Beiträge vom: Juni, 2009


Autor: Björn

Der Mythos der Salamis Ruinen nahe der Stadt Famagusta beschäftigt nach heute zahlreiche Forscher und Archäologen. Denn der Legende nach soll diese beeindruckende Kulisse Schauplatz zahlreicher geschichtlicher Ereignisse gewesen sein. Dieses unschätzbare, kulturelle Erbe birgt noch so manche Geheimnisse zwischen seinen verrottenden Steinen.

Die Geschichte Salamis

Hier ein paar Infos zur Geschichte des Ortes: Die Stadt Salamis wurde von Teucro Bruder von Aiace Telemai nach dem Trojanischen Krieg quasi auf dem Heimweg gegründet. Die Geschichte der heute noch sichtbaren Ruinen am Meer beginnt vermutlich im Jahre 411 vor Christus. Um 76 nach Christi soll dann die Insel von einem schweren Erdbeben erschüttert worden sein wodurch die zahlreichen Kultstätten zerstört haben.

Die Römer bauten Salamis wieder aus und lebten ihre Vorliebe für das Amphitheater aus. Ein imposantes Bauwerk mit über 15.000 Sitzplätzen wurde errichtet. Geht man auf so manche Sage, soll sich hier eines der imposantesten Theater der Antike befunden haben, dass zum Schauplatz der beliebten Gladiatorenkämpfe wurde. Dabei sollen die Römer im Gegensatz zu ihrer herkömmlichen Art hier auf die Vernichtung des alten Erbes verzichtet haben und alte Kultstätten erhalten haben. Jedoch wurde dann im Lauf der Christianisierung so manches Erbe brutal zerstört und so manche Stätte heidnischen Glaubens unwiderruflich ruiniert.

Sonne, Meer und Strand in Famagustra

Direkt am wohl längsten Sandstrand Zyperns gelegen  ist Famagusta das Paradies der Ostküste. Heute findet man auf diesen wunderbaren Territorium die alte Ruine von Kiefern, Zypressen und Eukalyptus Bäumen umringt. Interessierte können hier im Schatten der Bäume auf Entdeckungstour gehen. Der Legende nach soll übrigens ein Teil der einstigen Stadt unter Wasser liegen, was vielleicht auch erklärt warum diese Region besonders beliebt bei Tauchern ist. Unerfahrenen Tauchern ist aber von einem Tiefgang abzuraten, da hier die Strömung unerklärlicher Weise und entgegen der normalen Wasserverhältnisse sehr stark ist. Vermutlich ist dies nur eines der unerklärlichen Phänomen die sich der Legende nach um die Ruinen ranken. Aber man muss sicherlich nicht jedes Geheimnis ergründen sondern sollte einfach diese besondere Atmosphäre genießen.    [...mehr]



Autor: Björn

Der Commer See ist ein Paradies für Naturliebhaber und ein begehrtes Reiseziel. Freunde des Sports werden am Commer See zahlreiche Wassersport-Angebote vorfinden.

Comer See©flickr/BernieCB

Der Commer See ist der drittgrößte See Italiens mit einer Fläche von 146 Quadratkilometern nach dem Gardasee und dem Lago Maggiore.

Der Commer See läßt sich in  3 Teile untergliedern: Den Lago di Colico im Norden, Lago di Lecco im Südosten und der Lago di Como im Südwesten. Rundum von einer Bergkette ist der Commer See umgeben und macht das Gebiet um den See zu einem idealen Ort für den Bergsport, aber auch zahlreiche wunderschöne Naturparks findet man zum Wandern und Entspannen in Italien vor.

Comer See – günstige Ferienwohnungen

Ferienwohnungen, Hotels und weitere Unterkünfte findet man überwiegend am Nordende des Commersees. Reiseangebote für eine günstige Pauschalreise findet man bei verschiedenen Anbietern . Wenn man den Urlaub kurzfristig planen kann, lohnt sich die Buchung einer günstigen Last Minute Reise nach Italien. Weiterführende Informationen findet man bei Geo.de.

Comer See -  bekannte Sehenswürdigkeiten

Lohnenswerte Ausflugsziele in Ober-Italien sind Varenna, Gravedona und Bellagio. Kunsthistorische Sehenswürdigkeiten bergen diese kleinen Örtchen, wie zum Beispiel der kleine Ort Gravedonna mit seiner Pfarrkirche aus dem 5. Jahrhundert S. Maria del Tiglio.

Kulinarische hat das Gebiet um den Comer See einiges für eine Reise nach Italien zu bieten. Das Restaurant Vecchia Pira in Stazzona  ist ein Geheimtipp, und bietet lokales Essen auf gehobenen Niveau an.

Flüge und Ferienwohnungen für den Urlaub am Comer See kann man Online günstig buchen.    [...mehr]



Autor: Björn

Die westanatolische Stadt Efes (in der heutigen Türkei) war im Laufe der Geschichte auch unter anderen Namen bekannt: Ephesus auf Lateinisch, Ephesos auf Griechisch, Apasa auf Hethitisch, aber heute auch unter dem Namen Ephusus zu finden. In der Antike direkt am Mittelmeer gelegen, befinden sich die Ruinen von Ephusus heute einige Kilometer landeinwärts, was auf seismische und klimatische Veränderungen zurückzuführen ist. Bekannt ist Ephusus v.a. für den Tempel der Artemis, einem der Sieben Weltwunder der Antike.

