besucher verlassen gen Abend die Stadt, dann werden die Tore geschlossen und es wird ruhig. Gerade in lauen Sommernächten ist diese Atmosphäre einmalig! Es gibt auch wunderbare historische Fackelführungen mit einem Nachtwächter.

Sehenswert, wenn aber auch ein bisschen brutal, ist das Kriminalmuseum und für ganz hartgesottene gibt es das Weihnachtsmuseum (Zwölf Monate im Jahr Weihnachten inklusive Kitsch, Musik und das auch im Sommer – Mich hat das eher depressiv und agressiv gemacht, aber wems gefällt… :D )

Rothenburg ob der Tauber ist wirklich eine Reise zurück ins Mittelalter und einen Chance in nur einer Stunde auf zwölf Millionen japanische Urlaubsvideos zu kommen. :-)

Teil der alten Stadtmauer © wyzik

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Autor: Nina

Seit hunderten von Jahren sind Menschen aus aller Welt von den Steinkreisen von Stonehenge fasziniert. Nicht umsonst wurde es bereits 70 Jahre nach der Eroberung Englands durch die Normannen als Wunder von Britannien erwähnt. Und auch heute lassen sich jährlich tausende von Besuchern in den Bann der Steine ziehen.

Die weltbekannte Steinkreisanlage liegt im mittleren Süden Englands in der Grafschaft Wiltshire, nicht weit entfernt von der Stadt Salisbury.

Der Name Stonehenge wird aus dem Altenglischen mit “hängende Steine” übersetzt. Es ist eine Grabanlage, die von einer Megalithstruktur umgeben ist und die wiederum von einzelnen Steinkreisen umfasst werden. Die bekannten riesigen Pfeilersteine mit ihren Decksteinen gehören zum äußeren Kreis. Zudem gibt es im inneren noch eine ähnlich aufgebaute Hufeisenform. Einzelne Megalithe, sowie zwei Hügelgräber, finden sich in unmittelbarer Nähe.

Stonehenge aus der Luft © tj scenesErst im 20. Jahrhundert konnten Archäologen nach und nach mehr über die Entstehnung von Stonehenge herausfinden. Nach heutigem Wissensstand kann man den Bau grob in drei Phasen unterteilen: Rund 3.100 v.Chr. werden der große Erdwall und ein Graben, die man beide heute noch sieht, errichtet. Von der zweiten Phase ist so gut wie nichts mehr übrig, da Löcher im Boden auf eine Konstruktion aus Holzpfosten hinweisen. Zudem wurden hier wohl auch Brandbestattungen abgehalten. Die Megalithstruktur entstand wohl erst zwischen 2.500 und 2.000 v.Chr.

Die letzte kultische Nutzung wird auf das 7. Jahrhundert n.Chr. datiert. Obwohl der genaue Sinn und Zweck Stonehenges bis heute nicht geklärt ist, wird häufig davon ausgegangen, dass es als eine Art Kalender oder Observatorium diente. Einzelne Steine sind nach den Positionen der Sonnenwende und der Tagundnachtgleiche ausgerichtet. Er könnte aber auch ein Versammlungsort für religiöse Zeremonien gewesen sein, da diese sich nach Sonne und Mond orientierten. Vielleicht war es aber auch beides zugleich.

Megalithenstruktur by dannysullivanSowieso ragen sich dutzende von Mythen, Legenden und Sagen um Stonehenge. Es wird sehr häufig mit der Sage um König Artus in Verbindung gebracht. So habe der Zauberer Merlin die Anlage beispielsweise aus Irland mitgebracht. Die neueste Geschichte hat wohl der Pseudowissenschaftler Erich von Däniken ins Spiel gebracht. Na, ratet mal… Ja, genau, Außerirdische haben Stonehenge errichtet. :D

Seit 1918 wird gehört die Anlage übrigens dem englischen Staat und wurde 1986 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Bis vor ein paar Jahren konnte man sich noch frei zwischen den Steinen bewegen, doch heute muss man sich auf festgeschriebenen Wegen drumherum bewegen. Einige Touristen mussten sich wohl unbedingt heimlich Souvenirs einstecken oder versuchen sich in den Steinen zu verewigen…

Trotzdem ist und bleibt Stonehenge eines der faszinierendsten und mysteriösesten Bauten Europas, wenn nicht der Welt.

