Beiträge vom: Juli, 2011
Hammerfest liegt auf der Insel Kvaløy im Fylke Finnmark und war lange nördlichste Stadt Europas, bis Honningsvåg auf der Insel Magerøya Stadtrechte bekam. Die Stadt mit dem schlechten Wetter nicht weit vom Nordkap ist mit Vardø in jedem Fall die älteste Stadt Nordnorwegens und das kann ihr niemand mehr nehmen.
Hammerfest bekam ihren Namen nach einem alten Schiffsanlegeplatz. Die Hafenstadt wurde nach der Anlegemöglichkeit für Boote und Schiffe am „Berghammer“ mit der Ableitung für „Festmachen“ benannt. Hammerfest ist ein beliebtes Urlaubsziel für alle, die mit einem Hurtigrutenschiff eine Tour machen oder das Nordkap bewundern wollen. Die kalte Dunkelheit Nordnorwegens hat hier ihren ganz besonderen Charme, weil das subpolare Klima durch den Golfstrom abgemildert ist. [...mehr]
Die Sinterterrassen oder Kalkterrassen von Pamukkale im Süd-Westen der Türkei sind UNESCO Weltkulturerbe und mit dem antiken Ort Hierapolis Touristenattraktion. Die warmen, kalkhaltigen Thermalquellen haben über Jahrtausende eine unwirkliche weiße Landschaft hinterlassen.
Pamukkale hat seinen Namen von den türkischen Wörtern für „Baumwolle“ und „Festung“. Tatsächlich wirkt der Hang des Berges mit den Sinterterrassen wie ein blühendes Baumwollfeld, was es hier früher auch einmal gegeben haben soll. Die Kalkterrassen sind weiß wie Baumwolle und ebenso kostbar. Sie sind massiv und mächtig wie eine Festung und doch immer weiter am Wachsen. Die warmen Thermalquellen streicheln die Haut wie flauschige Baumwolle und die natürlich entstandenen Terrassen sind abgerundet und weich in Pastelltönen gezeichnet. [...mehr]
Alentejo ist eine Region im Süden Portugals. Weite, wunderschöne Landschaften und verlassene, alte Steinhäuschen bestimmen das Bild der größten Region Portugals. Wer nach einer besonderen Art der Ruhe sucht, wird hier zwischen verlassenen Straßen und Korkeichenwäldern fündig. Besonders im Frühjahr, wenn die dürren Landschaften der Gegend in einem Blütenmeer aufgehen, sollte Alentejo besucht werden.
In Alentejo ist die Natur noch so ursprünglich und unberührt, wie es sich kaum ein europäischer Großstädter vorstellen kann. Aufgrund der niedrigen Bevölkerungsdichte und dem landwirtschaftlich geprägten Lebensstil findet man hier eine ausgeprägte Landbesitzstruktur vor. Das Resultat sind weite Landschaften, die besonders im Frühling eine unvorstellbare Schönheit bieten. Im Sommer, wenn die Temperaturen bis zu 40 °C betragen, verbrennt die Sonne das Blütenmeer und die Vegetation – ermöglicht jedoch auch gleichzeitig warme, angenehme Temperaturen bis in den späten Herbst. [...mehr]
Bei den Whitsunday Islands handelt es sich eigentlich um ein Gebirge, welches vulkanischen Ursprungs ist. Die Inseln waren ehemals ein Teil des australischen Festlands. Während der letzten Eiszeit vor mehreren tausend Jahren kam es zu einer Anhebung des Meeresspiegels, und somit entstand eine Inselgruppe aus dem ehemaligen Gebirge.
Die Whitsunday Islands, Pfingstsonntagsinseln zu deutsch, setzen sich aus 74 Inseln zusammen, von denen allerdings heute nur zehn bewohnt sind. Die größte der Inseln ist die unbewohnte Whitsunday Island. Auch wenn es keine feste Einwohnerschaft hat, ist sie ein häufiges touristisches Ziel für Tagesausflüge. [...mehr]



