Beiträge vom: Juli, 2009


Autor: Björn

Finistère heißt die friedliche Region am westlichsten Zipfel der Bretagne. Und ‘Finis terrae’ bedeutet auch ‘das Ende der Welt’. Zuweilen scheint mal hier wirklich mitten im Nirgendwo angekommen zu sein. Die Orte sind zwar auf der Karte eingezeichnet, jedoch keine Straßen die dorthin führen. In einem bretonischen Dorf findet mal zwar Schilder an vielen Kreuzungen, einem Ortsfremden hilft das aber nur bedingt weiter. Doch das westliche Departement Frankreichs besticht durch seine unterschiedlichen Landstriche und eine allgegenwärtige entspannende Ruhe.

Die verschiedenen Landschaften der CornouailleLéon oder den Gebirgszügen des Monts d’Arrée und Montagnes Noires bescheren Finistère auf kleiner Fläche eine abwechslungsreiche Schönheit.

Immer gegenwärtig ist Finistère das Meer. Die 300 km lange Küste wird geprägt von tief ins Land reichenden Fjorden – den Abers oder Aven. Große weite Sandstrände wechseln sich ab mit zerklüfteter Felsküste. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick auf das Meer. Die besten Aussichtspunkte von den höchsten Punkten der ins Meer hineinragenden Klippen sind Pointe du Raz, Pointe de Corsen, und Pointe de Saint Mathieu.    [...mehr]



Autor: Nina

Das Royal Ascot Pferderennen in England: Kaum ein anderes Sportevent ist ein solches Schaulaufen der High-Society und ein Spektakel ganz nach traditionellen Konventionen.

Pferderennen © flickr / Andrea & Stefan

Pferdesport und England gehört zusammen wie der Palace of Westminster und London. Schier untrennbar scheinen die Briten mit dem Galopprennen verwachsen zu sein und die größten Sportevents gehen einher mit einem Schaulauf der High-Society. Eine der traditionsreichsten Veranstaltungen ist sicherlich das Royal Ascot Pferderennen, das jedes Jahr auf dem Ascot Racecourse südlich von Windsor veranstaltet wird.    [...mehr]



Autor: Babette

England hat Geschichte und ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Gerade oder weil sie unzählige Kirchen und Kathedralen bietet. Eine davon ist die Kathedrale von Durham.

Während man sich in London auf die Spuren der Beatles oder in das Globe Theatre begeben kann, so können Kulturwütige sich in Durham die Kathedrale ansehen und bestaunen.

durham, Jonathan Shield©Flickr

Normannische Architektur als Weltkulturerbe
Die Geschichte der Kathedrale beginnt bereits mit Grundsteinlegung am 10. August 1093. Bis heute ist sie in ihrer ursprünglichen Form zu begutachten, was etwas ganz besonderes ist. 1986 wurde die Durham Cathedral zusammen mit dem Durham Castle von der UNESCO mit der Begründung “Die Durham Cathedral ist das größte und perfekteste Monument normannischer Architektur in England”" zum Weltkulturerbe erklärt. Dan die Kathedrale auf hohen Untergrund steht, war sie stets in schwer angreifbarer Höhe. Neben einem Schrein beeinhaltet die Kathedrale die Schätze des Cuthbert von Lindisfarne, einem Heiligen aus dem 7. Jahrhundert und die sterblichen Überreste des Beda Venerabilis sowie den Kopf St. Oswalds von Northumbria.

Einfach sehenswert
Der Kirchenchor ist eine der besonderen “Veranstaltungen” der Kathedrale. Sie können, außer Montags und an bestimmten Feiertagen) täglich besucht werden. Außerdem ist der 66 m hohe Vierungsturm zugänglich. Oben angekommen hat man einen atemberaubenden Blick über Durham und die seine Umgebung.    [...mehr]



Autor: Björn

Der Pontchartrain-See, oder kurz und umgangssprachlich einfach nur Lake Pont genannt, ist der zweitgrößte Salzwassersee der USA. Der Lake Pontchartrain liegt im Südosten von Louisiana.