Mehr wissenswertes rund um Stonehenge gibt es bei stonehenge.brain-jogging.com…    [...mehr]



Autor: Nina

Prerow im Sommer © Marcus Janze

Ein kleines Wald- und Strandidyll findet man auch in Deutschland, nämlich zwischen den Städten Rostock und Stralsund an der Ostsee. Prerow auf dem Darß ist ein Teil der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Hier kann man in ruhiger Atmosphäre seine Seele baumeln lassen oder ausgiebige Erkundungstouren durch die Natur unternehmen.

Erstmals wurde das ehemalige Seefahrer- und Fischerdorf Prerow im 12. Jahrhundert erwähnt. Ab dem 17. Jahrhundert betrieb man hier Schifffahrt, da Prerow direkt an der Ostsee liegt.

Als im 19. Jahrhundert dann das Ende der Schifffahrt kam, verlor das Dorf zunächst seine Lebensgrundlage. Doch findige Bewohnern ist es zu verdanken, dass sich Prerow schnell zu einem Kur- und Badeort entwickelte.

Im 19. und 20. Jahrhundert entstanden hier Künstlerkolonien, da viele Maler Prerow als Inspirationsquelle für sich entdeckten. Zu DDR-Zeiten war das Dorf einer der beliebtesten Urlaubsorte und berühmt für seine FKK-Strände.

Der beliebteste Badestrand ist heute der Nordstrand. Dieser 5 km lange und an manchen Stellen 80 m breite Strand sorgt mit seinem feinen weißen Sand sofort für Urlaubsfeeling. Das Ufer fällt ganz allmählich in die Ostsee ab, so dass er besonders für Familine mit Kindern gut geeignet ist. An manchen Stellen pflegt man hier auch noch die bereits 50 Jahre alte FKK-Tradition.

Prerow im WinterDer Weststrand ist im Vergleich zu seinem Nachbar im Norden wilder und rauer. Der Wald reicht fast direkt bis ans Meer. Hier kann man wunderbare Spaziergänge genießen oder mal ganz für sich sein. Übrigens die Wasserqualität der Ostsee bei Prerow ist sehr gut.

Der Darßwald, der einen Teil des hiesigen Nationalparks “Vorpommersche Boddenlandschaft bildet, hat die kleine Halbinsel Darß wohl erst bekannt gemacht. Zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten finden hier ein Zuhause. Im Herbst und Frühjahr bietet sich Besuchern ein besonderes Schauspiel, wenn ein Schwarm von bis zu 40.000 Kranichen hier Rast macht auf ihrem Weg von Skandinavien nach Süden oder zurück.

Besonders sehenswert ist auch der alte Leuchtturm an der Nordspitze des Darß mit dem dazugehörigen Meeresmuseum. In Prerow selbst sollte man sich unbedingt die alte Seemannskirche aus dem 18. Jahrhundert ansehen.

Prerow ist vor allem für Menschen, die Ruhe und Erholung suchen, der perfekte Urlaubsort für einen Kurzurlaub an der Ostsee. Der feine Sandstrand, die frische Meeresluft und der nahe Wald helfen die Alltagssorgen zu vergessen. Aber auch für einen Badeurlaub mit der ganzen Familie ist Prerow ideal.

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Autor: Nina

Lavendelfeld © nicephore

Nicht umsonst wurden von der Provence berühmte Maler wie Chagalle, Cézanne, Van Gogh und Picasso immer wieder aufs Neue beeinflusst. Gilt dieser Landstrich Frankreichs doch zu den farbenfrohensten Orten Europas. Auch das Sonnenlicht bricht sich in den violetten Lavendelfeldern oder in einem Meer aus bunten Blumen.

Im Südosten Frankreichs gelegen, zwischen Rhônetal und Italien, kann man hier das milde Mittelmeerklima genießen.

