Beiträge vom: Mai, 2009
Normalerweise bringen Touristen die Kanaren-Insel La Palma ja eher mit Sonne, Strand und Meer in Verbindung. Doch so mancher Kenner der Astronomie kommt aus einem ganz anderen Grund auf die Insel: hier befindet sich eine der größten und auch modernsten Sternwarten weltweit.
Denn auch nachts sind die Kanaren ein wunderschöner Ort, besonders wenn man ab und an mal den Kopf in Richtung Himmel bewegt. La Palma hat europaweit die besten Voraussetzungen um den nächtlichen Sternenhimmel zu beobachten. Das ist nicht nur atemberaubend schön, sondern auch sehr spannend.
Vorzüge bringen einem dabei vor allem die klare Luft, die dünne Besiedlung und das besondere Klima der Insel und vor allem die Einhaltung aller ökologischer Richtlinien, etwas, worauf die Palmeros besonders stolz sind. Und auch in Sachen Lichtverschmutzung liegt La Palma ganz vorne: Straßenlaternen und alle möglichen andere Beleuchtungen dürfen nur Richtung Boden gerichtet sein. So wird ein klarer Blick auf den Nachthimmel möglich. [...mehr]
Ja, unsere Hauptstadt hat so einiges zu bieten und Jung und Alt sind jedes Jahr aufs neue von ihr fasziniert. Doch solch ein Städtetrip kann auch ganz schön ans Kleingeld gehen und so sind Besucher immer wieder auf der Suche nach günstigen Übernachtungsmöglichkeiten. Und davon gibt es in Berlin zum Glück einige, die zum Teil auch recht außergewöhnlich sind.
Die Großstädter sind zum Teil ein ganz schön kreatives Völkchen und so können Touristen im Hausboot oder auch auf einem Camping-Platz der etwas anderen Art mitten in der City nächtigen.
Die Tentstation Berlin macht letzteres möglich und bietet so auch für Reisende mit kleinem Portemonnaie eine günstige Alternative zu Hostel, Jugendherberge und Co.
Eigentlich war das Ganze nur als temporäres Projekt zur Fußball-WM 2006 geplant, doch die Nachfrage blieb groß und so geht das junge Team nun schon in die vierte Saison. Die Tentstation befindet sich nur fünf Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof entfernt mitten im Grünen, auf dem Gelände eines ehemaligen Schwimmbads. Was davon noch vorhanden ist, wurde umfunktioniert und so kann man im stillgelegten Schwimmbecken Volleyball spielen oder sich auf der ehemaligen Tribüne, die in eine Bar umfunktioniert wurde, erfrischen. [...mehr]
Die Philippinen sind ein faszinierendes und vielseitiges Land. Doch nur Kenner wissen wohl, dass man hier auch einige der schönsten Tauchplätze der Erde finden kann. Die Gewässer um Apo Island sind solch ein wunderschönes Fleckchen Erde.
Obwohl Apo Island regelmäßig in den Top10 der besten Tauchspots der Welt auftaucht, gilt es für viele noch als echter Geheimtipp. Schon die Anreise kann ein kleines Abenteuer sein, denn für die Hin- und Rückfahrt mietet man sich am besten eines der Fischerboote im kleinen Dörfchen Malatapay, 20 km südlich von Dumaguete, der Hauptstadt der Provinz Negros Oriental.
Vor Ort braucht man dann nur noch nach unten ins Wasser gucken und einem wird klar, man ist an einem ganz besonderen Ort. Um die reiche Unterwasserwelt zu erkunden reichen schon Schnorchel und Taucherbrille vollkommen aus, doch, wer tiefer gehen möchte, wird in eine faszinierende Welt eintauchen: zahlreiche Fischschwärme, bunte Korallenriffe, Fuchshaie oder Riesenmeeresschildkröten tummeln sich hier unten. [...mehr]
Wo sich im Winter an den Berghängen die Skifahrer tummeln, kommen im Sommer nur wenige hin. Dabei entfaltet gerade da der Naturpark Corno alle Scale im italienischen Apennin all seine faszinierende Schönheit.