In der Wissenschaft und im Alltag wird Ephusus heute mehrheitlich Ephesos oder Ephesus und in der Türkei eben Efes genannt, dabei geht die Stadt auf hethitische Siedler zurück, die vermutlich schon mehrere Jahrtausende v. Chr. in der Gegend heimisch wurden.  Die Griechen hingegen sind erst um 1.000 v. Chr. nachzuweisen.

Der Tempel der Artemis

Der Tempel der Artemis, in der Antike eines der größten Gebäude der Welt, wurde im 6. Jahrhundert v. Chr. vollendet, im Laufe der folgenden Jahrhunderte aber mehrmals     [...mehr]



Autor: Björn

Wenn man die Gelegenheit bekommt durch die engen Gassen von Cadiz zu schlendern muss man sich unbedingt auch die Kathedrale von Cadiz ansehen. Sie entstand bereits im 18. Jahrhundert und einer ihrer beiden Türmen ist sogar begehbar.

Cadiz liegt im schönen Andalusien und hat trotz seiner ca. 130.500 Einwohner wirklich sehr enge Gassen. Doch gerade dieses Ambiente ist mehr als beindruckend. Es gibt eine Legende: Angeblich soll Herkules die Stadt gegründet haben, wie auch das Wappen der Stadt zeigt. Gegründet wurde Cadiz jedoch von den Phöniziern.

Die Kathedrale ist extrem groß. Jedenfalls größer als Kathedralen in unseren Gebieten. Es scheint jedoch normal zu sein, dass spanische Kathedralen sehr groß und mächtig wirken. Wahrscheinlich ein Überbleibsel übersteigerter, sakraler Darstellungsformen.

1722 begann der Bau der beeindruckenden Kathedrale. Sie ist eine der letzten Bischofskirchen, in dieser Bauart, im Raum Andalusien. Der spanischer Musiker Manuel de Falla wurde in der Krypta der Kathedrale begraben.                                                                                                                                                                             Der begehbare Turm bietet in 72 Metern Höhe, was der höchste Punkt der Stadt ist, einen wirklich schönen Panoramaausblick. Außerdem  findet jede halbe Stunde eine Führung statt, natürlich auch in deutsch.  ;)

Die heute noch wahnsinnig beindruckende Kathedrale von Cadiz kann immer von Montag bis Freitag von 10 bis 13 Uhr und Nachmittags ab 16 Uhr besichtigt werden. Die Kathedrale hat auch ein wirklich sehenswertes Museum.

Fazit:

Wenn ihr noch nicht wisst wohin der nächste Urlaub gehen soll: Auf nach Cadiz besucht die wunderschöne Kathedrale und macht euch selbst einen Eindruck.



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Autor: Björn

Wer Norwegens Hauptstadt Oslo besucht, sollte sich auf jeden Fall ein paar Stunden Zeit für den Vigelandpark nehmen. Sobald man den Skulpturenpark betritt spürt man die besondere Atmosphäre, die von den fast lebendig wirkenden Werken des Künstlers ausgeht. In sich verschlungene menschliche Körper bilden den Grundstein für wiederum noch größere Figuren.

Mit dem Skulpturenpark in Oslo hat sich der norwegische Künstler Gustav Vigeland (1869 – 1943) ein beeindruckendes Gesamtkunstwerk erschaffen. Etwa zwei Kilometer vom Zentrum Oslos entfernt, innerhalb des Frogner-Parks, erstreckt sich das 320.000 m² großen Areal welches 212 lebensgroße Bronze- und Granitskulpturen umfasst, diese sind in einer gradlinig gestalteten Parklandschaft eingebettet.

Vigelandpark, ©flickr by D3 San Francisco

Aber nicht nur menschliche Körper sind Bestandteil des Werkes, auch Tiere und Fabelwesen fanden ihren Platz im Skulpturenpark. Schon am schmiedeeisernen Tor des Haupteingangs ist die Vermischung aus realen und fantastischen Elementen wunderbar zu sehen. Gustav Vigeland verstand seine Skulpturen als Hymne an das Leben selbst.

Skulpturen im Vigelandpark

Der Brunnen im Zentrum des Parks zum Beispiele beschreibt den Kreislauf des Lebens in all seinen Etappen. Am imposantesten jedoch ist der Monolith im Nordwesten. Mit beachtlichen 17m Höhe ist dieser Granitobelisk ein echter Koloss. 121 Darstellungen verschlungener Körper recken sich dem Himmel entgegen. Umgeben ist dieses Kunstwerk vom “Rad des Lebens“. Dieses wird übrigens gerne als Hintergrund für Familienphotos von Touristen aus Japan genutzt, da hier unter anderem Szenen aus dem Alltag einer Familie dargestellt sind.

