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Bei den Whitsunday Islands handelt es sich eigentlich um ein Gebirge, welches vulkanischen Ursprungs ist. Die Inseln waren ehemals ein Teil des australischen Festlands. Während der letzten Eiszeit vor mehreren tausend Jahren kam es zu einer Anhebung des Meeresspiegels, und somit entstand eine Inselgruppe aus dem ehemaligen Gebirge.
Die Whitsunday Islands, Pfingstsonntagsinseln zu deutsch, setzen sich aus 74 Inseln zusammen, von denen allerdings heute nur zehn bewohnt sind. Die größte der Inseln ist die unbewohnte Whitsunday Island. Auch wenn es keine feste Einwohnerschaft hat, ist sie ein häufiges touristisches Ziel für Tagesausflüge. [...mehr]
Seit kurzem hat uns der Zauber der Formel 1 nicht nur im Albert Park in Melbourne, sondern überall auf der Welt in seinen Bann gezogen. Und so freut man sich auch in Australien schon auf dröhnende Motoren und spektakuläre Überholmanöver.
Daher war es auch für mich selbstverständlich, mir an einem regnerischen Dezembersamstag einen Spaziergang zum Albert Park in Melbourne zu gönnen, der Heimat des Grand Prix von Australien. Wie in Monaco und València gehört die Rennstrecke für den Rest des Jahres zum normalen Straßennetz der Stadt und so ist es schon ein skurriler Anblick der sich einem beim der Suche nach den Spuren von Button und Schumacher bietet. Denn anders als auf dem Nürburgring oder Spa befindet sich die Strecke von Albert Park den Großteil des Jahres in einer Art Dornröschenschlaf.
Die Rennstrecke Albert Park
Eingebettet in einen weitläufigen und grünen Park nebst künstlichem See liegt die Rennstrecke im Süden der Metropole während sich im Hintergrund die Skyline des Central Business District von Melbourne erhebt.
Albert Park wurde bereits in den 1950-ern als Rennstrecke verschiedener Klassen genutzt und bereits 1953 und 56 gewann Stirling Moss hier die ersten Formel 1 Rennen.1996 löste die Strecke dann Adelaide als Austragungsort für den Grand Prix von Australien ab und wird diesen bis 2015 beheimaten.
Auf dem Weg um die Strecke begegnen einem Jogger und dem See entsteigen durchnummerierte Schwäne, die einen gerne einmal in die Waden beißen wollen. Das vielleicht einzige wirkliche Monument, das einen an Rennsport denken lässt ist die Boxengasse. Grau und unscheinbar erhebt sich das Gebäude umgeben von satten grünen Wiesen, die der örtliche Cricketclub frequentiert und in dessen Boxen statt dröhnender Motoren Waschmaschinen aufgehoben werden.
Ob man es dann glaubt oder nicht, steht man [...mehr]
Noumea, einst französisches Kolonialgebiet, ist die Hauptstadt von Neukaledonien. Das Inselparadies liegt kurz vor Australien und verzaubert seine Touristen mit traumhaften weißen Sandstränden und türkisblauem Meer, das die gesamte Inselkette umgibt.
Bei manchen Urlaubsfotos kann man seinen Neid nicht mehr verstecken. Bei mir war es so als ich die wunderschönen Bilder von Freunden gesehen habe, die sie aus Noumea mitbrachten. [...mehr]
Einen riesigen Werbecoup hat da die Tourismusbehörde in Queensland gelandet: weltweite Aufmerksamkeit und einen riesigen Medienrummel hat die groß angelegte Kampagne um den “besten Job der Welt” gebracht. Nun steht der Sieger fest.
Ein halbes Jahr auf einer Insel vor der australischen Küste wohnen, dafür dann noch knapp 80.000 Euro Gehalt kassieren und dafür nur ein Blog führen. Ist das der beste Job der Welt, oder was?!
Über 34.000 Bewerber gab es für diese ungewöhnliche Stellenausschreibung. 16 wurden ins Finale auf Hamilton Island, die Insel, auf der der Gewinner dann auch wohnen soll, eingeladen und vier Tage lang auf Herz und Nieren geprüft. Unter den Bewerbern auch eine Deutsche, die 28-jährige Studentin Mirjam Novak. Lange galt sie als Favoritin, doch am Ende hat sich doch ein anderer durchgesetzt.