Bisher haben nur wenige Besucher von außerhalb dieses Fleckchen Erde für sich entdeckt und so kann man in Corno alle Scale in ein ursprüngliches Italien abtauchen. Entlang von niedrigen Hängen schlängeln sich majestätische Waldstücke, kleine Dörfchen und prächtige Blumenwiesen; im Hintergrund stets die hohen Berge, von denen einer auch dem Naturpark seinen Namen gegeben hat: der Corno alle Scale erreicht immerhin eine stolze Höhe von 1.945 m.
Klar, dass sich in solch einem ruhigen Landstrich auch Tiere und Pflanzen ausbreiten können. So findet man auf dem Gebiet, das ungefähr so groß ist, wie der Bayerische Wald, Rehe, Füchse, Steinböcke, Murmeltiere, Wildschweine, Steinadler, etliche Singvögel und auch Wölfe. Diese galten eine Zeit lang fast als ausgestorben. Hier haben sie sich nach und nach wieder angesiedelt. Mittlerweile kann man sogar an Führungen teilnehmen um die Tiere näher zu entdecken. Diese finden allerdings nur von August bis April statt um die Paarungszeit nicht zu gefährden. [...mehr]
Madagaskar ist ein eigenwilliger Ort mit einem ganz besonderen Charme, der einen nicht so schnell loslassen wird. Vor Jahrmillionen trennte sich die heutige Insel vom afrikanischen Kontinent und ging so evolutionstechnisch eigene Wege. Die meisten Tiere und Pflanzen gibt es nur hier. Wer nach Madagaskar kommt, kann einen kleinen Blick erheischen wie die Welt früher mal gewesen ist.
Um so wichtiger ist natürlich, dass man dieses Fleckchen Erde bewahrt. Doch auch hier roden die Menschen Hektar um Hektar von Wald und nehmen so der einzigartigen Flora und Fauna den Lebensraum. Erst in den letzten Jahren ist das Bewusstsein für die Umwelt langsam gewachsen und die letzten verbliebenen, unberührten Naturparadiese sind um so wichtiger.
Der Wald von Kirindy ist solch ein Ort. Häufig fast undurchdringlich, ist er bis heute nur in kleinen Teilen erforscht. So stößt man hier immer wieder auf ganz besondere Tiere und Pflanzen, die man sonst noch nie gesehen hat. Kirindy ist die Heimat des Fossa, eines großen katzenartigen Raubtiers, und auch der inzwischen berühmten Lemuren.
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In Griechenland gibt es viele Orte, die auch heute noch sagenumwoben sind. Einer der bekanntesten dieser Orte ist wohl Delphi mit seinem weltberühmten Orakel.
So ist es auch kein Wunder, dass die Stadt Delphi mit ihrer Ausgrabungsstätte zum Pflichtprogramm jedes Griechenland-Besuchers gehört. Allein schon die heutige Stadt Delphi ist es wert: Malerisch in einem kleinen Tal inmitten von Olivenhainen gelegen schlängeln sich die vielen kleinen Gassen vorbei an einladenden Cafés und Tavernen.
Doch das absolute Highlight ist und bleibt die antike Stätte des ehemaligen Delphi. Noch vor weniger als 150 Jahren galt dieser Ort als Mythos, bis er 1892 von französischen Archäologen ausgegraben wurde. Ein paar der größten Kunstschätze der Antike wurden hier entdeckt, die man heute im dazugehörigen Museum bestaunen kann. [...mehr]
Momentan entsteht in Schweden ein faszinierendes neues Hotelkonzept. Kosta Boda ist Schwedens älteste Glashütte und liegt im Herzen des Glasreichs in Småland. Natürlich darf an solch einem Ort dann auch ein Hotel aus Glas nicht fehlen.
Am 27. Juni ist es soweit, dann öffnet das Kosta Boda Art Hotel seine Pforten. Besucher können in eine kleine Welt für sich eintauchen. Die weltweit besten und angesehensten Glaskünstler haben sich der 102 Zimmer, des Restaurants, der Bar, des Wellness- und Spabereichs angenommen und so das Hotel in einen zauberhaften und fast magischen Ort verwandelt.