Aufgrund der warmen, aber relativ trockenen Luft ist auch die Landwirtschaft mediterran geprägt. Riesige Weinbaugebiete erstrecken sich neben Lavendelfeldern so weit das Auge reicht. Man kann durch Olivenhaine wandeln oder sich im Schatten der unzähligen Kirsch-, Aprikosen- oder Mandelbäume ausruhen.

Gasse in Vaison-la-Romaine © jurvetsonAuch die provenzalischen Küche ist weltberühmt. Die berühmte Bouillabaisse kommt von hier. Nicht zuletzt zeugen die international eingesetzten Kräuter der Provence von einer exzellenten Küche, die auch im Ausland geschätzt wird.

Die wohl unumstrittene Welthauptstadt des Parfums ist das bei Nizza gelegene Städtchen Grasse an der Côte d’Azur.

Und auch sonst bieten die meisten alten Städte der Provence dem Besucher ein beschaulisches Bild. In einem Labyrinth aus kleinen und engen Gassen kommt man von einem historischen Gebäude zum nächsten. Die wohl bekanntesten von ihnen sind Marseille, Aix-en-Provence, Arles, Nizza, Saint-Tropez oder Avignon.

Die Provence bietet für jeden Geschmack etwas, ob sanfte Berge oder das Meer. Hier findet bestimmt jeder seine Art um Auszuspannen.

Hier gehen die Uhren eben noch etwas anders!




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Autor: Nina

Kolosseum bei Nacht © lightmatter

Denkt man an Rom fallen einem sicherlich nicht nur der Vatikan und die unzähligen Brunnen ein, sondern wohl auch oder vor allem das Kolosseum ein. Es zählt zu den herausragensten architektonischen und logistischen Meisterwerken der Welt. 2007 wurde es von Millionen Menschen weltweit zu einem der “neuen sieben Weltwunder” gewählt.

Im Jahr 72 n. Chr. von Kaiser Vespasian in Auftrag gegeben und von seinem Sohn Titus 80 n. Chr. vollendet, wurde das Kolosseum mit einem hundertägigen Fest eröffnet.

Es ist wurde ellipsenförmig gebaut und hat einen Umfang von 527 m und ist 48 m hoch. Vier Ebenen boten rund 50.000 Zuschauern nach Ständen geordnet Platz. Das erste Geschoss wurde im toskanischen, das zweite im ionischen, das dritte im korintischen und das vierte in einem einfachen, massiven Stil gestaltet. Zusätzlich gab es noch eine extra Loge für den Kaiser und sein Gefolge.

Über 80 Eingänge, Aufzüge und ein ausgeklügeltes Treppen- und Gangsystem sorgten dafür, dass die gesammte Arena innerhalb von 15 Minuten mit Zuschauern gefüllt werden konnte. Die gesamte Arena war unterkellert, von wo aus durch Winden und Flachenzüge blitzschnell die Kulissen wechslen konnten. Zeitweise soll man es sogargeflutet habe um Seeschlachten nachzustellen.

Sicht auf Ränge und Arena © tisebÜber den Rängen konnte ein riesengroßes Sonnensegel gespannt werden, das die Zuschauer vor Regen oder Hitze schützte. “Imbissbuden” sorgten für das leibliche Wohl des Publikums, so dass das Kolosseum einem heutigen Stadion oder einer Konzerthalle wohl in nichts nachgestanden hat.

Nur schätzten die Römer weit blutigere Unterhaltung. Am beliebtesten waren Gladiatoren- oder Tierkämpfe, wobei je exotischer das Tier desto besser. Es waren immer Kämpfe auf Leben und Tod. Auch Hinrichtungen, besonders den Verurteilten den wilden Tieren lebendig zum Fraß vorzuwerfen, erfreuten sich beim Publikum größter Beliebtheit. Nach aktuellen Schätzungen wurden im Kolosseum wohl insgesamt an die 500.000 Menschen und weit über eine Million Tiere getötet.

Die Gladiatoren waren nicht nur Sklaven oder Kriegsgefangene, sondern auch ganz normale römische Bürder oder sogar Adelige meldeteb sich freiwillig zum Kampf. Wohl vor allem , da die Gladiatoren wie heutige Popstars gefeiert wurden.

