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Ohne Zweifel ist die Felsstadt Petra eine der beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten, die das Königreich Jordanien zu bieten hat. Reisende aus aller Herren Länder hat sie seit jeher in ihren Bann gezogen. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die antike Stätte vor nun mehr als zwei Jahrzehnten in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde.
Immer wenn es in der Vergangenheit darum ging nach dem Vorbild der Antike neue Weltwunder zu benennen, wurde auch die Felsstadt Petra ins Spiel gebracht. Unmittelbar in den rötlichen Fels des Berglandes von Edom geschlagen, tut sich das imposante Eingangsportal der Felsstadt Petra vor dem Betrachter auf und gibt beim Durchschreiten den Blick auf die dahinter gelegenen Grabmale frei.
Geschichte der Felsstadt Petra
Nur wenige Orte auf der Erde strahlen eine solche Anmut und Ruhe aus
wie das antike Petra. Selbst Hollywood konnte sich der Magie der Felsstadt nicht entziehen und ließ die entscheidenden Szenen der Suche nach dem Heiligen Gral im Film „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ an gerade dieser antiken Stätte spielen. In einer kargen Wüste aus schroff und steil aufragenden Felswänden gelegen, bot Petra seinen Bewohnern und vorbeiziehenden Karawanen nicht nur Schutz vor Angreifern, sondern war dank der von Menschenhand geschaffenen Frischwasserzuleitung ein wichtiger Versorgungspunkt. [...mehr]
Direkt zwischen Israel, dem unter israelischer Verwaltung stehenden Westjordanland und Jordanien liegt das durch seinen hohen Salzgehalt bekannte Tote Meer. Jährlich kommen tausende von Touristen hierher um sich einem besonderen Badevergnügen zu widmen.
Das Tote Meer ist eigentlich gar kein Meer, sondern ein See, der vom Fluss Jordan gespeist wird. Mit einer Fläche von rund 600 km² gehört es zu den größten Salzseen der Welt. Die Seespiegelhöhe wird bei ungefähr 400 m unter dem Meeresspiegel angesetzt, wobei der Wasserstand jährlich sinkt. Damit ist das Ufer des Toten Meeres der tiefste zugängliche Punkt der Erde und der See selbst der am tiefsten liegende weltweit.
Der Salzgehalt des Toten Meeres liegt durchschnittlich bei 28% und unterscheidet sich somit massiv von dem des normalen Meerwassers. Dadurch dass der See keinen Abfluss hat und durch das trockene Wüstenklima das Wasser verdunstet, bleiben Mineralien, Salze und andere Stoffe zurück, die sich dann im Toten Meer anlagern. Durch den Zufluss vom Jordan wird die Verdunstung aber idealerweise wieder ausgeglichen.
Doch weil die Bewohner Israels und Jordaniens ständig Wasser aus dem Jordan für ihre Trinkwasserversorgung entnehmen, wird das Tote Meer schleichend von Austrocknung bedroht. Der Wasserspiegel sinkt inzwischen sogar einen ganzen Meter pro Jahr. Bei dieser Entwicklung wird es das Tote Meer in ein paar Jahren womöglich gar nicht mehr geben.
Um hiergegen anzugehen ist der Bau eine 300 km langen Kanals vom Roten Meer zum Toten Meer geplant. Doch Wissenschaftler warnen davor, da die Vermischung der unterschiedlichen Wassergehalte zu einer Art von großflächigen Gipsbildung im Toten Meer führen könnte.
Wer den großen Salzsee noch erleben will, sollte sich unter Umständen also beeilen. Das mineralhaltige Wasser des Toten Meeres und seine Schlammablagerungen haben für die Haut heilende Wirkung. Bei Neurodermitis werden beispielsweise Kuren hierher verschrieben. Zu der positive Wirkung auf die Haut ist das Baden in diesem See ein besonderes Erlebnis. Aufgrund des hohen Salzgehaltes kann man nämlich nicht untergehen.
Das Tote Meer ist ein besonderes Naturphänomen, das unbedingt erhalten bleiben sollte.
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