Jedes Zimmer ist anders, jedes hat seinen eigenen Charme, ob es nun das Rockige, designed von Ludvig Löfgren, mit Totenköpfen aus Glas oder das Klassische mit Tulpenmustern im Design von Ulrika Hydman-Valliens ist. Jeder wird hier sein individuelles Lieblingszimmer finden. [...mehr]
In den meisten Metropolen dieser Welt empfiehlt sich ein Besuch auf einem der berühmten Friedhöfe. Allein schon um für einen Moment inne zu halten und dem hektischen Trubel zwischen Sehenswürdigkeiten und Verkehr zu entkommen.
Ähnlich wie beim Père Lachaise in Paris, hat man auch in Prag die Möglichkeit zwischendurch in eine andere Welt einzutauchen. Besonders gut eignet sich dafür der alte jüdische Friedhof im Viertel Josefov der Prager Altstadt. Nur in Ansätzen kann man hier die Hektik der “Außenwelt” erahnen und sofort ist man mitten in der jüdischen Geschichte der Stadt, die, wie an vielen Orten, von Freude, Geschichten, aber vor allem Verfolgung und Leid geprägt ist.
Der alte jüdische Friedhof zählt nicht umsonst zu den berühmtesten Ruhestätten der Welt, denn seine Geschichte reicht bereits bis in die frühe erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Das älteste Grab stammt vom Schriftsteller und Rabbi Avigdor Kara.
Obwohl der Friedhof so klein ist (ca. ein Hektar), finden sich hier über 12.000 Grabsteine und die Gebeine von schätzungsweise über 100.000 Menschen. Um Platz zu sparen hat man die Toten in mehreren Schichten begraben, teilweise bis zu zwölf Lagen, was dem Boden sein charakteristisches Auf und Ab verleiht. [...mehr]
Ja, die Zeiten sind schnell geworden: Man hetzt von einem Termin zum nächsten, hat kaum Zeit für sich selbst oder seine Mitmenschen, ständig wird man irgendwo berieselt, man ist immer erreichbar und dann ständig Lärm, Verkehr etc. Kein Wunder also, dass viele von uns so gestresst sind, dass sie sich nach einer Pause der besonderen Art sehnen.
Man muss nicht immer nur in die Ferne schweifen um mitten in der Hektik der Zivilisation in eine andere Welt abzutauchen. Urlaub im Kloster liegt bei einigen voll im Trend. Viele Klöster haben sich zunächst auf Pilger, dann auch auf normale Reisende eingestellt.
Und so kann man sich einfach für ein paar Tage hinter den dicken, altehrwürdigen Klostermauern von all dem Stress zurückziehen und entspannt loslassen. Ein Aufenthalt der besonderen Art… [...mehr]
Einen riesigen Werbecoup hat da die Tourismusbehörde in Queensland gelandet: weltweite Aufmerksamkeit und einen riesigen Medienrummel hat die groß angelegte Kampagne um den “besten Job der Welt” gebracht. Nun steht der Sieger fest.
Ein halbes Jahr auf einer Insel vor der australischen Küste wohnen, dafür dann noch knapp 80.000 Euro Gehalt kassieren und dafür nur ein Blog führen. Ist das der beste Job der Welt, oder was?!
Über 34.000 Bewerber gab es für diese ungewöhnliche Stellenausschreibung. 16 wurden ins Finale auf Hamilton Island, die Insel, auf der der Gewinner dann auch wohnen soll, eingeladen und vier Tage lang auf Herz und Nieren geprüft. Unter den Bewerbern auch eine Deutsche, die 28-jährige Studentin Mirjam Novak. Lange galt sie als Favoritin, doch am Ende hat sich doch ein anderer durchgesetzt.
Ben Southall heißt der Glückliche. Er kommt aus Großbritannien, ist 34 Jahre alt, Sozialarbeiter und kann nun ein halbes Jahr lang im Prinzip tun, was er will. Er wohnt in einer eigenen Villa mit Pool und muss als einzige Bedingung dafür sorgen, dass er auch spannende Themen für das Blog auswählt. Doch das dürfte ihm wahrscheinlich nicht schwer fallen, denn der Herr hat actionreiche Hobbies: Bungee-Jumping, auf einem Vogel Strauß reiten, Klettern, Tauchen und Marathon laufen…
Ben darf sich nun offiziel Insel-Ranger nennen und kann ab 1. Juli Australien und das Great Barrier Reef in vollen Zügen genießen und erkunden. Und wir alle können dabei sein…
Hier gehts zur Website… [...mehr]









