Beiträge vom: November, 2009
20 Jahre Mauerfall heißt auch 20 Jahre Eastside Gallery in Berlin. Am 06. November 2009 war es so weit, die rekonstruierten Bilder wurden der Öffentlichkeit gezeigt. 1,3 Kilometer bunte Mauer strahlen wieder gegenüber der O2-World, direkt an der Spree.
Der Brüderkuss, ein Trabbi, der durch die Mauer bricht und viele Gesichter, all das ist die Eastside Gallery - wieder. Denn lange Zeit konnte man von den Meisterwerken mehrerer Künstler, die sich spontan an der Berliner Mauer verewigten, nichts mehr oder fast nichts mehr zu sehen.
Graffities, Schreibsel und Souvenirjäger sorgten dafür, dass die Bilder verschwanden. Anfang dieses Jahres wurde die Rekonstruktion der Bilder in Auftrag gegeben und die meisten der insgesamt Bilder erstrahlen wieder in neuem Glanz. Gut, sie sehen den Originalen zwar ähnlich, aber teilweise sieht man schon Unterschiede. Dennoch wird auch hier für ein buntes Berlin gesorgt. [...mehr]
Der Weihnachtsmann lebt so die Legende am Nordpol. Genauer gesagt im finnischen Lapland am Polarkreis, wo Joulupukki so sein finnischer Name, ein eigenes Dorf hat, in dem er auch Gäste empfängt. In Napapiiri und Rovaniemi ist deshalb das ganze Jahr über Weihnachten.
Der Weihnachtsmann mit seinem roten Gewand und dem schneeweißen Rauschebart ist zwar weitgehend eine Erfindung der Werbung, aber was wäre ein Marketingkonzept ohne ein Hauptquartier. Nördlich vom finnischen Rovaniemi macht man sich die Geschichte des am Nordpol ansässigen Weihnachtsmanns oder Joulupukki zunutze und baute ein ganzes Weihnachtsdorf. [...mehr]
In der Bretagne gibt es viele Sehenswürdigkeiten. Zu den ältesten gehören wohl die Menhire und Dolmen, die überall im Land zu finden sind. Menhire sind Megalithen, also monströse Steinkolosse, die oft im freien Feld zu finden sind. Eifrige Asterix-Leser kennen sie auch als Hinkelsteine.
Die wohl bekannteste Anhäufung solcher Steine findet man bei Stonehenge, aber auch in der Bretagne gehören sie zu den landschaftlichen Sehenswürdigkeiten des Landes.
Viele der Menhire und Dolmen stammen noch aus der Jungsteinzeit und einige wenige zeigen Bildnisse von Göttern. Die bekanntesten Menhire in der Bretagne sind wohl der Menhir von Kerloas bei Plourazel im Department Finistére und der Grand Menhir Brisé in Locmariaquer in Morbihan. Letzterer gilt als größter Menhir in der Bretagne. Auch Gruppierungen von mehreren Megalithen, die tischförmig aufgestapelt wurden finden sich besonders im Departement Morbihan. Die sogenannten “Dolmen” finden sich besonders um Locmariaque, zum Teil als Grabkammer, teilweise auch mitten im freien Feld. [...mehr]
Noumea, einst französisches Kolonialgebiet, ist die Hauptstadt von Neukaledonien. Das Inselparadies liegt kurz vor Australien und verzaubert seine Touristen mit traumhaften weißen Sandstränden und türkisblauem Meer, das die gesamte Inselkette umgibt.
Bei manchen Urlaubsfotos kann man seinen Neid nicht mehr verstecken. Bei mir war es so als ich die wunderschönen Bilder von Freunden gesehen habe, die sie aus Noumea mitbrachten. [...mehr]
Mit einem Gang über die Karlsbrücke (Karluv most) und somit über die Moldau, fangen viele Besuche in Prag an. Tschechiens Hauptstadt hat zwar viele andere Sehenswürdigkeiten zu bieten, jedoch ist die Karlsbrücke immer noch einer der Touristenmagneten der Stadt.
Die Karlsbrücke verbindet die beiden Ufer der Moldau und damit auch die Stadtteile. Früher war sie die einzige Verbindung zwischen den Stadtgebieten, bis weitere Brücken hinzukamen. Prag und die Karlsbrücke verbindet eine lange Geschichte. [...mehr]
Tokio ist eine der lebendigsten Städte der Welt. Inmitten der japanischen Hauptstadt steht der Kaiserpalast (Kokyo) in dem noch heute der Chrysanthementhron beheimatet ist. Grüne Parkanlagen umgeben die kaiserliche Residenz und die zahlreichen Gebäude.
