Beiträge vom: März, 2009
Ach, in die Ferne schweifen ist so schön. Und so manch einer von uns träumt sich wohl ab und an ein paar Minuten auf eine kleine Insel in der Karibik, mit endlosem Sandstrand, kleinen verträumten Buchten und einer faszinierenden Unterwasserwelt. Manchmal werden Träume ja auch wahr… Bonaire in der Karibik ist solch ein Ort.
Tauchen zusammen mit Rochen oder Wasserschildkröten, alte Schiffswracks erkunden oder einfach am Strand zwischen kristallklarem Wasser und Mangrovenwäldern relaxen, all das ist auf Bonaire an der Tagesordnung. Nicht umsonst gilt es als eines der schönsten Tauchgebiete dieser Erde.
Geographisch gehört diese 288 km² große Insel zu den Kleinen Antillen, politisch aber zu den Niederländischen Antillen, und ist die zweitgrößte der sogenannten ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao).
Lange bevor die Europäer kamen, lebten hier die Caiquetíos und nannten die Insel “Bonay” (“Tiefes Land”). 1499 landeten jedoch die Spanier unter Vespucci und gaben dem Eiland zunächst einen nicht gerade charmanten Namen: “Islas Inútile” (“Nutzlose Inseln”). Und weil sie keinen Zweck dafür hatten, nahmen sich die Spanier dann gleich mal das einzige, was ihnen von Nutzen schien: Die gesamte Bevölkerung des heutigen Bonaire wurde als Sklaven nach Europa verschleppt. Die Insel war daraufhin menschenleer. [...mehr]
Vieles wurde in Vietnam durch den Krieg zerstört, viele Kulturschätze, viele alte und vor allem historisch wichtige Bauten und Tempel, doch ein paar Orte blieben von den Schrecken fast unberührt, so dass man an ihnen noch das ursprüngliche Vietnam spüren kann. Einer dieser Orte ist die Hafenstadt Hoi An in Zentralvietnam.
Malerisch zwischen dem Katzenzahnberg (Hon Quap) und dem Fluss Thu Bon gelegen, ist allein der Weg nach Hoi An absolut traumhaft: Reisfelder über Reisfelder mitten in der grünen Landschaft. Besonders die historische Altstadt zieht jährlich etliche Besucher aus aller Welt an. Kein Wunder also, dass sie zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.
Einst war Hoi An ein blühendes Handelszentrum, ein Teil der “Seidenstraße des Meeres”. Schon vor 2.000 Jahren feilschten hier Händler um ihre Waren. Vom 4. bis zum 10. Jahrhundert blühte das Reich der Cham und Kaufleute aus Arabien, Indien, Persien und China ankerten in Hoi An.
Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert siedelten hier Seefahrer aus China und Japan und der Handel wurde bis nach Europa, also nach England, Holland, Frankreich oder Portugal, erweitert. [...mehr]
Wohl jeder kennt den legendären Film “Citizen Kane” von und mit Orson Welles. Und fast jeder wird sich auch an das legendäre Schloss Xanadu des Pressemagnaten Charles Foster Kane erinnern. Dieses Schloss gibt es wirklich, denn der Film basiert auf dem Leben des Verleger-Moguls William Randolph Hearst.
1919 beschloss Hearst, der Vater der Boulevard-Presse, für seine Freundin, den Filmstar Marion Davies, “einen einfachen Bungalow” zu bauen. Aus dem ach so bescheidenen Plan wurde ein Anwesen, wovon manche wohl nicht einmal zu träumen wagen. Das Grundstück hatte Hearst, wie auch den Beginn seines Medienimperiums, von seinem Vater geschenkt bekommen.
Auf einem Hügel nahe San Simeon, genau in der Mitte zwischen Los Angeles und San Francisco, ließ Hearst mit Hilfe der Architektin Julia Morgan ein Schloss errichten. Dieses besteht aus fünf Gebäuden: dem Haupthaus (La Casa Grande), drei Gästehäusern und einer großen Kathedrale im maurischen Stil. Allein das Haupthaus hat 115 Zimmer, davon 38 Schlafzimmer und 31 Badezimmer! [...mehr]