Ben Southall heißt der Glückliche. Er kommt aus Großbritannien, ist 34 Jahre alt, Sozialarbeiter und kann nun ein halbes Jahr lang im Prinzip tun, was er will. Er wohnt in einer eigenen Villa mit Pool und muss als einzige Bedingung dafür sorgen, dass er auch spannende Themen für das Blog auswählt. Doch das dürfte ihm wahrscheinlich nicht schwer fallen, denn der Herr hat actionreiche Hobbies: Bungee-Jumping, auf einem Vogel Strauß reiten, Klettern, Tauchen und Marathon laufen…
Ben darf sich nun offiziel Insel-Ranger nennen und kann ab 1. Juli Australien und das Great Barrier Reef in vollen Zügen genießen und erkunden. Und wir alle können dabei sein…
Hier gehts zur Website… [...mehr]
Sydney in Flammen – Nein, die Buschbrände suchen die australische Metropole nicht heim. Vom 26. Mai bis zum 14. Juni brennt die Stadt auf eine andere, positive Art. Ein Meer aus Licht und Feuer wird die Besucher in den Bann ziehen und hier und da liegt ein Hauch von Kreativität in der Luft.
Es handelt sich um das neu ins Leben gerufenen Festival Vivid Sydney, das für 18 Tage die gesamte Stadt verwandeln soll. Die größte Licht- und Musikveranstaltung der Südhalbkugel feiert die Kunst- und Kulturszene, nicht nur Australiens, sondern der ganzen Welt. Aus vielen Teilen der Erde werden sich bekannte und weniger bekannte Künstler einfinden um die Besucher zu begeistern.
Ein toller Nebenaspekt ist, dass die meisten Veranstaltungen kostenlos sind. Nur für die wirklich ganz großen Highlights muss man Eintritt bezahlen. Die haben es dann aber auch in sich: Brian Eno höchstpersönlich hat z.B. für die Oper in Sydney die Musikaufführung “Luminous” organisiert und arrangiert. [...mehr]
Im australischen Melbourne steht das höchste Wohngebäude der Erde, der Eureka Tower, und das bietet seinen Besuchern eine echte Mutprobe: im 88. Stockwerk kann man sich über The Edge fahren lassen und hat dabei das Gefühl den Boden unter den Füßen zu verlieren.
The Edge, das ist ein Glaskubus, der in fast 300 m Höhe bis zu 3 m aus dem Gebäude herausgefahren werden kann. Nicht jeder wird sich das trauen, denn die Sinne täuschen einen dabei vollkommen. Da The Edge fast komplett aus Glas besteht, hat man kurz den Eindruck, man würde schweben.
Hat man das überwunden kann man wohl in aller Ruhe die wunderbare Aussicht über Melbourne genießen. Das Skydeck, auf dem sich The Edge befindet, liegt im 88. Stockwerk des Eureka Towers, der schon von Weitem wegen seiner ausgefallenen Architektur auffällt: die Fensterverglasungen der obersten zehn Stockwerke sind mit Gold beschichtet. [...mehr]
Wir haben ja schon viel vom Pomp und vom Kitsch der Luxushotels dieser Welt gehört und meist wird dort geklotzt und gekleckert was das Zeug hält. Selten ist wahrer Luxus dort dezent und man ergeht sich in Oberflächlichkeiten. Um so mehr sehnt man sich einfach nach einem Ort, der den Namen Paradies wirklich verdient hat und einen nicht mit Marmor- oder Goldintarsien erschlägt.
Meist denkt man bei Luxushotels eben gleich an Dubai o.ä. Doch es geht auch anders: Seit November letzten Jahres lockt auf Fidschi im Südpazifik ein Inselhotel der Extraklasse (wenn man es sich denn leisten kann…
). Auf Laucala Island befindet sich die gleichnamige, weitläufige Anlage, die v.a. durch Ruhe und Abgeschiedenheit in einem luxuriösen Inselparadies glänzt.
Und Ruhe ist das richtige Wort. Auf einer Fläche von 12 km² stehen gerade mal 25 Luxusresidenzen, die alle unterschiedlich eingerichtet und aufgemacht sind. Die kleinste ist “nur” 2.500 m² groß, die größte 11.000 m². Hier kann man sich wirklich ganz für sich allein ausruhen und alle Annehmlichkeiten der Insel genießen. Ein Butler, eine Nanny und ein Koch stehen einem rund um die Uhr zur Verfügung und versuchen einem dezent jeden Wunsch von den Augen abzulesen, dabei wird stets darauf geachtet im Hintergrund zu bleiben. [...mehr]
Von den süßen Tieren kann man dann nach Cowes, der Stadt im Norden der Insel, fahren und dort etwas zum Mittag essen oder bummeln gehen.