Von Westen nach Osten hat der Lake Pont eine Ausdehnung von circa 64 Kilometern. Seine Gesamtfläche beträgt knapp 1840 km². Um die Ausmaße deutlicher zu machen: er ist dreimal so groß wie der Bodensee. New Orleans liegt im Süden und Mandeville im Norden. Laut The St. Tammany News werden auch Unterwasser-Roboter zur Wartung am Lake Pontchartrain verwendet .

Lake Pontchartrain©flickr by D.CS.Kari

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Autor: Babette

Hamburg- Hafenstadt, Museumsstadt und Rotlichtviertel. Aber Hamburg hat auch das größte Volksfest des Nordens.

Das größte Volksfest des Nordes - in Hamburg! ©André-Pierre/flickr.com

Das größte Volksfest des Nordes - in Hamburg! ©André-Pierre/flickr.com

Wer gerade zufällig oder während der nächsten 4 Wochen in Hamburg ist, der sollte sich mal das größte Volksfest des Nordens ansehen. Das nennt sich Dom und findet 3 Mal im Jahr statt- im Frühjahr, Sommer und Winter für jeweils 4 Wochen. Heute startet der Hamburger Sommerdom und lädt bis zum 23.August 2009 ein zu feiern, futtern und staunen.

Der Dom - Hamburger Tradition
Der Dom teilt sich, wie bereits gerade erwähnt, in 3 Teile: Dem Dommarkt (Winterdom, Anfang November bis Anfang Dezember), dem Frühlingsfest (Frühlingsdom im März/April) und dem Hummelfest (Sommerdom im Juli/August).
Der Hamburger Dom hat aber bereits eine sehr lange Vergangenheit, denn bereits im 14.Jahrhundert startete

Buden, Buden..überall Buden, Spaß und Trunk ©André-Pierre/flickr.com

er mit den ersten Buden, die sich damals noch auf dem Marienplatz tummelten. Weiter ging es dann über den Gänsemarkt, Pferdemarkt, den Zeughausmarkt und schließlich den Großneumarkt. Seit 1880 tummeln sich die zahlreichen Schausteller nun auf dem Spielbudenplatz auf St.Pauli, dem Heiligengeistfeld und der heutigen Glacischaussee in Hamburg. Seit 1892 ist das Heiligengeistfeld zum offiziellen Dom-Platz ernannt worden. Mittlerweile findet man bei über 260 Schaustellern (und auf 160.000m² alles was das Herz begehrt.

Die Buden glitzern und der Himmel ebenfalls
Ein besonderes Highlite des Doms ist das regelmäßige Feuerwerk jeden Freitagabend ab 22.30 Uhr. Hier findet sich in der regel alle Dombesucher zusammen um gemeinsam das Feuerwerk zu bestaunen, genießen und zu beklatschen.

Familien haben Mittwoch’s besonders viel Spaß
Extra für Familien (oder Sparfüchse) hat der Dom sich den Familientag ausgedacht der immer mittwochs ist. Mittwochs gibt es bis 23h sehr verminderte Preise in Fahr- und Belustigungs-, und Spielgeschäften und Losbuden. Natürlich darf da das leibliche Wohl nicht fehlen. Auch die Schlemmerbuden haben ihre Preise an dem Tag gesenkt.

Besser mit dem HVV anreisen
Gerade als Tourist lohnt sich die Fahrt mit den Hamburger Verkehrs Verband. Mit den Tickets zum Tages- oder Gruppentarif bekommt man an manchen Fahrgeschäften Rabatte oder eine kostenlose Fahrt für eine zweite Person. Und das an 2 Fahrgeschäften seiner Wahl. Außerdem sollte man generell mit dem Auto anreisen, denn Parkplätze rund um den Dom kosten und sind Mangelware- und auch kostenlose gibt es eher selten zu den Zeiten des Doms und Reeperbahn.