Aufgrund der brutalen Spiele wurde das Kolosseum 1999 zum Monument gegen die Todesstrafe erklärt. Jedesmal, wenn irgendwo auf der Welt eine Todesstrafe ausgesetzt wird oder ein Land diese gar abschafft, wird das Kolosseum 48 Studen lang bunt angestrahlt.

Wenn man in Rom oder Italien ist, gehört das Kolosseum auf jede Sightseeing-Liste.

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Autor: Nina

Amsterdam bei Nacht © Josef Stuefer

Für mich ist eine der schönsten Städte Europas Amsterdam. Jetzt denkt jeder bestimmt gleich an die berühmten Coffeeshops. Aber diese sind einfach nur ein Beweis dafür, wie offen und tolerant die Holländer sind. Und genau diese Einstellung vermittelt einem die Stadt – ein Ort, an dem Entspannung und ein chaotisches Durcheinander sich zu einem angenehmen Flair verbinden.

Amsterdam hat seinen Namen vom Fluss Amstel, um dessen Damm im 12. Jahrhundert sich die ersten Menschen ansiedelten. Da dies Sumpfland war, errichteten sie auf unzähligen Pfählen das Fundament für ihre Siedlung.

Kanal in Amsterdam © hueesAnfang des 13. Jahrhunderts bekam Amsterdam dann die offiziellen Stadtrechte verliehen und ein rasanter Aufstieg begann. Im Jahr 1369 wurde die Stadt Mitglied der Hanse und so ein wertvolles Handelszentrum. Von hier aus starteten auch die ersten niederländischen Schiffe nach Indien und Ende des 17. Jahrhunderts war Amsterdam die wohlhabendste Stadt Europas, in deren Lagerhäusern sich Reichtümer wie Gewürze und Seide nur so stapelten.

Doch als die Niederlande im Jahr 1672 in einen Krieg mit England und Frankreich gerieten, verlor die Stadt ihren Zugang zum Welthandel und so wurde der Geldhandel immer wichtiger. Amsterdam wurde zum finanziellen Zentrum der Welt, da sie den europäischen Fürsten Geld liehen, damit die ihre Kriege finanzieren konnten.

Hausboote in Amsterdam © ms. Tea1806 wurde Louis Bonaparte, ein Bruder von Napoleon, zum holländischen König gekrönt und er machte Amsterdam zur Hauptstadt seines Reiches. Doch Der Ruhm und der Einfluss der Stadt verblichen immer mehr, bis 1876 der Noordzeekanaal eröffnet wurde und so Amsterdam einen Anschluss an die Nordsee und damit zum Handel bot. Die Stadt wurde so aber vor allem ein wissenschaftliches und kulturelles Zentrum.

Heute zeugen viele prächtige Bauten von der über 800-jährigen Geschichte. Sowieso ist das Stadtbild Amsterdams durch historische Bauwerke, viel Grün, Wasser und vor allem den unzähligen Grachten (165) und Brücken (an die 1300) geprägt.

Kulturell hat diese Stadt also sehr viel zu bieten – Theater, Restaurants, Galerien und Museen, wobei das Van-Gogh-Museum wohl das bekannteste ist.

Gracht bei Nacht © sporkistGerade abends und nachts, wenn die Grachten in wunderschönen Farben ausgeleuchtet sind, kann man einen kleinen romantischen Spaziergang am Wasser entlang machen oder sich ins wilde Nachtleben Amsterdams stürzen. Vor allem die Coffeeshops und das Rotlichtviertel sind bei Holländern und Touristen zugleich ein beliebter Anziehungspunkt.

Auf den Straßen der Stadt herrscht fast immer ein leicht chaotisches Treiben. Nur in den Morgenstunden (so bis 10 Uhr), wo es bei uns schon wieder geschäftig zugeht, scheint die ganze Stadt zu schlafen.

Hier gehen die Uhren eben ein bisschen anders und genau das macht Amsterdam aus, diese chaotische und fast immer freundliche Gelassenheit.

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