Der Kaiserpalast in Tokio oder Kokyo wird von dem Kitanomaru-Park umgeben, einer riesigen Parkanlage, die von vielen Gärtner liebevoll gepflegt wird. Das ganze Areal des kaiserlichen Hofes erstreckt sich über insgesamt etwa 7,5 Quadratkilometer in dem Stadtteil Chiyoda. [...mehr]
An der Mosel liegt erhaben, in der bergigen Landschaft der Eifel, die Burg Eltz. Die Burg bietet auch heute noch alles was das Herz von Mittelalterfans in die Höhe springen lässt. Ritterrüstungen, Stickereien und eine Waffenkammer befinden sich in der Burg, die von einer wild-romantischen Landschaft umgeben ist.
Zwischen Cochem und Koblenz in der grünen Eifel, die hier an die Mosel grenzt, steht erhaben über allen Wipfeln, die Burg Eltz. Noch heute pilgern Mittelalterfans und Schulklassen gerne zu der sehr sehenswerten Ritterburg, um den Spuren der Ritter zu folgen. Neben den eigentlichen mittelalterlichen Gemäuern prägen aber auch Alltagsgegenstände und allerhand Kunst aus verschiedenen Epochen das Bild, das sich dem Besucher bietet.
Die Geschichte der Burg Eltz
Im 12. Jahrhundert wurden die ersten Teile der stattlichen Burganlage erbaut, nicht als Wehrburg sondern als eine Art Wohnkomplex. Bis ins 17.Jahrhundert hinein wurden weitere Gebäude an die Burg hinzugefügt.
Anders als viele Burgen am Rhein wurde die Burg Eltz nicht im 17.Jahrhundert zerstört und zeigt sich deshalb immer noch in einem sehr guten Zustand, obwohl 1920 ein Feuer einige Teile der Burganlage, wie z.B. die Kempenicher Häuser befiel, andere Areale blieben aber unbeschadet. So sieht man noch heute einen imposanten Rittersaal oder aber die Kemenaten der adligen Damen, die dort wohnten. [...mehr]
Die Schlüsselburg ist definitiv einen Tagesauflug wert. Auf dem Weg dorthin kommt man in ein kleines ruhigen Städtchen, Schlisselburg genannt. Sie liegt direkt am Ladogasee. Da die Schlüsselburg an sich auf einer Insel liegt, genauer im Bereich der Newa-Mündung des Ladogasees, muss man sich mit dem Kahn dorthin bringen lassen.
Wer sich in oder um Sankt Petersburg aufhält sollte sich die Schlüsselburg nicht entgehen lassen. Die Insel, auf der die Burg liegt, ist circa 1,5 Quadratkilometer groß. Die Schlüsselburg hatte auch schon immer eine große strategische Bedeutung. Deshalb wurde sie beispielsweise für Peter den Großen im wahrsten Sinne des Wortes zum Schlüssel, mit der er die Region erobern konnte. Auf dieser Insel kann man die Vergangenheit Russlands kennenlernen. Vom harten Alltag bis hin zu rauschenden Festen. Ach Apropos, bevor ich zur Schlüsselburg komme: Der größte Kosakenchor Europas, der „Ural Kosaken Chor Andrej Scholuch“, ist am 1. Dezember in Neustadt zu sehen, falls Ihr Interesse habt (Hier gehts zum Artikel).
Die Cheopspyramide wird auch die Große Pyramide von Gizeh genannt. Sie gehört zur Gruppe der Pyramiden der drei Sonnenkönige in Ägypten. Die Pyramide für Cheops ist jedoch die älteste und auch die größte.
Warum fährt man nach Ägypten? Klar wegen der Pyramiden. Und die beeindruckendste ist wohl die berühmte Cheopspyramide in Gizeh. Wer jemals davor gestanden hat weiß erst was es bedeutet sich klein zu fühlen. Ein Blick von unten auf die Cheops-Pyramide ist ein wahrlich überragendes Ereignis. Niemals hat man sich mystischer gefühlt. Geschichten von Pharaonen schwirren einem durch den Kopf während die sengende Hitze ihr Übriges tut. Wenn man die Pyramiden dort besichtigt wird man sich erst richtig der Kulturträchtigkeit Ägyptens bewusst.









