Beiträge vom: Dezember, 2011
Der Tempel Wat Rong Khun ist kein Zeugnis der thailändischen Vergangenheit, sondern ein modernes Gebäude, das in seiner Ausstattung jedoch kaum aktuellen Gestaltungsmaßstäben folgt.
Mit seinen winzigen Details und zahlreichen Verzierungen in reinstem Weiß wirkt er eher wie die kitschige Kulisse eines Hollywood-Fantasy-Spektakels als wie ein reales Gebäude, aber den Wat Rong Khun Tempel in Thailand gibt es tatsächlich. Viele Besucher können sich nicht entscheiden, ob das Gebäude außergewöhnlich schön oder unzumutbar überladen ist, doch imposant und vor allem ungewöhnlich ist es in jedem Fall. [...mehr]
Hatschepsut war eine Pharaonin im Neuen Reich des antiken Ägypten und ihr Totentempel in Deir el-Bahari, in unmittelbarer Umgebung des berühmten Tal der Könige, ist der am besten erhaltene seiner Art auf der westlichen Seite des Nils.
Der Tempel der Hatschepsut gehört daher zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des nordafrikanischen Landes, zumal er sich in seiner Architektur von anderen in Ägypten erhaltenen Totentempeln stark unterscheidet. Allein die Terrassen, auf denen das Gebäude ruht, sind ungewöhnlich und auch der Bautypus Portikus ist in der antiken ägyptischen Tempelarchitektur nicht sehr verbreitet. Das macht den Totentempel der Hatschepsut zu einem der spannendsten Bauten an den Ufern des Nils und zugleich zum imposantesten Bauwerk, dass die ägyptische Königin in Auftrag gegeben hat. [...mehr]
Die Osterinsel, auch unter ihrem einheimischen Namen Rapa Nui bekannt, liegt isoliert und weit, weit entfernt im südöstlichen Pazifik. Und doch ist sie Jedem ein Begriff, denn hier stehen die legendären Statuen genannt Moai.
Die Moai auf Rapa Nui sind steinerne Monumente und eindrucksvolle Zeugnisse der Vergangenheit. Die einzelnen Statuen sind Teil einer größeren zeremoniellen Anlage, wie sie in den polynesischen Kulturen recht verbreitet sind. Mehrere Hundert dieser Gebilde sind auf der Insel verstreut, wahrscheinlich waren es einmal sogar mehr als 1.000 Steinstatuen, die einst hier errichtet wurden. [...mehr]
Die Dune du Pyla liegt an der Atlantikküste in Frankreich und ist die größte Wanderdüne in Europa.
Die Dune du Pyla verläuft auf einer Länge von etwa 2,7 Kilometern von Nord nach Süd und hat ein Höhe von bis zu 180 Metern bei einer Breite von 500 Metern und fasst damit ein geschätztes Volumen von 60 Millionen Kubikmetern. Die größte Wanderdüne in Europa befindet sich an der Meeresöffnung des Bassin d’Arcachon an der französischen Atlantikküste und ist besonders bei den zahlreichen Camping-Urlaubern in dieser Region ein äußerst beliebtes Ausflugsziel. Auch von Bordeaux aus ist diese beeindruckende Sand-Düne gut zu erreichen und sollte auf jeden Fall besichtigt werden. [...mehr]
Die Hagia Sophia ist eines der bekanntesten Bauwerke in Istanbul. Die Kuppelbasilika vereint nicht nur unterschiedlichste Bau- und Dekorationsstile, sondern erinnert auch an die vielschichtige Vergangenheit der türkischen Metropole.
Erbaut wurde die Hagia Sophie in den letzten Jahren der Antike, im Byzantinischen Reich nahm sie eine Vormachtstellung unter den christlich-orthodoxen Kirchen ein, im Osmanischen Reich wurde sie zu einer bedeutenden Moschee und heute ist sie ein wahres Museum, in dem 1.500 Jahre Geschichte wieder lebendig werden. Doch nicht nur wegen ihrer historischen Bedeutung, auch wegen ihrer eindrucksvollen Gestalt ist die Hagia Sophia eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten Istanbuls und ein Wahrzeichen der Stadt. [...mehr]
Der Tafelberg bestimmt maßgeblich die Silhouette der Landschaft rund um Kapstadt und ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der drittgrößten Stadt Südafrikas.
Obwohl er seinem Namen alle Ehre macht und, statt einen eindeutigen Gipfel in die Höhe ragen zu lassen, sich in einer größtenteils gleichmäßigen Fläche ausbreitet, überragt der Tafelberg die südafrikanische Metropole deutlich. Er ist von weithin sichtbar und bietet seinerseits von seinen Höhen aus einen atemberaubenden Blick auf die Stadt und die Umgebung. [...mehr]
Wenn der Rideau Canal im Winter gefriert bietet sich eine riesige Eisfläche perfekt zum Schlittschuhlaufen an. Im Sommer hingegen lassen sich verschiedene Landschaftsbilder bei einer Bootstour entlang des Kanals bewundern.
Nur rund 19 Kilometer des Rideau Canal, der auch Rideau Waterway genannt wird, sind künstlich angelegt worden. Die verbleibenden 183 Kilometer beinhalten ausgebaute Abschnitte von Flüssen und Seen. Der Kanal, der die beiden Städte Ottawa und Kingston verbindet wurde nach dem Wasserfall Rideau Falls benannt und im Jahre 1832 eröffnet. Damit ist er die älteste Wasserstraße in Nordamerika, die bis heute ununterbrochen genutzt wird. Vor vier Jahren wurde der Kanal von der UNESCO daher zum Weltkulturerbe erklärt. Er hält ganzjährig etliche Freizeitmöglichkeiten und Attraktionen bereit. [...mehr]







