Beiträge vom: Mai, 2009
Es gibt wohl keinen zweiten Ort auf der Welt wie das Naturreservat Tsingy de Bemaraha auf Madagaskar. Vor Millionen von Jahren wurde die Insel vom Festland abgetrennt. Konnte sich der Kontinent auf diese Art rasant verändern und weiterentwickeln, so blieb Madagaskar von diesem Wandel fast vollständig verschont.
Und so kann man heute noch in eine Welt eintauchen wie sie damals wohl gewesen war – ein Land vor unserer Zeit. Tsingy de Bemaraha ist einer dieser faszinierenden Orte, eine weite Landschaft durchzogen von spitzen Sandsteinnadeln, sogenannte Tsingy, die bis zu 30 m hoch sind. Diese können so messerscharfe Kanten haben, dass sich selbst die Einheimischen, die am Rande des 723 km² großen Gebiets leben, gar nicht oder nur mit aller Vorsicht hineinwagen. Nur der eine oder andere Platz gilt als heilig und wird daher auf ganz bestimmten Wegen und nur zu ganz bestimmten Zeiten betreten.
Andere Bereiche wiederum wurden für Touristen erschlossen und zu Klettergebieten umgewandelt. [...mehr]
Er gilt als der “chinesische Schindler” und ist in den Augen vieler noch heute ein Volksheld, John Rabe, der “gute Deutsche”. Kennt ihn in China fast jedes Kind, so gilt er in Deutschland fast noch als unbekannt. Dies hat sich aber im letzten Monat schlagartig geändert, als der Film “John Rabe” in unsere Kinos kam.
1937: Japan ist mit Nazi-Deutschland verbündet und greift u.a. auch in deren Namen China an. Im japanisch-chinesischen Krieg sterben hunderttausende von Menschen. John Rabe, ein deutscher Kaufmann und zu dieser Zeit Geschäftsführer der Siemens-Niederlassung in Nanjing, richtet eine 2 x 2 km große Schutzzone ein und rettet damit rund 200.000 Chinesen das Leben.
Nun, passend zum Film, kann man an einer ganz besonderen Reise nach China teilnehmen. Man wandelt auf den Spuren John Rabes und lernt so Seiten des Landes kennen, die man normalerweise eher nicht zu sehen bekommt. [...mehr]