Wann, Wo?
Öffnungszeiten
Montags bis donnerstags von 15.00 Uhr bis 00.30 Uhr
Freitags und sonnabends von 15.00 Uhr bis 24.00 Uhr
Sonntags von 14.00 Uhr bis 23.00 Uhr
Termine 2009
Sommerdom 2009 vom 24.07.2009 bis 23.08.2009
Winterdom 2009vom 06.11.2009 bis 06.12.2009
Frühjahrsdom 2010 vom 19.03.2010 bis 18.04.2010 .. weitere Termine gibt es hier

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Autor: Björn

Ein ganz typisches Bild welches jeder Besucher von Amsterdam in seinem Kopf hat und auch vor Ort bestätigt findet, sind die zahlreichen Grachten die sich durch die Innenstadt schlängeln. Ähnlich wie in Venedig durchziehen schmale Wasserstraßen die Stadt, auf denen Gondoliere ihre Fahrgeste durch die Gegend staken.

Die Grachten von Amsterdam werden von zahlreichen Brücken überspannt, die mindestens genau so geschichtsträchtig sind wie die Kanäle selbst.

Der Begriff Gracht geht auf das niederländische Wort für Kanal oder Wassergraben zurück. Die schmalen Wasserwege in Amsterdam durchziehen die Altstadt in mehreren Ringen und werden von zahlreichen Brücken überspannt. Das Grachtennetz Amsterdams wurde ursprünglich zum einfachen An- und Abtransport von Waren zu den Lager- und Kaufmannshäusern angelegt. Außerdem spielten sie eine Große Rolle bei der Entwässerung und Verteidigung der Stadt. Was heißen soll die Grachten wurden auch zur Abwasserentsorgung der Stadt benutzt. Entsprechend schlecht muss damals der Geruch in der Innenstadt von Amsterdam gewesen sein. Inzwischen gibt es in Amsterdam aber eine flächendeckende, unterirdische Kanalisation und die Grachten erhalten mit Hilfe von Schleusen täglich frisches Wasser.    [...mehr]



Autor: Babette

Deutsche Sehenswürdigkeiten klingen erstmal weniger spannend. Der Dresdner Zwinger ist allerdings auf jeden Fall einen Besuch wert, denn hier trifft Moderne auf Barock.

Der Zwinger ist einen Besuch wert ... ©Olivier Bruchez/flickr.com

Der Zwinger ist einen Besuch wert ... ©Olivier Bruchez/flickr.com

Neben dem Schloss Pillnitz hat Dresdnen noch den Dresdner Zwinger.. Hört sich erstmal uninteressant und bedrohlich an. Ist es aber nicht- ganz im Gegenteil.

Der Dresdner Zwinger ist mit dem Kronentor, dem Nymphenbad, seinen Pavillons, seinen Steinarbeiten wie  Putten, Bögen, Säulen ein beeindruckendes Bauwerk, dass seine Geschichte im    [...mehr]



Autor: Björn

Mit 107.282 Plätzen ist das Beaver Stadium im US-amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania das derzeit größte Sportstadion der USA und das drittgrößte der Welt.

Nur zwei Stadien in Asien sind noch größer: eins in Nord Korea und ein weiteres in Indien. Aus europäischer Sicht ist dabei erstaunlich, dass es sich hierbei um das Heimstadion der Footballmannschaft einer Universität handelt, der Pennsylvania State University, häufig Penn State abgekürzt.

Hochschulsport nimmt in den USA jedoch einen viel höheren Stellenwert ein und wird wie Profisport vermarktet, in dem sich die Colleges und Universitäten um die Sportler reißen und sie mit Stipendien locken. Für viele Spieler stellt ein Stipendium für ein Hochschulteam einen Schritt in Richtung Profisport dar.

Das Beaver Stadium, benannt nach einem ehemaligen Gouverneur, wurde bereits 1909

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Autor: Björn

Die New Yorker Brooklyn Bridge ist eine der ältesten und zu ihrer Entstehungszeit längsten Hängebrücken der  Welt. Mit 1.833,68 Metern Gesamtlänge überspannt sie den East River und verbindet die Stadtteile Manhatten und Brooklyn miteinander. Für die Stadt New York wurde die Brooklyn Bridge schnell zu einem neuen Wahrzeichen und symbolisiert als ‘Sehnsuchtsbrücke’ den amerikanischen Traum.