Der Eintritt in den Park ist kostenlos und außerdem gilt der Vigelandpark als einer der saubersten und touristenfreundlichsten Plätze Oslos. Wer sich nach diesem Erlebnis etwas mehr mit dem Leben von Gustav Vigeland befassen möchte, dem sei das Vigeland-Museum im ehemaligen Atelier des Künstlers ans Herz gelegt.    [...mehr]



Autor: Nina

So, meine Lieben, heute ist der fiese Tag gekommen, an dem ich bei Einfach-Sehenswert aufhören muss. Und auch wenn es mir schwer fällt, schaff ich es einfach zeitlich nicht mehr dieses nette kleine Projekt zu betreuen!

Es war eine schöne Zeit! Danke für alle Kommentare, Meinungen, Diskussionen und Anregungen! Ich bin mir sicher, bei meinem Nachfolger seid ihr genauso gut aufgehoben… ;-)

Bye, bye sagt Nina…

Weiterhin findet ihr mich aber u.a. bei Lieblingsschokolade.de und bei Art and Events… Hoffentlich lesen wir uns dort mal wieder. Machts gut!

Nina sagt bye bye © Flickr/ Lisandro Moises Enrique

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Autor: Nina

Vor genau 50 Jahren wurde in der Nähe von Denver der Cherry Creek State Park als erster Naturschutzpark in Colorado gegründet. Dies war aber erst der Anfang in Sachen Umweltschutz: nach und nach kamen weitere Parks hinzu, so dass es heute 42 State Parks mit einer Fläche von über 1.000 km² sind. Ein absolut guter Grund um diesen 50. Geburtstag ausgiebig zu feiern.

Dazu haben sich die einzelnen State Parks ein buntes Programm einfallen lassen, u.a. auch einen neuen Action-Trend eingeführt, der momentan Stück für Stück die Welt erobert: Geocoaching.

State Park Colorado © Flickr/ longhorndave

Das Prinzip dieser neuen Freizeitbeschäftigung gleicht fast dem der guten alten Schnitzeljagd, nur eben auf moderne Art und Weise. Die Teilnehmer erhalten bestimmte Koordinaten, denen sie per GPS folgen müssen. Am Ende der Jagd befindet sich dann eine Art kleiner Schatz, der sogenannte Cache.    [...mehr]



Autor: Nina

Die Welt hat schier endlose Facetten und überrascht uns jeden Tag aufs Neue. Diese Tatsache verdeutlicht die Website thegreenguide.com aufs Erstaunlichste. Man kann direkt in die Unendlichkeit der Natur eintauchen und das bequem vom heimischen PC-Sessel aus.

Die Idee hinter dem Endlosfoto ist im Prinzip ganz einfach: Man hat ein Ausgangsbild, das im Grunde aus vielen kleinen Bildern besteht. Nun zoomt sich der User mittels Maus immer näher an ein einzelnes dieser vielen Bilder heran und hat so nun wieder ein neues Ausgangsbild, das aus vielen kleinen besteht usw.

Screenshot vom infinite photo auf thegreenguide.com

Man kann sich ziemlich lange damit beschäftigen ohne ein Ende finden zu können. Okay, das eine oder andere Foto wiederholt sich mal, aber das mindert den Spaß überhaupt nicht, denn es sind hunderte von Bildern, so dass man immer wieder Neue entdeckt.

Die Fotos sind extrem schöne Naturaufnahmen von den unterschiedlichsten Seiten und Perspektiven unseres Planeten. So soll das “infinite photo” unsere Liebe zur Natur wecken und auch auf deren Zerstörung hinweisen.

Denn die Seite The Green Guide, die zu National Geographic gehört, gibt seinen Lesern Tipps für einen besseren Umgang mit der Umwelt im Alltag.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich hier durch das Endlosbild klicken. Es lohnt sich. Ach ja, User können übrigens auch ihre eigenen Bilder einschicken. Die Schönsten werden dann ins “infinite photo” integriert. Viel Spaß!

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Autor: Nina

Karneval? Das war doch schon… Berlin macht wie immer ein wenig sein eigenes Ding und hat sich vor 14 Jahren seinen eigenen, ganz besonderen Karneval geschaffen. Und das schlauerweise zu einer Jahreszeit, in der man das Feiern im Freien meist auch richtig genießen kann. ;-)

Was war das für ein Pfingst-Wochenende! Vier Tage lang standen Teile der Hauptstadt Kopf und feierten ausgelassen ein Straßenfest der besonderen Art. Ausgelassen, friedvoll, tolerant, stilvoll, fröhlich und ein wenig subversiv zogen die Tage an einem wie im Flug vorbei.

14. Karneval der Kulturen Berlin © Flickr/ Something in between

Es gibt ja so einige Länder, die für ihren ganz speziellen Karneval berühmt sind. Der Karneval der Kulturen hat von allem etwas. Zwischen eher starrem deutschem Frohsinn und  brasilianischer Ausgelassenheit sorgten 4.700 Teilnehmer aus über 70 Nationen dafür, dass wirklich jeder Topf seinen feierwütigen Deckel fand.    [...mehr]