Wir hatten bei vor unserem Besuch eine Informationsbroschüre – die es auch im Infopoint gab- ergattert in der sich ein Subwaygutschein befand der uns kleinen Vielfraßen gerade recht kam. Da gab es doch tatsächlich zwei verschiedene 6-Inch subs mit 4 Keksen und 2 mittleren Getränken für 9,99$.
So mehr als nötig gestärkt machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein und offenen Fenstern auf zum äußerste Westen der Insel wo mit den Nobbies und den Pinguinen gleich zwei weitere Highlights warteten. Bei den Nobbies handelt es sich um zwei riesige der Küste vorgelagerte Felsen, die ihr auch auf dem Photo sehen könnt. Besonderen Reiz erhalten diese Felsen vor allem dadurch, daß sie heutzutage Teil eines Vogelschutzgebietes sind.

Wie bereits erwähnt am äußersten Westende der Phillip Island gelegen, pfiff uns der Wind hier außergewöhnlich kräftig um die Ohren, aber es war dennoch mehr als lohnend, den vom Robbenzentrum hinuntergehenden Scenic Walk direkt an den Felsen entlang zu nutzen. [...mehr]
Es klingt wirklich nach einem Traumjob, den sich in den vergangenen Wochen ein findiges Tourismus-PR-Team da ausgedacht hat: Sechs Monate lang soll man sich um ein Paradies auf Erden kümmern.
Ja, diesen Job stell ich mir wirklich hart vor: in der Sonne liegen auf der eigenen Insel, Hamilton, den eigenen Pool genießen, schnorcheln und das Great Barrier Reef bereisen. Gut ab und an “muss der Pool dann auch mal sauber gemacht werden” oder man muss dann doch mal putzen. Aber ansonsten…
Ab Juli geht es dann los. Man ist so eine Art “Island Caretaker” und bekommt dafür auch noch umgerechnet rund 79.000 Euro. Dabei lebt man gratis in einer Villa mit Pool am Meer, kann auch noch einen Freund mitnehmen und die Reisekosten sind selbstverständlich auch enthalten. [...mehr]
Getreu dem Motto das Beste zum Schluss kann man sich je nach Besuchszeit dann so zu um 19:30 auf den Weg zu den Pinguinen von Phillips Island machen. Diese nur 30-35 Zentimeter hohen Zwergpinguine sind die eigentliche Attraktion der Insel und ziehen täglich hunderte von Besuchern in ihren Bann.
Als wir im November die Insel besuchten wurde für diesen Tag eine Landung um 20:45 angekündigt, was aber je nach Besuchsdatum variieren kann. Nachdem sie morgens ins Wasser watscheln, um Nahrung für sich und die noch kleineren Pinguine zu fangen begeben sich die Torpedos nach einem ganzen Tag auf See wieder zurück an den Strand.
Diese und noch viele weitere Informationen kann man sich im “Penguin Parade“ Zentrum ansehen, welches den Ausgangspunkt für dieses außergewöhnliche Naturschauspiel bietet. Neben Unterwasserdioramen, animierten Videos lädt auch ein Souvenirladen zum Stöbern ein und es gibt eine Cafeteria. Wichtig für alle Besucher ist es wirklich sich warme Klamotten mitzunehmen. Klar denkt jetzt jeder, warme Klamotten im Sommer in Australien auf jeden Fall, aber HALT. Es ist wirklich möglich, daß ihr da wie die Schneider frierend 1 Stunde lange direkt am Strand sitzt und Euch der frische Seewind richtig auskühlt.
Glücklicherweise waren wir mit unserem Mietwagen da und ich zumindest hatte dicke norwegische Socken, Jeans, Unterhemd, eine längeres Sweatshirt und eine dicke Jacke an die ich gerade vor Australien noch gekauft hatte und dennoch ich fror. Denn ihr sitz am Strand auf Steintreppen direkt in den Dünen und der Wind pfeift Euch in alle Löcher und Ritzen rein. Sicher, wir hatten die vorletzte Kältestufe, vor dem Eingang zum Zentrum steht nämlich ein Schild was den Bescher darauf hinweist, dass Pinguine nicht frieren wohl aber wir Menschen, aber dennoch würde ich jedem empfehlen für diese Tour warme Sachen mitzunehmen. [...mehr]