Geplant wurde die Brooklyn Bridge tatsächlich von einem Ingenieur aus Mühlhausen in Thüringen. Der deutsch-amerikaner Johann August Röbling hatte zuvor bereits mehrere Hängebrücken konstruiert und konnte durch seine Abschlussarbeit am Königlich polytechnischen Institut zu Berlin, über eben dieses Thema, auf ein fundiertes Wissen zurückgreifen.

Als eines der architektonischen Meisterwerke der Stadt New York ist die Brooklyn Bridge Handlungsort zahlreicher Romanen, Filmen, Musicals, TV-Sendungen und Schauplatz der internationalen Kunstszene der USA. So wird die Brücke in Filmen wie Godzilla oder Deep Impact von Monstern und Meteoren zerstört oder dient wie im Musical Saturday Night Fever als Sinnbild für den Weg in eine neue Welt. Im Sommer 2008 war die Brooklyn Bridge selbst Teil einer großen Installation. Der dänisch-isländische Künstler Eliasson konstruierte einen künstlichen Wasserfall an der Brücke unter dem Titel ‘The New York Waterfalls‘.

Brooklyn Bridge – Zahlen und Fakten

Ganze 14 Jahre dauerte der Bau der Brooklyn Bridge und kostete die Stadt dabei 18 Millionen Dollar. Der Bau beschäftigte insgesamt 6000 Arbeiter wobei 27 dabei ums Leben kamen. Am Tag ihrer Eröffnung, dem 24. Mai 1883, überquerten bereits 1.800 Fahrzeuge und 150.300 Menschen die neue Brücke. Jeder Fußgänger musste einen Cent und für jeden Fahrzeug 5 Cent bezahlt werden. Um die New Yorker Bevölkerung von der Stabilität der Brücke zu überzeugen, soll zuvor der Zirkus Barnum, mit 21 Elefanten zur Belastungsprobe über die Brücke geschickt worden sein.    [...mehr]



Autor: Björn

Die Schloss- und Parkanlage Pillnitz geht in das frühe 18. Jahrhundert zurück. Damals ließ August der Starke das Schloss im barocken Stil um- und ausbauen. Die Pläne für den Umbau stammen von Mathäus Daniel Pöppelmann, der auch den Dresdner Zwinger entwarf und plante. Das Luftschloss war erhilt während des Umbaus eine Wasserpalais mit Freitreppe zur Elbe.

Direkt gegenüber der Elbinsel ist das Schloss Pillnitz heute eine Attraktion für Touristen aus aller Welt. Das außergewöhnliches Ensemble aus Architektur und Gartengestaltung besticht mit historischem Flair. Die Schlossanlage Pillnitz ist eingebettet in die Flusslandschaft des Elbtals, welche auch bekannt ist für ihre guten Weine. Im hauseigenen Restaurant kann man diese regionale Köstlichkeit probieren.

Unter dem Einfluss der ostasiatischen Mode wurde im frühen 18. Jahrhundert mit dem Bau von Wasser- und Bergpalais der Grundstein für eine der wichtigsten chinesischen Architekturen Europas gelegt. Wegen des exotischen Baustils wurden beide deswegen auch die Indianischen Palais genannt. Noch heute ist ihr Wandel zur Sommerresidenz des sächsischen Monarchen eindrucksvoll nachzuempfinden. In 200 Jahren hatte sich Pillnitz von einem Lustschloss zu einem Residenzschloss entwickelt, in dem auch der Wissenschaft und Kunst ein gewichtiger Platz eingeräumt wurde.

Hotel Schloss Pillnitz

Das privat geführte Hotel in der Schlossanlage Pillnitz befindet sich direkt in der ehemaligen Sommerresidenz der sächsischen Könige. Dort können Gäste die Ruhe der malerischen Parklandschaft genießen und so manch musikalischer Attraktion in den alten Mauern des Schlosses oder Open-Air lauschen.    [...mehr]


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