Beiträge vom: Oktober, 2009
Die Albertina in Wien im Palais Erzherzog Albrecht, kurz Albrechtspalais, zählt zu den bedeutendsten und größten Sammlungen grafischer Arbeiten auf der Welt. Dazu zählen unter anderem Werke von Gustav Klimt, Rembrandt, Rubens und Dürer.
Die Albertina in Wien
Die Albertina hat ihren Namen von dem Begründer der bedeutenden Grafiksammlung im Herzen Wiens, dem Herzog Albert von Sachsen-Teschen. Das wunderschöne, klassizistische Palais mit historistischen Elementen, das Mitte des 18. Jahrhunderts auf den letzten erhaltenen Abschnitten der Wiener Befestigungsanlagen von Emanuel Silva-Tarouca erbaut wurde, beherbergt seit 1795 eine der bedeutendsten und größten Sammlungen grafischer Arbeiten der ganzen Welt.
Größte Sammlung grafischer Arbeiten auf der Welt
Zu den 65.000 Zeichnungen und über 1 Millionen Blättern zählen unter anderem Kunstwerke von Leonardo da Vinci, Gustav Klimt, Rubens, Rembrandt, Dürer und Raffael. [...mehr]
Städtereise zu Weihnachten werden immer beliebter. Eine Reise in eine andere Stadt kann gerade in der hektischen Weihnachtszeit sehr entspannend sein. Während andere die Shopping-Center nach Geschenken stürmen kann man neue Orte kennen lernen und auf verschiedenen Weihnachtsmärkten die Adventszeit genießen.
Wer noch keine Idee hat was er an seinen Liebsten schenken kann, der sollte über eine Städtereise zu Weihnachten nachdenken. Man lernt diverse Sehenswürdigkeiten einer anderen Stadt kennen und kann zwischendurch gebrannte Mandeln naschen und Glühwein trinken. Bei organisierten Städtereisen ist es meist so, das es ein Rahmenprogramm gibt. Die Reiseleiter werden Euch also zu den schönsten vorweihnachtlichen Events führen.
Das Lichterfest vom 5. bis 8. Dezember 2009 in Lyon blickt auf eine lange Tradition bis ins Mittelalter zurück. Seit 1989 wird das Lichterspektakel jedes Jahr mit einem kreativen Programm ganz neu in Szene gesetzt und lockt zahlreiche Besucher in die französische Stadt.
La fête des lumières verwandelt Lyon in stimmungsvolles Märchenland
Regelmäßig um den 8. Dezember herum findet die Fête des lumières in Lyon statt. Die zweitgrößte Stadt Frankreichs wird dazu mit tausenden von bunten Lichtern verschönert und stimmungsvoll in Szene gesetzt. Zahlreiche Lichtdesigner, Künstler und Techniker arbeiten jährlich an dem beeindruckenden Event, das seit 1989 professionell organisiert wird. Lyons Lichterfest blickt dabei auf eine wundervolle Tradition, die weit in der Französischen Geschichte, nämlich bis ins Mittelalter reicht. damals wurde nämlich in Lyon zur Ehrung der heiligen Maria, die die Stadt vor der Pest und anderen Seuchen schützen sollte, eine Statue errichtet. Um diese einzuweihen, war ein großes Fest geplant, doch ein furchtbares Unwetter durchkreuzte die Feierlichkeiten der Stadtbewohner.
Das Fest wurde daraufhin auf den 8. Dezember verlegt, doch auch dieser Termin war vom schlechten Wetter bis in die Abendstunden bedroht. Dann klärte der Himmel plötzlich auf und zur Feier zündeten die Lyoner Kerzen und Lampions in der ganzen Stadt an. [...mehr]
Das Dickens House Museum in der Londoner Doughty Street gilt als berühmteste Gedenkstätte für Fans des Autors und Journalisten Charles Dickens. Immerhin soll er in dem Haus, das heute neben Gemälden, Teppichen und Möbeln des weltbekannten Schriftstellers auch Manuskripte beherbergt, seine produktivste Phase gehabt haben.
Dickens House Museum in London
In der Doughty Street 48 in London steht das von 1837 bis 1839 von Charles Dickens bewohnte Haus, das seit 1927 in ein Museum umgewandelt wurde. In den 2 Jahren soll der viktorianische Schriftsteller, der bekannt für seine häufig wechselnden Wohnorte war, hier große Erfolge mit dem gerade erschienenen Roman „Oliver Twist“ und als Herausgeber der Daily News gefeiert haben.
Auf den Spuren von Charles Dickens
Das Dickens House Museum wartet neben zeitgenössischer Malerei auch mit einigen aus dem Privatbesitz Charles Dickens stammenden Gegenständen auf. Das recht unscheinbar wirkende Haus lädt neben regelmäßig stattfindenden Lesungen außerdem zu speziellen Handling Sessions ein, bei denen Fans das Leben des großartigen Schriftstellers Handgriff für Handgriff nachvollziehen können. Die Besitztümer werden nämlich zum Anfassen und näheren Bestaunen frei gegeben und ein Literatur-Experte und -Historiker beantwortet Fragen zur Biografie und der damaligen Zeit. [...mehr]
Patara war zusammen mit seinem Hafen die wichtigste Stadt der lykischen Mittelmeerküste in der Antike. Durch Wanderdünen, und Ausschwemmungen des Fluss’ Xanthos verlandete der Hafen im Mittelalter und zählt heute zu einem der ruhigsten und feinsten Strände der Türkei fernab vom Massentourismus.
Der 12 Km lange Sandstrand Pataras im Süden der Türkei ist vor allem für Hobby-Historiker und naturverbundene Reisende, die die Ruhe suchen, ein absolutes Traumziel.
Patara – Naturschutzgebiet und historische Ruinen
Eingerahmt von gewaltigen Dünen findet man auf dem Weg zum Strand nicht nur das kulturelle Erbe der Antike in Form von verfallenen Ruinen, sondern auch einen wichtigen Nistplatz für Meeresschildkröten. Das führte dazu, dass das gesamte Gebiet vom Strand bis zum mittlerweile 2 Kilometer an Land liegenden antiken Hafen unter Naturschutz gestellt wurden. Lediglich ein paar kleinere Pensionen und Hotels im Dorf beherbergen Touristen, die hier hauptsächlich zum Wandern und Kanufahren auf dem antiken Fluss Xanthos herkommen - Massentourismus? Fehlanzeige. Hier kann man die Geschichte des Lykischen Reichs noch hautnah erleben und vor allem in aller Ruhe ausspannen! [...mehr]
Mustique, zu Deutsch „die Mücke“, ist eine nur 5,7 km² kleine Insel in der Karibik und gehört zu den Grenadinen. Seit 1960 gilt sie als Treffpunkt für die Reichen und Schönen. Unter anderem besitzen Prinzessin Margaret und Mick Jagger hier Villen.
Die winzige Insel Mustique liegt südlich von der Insel St.Vincent. 1958 kaufte Collin Tennant das karibische Eiland und machte ein abgeschiedenes Luxus-Resort für die Reichen und Schönen dieser Welt daraus. Dafür stelle er das damals aus ca. 20 Leuten bestehende Dorf ein und baute die ersten Villen.
Mustique und seine Geschichte
Besondere Bekanntheit erreicht sie, als Tennant 1960 Prinzessin Margaret ein 4 Quadrathektar großes Stück Land an der Südspitze der Insel mit der dazugehörigen Villa Les Jolies Eaux zum Hochzeitsgeschenk machte. Die heute 89 Privatvillen gehören unter anderem Prominenten wie Mick Jagger, Bill Gates und dem Designer Tommy Hilfiger. Auch Prinz William kommt regelmäßig zum Liebesurlaub mit seiner Freundin nach Mustique, um dem Blitzlichtgewitter und dem Drang der Öffentlichkeit zumindest für eine kurze Weile zu entkommen. [...mehr]
Perugia, ursprünglich Perusia, heißt die Hauptstadt Umbriens und der italienischen Provinz Perugia. Die auf einem Hügel erbaute Studentenstadt hat neben ihrem breiten kulturellen Angebot mit der historischen Altstadt und dem geheimnisvollen unterirdischen Stadtviertel auch Architekturbegeisterten einiges zu bieten.
Perugia – Studentenstadt in Mittelitalien
Perugia gilt als Verkörperung der idealtypischen italienischen Stadt in Mittelitalien. Sie verbindet historische Architektur mit dem quirligen Leben der Jugend. Am Hang des Hügels befinden sich die nach Kriegsende entstandenen postmodernen Bauten, die eher weniger reizvoll sind. Doch das eigentliche Leben findet hauptsächlich in der mittelalterlichen Altstadt statt. Diese besticht durch ihre zahlreichen Gassen und Stiegen mit Cafés und Restaurants, Rundbögen und Treppen, die mit dem Auto nicht zu erreichen sind. [...mehr]
Die New York Public Library an der 5th Avenue in Manhatten zählt nicht nur zu den schönsten, sondern auch zu einer der führenden Bibliotheken der Welt. Zu ihrem Bestand gehören unter anderem eine Gutenberg – Bibel sowie die handgeschriebene Unabhängigkeitserklärung der USA von Thomas Jefferson.
Die New York Public Library – eine der bedeutenden Bibliotheken auf der Welt
Die New York Public Library mit ihrem Hauptgebäude dürfte vielen aus Filmen wie Breakfast af Tiffany’s oder auch The day after tomorrow bekannt sein. Der Prunkvolle weiße Marmorbau bildet als Kulturmittelpunkt einen angenehmen Kontrast zum Trubel der Konsumtempel an der 5th Avenue auf der Höhe zwischen 40. und 42. Straße.
Erbaut wurde die New York Public Library von den Architekten Carré&Hastings im Jahre 1911 im Stil des Beaux-Arts, einer Architekturrichtung, die Mitte des 19. Jahrhunders in Amerikanischen Großstädten von den Studienabsolventen der Ecöle des Beaux Arts in Paris begründet wurde. [...mehr]







